ELMAG Diesel-Stromerzeuger SEDSS 44WDE-AVR-DSE4520-V3, SEDSS super-schallgedämmt, Kubota V3800DIT, 44 kVA (400 V), 15,4 kVA (230 V)
22 236,00 €
ELMAG Diesel-Stromerzeuger SEDSS 44WDE-AVR-DSE4520-V3, SEDSS super-schallgedämmt, Kubota V3800DIT, 44 kVA (400 V), 15,4 kVA (230 V)
Lieferumfang
- 1 × ELMAG Diesel-Stromerzeuger, super-schallgedämmt und wassergekühlt
- KUBOTA-Viertakt-Dieselmotor V3800DIT
- Digitales Bedienpanel DSE4520 mit Start-Stopp-Automatik
- Elektrostart inklusive Batterie
- Erhaltungsladegerät DSE 9150
- Kühlwasservorwärmung
- Versperrbare Schalttafeltür
- Fehlerstrom-Schutzschalter FI 30 mA und Erdspieß
- Dichte Bodenwanne, Ölablasspumpe
- Tankniveausensor mit Anzeige am DSE4520
- Fernstartanschluss, Anschlussvorbereitung für TS-Kit
- Hebevorrichtung für Gabelstapler
- ELMAG START UP SERVICE
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | ELMAG |
| Produktart | Diesel-Stromerzeuger, super-schallgedämmt, wassergekühlt |
| Verwendung | für Stationäranwendung |
| Spannung / Frequenz | 400 / 230 V, 50 Hz |
| Maximalleistung 3~ 400 V | 44 kVA |
| Dauerleistung 3~ 400 V | 40 kVA |
| Dauerstrom 3~ 400 V | 58 A |
| Maximalleistung 1~ 230 V | 15,4 kVA |
| Dauerleistung 1~ 230 V | 14 kVA |
| Dauerstrom 1~ 230 V | 61 A |
| Spannungsregelung | AVR, max. ± 1 % Spannungsdifferenz |
| Motor | KUBOTA V3800DIT, Viertakt-Diesel |
| Motorleistung | 42 kW |
| Hubraum | 3.769 cm³ |
| Zylinder | 4 |
| Kühlung | wassergekühlt |
| Drehzahl | 1.500 U/min |
| Abgasstufe | 3A |
| Tankinhalt | 90 l |
| Verbrauch bei 75 % Last | 7,7 l/h |
| Laufzeit je Tankfüllung bei 75 % Last | 11,7 h |
| Schallleistung | 90 LWA |
| Schalldruckpegel in 7 m | 65 dB(A) |
| Schutzart | IP 23 |
| Steuerung | DSE4520 mit Start-Stopp-Automatik |
| Abmessungen L × B × H | 2.100 × 940 × 1.120 mm* |
| Gewicht (ohne Kraftstoff) | 925 kg |
* Die Quelle nennt „cm" – rechnerisch handelt es sich eindeutig um Millimeter.
Produktbeschreibung
Diesel-Stromerzeuger von ELMAG mit 44 kVA – 1.500 U/min für den Dauerbetrieb
Dieses Aggregat gehört zur Oberklasse der wassergekühlten SEDSS-Baureihe und ist für Stationäranwendung ausgelegt: Notstromversorgung von Gebäuden, Gewerbe- und Industriebetrieben, Landwirtschaft und kritischer Infrastruktur.
1.500 U/min – der entscheidende Unterschied
Das ist das wichtigste Merkmal dieser Maschine und der klarste Unterschied zu den kleineren Modellen der Baureihe.
Für 50 Hz Netzfrequenz gibt es zwei Bauweisen:
3.000 U/min (zweipolig) – kompakter, leichter, günstiger in der Anschaffung. Die Wahl für Notstrom mit begrenzten Jahresbetriebsstunden.
1.500 U/min (vierpolig) – die Bauweise dieses Geräts.
Was die halbe Drehzahl bringt:
Deutlich längere Lebensdauer. Der Motor macht in derselben Betriebszeit halb so viele Umdrehungen. Kolben, Lager, Ventile und Kurbeltrieb verschleißen entsprechend langsamer. Ein 1.500er-Aggregat erreicht ein Vielfaches der Betriebsstunden eines 3.000ers.
Geringerer Geräuschpegel. Langsam laufende Motoren sind leiser – ein wesentlicher Beitrag zu den 65 dB(A).
Ruhigerer Lauf. Weniger Vibration, geringere mechanische Belastung des gesamten Aggregats.
Bessere Wirtschaftlichkeit im Dauerbetrieb. Der spezifische Verbrauch ist günstiger.
Höhere Belastbarkeit bei Anlaufströmen. Vierpolige Generatoren haben eine größere Schwungmasse und verkraften das Zuschalten großer Motoren besser.
Für wen sich 1.500 U/min lohnen: Betriebe, die das Aggregat regelmäßig oder über längere Zeiträume nutzen – Notstromversorgung mit häufigen Ausfällen, Inselbetrieb, Spitzenlastabdeckung, dauerhafte Versorgung abgelegener Objekte. Wer nur wenige Stunden pro Jahr Notstrom braucht, fährt mit 3.000 U/min günstiger.
44 kVA – die Leistungsklasse
Mit 44 kVA Maximalleistung und 40 kVA Dauerleistung bei 400 V versorgt das Aggregat ganze Betriebe.
Zur Einordnung: 58 A Dauerstrom dreiphasig entsprechen etwa dem Hausanschluss eines mittelgroßen Gewerbebetriebs.
Was sich damit betreiben lässt: Produktionsmaschinen, Melkanlagen, Kühlhäuser, Lüftungsanlagen, Heizungen, Aufzüge, IT-Infrastruktur und Beleuchtung – auch gleichzeitig.
Einphasig stehen 15,4 kVA maximal und 14 kVA dauerhaft zur Verfügung – ausreichend für die 230-V-Verbraucher eines Betriebs.
KUBOTA V3800DIT – der Motor
Der Original-KUBOTA-Viertakt-Dieselmotor V3800DIT ist ein wassergekühlter Vierzylinder mit 3.769 cm³ und 42 kW.
Die Bezeichnung ist aufschlussreich: DIT steht für Direct Injection Turbo – Direkteinspritzung mit Turboaufladung.
Direkteinspritzung bedeutet besseren Wirkungsgrad und niedrigeren Verbrauch als bei Vorkammermotoren.
Turboaufladung liefert mehr Leistung aus gleichem Hubraum und – entscheidender – bessere Lastaufnahme: Der Motor verkraftet plötzliche Belastungssprünge besser, etwa beim Zuschalten großer Verbraucher.
KUBOTA ist im Industriemotorenbau eine der etabliertesten Adressen. Die Ersatzteilversorgung ist weltweit über den Motorenfachhandel gesichert – unabhängig vom Gerätehersteller. Die Bedienungsanleitung des Motors liegt separat bei.
Wassergekühlt mit groß dimensioniertem Kühlersystem
Der Unterschied zu luftgekühlten Aggregaten ist erheblich:
Konstante Betriebstemperatur unabhängig von Umgebungsbedingungen und Belastung.
Voraussetzung für die Schalldämmung. Ein luftgekühlter Motor braucht große Gehäuseöffnungen für den Luftdurchsatz – genau dort tritt Schall aus. Erst die Wasserkühlung ermöglicht die super-schallgedämmte Kapselung.
Deutlich längere Lebensdauer durch geringere thermische Wechselbelastung.
Dauerbelastbarkeit – bei einem 1.500er-Aggregat die konsequente Ergänzung.
65 dB(A) in 7 m bei 44 kVA – bemerkenswert leise
Der Schalldruckpegel ist bei einem Aggregat dieser Leistungsklasse ein außergewöhnlicher Wert.
Zum Vergleich: Das kleinere 11-kVA-Modell derselben Baureihe liegt bei 67 dB(A) – dieses Gerät ist also bei vierfacher Leistung sogar leiser. Möglich wird das durch die halbe Motordrehzahl in Kombination mit der Schalldämmung.
Wo das den Ausschlag gibt:
Notstromversorgung in Wohn- und Mischgebieten, auch nachts.
Gewerbebetriebe, in denen während des Aggregatbetriebs weitergearbeitet wird.
Genehmigungspflichtige Aufstellungen mit einzuhaltenden Immissionsrichtwerten.
Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Hotels.
Die Schallleistung von 90 LWA ist der nach EU-Richtlinie ausgewiesene Wert und für Genehmigungsverfahren maßgeblich.
90-Liter-Tank – 11,7 Stunden Laufzeit
Bei 7,7 l/h Verbrauch unter 75 % Last ergeben 90 Liter 11,7 Stunden Laufzeit.
Realistische Einordnung: Das reicht für einen Arbeitstag oder eine Nacht – für längere Ausfälle ist eine Nachbetankung einzuplanen.
Für Dauerbetriebsanwendungen bietet der Hersteller Großtanks als Spezialzubehör an; die Version V6 desselben Grundgeräts verfügt zudem über eine automatische Nachtankeinrichtung aus externem Tank.
Der Tankniveausensor mit Anzeige am DSE4520 macht den Füllstand jederzeit ablesbar – auch über die Fernüberwachung.
AVR-Regelung mit max. ± 1 % Spannungsdifferenz
Die AVR-Regelung hält die Ausgangsspannung mit maximal ± 1 % Abweichung konstant.
Warum das heute unverzichtbar ist: Moderne Verbraucher sind spannungsempfindlich. Netzteile, Frequenzumrichter, Steuerungen, Kühlaggregate, IT-Technik und LED-Beleuchtung reagieren auf Schwankungen mit Fehlfunktion oder Ausfall.
Ohne AVR schwankt die Spannung mit der Last – ein zugeschalteter Motor lässt sie einbrechen, ein abgeschalteter treibt sie hoch. ± 1 % ist ein sehr guter Wert und macht das Aggregat für empfindliche Elektronik geeignet.
DSE4520 – die Automatiksteuerung
Das digitale Bedienpanel DSE4520 ermöglicht manuellen Start, Fernstart und Automatikstart:
Generatorüberwachung 3-phasig und Netzüberwachung 3-phasig – das Modul erkennt selbsttätig, wenn das Netz ausfällt.
Lastanzeige in kW, kVA, kVAr, Leistungsfaktor und Ampere.
Batteriespannung, Betriebsstunden, Treibstoffniveau, Wartungsanzeige und Ereignisspeicher.
USB-Schnittstelle und Anschluss für Fernüberwachung.
Der praktische Wert: Das Aggregat startet bei Netzausfall selbsttätig und schaltet nach Netzrückkehr wieder ab – ohne dass jemand vor Ort ist. Der Ereignisspeicher dokumentiert jeden Vorgang, was bei Störungsanalysen und Wartungsnachweisen entscheidend ist.
Mit einem Lasttransferschalter (TS-Kit, A-LTS, M-LTS oder ATS-Panel) lässt sich die Anlage zum vollautomatischen Notstromsystem erweitern – die Anschlussvorbereitung ist vorhanden.
Die Ausstattungsmerkmale dieser Version
Erhaltungsladegerät DSE 9150
Das Ladegerät hält die Batterie im optimalen Ladezustand – mit Ein- und Ausschaltautomatik und Steckanschluss außen.
Warum das bei Notstromanlagen entscheidend ist: Ein Notstromaggregat steht die meiste Zeit still. Batterien entladen sich in dieser Zeit durch Selbstentladung und Ruhestromverbrauch der Steuerung.
Die häufigste Ursache dafür, dass ein Notstromaggregat im Ernstfall nicht startet, ist eine leere Batterie – nicht ein Motorschaden. Bei einem 42-kW-Motor, der beim Start erhebliche Anlassleistung verlangt, gilt das umso mehr.
Kühlwasservorwärmung
Der thermostatgesteuerte Heizstab verkürzt die Warmlaufphase und reduziert den Motorverschleiß.
Der Hintergrund: Der weitaus größte Teil des Motorverschleißes entsteht in der Kaltstartphase. Bei kaltem Öl ist der Schmierfilm noch nicht aufgebaut, und der Motor läuft bis zur Betriebstemperatur unter erhöhtem Verschleiß.
Bei einem Notstromaggregat verschärft sich das: Es startet aus dem Kaltzustand und muss sofort volle Last übernehmen – bei 40 kVA Dauerleistung eine erhebliche Anforderung.
Mit Vorwärmung ist der Motor beim Start bereits temperiert: sofortige Belastbarkeit, geringerer Verschleiß, saubererer Start und weniger Rußentwicklung.
Für Aufstellungen im Freien, in unbeheizten Räumen und in Höhenlagen ist die Vorwärmung praktisch Pflicht.
Versperrbare Schalttafeltür
Die Tür über der Schalttafel ist versperrbar – zum Schutz gegen unbefugten Zugriff und vor Witterungseinflüssen.
Beide Funktionen zählen: Schutz vor Manipulation bei frei zugänglicher Aufstellung und Witterungsschutz für das empfindlichste Bauteil der Anlage.
Umfassendes Schutz- und Abschaltkonzept
Das Gerät schaltet ab bei: Überlastung, Kurzschluss, Magneto-Stopp, Notaus, zu niedrigem Öldruck und zu hoher Temperatur.
Der thermisch-magnetische Schutzschalter trennt sowohl bei Überlast (thermisch, verzögert) als auch bei Kurzschluss (magnetisch, sofort).
Fehlerstrom-Schutzschalter FI 30 mA und Erdspieß sichern das integrierte Steckerfeld.
Dichte Bodenwanne und Ölablasspumpe
Die dichte Bodenwanne fängt austretende Betriebsstoffe auf – Diesel, Motoröl, Kühlmittel.
Das ist mehr als Sauberkeit: Bei Aufstellung in Wasserschutzgebieten, auf unversiegelten Flächen und in Gebäuden ist ein Auffangvolumen häufig Genehmigungsvoraussetzung. Bei 90 Litern Tankinhalt und 42 kW Motorleistung ist das entsprechend relevant.
Die Ölablasspumpe macht den Ölwechsel zum sauberen Vorgang – bei einem 3,8-Liter-Motor ein realer Vorteil.
Hebevorrichtung für Gabelstapler serienmäßig
Bei 925 kg ist die Transportvorrichtung Voraussetzung für die Handhabung.
Die Hebevorrichtung definiert zugelassene Anschlagpunkte – improvisiertes Anschlagen am Rahmen kann zum Absturz der Last führen.
Anschluss für Gebäudeversorgung
Neben dem Steckerfeld verfügt das Gerät über einen Anschluss ohne FI für die Gebäudeversorgung mit Reihenklemmen auf der Schalttafelinnenseite.
Das ist der fachgerechte Weg für die Einspeisung in eine Hausinstallation: Die Absicherung erfolgt über die Gebäudeinstallation – ein zusätzlicher FI im Aggregat würde zu Selektivitätsproblemen führen.
Der elektrische Anschluss an eine Gebäudeinstallation ist zwingend von einer Elektrofachkraft auszuführen, einschließlich der Netztrennung.
Abgasstufe 3A und Stationäranwendung
Das Aggregat ist nach Abgasstufe 3A eingestuft und ausdrücklich für Stationäranwendung vorgesehen.
Was das bedeutet: Die Maschine ist für die ortsfeste Aufstellung konzipiert – als Notstromanlage in oder an einem Gebäude, nicht für den wechselnden mobilen Baustelleneinsatz.
Vor dem Kauf zu prüfen: ob die vorgesehene Anwendung und der Aufstellort mit dieser Einstufung vereinbar sind. Für mobile Anwendungen mit strengeren Abgasanforderungen bietet der Hersteller Modelle nach Stufe V an.
Schutzart IP 23
IP 23 bedeutet: geschützt gegen feste Fremdkörper ab 12,5 mm und gegen Sprühwasser bis 60° zur Senkrechten.
Praktisch heißt das: Das Gerät verträgt Regen im Freien, ist aber nicht für Strahlwasser oder direkte Beregnung aus flacher Richtung ausgelegt. Bei dauerhafter Außenaufstellung ist eine überdachte Position sinnvoll.
ELMAG START UP SERVICE
Bei Stromerzeugern umfasst der Service: Befüllung mit Betriebsstoffen, Installation und Einrichtung der erforderlichen Steuerungs- und Überwachungsprogramme sowie Prüfung aller Funktionen und der Betriebsbereitschaft im Probelauf.
Gerade der zweite Punkt ist wesentlich: Das DSE4520 muss auf die Anwendung parametriert werden – Startbedingungen, Verzögerungszeiten, Grenzwerte, Fernstartverhalten.
Zur Lieferzeit: Die Aufbereitung erfolgt individuell nach Bestellung – bitte 2–3 Wochen zusätzliche Lieferzeit einplanen.
Was zu beachten ist
Für Stationäranwendung vorgesehen – Aufstellort und Anwendung vorab prüfen.
Aufstellung im Freien: IP 23 verträgt Regen, aber kein Strahlwasser – überdachte Position bevorzugen.
Niemals in geschlossenen Räumen ohne ausreichende Abgasabführung betreiben – Abgase von Verbrennungsmotoren sind lebensgefährlich.
Ausreichende Zuluft sicherstellen. Ein 42-kW-Motor mit groß dimensioniertem Kühler braucht erheblichen Luftdurchsatz.
Bodentragfähigkeit prüfen. 925 kg zuzüglich Kraftstoff.
Erhaltungsladegerät dauerhaft anschließen, wenn das Gerät als Notstromanlage steht.
Kühlwasservorwärmung anschließen bei Aufstellung im Freien, in unbeheizten Räumen und in Höhenlagen.
Anschluss an die Gebäudeinstallation zwingend durch eine Elektrofachkraft, einschließlich Netztrennung.
Erdspieß setzen und ordnungsgemäß anschließen.
Regelmäßiger Probelauf. Ein Notstromaggregat, das nie läuft, startet im Ernstfall oft nicht. Monatliche Probeläufe unter Last sind zu empfehlen.
Nachbetankung einplanen. 11,7 Stunden Laufzeit reichen für einen Tag oder eine Nacht – bei längeren Ausfällen ist Nachschub zu organisieren.
Kraftstoffqualität beachten – Dieselkraftstoff altert; bei langen Standzeiten ist der Tankinhalt zu erneuern.
Nur zugelassene Anschlagpunkte verwenden – die serienmäßige Hebevorrichtung.
Nicht betanken bei laufendem oder heißem Motor.
Persönliche Schutzausrüstung: Gehörschutz bei Arbeiten am laufenden Gerät; heiße Oberflächen und Abgasanlage nicht berühren.
Stromerzeuger unterliegen als Arbeitsmittel den Anforderungen an Prüfung und Betrieb; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, DGUV-Vorschriften und – bei ortsfester Aufstellung – die einschlägigen Anforderungen an Aufstellung, Abgasführung und Brandschutz.
Herstellerqualität: 2 Jahre Vollgarantie, erweiterbar auf 3 Jahre bei Registrierung; Ersatzteilversorgung über 15 Jahre.
Typische Einsatzgebiete
Notstromversorgung von Gewerbe- und Industriebetrieben, öffentliche Gebäude und kritische Infrastruktur, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Hotels, landwirtschaftliche Großbetriebe und Melkanlagen, Kühlhäuser und Kältetechnik, Rechenzentren und IT-Infrastruktur, Produktionsbetriebe mit Prozesssicherung, abgelegene Objekte mit Inselbetrieb, Spitzenlastabdeckung, Wohnanlagen und Mehrfamilienhäuser, Kommunalbetriebe und Wasserwerke.
Häufige Fragen
Was leistet das Aggregat?
44 kVA Maximalleistung und 40 kVA Dauerleistung bei 400 V dreiphasig – das entspricht etwa dem Hausanschluss eines mittelgroßen Gewerbebetriebs. Einphasig stehen 15,4 bzw. 14 kVA zur Verfügung.
Was ist der Vorteil von 1.500 statt 3.000 U/min?
Der Motor macht in derselben Betriebszeit halb so viele Umdrehungen – Kolben, Lager, Ventile und Kurbeltrieb verschleißen entsprechend langsamer. Ein 1.500er-Aggregat erreicht ein Vielfaches der Betriebsstunden eines 3.000ers. Dazu kommen geringerer Geräuschpegel, ruhigerer Lauf, besserer spezifischer Verbrauch und höhere Belastbarkeit bei Anlaufströmen.
Für wen lohnt sich 1.500 U/min?
Für Betriebe, die das Aggregat regelmäßig oder über längere Zeiträume nutzen – häufige Netzausfälle, Inselbetrieb, Spitzenlastabdeckung, dauerhafte Versorgung abgelegener Objekte. Wer nur wenige Stunden pro Jahr Notstrom braucht, fährt mit einem 3.000er günstiger.
Wie laut ist das Aggregat?
65 dB(A) in 7 m Entfernung – bei dieser Leistungsklasse ein außergewöhnlicher Wert. Das kleinere 11-kVA-Modell derselben Baureihe liegt bei 67 dB(A); dieses Gerät ist also bei vierfacher Leistung sogar leiser. Die Schallleistung beträgt 90 LWA.
Was bedeutet DIT beim Motor?
Direct Injection Turbo – Direkteinspritzung mit Turboaufladung. Die Direkteinspritzung bringt besseren Wirkungsgrad und niedrigeren Verbrauch, der Turbo mehr Leistung aus gleichem Hubraum und vor allem bessere Lastaufnahme beim Zuschalten großer Verbraucher.
Wie lange läuft eine Tankfüllung?
11,7 Stunden bei 75 % Last – 90 Liter Tankinhalt bei 7,7 l/h Verbrauch. Das reicht für einen Arbeitstag oder eine Nacht; für längere Ausfälle ist Nachbetankung einzuplanen. Großtanks sind als Spezialzubehör erhältlich.
Warum wassergekühlt?
Wegen konstanter Betriebstemperatur, längerer Lebensdauer und Dauerbelastbarkeit. Entscheidend ist zudem: Ein luftgekühlter Motor braucht große Gehäuseöffnungen für den Luftdurchsatz – genau dort tritt Schall aus. Erst die Wasserkühlung ermöglicht die super-schallgedämmte Kapselung.
Was bringt die AVR-Regelung?
Sie hält die Ausgangsspannung mit maximal ± 1 % Abweichung konstant. Moderne Verbraucher – Netzteile, Frequenzumrichter, Steuerungen, IT-Technik, LED-Beleuchtung – reagieren auf Spannungsschwankungen mit Fehlfunktion oder Ausfall.
Startet das Gerät bei Stromausfall selbsttätig?
Ja, das DSE4520 erkennt den Netzausfall und startet automatisch; nach Netzrückkehr schaltet es wieder ab. Für die vollautomatische Netzumschaltung ist zusätzlich ein Lasttransferschalter erforderlich – die Anschlussvorbereitung ist vorhanden.
Wozu das Erhaltungsladegerät?
Ein Notstromaggregat steht die meiste Zeit still, und Batterien entladen sich in dieser Zeit. Die häufigste Ursache dafür, dass ein Notstromaggregat im Ernstfall nicht startet, ist eine leere Batterie – bei einem 42-kW-Motor mit entsprechender Anlassleistung umso mehr.
Wozu die Kühlwasservorwärmung?
Der größte Teil des Motorverschleißes entsteht in der Kaltstartphase. Bei einem Notstromaggregat verschärft sich das, weil es aus dem Kaltzustand sofort volle Last übernehmen muss – bei 40 kVA eine erhebliche Anforderung. Mit Vorwärmung ist der Motor beim Start bereits temperiert.
Was bedeutet „für Stationäranwendung"?
Die Maschine ist für ortsfeste Aufstellung konzipiert – als Notstromanlage in oder an einem Gebäude, nicht für wechselnden mobilen Baustelleneinsatz. Für mobile Anwendungen mit strengeren Abgasanforderungen bietet der Hersteller Modelle nach Stufe V an.
Kann ich das Gerät ins Gebäude einspeisen?
Ja, dafür gibt es einen Anschluss ohne FI mit Reihenklemmen auf der Schalttafelinnenseite. Die Absicherung erfolgt über die Gebäudeinstallation – ein zusätzlicher FI im Aggregat würde zu Selektivitätsproblemen führen. Der Anschluss ist zwingend von einer Elektrofachkraft auszuführen, einschließlich Netztrennung.
Wozu die dichte Bodenwanne?
Sie fängt austretende Betriebsstoffe auf. Bei Aufstellung in Wasserschutzgebieten, auf unversiegelten Flächen und in Gebäuden ist ein Auffangvolumen häufig Genehmigungsvoraussetzung – bei 90 Litern Tankinhalt entsprechend relevant.
Wie bewege ich das Gerät?
Über die serienmäßige Hebevorrichtung für Gabelstapler. Bei 925 kg sind das zugleich die einzigen zugelassenen Anschlagpunkte.
Muss ich das Gerät regelmäßig laufen lassen?
Ja. Ein Notstromaggregat, das nie läuft, startet im Ernstfall oft nicht. Monatliche Probeläufe unter Last sind zu empfehlen; zudem altert Dieselkraftstoff und ist bei langen Standzeiten zu erneuern.
| Fabricant de moteurs: | Kubota |
|---|---|
| Gerätetyp : | Stromaggregat |
| Puissance maximale: | 44 kVA |
| Spannungsregelung AVR: | mit |
| Stromart: | 3-phasig (400 V) |
| Type de lecteur: | Dieselmotor |