ELMAG Kolbenkompressor BENZ 600/15/100 Honda GX270, 350 l/min, 15 bar, 100 l Kessel, fahrbar
ELMAG Kolbenkompressor BENZ 600/15/100 Honda GX270, 350 l/min, 15 bar, 100 l Kessel, fahrbar
Lieferumfang
- ELMAG Motorkompressor mit 100-l-Druckluftbehälter
- HONDA-Benzinmotor GX270 mit Handstart
- Zweistufig verdichtendes Zweizylinderaggregat mit Gusszylindern
- Glycerin-Manometer
- Sicherheitsventil
- Rückschlagventil kombiniert mit Last-Leerlauf-Regelung
- Filter-Druckregler
- Sicherheits-Entlüftungskupplung
- Vollgummiräder Ø 250 mm mit Lenkrollen und Bremse
- Bedienungsanleitung mit CE-Konformität
Wichtig: Vor Inbetriebnahme Öl einfüllen!
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | ELMAG |
| Effektive Liefermenge | 350 l/min |
| Ansaugleistung | 600 l/min |
| Betriebsdruck max. | 15 bar |
| Behältervolumen | 100 l |
| Antriebsmotor | HONDA GX270, Benzin |
| Motorleistung | 6,6 kW (9 PS) |
| Start | Handstart |
| Schmierung | ölgeschmiert |
| Aggregat | Zweizylinder, zweistufig verdichtend |
| Zylinder | Guss |
| Antrieb | indirekt (Keilriemen) |
| Verdichterdrehzahl | 1.300 U/min |
| Schalldruckpegel (4 m) | 79 dB(A) |
| Regelung | Last-Leerlauf-Regelung, kombiniert mit Rückschlagventil |
| Manometer | Glycerin-gefüllt |
| Druckaufbereitung | Filter-Druckregler |
| Kupplung | Sicherheits-Entlüftungskupplung |
| Sicherheit | Sicherheitsventil |
| Fahrwerk | Vollgummiräder Ø 250 mm, Lenkrollen mit Bremse |
| Länge | 125 cm |
| Breite | 60 cm |
| Höhe | 115 cm |
| Gewicht | 105 kg |
| Garantie | 2 Jahre ELMAG-Vollgarantie (erweiterbar auf 3 Jahre bei Registrierung) |
| Ersatzteilversorgung | 15 Jahre garantiert |
Produktbeschreibung
Motorkompressor von ELMAG mit 15 bar und 100-l-Kessel – Hochdruck ohne Stromanschluss, in der handlicheren Motorisierung
Diese Maschine besetzt eine seltene Nische: 15 bar Betriebsdruck, benzinbetrieben und fahrbar. Wer Verbraucher mit hohem Druckbedarf betreibt und dabei auf keinen Stromanschluss zurückgreifen kann, findet hier die passende Lösung – etwas, das im Markt kaum angeboten wird.
Gegenüber der stärkeren Ausführung derselben Kesselgröße ist dieses Modell 15 kg leichter und 10 cm niedriger – für ein Gerät, das regelmäßig ins Fahrzeug verladen wird, ein spürbarer Unterschied.
15 bar statt 10 bar – wofür der höhere Druck gebraucht wird
Fünfzehn bar sind deutlich mehr als der Werkstattstandard. Gebraucht werden sie überall dort, wo Verbraucher konstruktionsbedingt höheren Druck verlangen:
- Reifenmontage an Nutzfahrzeugen und Landmaschinen – LKW-, Traktor- und EM-Reifen brauchen deutlich höheren Fülldruck als PKW-Reifen. Für den mobilen Reifenservice ist die Kombination aus 15 bar und Benzinantrieb praktisch alternativlos.
- Pneumatische Pressen und Spannvorrichtungen im Montageeinsatz
- Prüf- und Dichtheitsanwendungen an Leitungen und Behältern
- Pneumatische Sonderwerkzeuge aus Bau, Bahntechnik und Anlagenbau
Der zweite, oft unterschätzte Nutzen: Ein höherer Kesseldruck bedeutet mehr gespeicherte Luftmenge im selben Volumen. Aus 100 Litern bei 15 bar lässt sich spürbar mehr nutzbare Luft entnehmen als bei 10 bar – gerade bei dieser Motorisierung ein wichtiger Ausgleich für die moderatere Liefermenge.
350 l/min effektiv – die Zahl, auf die es ankommt
Das ist der wichtigste Punkt bei der Kompressorauswahl: Ansaugleistung und effektive Liefermenge sind nicht dasselbe. Die Ansaugleistung (600 l/min) beschreibt, was der Verdichter theoretisch ansaugt. Was tatsächlich vorn herauskommt, ist die effektive Liefermenge – hier 350 l/min.
Nur dieser zweite Wert lässt sich mit dem Luftbedarf von Werkzeugen vergleichen.
Was 350 l/min in der Praxis bedeuten
Als Faustwerte: Ein Druckluft-Meißelhammer braucht 200–350 l/min, eine Lackierpistole 200–400 l/min, ein Bohrschrauber 150–250 l/min, ein Reifenfüllgerät im Impulsbetrieb deutlich weniger.
Diese Maschine versorgt also ein mittleres Werkzeug im Dauerbetrieb oder mehrere kleinere im Wechsel – und in Verbindung mit dem 100-l-Kessel bei 15 bar auch Anwendungen mit stoßweisem Bedarf wie das Befüllen großer Reifen sehr komfortabel.
Der Zusammenhang zwischen Druck und Liefermenge
Innerhalb der Baureihe gibt es dieselbe Motorisierung auch mit 10 bar – dort bei 400 l/min effektiv. Der Zusammenhang ist physikalisch: Bei gleicher Motorleistung geht mehr Druck auf Kosten der Liefermenge.
Wer 15 bar nicht braucht, bekommt bei 10 bar entsprechend mehr Luft. Wer sie braucht, hat keine Wahl – ein 10-bar-Kompressor betreibt einen 15-bar-Verbraucher schlicht nicht.
HONDA GX270 mit 6,6 kW / 9 PS
Die GX-Baureihe von HONDA ist der De-facto-Standard bei professionellen Arbeitsgeräten – aus gutem Grund: hohe Startsicherheit, geringer Verbrauch, lange Lebensdauer und weltweit verfügbare Ersatzteile.
Für den mobilen Einsatz zählt vor allem eines: Ein Motor, der nach zwei Wochen im Fahrzeug beim ersten Zug anspringt.
Der Handstart per Seilzug bedeutet dabei: keine Batterie, die sich entlädt, kein Ladegerät, kein Startsystem, das ausfallen kann. Bei 9 PS ist der Handstart zudem noch komfortabel zu bedienen – ein Punkt, den man bei der stärkeren 13-PS-Ausführung spürt.
Last-Leerlauf-Regelung – bei 15 bar besonders wertvoll
Dies ist der Punkt, an dem sich ein durchdachter Motorkompressor von einer Improvisation unterscheidet.
Ein Elektrokompressor schaltet bei Erreichen des Enddrucks den Motor einfach ab. Bei einem Verbrennungsmotor geht das nicht – man will ihn nicht bei jedem Druckaufbau neu anwerfen müssen.
Die Last-Leerlauf-Regelung löst das: Bei Erreichen des Enddrucks wird der Verdichter entlastet, der Motor läuft im Leerlauf weiter. Sinkt der Druck durch Luftentnahme, geht das Aggregat automatisch wieder in Lastbetrieb.
Bei 15 bar hat das zusätzliches Gewicht: Der Motor müsste sonst gegen den vollen Kesseldruck wieder anlaufen – bei diesem Enddruck eine erhebliche Belastung, die bei 9 PS deutlich spürbar wäre. Die Entlastung nimmt ihm diese Last vollständig ab.
Der Nutzen ist mehrfach:
- Kein ständiges Anwerfen – der Motor läuft durch
- Deutlich geringerer Kraftstoffverbrauch im Leerlauf
- Weniger Lärm in den Arbeitspausen
- Schonung von Motor und Verdichter
Zweistufig verdichtend – bei 15 bar konstruktiv zwingend
Zweistufige Verdichtung bedeutet: Die Luft wird in zwei aufeinanderfolgenden Schritten komprimiert, mit Zwischenkühlung dazwischen. Gekühlte Luft lässt sich mit weniger Energie weiter verdichten.
Bei 15 bar ist das nicht nur eine Effizienzfrage: Einstufig auf diesen Druck zu verdichten würde Bauteiltemperaturen erzeugen, die Öl und Ventile in kurzer Zeit zerstören. Zweistufig ist bei diesem Enddruck die einzig sinnvolle Bauart – und beim Benzinbetrieb zusätzlich ein direkter Kostenvorteil: weniger Kraftstoff für dieselbe Luftmenge.
Gusszylinder
Guss ist bei Verdichtern der Werkstoff der Wahl: hervorragende Wärmeableitung, hohe Formstabilität und gute Notlaufeigenschaften. Aluminiumzylinder verziehen sich unter thermischer Wechselbelastung eher – bei 15 bar und einem Gerät, das auf der Baustelle in praller Sonne läuft, ein realer Unterschied.
Verdichterdrehzahl 1.300 U/min – für hohe Einschaltdauer
Bei billigen Motorkompressoren wird der Verdichter oft nahezu direkt vom Motor angetrieben – mit entsprechend hoher Drehzahl. Hier arbeitet der Verdichter über indirekten Keilriemenantrieb mit 1.300 U/min. Die Folgen:
- Deutlich geringerer Verschleiß – die Kolbengeschwindigkeit ist der bestimmende Faktor für die Standzeit
- Hohe Einschaltdauer – der Kompressor darf lange am Stück laufen
- Nur 79 dB(A) auf 4 Meter – für einen benzinbetriebenen Kompressor ein guter Wert
- Bessere Kühlung, weil mehr Zeit zwischen den Verdichtungstakten bleibt
- Riemen als Überlastschutz – im Extremfall rutscht der Riemen, statt dass Schaden entsteht
Glycerin-Manometer – nicht ohne Grund
Ein glyceringefülltes Manometer ist an einem Motorkompressor kein Luxus, sondern Notwendigkeit: Der Verbrennungsmotor erzeugt erhebliche Vibrationen, die ein trockenes Manometer in kurzer Zeit zerstören würden. Die Glycerinfüllung dämpft die Zeigerbewegung, schützt das Messwerk und macht den Wert überhaupt erst ablesbar.
Filter-Druckregler – bei 15 bar Schutzfunktion
Der Filter-Druckregler entfernt Kondensat und Partikel und stellt den Arbeitsdruck am Werkzeug ein. Bei einem 15-bar-Kompressor ist das besonders wichtig: Die meisten Druckluftwerkzeuge arbeiten bei 6 bis 6,3 bar – der volle Kesseldruck würde sie beschädigen.
Sicherheits-Entlüftungskupplung
Sie entlüftet den Schlauch beim Trennen, bevor die Verbindung öffnet: Der Schlauch schlägt nicht mehr um, wenn man ihn unter Druck abkuppelt. Bei 15 bar Systemdruck ein deutlich spürbarer Sicherheitsgewinn.
Vollgummiräder Ø 250 mm mit Lenkrollen und Bremse
Die 250 mm Raddurchmesser sind der Unterschied zum Werkstattgerät: Große Räder rollen über Schotter, Bauschutt, Kabel und Bordsteinkanten, an denen kleine Rollen hängenbleiben. Vollgummi ist pannensicher – auf einer Baustelle mit Schrauben und Nägeln am Boden ein wesentlicher Punkt.
Die Lenkrollen erlauben das Rangieren auf engem Raum, die Bremse verhindert, dass das Gerät auf abschüssigem Gelände wegrollt oder bei Vibration wandert.
105 kg und 115 cm Höhe – die handlichere Ausführung
Fünfzehn Kilogramm weniger und zehn Zentimeter niedriger als das stärkste Modell der Baureihe – bei einem Gerät, das regelmäßig ins Fahrzeug verladen wird, macht das einen Unterschied. Fahrbar, aber nicht tragbar: Für den Transport ist eine Rampe oder Hebehilfe einzuplanen; zu zweit lässt es sich verladen.
Wichtig: Vor Inbetriebnahme Öl einfüllen
ELMAG weist ausdrücklich darauf hin: Der Kompressor wird ohne Ölfüllung im Verdichteraggregat geliefert. Vor dem ersten Start ist Kompressorenöl einzufüllen. Ein Trockenlauf zerstört das Aggregat innerhalb kürzester Zeit. Zu prüfen ist außerdem der Ölstand des Motors.
Was zu beachten ist
Der Kompressor ist ausschließlich im Freien oder in gut belüfteten Bereichen zu betreiben – Verbrennungsmotoren erzeugen Kohlenmonoxid. Der Aufstellort sollte eben sein, und rund um das Gerät muss die Kühlluft frei zirkulieren können.
Schläuche und Kupplungen müssen für 15 bar zugelassen sein – Standard-Druckluftschläuche für 10 bar sind hier nicht ausreichend.
Kondensat regelmäßig ablassen
Bei der Verdichtung fällt Wasser an, das sich im Kessel sammelt. Wird es nicht abgelassen, korrodiert der Behälter von innen und die Druckluftqualität leidet. Bei einem Gerät, das häufig transportiert wird und unregelmäßig läuft, wird das besonders leicht vergessen.
Herstellerqualität mit Absicherung
ELMAG gewährt zwei Jahre Vollgarantie, erweiterbar auf drei Jahre nach Registrierung, sowie 15 Jahre garantierte Ersatzteilversorgung.
Typische Einsatzgebiete
Mobiler Reifenservice für LKW und Landmaschinen, Baustellen ohne Stromanschluss, Bau- und Ausbaugewerbe, Montage- und Servicebetriebe, Nutzfahrzeug- und Landmaschinenservice vor Ort, Pannen- und Havariedienste, Landwirtschaft und Lohnunternehmen, Forstbetriebe, Garten- und Landschaftsbau, Maschinen- und Geräteverleih, kommunale Betriebe und Bauhöfe, Prüf- und Dichtheitsanwendungen im Außenbereich.
Häufige Fragen
Wofür brauche ich 15 bar?
Für Verbraucher, die konstruktionsbedingt höheren Druck verlangen: Reifenmontage an Nutzfahrzeugen und Landmaschinen, pneumatische Pressen und Spannvorrichtungen, Prüfanwendungen und Sonderwerkzeuge.
10 oder 15 bar – welche Ausführung?
Bei gleicher Motorleistung geht mehr Druck auf Kosten der Liefermenge: 10 bar ergeben 400 l/min effektiv, 15 bar nur 350 l/min. Wer 15 bar nicht braucht, bekommt bei 10 bar mehr Luft.
Was ist der Unterschied zwischen Ansaugleistung und effektiver Liefermenge?
Die Ansaugleistung (600 l/min) ist der theoretische Ansaugwert. Die effektive Liefermenge (350 l/min) ist das, was am Ausgang tatsächlich zur Verfügung steht – nur dieser Wert lässt sich mit dem Luftbedarf von Werkzeugen vergleichen.
Reicht der Kompressor für meine Werkzeuge?
Bei 350 l/min effektiv lässt sich ein mittleres Werkzeug im Dauerbetrieb versorgen oder mehrere kleinere im Wechsel. In Verbindung mit dem 100-l-Kessel bei 15 bar auch Anwendungen mit stoßweisem Bedarf, etwa das Befüllen großer Reifen.
9 PS oder 13 PS – welche Motorisierung?
Die stärkere Ausführung liefert deutlich mehr Luft, wiegt aber 15 kg mehr und baut 10 cm höher. Wer das Gerät regelmäßig verlädt und mit 350 l/min auskommt, ist mit dieser Version besser bedient.
Was macht die Last-Leerlauf-Regelung?
Bei Erreichen des Enddrucks wird der Verdichter entlastet, der Motor läuft im Leerlauf weiter. Sinkt der Druck, geht das Aggregat automatisch wieder in Lastbetrieb. Das spart Kraftstoff, reduziert Lärm und erspart das ständige Neustarten.
Warum ist zweistufige Verdichtung bei 15 bar wichtig?
Weil einstufige Verdichtung auf diesen Druck Bauteiltemperaturen erzeugt, die Öl und Ventile in kurzer Zeit zerstören.
Kann ich normale Druckluftwerkzeuge anschließen?
Ja – aber nur über den Druckregler. Die meisten Werkzeuge arbeiten bei 6 bis 6,3 bar; der volle Kesseldruck würde sie beschädigen.
Welche Schläuche brauche ich?
Schläuche, Kupplungen und Verbraucher müssen für 15 bar zugelassen sein – Standard-Druckluftschläuche für 10 bar reichen nicht aus.
Wie wird der Motor gestartet?
Per Handstart mit Seilzug – keine Batterie, kein Ladegerät, kein Startsystem, das ausfallen kann. Bei 9 PS ist der Handstart noch komfortabel zu bedienen.
Wie laut ist der Kompressor?
79 dB(A) in 4 Metern Entfernung – für einen benzinbetriebenen Kompressor ein guter Wert, der auf die niedrige Verdichterdrehzahl zurückgeht.
Warum ein Glycerin-Manometer?
Weil der Verbrennungsmotor starke Vibrationen erzeugt. Die Glycerinfüllung dämpft die Zeigerbewegung, schützt das Messwerk und macht den Wert ablesbar.
Muss ich vor der ersten Inbetriebnahme etwas beachten?
Ja: Vor Inbetriebnahme Öl einfüllen. Der Kompressor wird ohne Ölfüllung im Verdichteraggregat geliefert; ein Trockenlauf zerstört das Aggregat.
Kann ich den Kompressor in einer Halle betreiben?
Nur bei ausreichender Belüftung. Verbrennungsmotoren erzeugen Kohlenmonoxid.
| Gerätetyp : | Kolbenkompressor |
|---|---|
| Liefermenge l/min: | 201–400 l/min |
| Pression maximale (bar): | 15 bar |
| Volume du conteneur: | 100L |
| niveau de pression acoustique: | 79 dB(A) |