ELMAG Getriebe-Säulenbohrmaschine GBM 4/35 SGA Set Maschine 82012, HSS-Bohrerkassette 9-teilig MK 2/MK 3 14,5-30 mm (82032), Maschinenschraubstock 6 Zoll / 150 mm mit Prismenbacken (16086), 2 Spannschrauben 14 mm komplett (89033), Schneidölspray 350 ml (7
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ELMAG Getriebe-Säulenbohrmaschine GBM 4/35 SGA Set Maschine 82012, HSS-Bohrerkassette 9-teilig MK 2/MK 3 14,5-30 mm (82032), Maschinenschraubstock 6 Zoll / 150 mm mit Prismenbacken (16086), 2 Spannschrauben 14 mm komplett (89033), Schneidölspray 350 ml (7
Lieferumfang
- ELMAG Radial-Säulenbohrmaschine Ø 40 mm
- Schnellspannbohrfutter B 16, 1–16 mm
- Kegeldorn MK 4 / B 16
- Reduzierhülse MK 4 / MK 3
- Werkzeugsatz mit Austreibkeil
- Bedienungsanleitung mit CE-Konformität
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | ELMAG |
| Bohrleistung | Ø 40 mm |
| Werkzeugaufnahme | MK 4 |
| Antriebsleistung | 2.200 W |
| Spannung | 400 V |
| Drehzahlstufen | 16 |
| Spindelausladung | 320 – 1.000 mm |
| Drehrichtung | Rechts- und Linkslauf |
| Spindel-/Vorschubgetriebe | hydraulisch geschaltet, im Ölbad laufend |
| Getrieberäder | Chrom-Nickel-Stahl, gehärtet und präzisionsgeschliffen |
| Drehzahl-/Vorschubeinstellung | über Stellhebel |
| Grundkörper | stark verripptes, feinkörniges Grauguss |
| Säule | massiv, geschliffener Stahl |
| Auslegerkonstruktion | verwindungssteif, hoch belastbar |
| Bohrkopfhub | Hubspindelantrieb, gehärtete Hubspindel |
| Ausleger-Führungsbahnen | gehärtet und präzisionsgeschliffen |
| Bohrspindel | Präzisionslager, hohe Rundlaufgenauigkeit |
| Kubatur | extra groß |
| Laufeigenschaften | äußerst vibrationsarm und laufruhig |
| Konformität | Betriebsanleitung / CE |
| Garantie | 2 Jahre ELMAG-Vollgarantie (erweiterbar auf 3 Jahre bei Registrierung) |
| Ersatzteilversorgung | 15 Jahre garantiert |
Produktbeschreibung
Radial-Säulenbohrmaschine von ELMAG mit Ø 40 mm Bohrleistung – der Einstieg in die vollwertige Auslegertechnik
Bei großen, schweren Werkstücken kehrt sich das Verhältnis um: Nicht das Werkstück wird zur Spindel gebracht, sondern die Spindel zum Werkstück. Genau das leistet eine Radialbohrmaschine – der Bohrkopf lässt sich entlang eines höhenverstellbaren Auslegers frei positionieren. Bei Distanzbohrungen in einem Stahlträger, einer Schweißkonstruktion oder einem Gussteil entfällt damit das zeitaufwändige Umspannen fast vollständig.
320 bis 1.000 mm Spindelausladung – ein Meter Reichweite
Ein voller Meter Ausladung genügt für den überwiegenden Teil der Werkstücke, die in Metallbau, Schlosserei und Instandhaltung anfallen. Wer keine Großformate von anderthalb Metern bearbeitet, bekommt hier die passgenaue Auslegung – bei deutlich geringerer Investition als bei den 1.600-mm-Modellen.
Die Mindestausladung von 320 mm ist dabei ebenso relevant wie die maximale: Sie bestimmt, wie nah an der Säule gebohrt werden kann.
Ø 40 mm Bohrleistung – die praxisgerechte Klasse
Vierzig Millimeter decken den Bereich ab, in dem im Stahl- und Metallbau tatsächlich gebohrt wird: Durchgangslöcher für Schrauben bis M36, Trägerbohrungen, Flanschbilder, Aufnahmen in Schweißkonstruktionen. Größere Durchmesser sind die Ausnahme – und dafür gibt es die 50- und 60-mm-Ausführungen der Baureihe.
2.200 W Antriebsleistung
Die Leistung ist auf Ø 40 mm in Stahl ausgelegt – kräftig genug für Vollbohrungen in diesem Durchmesserbereich, ohne dass die Drehzahl unter Last einbricht. Zugleich bleibt die Anschlussleistung moderat, was in kleineren Betrieben die Elektroinstallation entlastet.
16 Drehzahlstufen
Sechzehn Stufen decken den Bereich zwischen kleinen Bohrern und Ø 40 mm so dicht ab, dass für jede Kombination aus Durchmesser und Werkstoff eine passende Drehzahl verfügbar ist – der Kompromiss, den man bei grob gestuften Getrieben eingeht, entfällt.
Einfache Drehzahl- und Vorschubeinstellung über Stellhebel
Kein Menü, kein Display – die Einstellung erfolgt über Stellhebel direkt an der Maschine. Für Betriebe, die eine robuste, wartungsarme Maschine ohne Elektronikabhängigkeit suchen, ist das ein bewusster Vorteil: Was mechanisch geschaltet wird, fällt nicht durch einen Steuerungsfehler aus.
Der Grundkörper: verripptes Grauguss auf massiver Stahlsäule
Hier entscheidet sich die Bohrqualität. Der Grundkörper besteht aus stark verripptem, feinkörnigem Grauguss – dem Werkstoff mit der besten Schwingungsdämpfung im Maschinenbau. Die massive, geschliffene Stahlsäule trägt den verwindungssteifen Ausleger. Zusammen ergibt das eine Maschine, die äußerst vibrationsarm und laufruhig arbeitet: Vibrationen sind die Hauptursache für unrunde Bohrungen, Rattermarken und vorzeitigen Werkzeugverschleiß – besonders bei langen Auslegerstellungen, wo sich jede Schwingung am Werkzeug verstärkt.
Hydraulisch geschaltetes Getriebe im Ölbad
Spindel- und Vorschubgetriebe laufen im Ölbad und werden hydraulisch geschaltet. Ölbadschmierung bedeutet dauerhafte Versorgung aller Zahnräder und Abfuhr der Reibungswärme. Die Getrieberäder bestehen aus gehärtetem, präzisionsgeschliffenem Chrom-Nickel-Stahl – der Werkstoff, der bei den hier auftretenden Drehmomenten über Jahrzehnte hält. Bemerkenswert ist, dass dieses Getriebekonzept auch beim kleinsten Modell der Baureihe unverändert übernommen wurde.
Gehärtete und präzisionsgeschliffene Führungsbahnen
Die Ausleger-Führungsbahnen sind gehärtet und präzisionsgeschliffen; der Bohrkopfhub erfolgt über einen Hubspindelantrieb mit gehärteter Hubspindel. Das ist der Grund, warum die Positioniergenauigkeit auch nach Jahren erhalten bleibt: Ungehärtete Führungen laufen sich ein, und eingelaufene Führungen bedeuten Spiel im Ausleger.
Bohrspindel mit Präzisionslager
Hohe Rundlaufgenauigkeit an der Spindel – Grundvoraussetzung für maßhaltige Bohrungen und Standzeit des Werkzeugs, insbesondere bei Reibarbeiten.
Extra große Kubatur
Der nutzbare Arbeitsraum ist bewusst großzügig ausgelegt – passend zu den Werkstückgrößen, für die diese Bauform gedacht ist.
Wofür diese Bauform gebaut ist
Bohren, Reiben und Gewindeschneiden an großen Werkstücken: Stahlträger, Schweißkonstruktionen, Gussteile. Ein besonders geeigneter Einsatzbereich ist die verzugsfreie Bearbeitung von Grobblechen im Kessel- und Industrieofenbau – etwa bei Wärmetauscher- und Rohrhalteplatten, wo viele Bohrungen in einem großen, empfindlichen Blech sitzen und jede Umspannung Verzug bedeuten würde.
Aufstellung realistisch planen
Maschinen dieser Klasse brauchen einen tragfähigen, ebenen Hallenboden und eine sauber ausgerichtete Aufstellung. Bei einem Meter Ausladung wirken erhebliche Kippmomente auf das Fundament.
Herstellerqualität mit Absicherung
ELMAG gewährt zwei Jahre Vollgarantie, erweiterbar auf drei Jahre nach Registrierung, sowie 15 Jahre garantierte Ersatzteilversorgung.
Typische Einsatzgebiete
Stahlbau und Stahlkonstruktion, Metallbau und Schlossereien, Maschinen- und Anlagenbau, Schweißkonstruktionen und Baugruppenfertigung, Gussteil-Nachbearbeitung, Kessel- und Industrieofenbau, Grobblechbearbeitung, Behälter- und Apparatebau, Fahrzeug- und Nutzfahrzeugbau, Instandhaltung und Betriebstechnik, Lohnfertigung und Zulieferbetriebe, Lehr- und Ausbildungswerkstätten.
Häufige Fragen
Was ist der Vorteil einer Radialbohrmaschine?
Der Bohrkopf lässt sich entlang eines höhenverstellbaren Auslegers frei positionieren – bei Distanzbohrungen in großen Werkstücken entfällt das zeitaufwändige Umspannen fast vollständig.
Wie weit reicht die Spindel?
320 bis 1.000 mm Spindelausladung.
Ø 40, 50 oder 60 mm Bohrleistung – welche Ausführung?
Entscheidend sind der größte regelmäßig gebohrte Durchmesser und die benötigte Ausladung. Die 40-mm-Ausführung bietet einen Meter Reichweite bei 2.200 W; die größeren Modelle erreichen bis zu 1.600 mm Ausladung bei 3.000 bzw. 4.000 W.
Wie viele Drehzahlstufen hat die Maschine?
16 Stufen, eingestellt über Stellhebel.
Welche Werkzeugaufnahme hat die Spindel?
MK 4. Kegeldorn MK 4 / B 16 und Reduzierhülse MK 4 / MK 3 sind im Lieferumfang.
Stellhebel oder Touchscreen – welche Ausführung?
Diese Maschine wird über Stellhebel bedient: robust, wartungsarm, ohne Elektronikabhängigkeit. ELMAG bietet daneben Touch-Vario-Ausführungen mit Touchscreen-Display, Servo-Pinolenvorschub und stufenloser Drehzahl.
Warum Grauguss als Grundkörper?
Grauguss hat die beste Schwingungsdämpfung im Maschinenbau. Vibrationen sind die Hauptursache für unrunde Bohrungen, Rattermarken und vorzeitigen Werkzeugverschleiß.
Was bedeutet „im Ölbad laufendes Getriebe"?
Alle Zahnräder werden dauerhaft geschmiert und die Reibungswärme wird abgeführt – Voraussetzung für lange Getriebelebensdauer bei hohen Drehmomenten.
Warum sind gehärtete Führungsbahnen wichtig?
Ungehärtete Führungen laufen sich ein und bekommen Spiel. Bei einem Ausleger von einem Meter wirkt sich Spiel am Werkzeug verstärkt aus.
Kann ich damit Gewinde schneiden?
Rechts- und Linkslauf sind vorhanden. Die konkrete Gewindeschneidleistung bitte dem Datenblatt entnehmen.
Bestehen Prüfpflichten?
Bohrmaschinen unterliegen als kraftbetriebene Arbeitsmittel den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung durch eine befähigte Person; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.
| Acier de forage haute performance: | 35 mm |
|---|---|
| Gerätetyp : | Säulenbohrmaschine |
| Support de broche: | MK 4 |