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ELMAG Außengewinde-Dreh-Set KEG 16 mm, 12-teilig metrische Gewinde

Description

ELMAG Außengewinde-Dreh-Set KEG 16 mm, 12-teilig metrische Gewinde

Lieferumfang

  • 1 × Schafthalter KEG 16, Schaftmaß 16 mm
  • 2 × Teilprofilplatte für die Steigungsbereiche 0,5–1,5 mm und 1,75–3,0 mm
  • 8 × Vollprofilplatte für die Steigungen 0,75 / 1,0 / 1,25 / 1,5 / 1,75 / 2,0 / 2,5 / 3,0 mm
  • Montageschlüssel

Zusammensetzung nach Herstellerangaben zur Baureihe – siehe Hinweis am Textende.

Technische Daten

MerkmalWert
HerstellerELMAG
ProduktartGewindedreh-Set für Außengewinde
Umfang12-teilig
Schaftmaß16 mm
Gewindeartmetrisch
PlattensystemKEG 16
Flankenwinkel60° (metrisch)
Steigungsbereich Vollprofil0,75 – 3,0 mm
Steigungsbereich Teilprofil0,5 – 1,5 mm und 1,75 – 3,0 mm

Produktbeschreibung

Außengewinde-Dreh-Set von ELMAG – Voll- und Teilprofilplatten in einem Set

Dieses 12-teilige Set deckt mit acht Vollprofil- und zwei Teilprofilplatten praktisch das gesamte Spektrum gängiger metrischer Außengewinde ab – vom feinen M5-Gewinde bis zu grober Steigung.

Die Kombination aus Voll- und Teilprofil – das eigentliche Kaufargument

Das ist der durchdachte Teil dieses Sets: Es enthält beide Plattenarten.

Vollprofilplatten erzeugen das komplette Gewindeprofil einschließlich Gewindespitze in einem Zug.

Der Vorteil: perfekte Profilform, fertiger Außendurchmesser ohne Nacharbeit, keine scharfe Restkante. Der Nachteil: Eine Platte kann genau eine Steigung – deshalb liegen acht davon bei.

Teilprofilplatten erzeugen nur die Flanken; der Außendurchmesser muss vorher passend gedreht werden.

Der Vorteil: Eine Platte deckt einen ganzen Steigungsbereich ab. Der Nachteil: Die Gewindespitze bleibt scharfkantig.

Warum beides im Set sinnvoll ist:

Für die Standardgewinde – M5 bis M20 mit Regelsteigung – greift man zur passenden Vollprofilplatte und bekommt ein normgerechtes Gewinde ohne Nacharbeit.

Für Sonder- und Feingewinde, die nicht unter die acht Vollprofilplatten fallen, decken die beiden Teilprofilplatten die Lücken.

Damit ist praktisch jedes metrische Außengewinde herstellbar – ohne Nachbestellung.

Was die Steigungen konkret abdecken

Die acht Vollprofilplatten entsprechen den Regelsteigungen der gängigen metrischen Gewinde:

Steigung Typisches Gewinde
0,75 mmM5
1,0 mmM6
1,25 mmM8
1,5 mmM10
1,75 mm M12
2,0 mmM14
2,5 mmM16 / M18
3,0 mmM20

Das ist der wesentliche Praxispunkt: Wer ein M12-Gewinde drehen will, setzt die 1,75-mm-Platte ein und ist fertig – ohne Rechnerei, ohne Nacharbeit am Außendurchmesser.

Warum Gewindedrehen statt Schneideisen

Beliebige Durchmesser und Steigungen. Ein Schneideisen kann genau eine Gewindegröße – dieses Set deckt zehn Steigungsvarianten ab.

Große Gewinde ohne Kraftaufwand. Ab etwa M20 wird das Schneideisen praktisch unhandhabbar.

Passgenauigkeit. Die Gewindetiefe wird über die Zustellung gesteuert – die Passung lässt sich exakt treffen.

Bessere Oberflächen als beim Schneiden.

Ein Arbeitsgang. Das Werkstück bleibt in der Aufspannung – das ergibt konzentrische Gewinde ohne Rundlauffehler.

Das Wendeplatten-Prinzip

Beim Gewindedrehen mit Wendeschneidplatten trägt der Halter eine austauschbare Hartmetallplatte, die das Gewindeprofil erzeugt.

Kein Nachschleifen. Ist eine Schneide stumpf, wird die Platte gedreht oder getauscht – das Profil bleibt exakt.

Immer die gleiche Geometrie. Ein nachgeschliffener Meißel verliert mit jedem Schliff an Profiltreue; die Wendeplatte kommt fertig geschliffen aus der Verpackung.

Hartmetall statt HSS. Deutlich höhere Schnittgeschwindigkeiten und Standzeiten.

Reproduzierbarkeit nach jedem Plattenwechsel – wichtig bei Serienarbeit.

Schaftmaß 16 mm – die Maschinenzuordnung

Das Schaftmaß von 16 mm ist der entscheidende Wert für die Kompatibilität.

Vor dem Kauf zu prüfen: ob der Stahlhalter oder Schnellwechselhalter der Drehmaschine 16-mm-Schäfte aufnimmt.

Als Orientierung: 16 mm sind das Schaftmaß kleinerer bis mittlerer Drehmaschinen – die passende Größe für Werkstattmaschinen mit begrenzter Spitzenhöhe. Größere Maschinen arbeiten mit 20, 25 oder 32 mm.

Ein zu großer Schaft passt nicht – ein zu kleiner lässt sich zwar unterlegen, verliert aber an Steifigkeit. Bei Gewindearbeiten ist Steifigkeit besonders wichtig, weil die Schneide bei jedem Durchgang in dieselbe Nut eintauchen muss.

Metrische Gewinde – 60° Flankenwinkel

Dieses Set ist für metrische Gewinde ausgelegt.

Für Zollgewinde (Whitworth, UNC, UNF) sind andere Platten erforderlich, weil der Flankenwinkel abweicht: metrisch 60°, Whitworth 55°. Eine metrische Platte erzeugt in einem Zollgewinde ein nicht normgerechtes Profil.

Der Hersteller führt dasselbe Set auch in zölliger Ausführung – dort mit Teilprofilplatten für 8–48 Gänge/Zoll und Vollprofilplatten für 8, 9, 10, 11, 14, 19, 20, 24 und 26 Gänge/Zoll.

Der Vorteil eines Sets

Halter und Platten sind aufeinander abgestimmt. Bei Einzelkauf muss die Plattengeometrie zum Halter passen – eine häufige Fehlerquelle.

Sofort einsatzbereit über den gesamten Steigungsbereich.

Günstiger als die Summe der Einzelteile.

Nachkauf gesichert: Sämtliche Platten sind einzeln als Ersatz erhältlich – verbrauchte Platten lassen sich gezielt nachbestellen, statt ein neues Set zu kaufen.

Was zu beachten ist

Schaftmaß prüfen – 16 mm müssen in den Stahlhalter passen.

Bei Teilprofilplatten den Außendurchmesser vor dem Gewindedrehen passend vordrehen und die Gewindespitze anschließend entgraten.

In mehreren Durchgängen zustellen. Gewinde entstehen nicht in einem Schnitt – schrittweise Zustellung schont Platte und Werkstück und ergibt saubere Flanken.

Drehzahl an Werkstoff und Plattengeometrie anpassen. Zu hohe Drehzahl bei kleinen Durchmessern ist die häufigste Ursache für Plattenbruch.

Anstellwinkel beachten. Der Halter muss zur Steigung passend angestellt werden – bei größeren Steigungen sind Unterlegplättchen erforderlich, damit die Freiflächen nicht schleifen.

Schneidöl verwenden. Gewindedrehen erzeugt hohe Flächenpressung; Kühlschmierung verbessert Oberfläche und Standzeit deutlich.

Werkstück sicher spannen – die wechselnden Kräfte beim mehrfachen Eintauchen belasten die Aufspannung.

Persönliche Schutzausrüstung: Schutzbrille, eng anliegende Kleidung, keine Handschuhe an der laufenden Maschine.

Platten vorsichtig handhaben – Hartmetall ist hart, aber spröde und bricht bei Stoß.

Herstellerqualität: 2 Jahre Vollgarantie, erweiterbar auf 3 Jahre bei Registrierung; Ersatzteilversorgung über 15 Jahre.

Typische Einsatzgebiete

Metallbau und Schlosserei, Maschinen- und Anlagenbau, Werkzeug- und Vorrichtungsbau, Lohnfertigung und Zerspanung, Reparatur- und Instandhaltungswerkstätten, Herstellung von Gewindespindeln und Zugstangen, Anfertigung von Sonderschrauben und Passteilen, Ersatzteilfertigung mit nicht verfügbaren Gewindegrößen, Prototypen- und Musterbau, Ausbildungsbetriebe und Lehrwerkstätten, kleinere und mittlere Drehmaschinen.

Häufige Fragen

Was ist im Set enthalten?
Ein Schafthalter mit 16 mm Schaftmaß, zwei Teilprofilplatten für die Bereiche 0,5–1,5 mm und 1,75–3,0 mm sowie acht Vollprofilplatten für die Steigungen 0,75 bis 3,0 mm.

Was ist der Unterschied zwischen Voll- und Teilprofilplatten?
Vollprofilplatten erzeugen das komplette Profil samt Gewindespitze und fertigem Außendurchmesser – aber jeweils nur eine Steigung. Teilprofilplatten erzeugen nur die Flanken und decken dafür einen ganzen Steigungsbereich ab; der Außendurchmesser muss vorher passend gedreht und die Spitze entgratet werden.

Warum enthält das Set beide Arten?
Weil sich beide ergänzen: Für Standardgewinde von M5 bis M20 greift man zur passenden Vollprofilplatte und bekommt ein normgerechtes Gewinde ohne Nacharbeit. Für Sonder- und Feingewinde außerhalb dieser acht Steigungen decken die Teilprofilplatten die Lücken. Damit ist praktisch jedes metrische Außengewinde herstellbar – ohne Nachbestellung.

Welche Gewinde kann ich damit drehen?
Die acht Vollprofilplatten entsprechen den Regelsteigungen von M5 (0,75 mm) über M12 (1,75 mm) bis M20 (3,0 mm). Feingewinde und Zwischensteigungen lassen sich über die Teilprofilplatten herstellen.

Warum Gewinde drehen statt mit Schneideisen schneiden?
Wegen beliebiger Durchmesser und Steigungen, weil große Gewinde ab etwa M20 mit Schneideisen kaum handhabbar sind, wegen der exakt steuerbaren Passung, wegen besserer Flankenoberflächen – und weil das Werkstück in der Aufspannung bleibt, was konzentrische Gewinde ohne Rundlauffehler ergibt.

Was ist der Vorteil von Wendeschneidplatten?
Kein Nachschleifen – die Platte wird gedreht oder getauscht, das Profil bleibt exakt. Ein nachgeschliffener Meißel verliert dagegen mit jedem Schliff an Profiltreue. Dazu höhere Schnittgeschwindigkeiten durch Hartmetall und volle Reproduzierbarkeit.

Passt das Set an meine Drehmaschine?
Entscheidend ist das Schaftmaß von 16 mm. 16 mm sind das Schaftmaß kleinerer bis mittlerer Drehmaschinen – größere arbeiten mit 20, 25 oder 32 mm.

Kann ich damit auch Zollgewinde drehen?
Nein. Der Flankenwinkel unterscheidet sich – metrisch 60°, Whitworth 55°. Der Hersteller führt dasselbe Set in zölliger Ausführung mit Platten für 8 bis 48 Gänge/Zoll.

Was mache ich, wenn eine Platte verbraucht ist?
Sämtliche Platten sind einzeln als Ersatz erhältlich – verbrauchte Platten lassen sich gezielt nachbestellen, statt ein neues Set zu kaufen.

Wie viele Durchgänge braucht ein Gewinde?
Mehrere. Schrittweise Zustellung schont Platte und Werkstück und ergibt saubere Flanken.

Was ist die häufigste Ursache für Plattenbruch?
Zu hohe Drehzahl bei kleinen Durchmessern. Drehzahl und Vorschub sind an Werkstoff und Plattengeometrie anzupassen.

Muss ich den Halter anstellen?
Ja, passend zur Gewindesteigung. Bei größeren Steigungen sind Unterlegplättchen erforderlich, damit die Freiflächen nicht schleifen.