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ELMAG Kolbenkompressor BENZ 800/15/100 Honda GX390, 560 l/min, 15 bar, 100 l Kessel, fahrbar

Description

ELMAG Kolbenkompressor BENZ 800/15/100 Honda GX390, 560 l/min, 15 bar, 100 l Kessel, fahrbar

Lieferumfang

  • ELMAG Motorkompressor mit 100-l-Druckluftbehälter
  • HONDA-Benzinmotor mit Handstart
  • Zweistufig verdichtendes Zweizylinderaggregat mit Gusszylindern
  • Glycerin-Manometer
  • Sicherheitsventil
  • Rückschlagventil kombiniert mit Last-Leerlauf-Regelung
  • Filter-Druckregler
  • Sicherheits-Entlüftungskupplung
  • Vollgummiräder Ø 250 mm mit Lenkrollen und Bremse
  • Bedienungsanleitung mit CE-Konformität

Wichtig: Vor Inbetriebnahme Öl einfüllen!

Technische Daten

MerkmalWert
HerstellerELMAG
Ansaugleistung800 l/min
Betriebsdruck max.15 bar
Behältervolumen100 l
AntriebsmotorHONDA, Benzin
StartHandstart
Schmierungölgeschmiert
AggregatZweizylinder, zweistufig verdichtend
ZylinderGuss
Antriebindirekt (Keilriemen)
Aggregatdrehzahlgering, für hohe Einschaltdauer
RegelungLast-Leerlauf-Regelung, kombiniert mit Rückschlagventil
ManometerGlycerin-gefüllt
DruckaufbereitungFilter-Druckregler
KupplungSicherheits-Entlüftungskupplung
SicherheitSicherheitsventil
FahrwerkVollgummiräder Ø 250 mm, Lenkrollen mit Bremse
Gewicht120 kg
Garantie2 Jahre ELMAG-Vollgarantie (erweiterbar auf 3 Jahre bei Registrierung)
Ersatzteilversorgung15 Jahre garantiert

Produktbeschreibung

Motorkompressor von ELMAG mit 15 bar – Hochdruck ohne Stromanschluss

Diese Maschine besetzt eine seltene Nische: 15 bar Betriebsdruck, benzinbetrieben und fahrbar. Wer Verbraucher mit hohem Druckbedarf betreibt und dabei auf keinen Stromanschluss zurückgreifen kann, findet hier die passende Lösung – etwas, das im Markt kaum angeboten wird.

15 bar statt 10 bar – wofür der höhere Druck gebraucht wird

Fünfzehn bar sind deutlich mehr als der Werkstattstandard. Gebraucht werden sie überall dort, wo Verbraucher konstruktionsbedingt höheren Druck verlangen:

  • Reifenmontage an Nutzfahrzeugen und Landmaschinen – LKW-, Traktor- und EM-Reifen brauchen deutlich höheren Fülldruck als PKW-Reifen. Für den mobilen Reifenservice ist die Kombination aus 15 bar und Benzinantrieb praktisch alternativlos.
  • Pneumatische Pressen und Spannvorrichtungen im Montageeinsatz
  • Prüf- und Dichtheitsanwendungen an Leitungen und Behältern
  • Pneumatische Sonderwerkzeuge aus Bau, Bahntechnik und Anlagenbau

Der zweite, oft unterschätzte Nutzen: Ein höherer Kesseldruck bedeutet mehr gespeicherte Luftmenge im selben Volumen. Aus 100 Litern bei 15 bar lässt sich spürbar mehr nutzbare Luft entnehmen als bei 10 bar – der Kessel wird dadurch praktisch aufgewertet, und der Motor muss seltener in den Lastbetrieb.

Der Kompromiss bei der Liefermenge – ehrlich benannt

Innerhalb der Baureihe gibt es dieselbe Baugröße auch mit 10 bar. Der Zusammenhang ist physikalisch: Bei gleicher Motorleistung geht mehr Druck auf Kosten der Liefermenge.

Wer 15 bar nicht braucht, bekommt bei 10 bar entsprechend mehr Luft. Wer sie braucht, hat keine Wahl – ein 10-bar-Kompressor betreibt einen 15-bar-Verbraucher schlicht nicht.

Professioneller HONDA-Benzinmotor mit Handstart

Die GX-Baureihe von HONDA ist der De-facto-Standard bei professionellen Arbeitsgeräten – aus gutem Grund: hohe Startsicherheit, geringer Verbrauch, lange Lebensdauer und weltweit verfügbare Ersatzteile.

Für den mobilen Einsatz zählt vor allem eines: Ein Motor, der nach zwei Wochen im Fahrzeug beim ersten Zug anspringt.

Der Handstart per Seilzug bedeutet dabei: keine Batterie, die sich entlädt, kein Ladegerät, kein Startsystem, das ausfallen kann. Bei einem Gerät, das oft steht und dann sofort funktionieren muss, ist das ein Zuverlässigkeitsvorteil.

Last-Leerlauf-Regelung – bei 15 bar besonders wertvoll

Dies ist der Punkt, an dem sich ein durchdachter Motorkompressor von einer Improvisation unterscheidet.

Ein Elektrokompressor schaltet bei Erreichen des Enddrucks den Motor einfach ab. Bei einem Verbrennungsmotor geht das nicht – man will ihn nicht bei jedem Druckaufbau neu anwerfen müssen.

Die Last-Leerlauf-Regelung löst das: Bei Erreichen des Enddrucks wird der Verdichter entlastet, der Motor läuft im Leerlauf weiter. Sinkt der Druck durch Luftentnahme, geht das Aggregat automatisch wieder in Lastbetrieb.

Bei 15 bar hat das zusätzliches Gewicht: Der Motor müsste sonst gegen den vollen Kesseldruck wieder anlaufen – bei diesem Enddruck eine erhebliche Belastung. Die Entlastung nimmt ihm diese Last vollständig ab.

Der Nutzen ist mehrfach:

  • Kein ständiges Anwerfen – der Motor läuft durch
  • Deutlich geringerer Kraftstoffverbrauch im Leerlauf
  • Weniger Lärm in den Arbeitspausen
  • Schonung von Motor und Verdichter

Die Kombination mit dem Rückschlagventil stellt sicher, dass der Kesseldruck beim Entlasten nicht zurück in den Verdichter drückt.

Zweistufig verdichtend – bei 15 bar konstruktiv zwingend

Zweistufige Verdichtung bedeutet: Die Luft wird in zwei aufeinanderfolgenden Schritten komprimiert, mit Zwischenkühlung dazwischen. Gekühlte Luft lässt sich mit weniger Energie weiter verdichten.

Bei 15 bar ist das nicht nur eine Effizienzfrage: Einstufig auf diesen Druck zu verdichten würde Bauteiltemperaturen erzeugen, die Öl und Ventile in kurzer Zeit zerstören. Zweistufig ist bei diesem Enddruck die einzig sinnvolle Bauart – und beim Benzinbetrieb zusätzlich ein direkter Kostenvorteil: weniger Kraftstoff für dieselbe Luftmenge.

Gusszylinder

Guss ist bei Verdichtern der Werkstoff der Wahl: hervorragende Wärmeableitung, hohe Formstabilität und gute Notlaufeigenschaften. Aluminiumzylinder verziehen sich unter thermischer Wechselbelastung eher – bei 15 bar und einem Gerät, das auf der Baustelle in praller Sonne läuft, ein realer Unterschied.

Geringe Aggregatdrehzahl für hohe Einschaltdauer

Bei billigen Motorkompressoren wird der Verdichter oft nahezu direkt vom Motor angetrieben – mit entsprechend hoher Drehzahl. Hier arbeitet der Verdichter über indirekten Keilriemenantrieb mit niedriger Drehzahl. Die Folgen:

  • Deutlich geringerer Verschleiß – die Kolbengeschwindigkeit ist der bestimmende Faktor für die Standzeit
  • Hohe Einschaltdauer – der Kompressor darf lange am Stück laufen
  • Niedrigerer Geräuschpegel
  • Bessere Kühlung, weil mehr Zeit zwischen den Verdichtungstakten bleibt
  • Riemen als Überlastschutz – im Extremfall rutscht der Riemen, statt dass Schaden entsteht

Glycerin-Manometer – nicht ohne Grund

Ein glyceringefülltes Manometer ist an einem Motorkompressor kein Luxus, sondern Notwendigkeit: Der Verbrennungsmotor erzeugt erhebliche Vibrationen, die ein trockenes Manometer in kurzer Zeit zerstören würden. Die Glycerinfüllung dämpft die Zeigerbewegung, schützt das Messwerk und macht den Wert überhaupt erst ablesbar – ein zitternder Zeiger ist nicht zu lesen.

Filter-Druckregler – bei 15 bar Schutzfunktion

Der Filter-Druckregler entfernt Kondensat und Partikel und stellt den Arbeitsdruck am Werkzeug ein. Bei einem 15-bar-Kompressor ist das besonders wichtig: Die meisten Druckluftwerkzeuge arbeiten bei 6 bis 6,3 bar – der volle Kesseldruck würde sie beschädigen. Der Druckregler ist hier also nicht Komfort, sondern Schutzfunktion.

Sicherheits-Entlüftungskupplung

Sie entlüftet den Schlauch beim Trennen, bevor die Verbindung öffnet: Der Schlauch schlägt nicht mehr um, wenn man ihn unter Druck abkuppelt. Bei 15 bar Systemdruck ein deutlich spürbarer Sicherheitsgewinn.

Vollgummiräder Ø 250 mm mit Lenkrollen und Bremse

Die 250 mm Raddurchmesser sind der Unterschied zum Werkstattgerät: Große Räder rollen über Schotter, Bauschutt, Kabel und Bordsteinkanten, an denen kleine Rollen hängenbleiben. Vollgummi ist pannensicher – auf einer Baustelle mit Schrauben und Nägeln am Boden ein wesentlicher Punkt.

Die Lenkrollen erlauben das Rangieren auf engem Raum, die Bremse verhindert, dass das Gerät auf abschüssigem Gelände wegrollt oder bei Vibration wandert.

120 kg – realistisch eingeordnet

Das Gerät ist fahrbar, aber nicht tragbar. Für den Transport im Fahrzeug ist eine Rampe oder Hebehilfe einzuplanen; zu zweit lässt es sich verladen.

Wichtig: Vor Inbetriebnahme Öl einfüllen

ELMAG weist ausdrücklich darauf hin: Der Kompressor wird ohne Ölfüllung im Verdichteraggregat geliefert. Vor dem ersten Start ist Kompressorenöl einzufüllen. Ein Trockenlauf zerstört das Aggregat innerhalb kürzester Zeit. Zu prüfen ist außerdem der Ölstand des Motors.

Was zu beachten ist

Der Kompressor ist ausschließlich im Freien oder in gut belüfteten Bereichen zu betreiben – Verbrennungsmotoren erzeugen Kohlenmonoxid. Der Aufstellort sollte eben sein, und rund um das Gerät muss die Kühlluft frei zirkulieren können.

Schläuche und Kupplungen müssen für 15 bar zugelassen sein – Standard-Druckluftschläuche für 10 bar sind hier nicht ausreichend.

Kondensat regelmäßig ablassen

Bei der Verdichtung fällt Wasser an, das sich im Kessel sammelt. Wird es nicht abgelassen, korrodiert der Behälter von innen und die Druckluftqualität leidet. Bei einem Gerät, das häufig transportiert wird und unregelmäßig läuft, wird das besonders leicht vergessen.

Herstellerqualität mit Absicherung

ELMAG gewährt zwei Jahre Vollgarantie, erweiterbar auf drei Jahre nach Registrierung, sowie 15 Jahre garantierte Ersatzteilversorgung.

Typische Einsatzgebiete

Mobiler Reifenservice für LKW und Landmaschinen, Baustellen ohne Stromanschluss, Bau- und Ausbaugewerbe, Montage- und Servicebetriebe, Nutzfahrzeug- und Landmaschinenservice vor Ort, Pannen- und Havariedienste, Landwirtschaft und Lohnunternehmen, Forstbetriebe, Garten- und Landschaftsbau, Maschinen- und Geräteverleih, kommunale Betriebe und Bauhöfe, Prüf- und Dichtheitsanwendungen im Außenbereich.

Häufige Fragen

Wofür brauche ich 15 bar?
Für Verbraucher, die konstruktionsbedingt höheren Druck verlangen: Reifenmontage an Nutzfahrzeugen und Landmaschinen, pneumatische Pressen und Spannvorrichtungen, Prüfanwendungen und Sonderwerkzeuge. Zusätzlich speichert derselbe Kessel bei höherem Druck mehr nutzbare Luft.

10 oder 15 bar – welche Ausführung?
Bei gleicher Motorleistung geht mehr Druck auf Kosten der Liefermenge. Wer 15 bar nicht braucht, bekommt bei 10 bar mehr Luft. Wer sie braucht, hat keine Wahl – ein 10-bar-Kompressor betreibt einen 15-bar-Verbraucher nicht.

Wofür brauche ich einen Motorkompressor?
Für Druckluft dort, wo kein Stromanschluss verfügbar ist – auf Baustellen, im Außenbereich, beim Kunden oder im mobilen Service.

Kann ich normale Druckluftwerkzeuge anschließen?
Ja – aber nur über den Druckregler. Die meisten Werkzeuge arbeiten bei 6 bis 6,3 bar; der volle Kesseldruck würde sie beschädigen. Der Filter-Druckregler ist serienmäßig enthalten.

Welche Schläuche brauche ich?
Schläuche, Kupplungen und Verbraucher müssen für 15 bar zugelassen sein – Standard-Druckluftschläuche für 10 bar reichen nicht aus.

Was macht die Last-Leerlauf-Regelung?
Bei Erreichen des Enddrucks wird der Verdichter entlastet, der Motor läuft im Leerlauf weiter. Sinkt der Druck, geht das Aggregat automatisch wieder in Lastbetrieb. Das spart Kraftstoff, reduziert Lärm und erspart das ständige Neustarten des Motors.

Muss ich den Motor bei jeder Pause abstellen?
Nein – genau dafür ist die Last-Leerlauf-Regelung da.

Warum ist zweistufige Verdichtung bei 15 bar wichtig?
Weil einstufige Verdichtung auf diesen Druck Bauteiltemperaturen erzeugt, die Öl und Ventile in kurzer Zeit zerstören. Bei 15 bar ist zweistufig die einzig sinnvolle Bauart.

Wie wird der Motor gestartet?
Per Handstart mit Seilzug – keine Batterie, kein Ladegerät, kein Startsystem, das ausfallen kann.

Warum ein Glycerin-Manometer?
Weil der Verbrennungsmotor starke Vibrationen erzeugt. Die Glycerinfüllung dämpft die Zeigerbewegung, schützt das Messwerk und macht den Wert ablesbar.

Muss ich vor der ersten Inbetriebnahme etwas beachten?
Ja: Vor Inbetriebnahme Öl einfüllen. Der Kompressor wird ohne Ölfüllung im Verdichteraggregat geliefert; ein Trockenlauf zerstört das Aggregat. Auch der Motorölstand ist zu prüfen.

Kann ich den Kompressor in einer Halle betreiben?
Nur bei ausreichender Belüftung. Verbrennungsmotoren erzeugen Kohlenmonoxid.

Warum so große Räder?
Weil 250 mm Raddurchmesser über Schotter, Bauschutt, Kabel und Bordsteinkanten rollen, an denen kleine Rollen hängenbleiben. Vollgummi ist zudem pannensicher.

Wie transportiere ich den Kompressor?
Mit 120 kg ist er fahrbar, aber nicht tragbar. Für die Verladung ins Fahrzeug empfiehlt sich eine Rampe; zu zweit lässt er sich heben.

Properties
Gerätetyp : Kolbenkompressor
Liefermenge l/min: 401–700 l/min
Pression maximale (bar): 15 bar
Volume du conteneur: 100L
niveau de pression acoustique: 79 dB(A)