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Cynkomet Miststreuer 4.560 kg, feuerverzinkt, Wandhöhe 750 mm

Description

Cynkomet Miststreuer 4.560 kg, feuerverzinkt, Wandhöhe 750 mm

Lieferumfang

  • 1 × Cynkomet Miststreuer, einachsig
  • Streuaggregat A2HS mit 2 horizontalen Schnecken-Streuwalzen, feuerverzinkt
  • Feuerverzinkte Schutzabdeckung des Streuaggregats
  • Feuerverzinkter vorderer Schutz
  • Feuerverzinkte, zweistufige Deichsel mit austauschbarem Auge, zugelassen nach Verordnung 2015/208
  • Geschraubte Deichsel, Durchmesser 50 mm
  • Mechanische Stütze mit Kurbel
  • Handbremse mit Kurbel
  • Zweileitige pneumatische Bremsanlage mit manuellem Bremskraftregler
  • ADR-Achse, Vollbalken 70 mm quadratischer Querschnitt, Bremse 300 × 60
  • Räder 400/60-15.5
  • Gussräder aus Sphäroguss
  • 12-V-Beleuchtung, homologiert – hintere Glühlampen, LED-Frontleuchten, Umrissreflektoren
  • Anschlusskabel mit 7-PIN-12-V-Stecker
  • 2 Radkeile in verzinkten Taschen

Zusätzliche Ausrüstung (optional):

  • Feuerverzinkte Volumen-Aufsatzwände 500 mm mit hinterer Schwerkraftklappe (nicht gemeinsam mit dem Streuaggregat montierbar)
  • Feuerverzinkte Heckwand 500 mm (anstelle des Streuaggregats)
  • Hydraulische Deichselstütze
  • Hydraulische Rückwand (vor dem Streuaggregat)
  • Vollständige LED-Beleuchtung
  • Hydraulische Schnellkupplung mit Druckablassventil
  • Homologierte Zweikreis-Hydraulik-Bremsanlage mit automatischer Bremskraftregelung
  • Gelenkwelle bzw. Weitwinkel-Gelenkwelle
  • Warndreieck (Kennzeichnungstafel für langsam fahrende Fahrzeuge)
  • Kupplungszug Ø 40

Technische Daten

MerkmalWert
HerstellerCynkomet
ProduktartMiststreuer, einachsig, gezogen
Typ / Variante / Version laut EU-HomologationN-1 310 11
Administrative Nutzlastca. 4.560 kg*
Technische Nutzlastca. 4.560 kg*
Zulässiges Gesamtgewicht (Vorschriften PL)6.400 kg
Zul. Gesamtgewicht nach VO 2015/208 (nur Achslast)4.600 kg
Eigengewichtca. 1.840 kg*
Anzahl der Achsen1
StreuaggregatA2HS – 2 horizontale Schnecken-Streuwalzen
Antrieb Streuaggregatmechanisch über Zapfwelle
Antrieb Förderermechanisch über Zapfwelle, 9-stufig einstellbar
Länge5.810 mm
Breite2.120 mm
Höhe2.735 mm
Länge Laderaum innen (Oberseite)3.770 mm
Höhe der Ladekastenwände750 mm
Höhe der Ladefläche über dem Boden1.085 mm
Ladungshöhe1.835 mm
Dicke Bodenblech / Wand4 mm / 2 mm
Bodenaustauschbar, Flachblech, feuerverzinkt
Unterrahmenfeuerverzinkt, Hauptlängsträger 160 mm Walzstahlprofile
Oberrahmenfeuerverzinkt, Hauptlängsträger 160 mm kaltgebogene Profile
Deichselfeuerverzinkt, zweistufig, austauschbares Auge, zugelassen nach VO 2015/208
Zuggliedgeschraubt, Ø 50 mm
Förderkettefeuerverzinkt, Glieddurchmesser 11 mm
Förderlattenaustauschbar, feuerverzinkt, Profil 50 × 25 × 3
AchseADR, Vollbalken 70 mm quadratisch, Bremse 300 × 60
Aufhängungstarr
Bremsanlagezweileitig pneumatisch, manueller Bremskraftregler
Handbremsemit Kurbel
Stützemechanisch, mit Kurbel
Räder400/60-15.5
RadkörperSphäroguss
Beleuchtung12 V homologiert, hinten Glühlampen, vorn LED, Umrissreflektoren
Elektroanschluss7-PIN, 12 V
Kippbare Wändenein

* Leergewicht und Nutzlast können je nach Ausstattung abweichen.

Produktbeschreibung

Miststreuer von Cynkomet – 4,5 Tonnen Nutzlast mit EU-Typgenehmigung

Dieser einachsige Miststreuer bringt rund 4.560 kg Nutzlast auf die Fläche. Das Streuaggregat A2HS mit zwei horizontalen Schnecken-Streuwalzen verteilt Stallmist, Kompost und organische Dünger gleichmäßig – angetrieben mechanisch über die Zapfwelle.

Die Maschine trägt eine EU-Typgenehmigung unter der Bezeichnung N-1 310 11.

EU-Typgenehmigung – was das praktisch bedeutet

Die ausgewiesene Typgenehmigungsnummer ist mehr als eine Formalie. Sie bedeutet, dass die Maschine ein behördliches Genehmigungsverfahren nach europäischem Recht durchlaufen hat.

Der praktische Nutzen:

Vereinfachte Zulassung. Ein typgenehmigtes Fahrzeug muss nicht einzeln begutachtet werden – das spart Zeit, Kosten und Behördengänge.

Rechtssicherheit im Straßenverkehr. Beleuchtung, Bremsanlage, Deichsel und Kennzeichnung entsprechen nachweislich den geltenden Anforderungen.

Klare Grundlage bei Kontrollen und im Schadensfall. Die Genehmigungsdaten sind dokumentiert und nachvollziehbar.

Bei einem Gerät, das regelmäßig auf öffentlichen Straßen zwischen Hof und Feld bewegt wird, ist das ein realer Wert.

750 mm Wandhöhe – der Unterschied zum kleineren Schwestermodell

Das auffälligste Unterscheidungsmerkmal ist die Wandhöhe von 750 mm – 250 mm mehr als beim nächstkleineren Modell derselben Baureihe.

Bei gleicher Ladefläche bedeutet das rund 50 Prozent mehr Ladevolumen – und entsprechend rund 580 kg mehr Nutzlast (4.560 statt 3.980 kg).

Warum das mehr ist als eine Zahl

Der eigentliche Vorteil zeigt sich bei leichten, voluminösen Materialien:

Trockener Geflügelmist, Kompost, Rindenmulch, Substrat und strohreicher Pferdemist wiegen wenig, brauchen aber viel Platz. Bei niedrigen Wänden ist der Streuer voll, lange bevor die Nutzlast erreicht ist.

Mit 750 mm Wandhöhe wird das Gewichtslimit tatsächlich zum begrenzenden Faktor – nicht das Volumen. Das bedeutet: weniger Fahrten, weniger Zeit, weniger Diesel.

Für Betriebe mit strohreichem Mist oder Kompost ist das oft das ausschlaggebende Kaufargument.

Breitreifen 400/60-15.5 serienmäßig

Anders als beim kleineren Schwestermodell sind die Breitreifen 400/60-15.5 hier serienmäßig verbaut – nicht nur als Zusatzausrüstung erhältlich.

Das ist eine konsequente Auslegung: Höhere Nutzlast erfordert bessere Lastverteilung.

Der Nutzen der Breitreifen:

Deutlich geringerer Bodendruck. Das Gewicht verteilt sich auf eine größere Aufstandsfläche.

Weniger Bodenverdichtung. Verdichtete Böden führen zu schlechterer Durchwurzelung, gestörtem Wasserhaushalt und Ertragsverlusten – die Folgen wirken über Jahre.

Schonung der Grasnarbe. Auf Grünland und feuchten Böden entscheidend – gerade im Frühjahr, wenn die erste Mistgabe ansteht und der Boden noch nicht abgetrocknet ist.

Besseres Vorankommen. Größere Aufstandsfläche bedeutet weniger Einsinken und weniger Schlupf.

Konsequente Feuerverzinkung – das Kernkonzept

Der Hersteller verzinkt praktisch die gesamte Maschine:

  • Ladekastenwände
  • Austauschbarer Boden
  • Streuaggregat A2HS
  • Schutzabdeckung des Aggregats
  • Vorderer Schutz
  • Zweistufige Deichsel
  • Unterrahmen und Oberrahmen
  • Förderkette
  • Förderlatten
  • Taschen der Radkeile

Warum das bei einem Miststreuer entscheidend ist

Mist ist das chemisch aggressivste Material der Landwirtschaft. Ammoniak, Harnsäure, Salze und organische Säuren greifen unbehandelten Stahl in kurzer Zeit an – und ein Miststreuer steht das ganze Jahr im Freien.

Der Unterschied zu lackierten Geräten ist erheblich: Lack schützt nur, solange er unbeschädigt ist. Beim Miststreuer ist er das nie – Förderlatten schleifen über den Boden, Steine und Fremdkörper hinterlassen Kratzer, das Beladen mit dem Frontlader ist nicht zimperlich. An jeder verletzten Stelle beginnt die Unterrostung.

Feuerverzinkung wirkt anders: Zink geht eine metallurgische Verbindung mit dem Stahl ein und schützt zusätzlich kathodisch – auch an Kratzern und Schnittkanten. Das umgebende Zink opfert sich für die freiliegende Stelle.

Das praktische Ergebnis: kein Nachstreichen, keine Rostbehandlung, Werterhalt über Jahrzehnte – und ein deutlich höherer Wiederverkaufswert.

Bodenblech 4 mm, austauschbar

Der Boden ist das am stärksten beanspruchte Bauteil eines Miststreuers: Die Förderkette mit den Latten schleift permanent darüber, dazu kommen Steine und Fremdkörper aus dem Ladegut.

Vier Millimeter Blechstärke sind ein solider Wert – doppelt so viel wie die Wandstärke von 2 mm, und das aus gutem Grund.

Entscheidend ist aber die Konstruktion: Der Boden ist austauschbar. Ist er nach vielen Jahren verschlissen, wird er ersetzt – nicht die ganze Maschine. Bei einem Gerät, dessen übriger Aufbau feuerverzinkt und damit praktisch unbegrenzt haltbar ist, ist das die konsequente Lösung.

Streuaggregat A2HS – zwei horizontale Schnecken-Streuwalzen

Das Aggregat besteht aus zwei horizontal übereinander angeordneten Schneckenwalzen.

Die Arbeitsweise: Das Material wird vom Förderboden nach hinten transportiert und trifft auf die rotierenden Walzen. Diese zerreißen und zerkleinern das Material und werfen es breit gefächert nach hinten aus.

Die Vorteile dieser Bauart:

Gute Zerkleinerung. Verkrustete Mistplatten und verdichtetes Material werden aufgelöst – Voraussetzung für gleichmäßige Verteilung.

Robustheit. Horizontale Walzen sind mechanisch einfach und unempfindlich gegen Fremdkörper.

Bewährt bei Stallmist. Für die klassische Anwendung – Rinder-, Pferde- und Schweinemist mit Strohanteil – ist das die etablierte Bauart.

Feuerverzinkt ist das Aggregat ohnehin: Es hat den intensivsten Materialkontakt der gesamten Maschine.

9-stufig einstellbarer Förderbandantrieb – die eigentliche Dosierung

Der mechanische Antrieb des Förderbands von der Zapfwelle ist 9-stufig einstellbar. Das ist das zentrale Bedienelement der Maschine.

Der Zusammenhang: Die Fördergeschwindigkeit bestimmt, wie viel Material pro Zeiteinheit ins Streuaggregat gelangt – und damit die Ausbringmenge pro Hektar.

Neun Stufen sind eine feine Abstufung. Praktisch bedeutet das:

  • Niedrige Stufen für hochkonzentrierte Materialien wie Geflügelmist oder für geringe Aufwandmengen
  • Mittlere Stufen für klassischen Stallmist
  • Hohe Stufen für schnelles Entleeren oder hohe Aufwandmengen

Der mechanische Antrieb hat gegenüber hydraulischen Lösungen einen Vorteil: Er ist exakt reproduzierbar. Stufe 4 fördert immer gleich schnell – unabhängig von Öltemperatur, Motordrehzahl und Hydraulikdruck. Das macht die Einstellung übertragbar und die Ausbringung dokumentierbar.

Förderkette mit 11 mm Glieddurchmesser

Die feuerverzinkte Förderkette hat einen Glieddurchmesser von 11 mm – ein kräftiger Wert.

Die Kette muss über vier Tonnen Material gegen den Bodenreibwiderstand nach hinten schieben. Bei verdichtetem oder gefrorenem Mist wirken erhebliche Zugkräfte.

Zusätzlich: Die Kette läuft im Mist. Feuerverzinkung ist hier keine Kosmetik, sondern Funktionsvoraussetzung – eine korrodierte Kette wird schwergängig und reißt.

Austauschbare Förderlatten aus 50 × 25 × 3-Profil

Die Förderlatten sind austauschbar und feuerverzinkt – aus Profilmaterial 50 × 25 × 3 mm.

Sie sind neben dem Boden das Hauptverschleißteil: Sie schleifen bei jeder Entleerung über das Bodenblech. Die Austauschbarkeit ist deshalb kein Detail, sondern Voraussetzung für lange Nutzung.

Rahmenkonstruktion: 160-mm-Profile in zwei Ebenen

Der Aufbau ist zweistufig ausgeführt:

Unterrahmen: Hauptlängsträger aus 160 mm Walzstahlprofilen, feuerverzinkt. Walzprofile haben durchgehend gleichmäßige Materialstruktur und hohe Festigkeit – die richtige Wahl für den tragenden Teil.

Oberrahmen: Hauptlängsträger aus 160 mm kaltgebogenen Profilen, feuerverzinkt. Kaltgebogene Profile bieten bei geringerem Gewicht gute Steifigkeit – passend für den aufbautragenden Teil.

Warum die Trennung sinnvoll ist: Unter- und Oberrahmen haben unterschiedliche Aufgaben. Der Unterrahmen nimmt Achslast und Zugkräfte auf, der Oberrahmen trägt den Ladekasten. Beide werkstoffgerecht auszulegen ergibt ein steiferes Gesamtsystem bei geringerem Gewicht.

Zweistufige, zugelassene Deichsel

Die feuerverzinkte, zweistufige Deichsel lässt sich mit der unteren oder oberen Traktoraufnahme verbinden.

Das ist ein erheblicher Praxisvorteil: Der Streuer passt an unterschiedliche Traktoren – ob mit hoher Anhängekupplung, Zugmaul unten oder Untenanhängung.

Bei wechselnden Zugfahrzeugen im Betrieb oder bei überbetrieblicher Nutzung ist das entscheidend. Zudem lässt sich die Deichselhöhe an das Fahrzeug anpassen, sodass der Streuer waagerecht läuft – wichtig für gleichmäßige Ausbringung.

Das austauschbare Auge macht die Deichsel zusätzlich flexibel: Bei Verschleiß oder anderer Kupplungsart wird nur das Auge getauscht.

Zugelassen gemäß Verordnung 2015/208 – die Deichsel erfüllt die EU-Anforderungen für land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge.

Zweileitige pneumatische Bremsanlage

Die zweileitige Druckluftbremsanlage mit manuellem Bremskraftregler ist die im landwirtschaftlichen Bereich verbreitete Ausführung.

Zweileitig bedeutet: getrennte Vorrats- und Bremsleitung. Der Vorteil ist sicherheitsrelevant – bei Abriss der Vorratsleitung bremst der Anhänger automatisch ab.

Der manuelle Bremskraftregler erlaubt die Anpassung an den Beladungszustand: Ein leerer Streuer braucht deutlich weniger Bremskraft als ein voller. Ohne Anpassung würden die Räder blockieren.

Als Zusatzausrüstung ist eine homologierte Zweikreis-Hydraulik-Bremsanlage mit automatischer Bremskraftregelung erhältlich – für Traktoren mit hydraulischer Anhängerbremse und mit selbsttätiger Lastanpassung. Bei einem Gerät mit 6,4 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht ist die automatische Regelung ein spürbarer Sicherheits- und Komfortgewinn.

ADR-Achse mit 300 × 60-Bremse

Die Achse stammt vom renommierten Hersteller ADRausgeführt als Vollbalken mit 70 mm quadratischem Querschnitt und Bremse 300 × 60.

Drei Punkte dazu:

Zukaufteil eines Spezialisten. ADR ist einer der etablierten europäischen Achsenhersteller. Die Ersatzteilversorgung ist dadurch unabhängig vom Gerätehersteller gesichert.

Vollbalken mit quadratischem Querschnitt. Massive Ausführung statt Rohrachse – höhere Biegesteifigkeit und Unempfindlichkeit gegen Verformung. Der quadratische Querschnitt bietet gute Steifigkeit in allen Belastungsrichtungen.

Bremse 300 × 60. Trommeldurchmesser 300 mm, Backenbreite 60 mm.

Handbremse mit Kurbel

Die Handbremse mit Kurbel sichert den abgekuppelten Streuer gegen Wegrollen.

Bei einem Gerät mit 6.400 kg zulässigem Gesamtgewicht ist das nicht optional, sondern zwingend – ein voll beladener Streuer auf abschüssigem Hof ist eine ernste Gefahr. Ergänzend liegen zwei Radkeile in verzinkten Taschen bei.

Gussräder aus Sphäroguss

Die Radkörper bestehen aus Sphäroguss (Gusseisen mit Kugelgraphit) – nicht aus Stahlblech.

Der Unterschied: Sphäroguss verbindet die Gießbarkeit von Gusseisen mit Zähigkeit und Bruchfestigkeit nahe der von Stahl. Bei Blechrädern können Schweißnähte und Umformungen zu Schwachstellen werden; Gussräder sind einteilig und homogen.

Für ein Gerät, das mit über sechs Tonnen Gesamtgewicht über Feldwege, Stoppeln und unebenes Gelände bewegt wird, ist das die robustere Lösung.

Homologierte 12-V-Beleuchtung

Die Beleuchtungsanlage ist homologiert und damit straßenverkehrstauglich ausgeführt:

  • Hintere Glühlampen – im Feldeinsatz robust und überall nachkaufbar
  • LED-Frontleuchten – wartungsfrei und gut sichtbar
  • Umrissreflektoren – für die Erkennbarkeit bei Dunkelheit
  • Anschlusskabel mit 7-PIN-12-V-Stecker – die Standardschnittstelle

Als Zusatzausrüstung ist vollständige LED-Beleuchtung erhältlich – wartungsfrei, stoßunempfindlich und mit deutlich längerer Lebensdauer.

Ladefläche 1.085 mm über dem Boden, Ladungshöhe 1.835 mm

Die Ladungshöhe von 1.835 mm definiert die erforderliche Ladetechnik: Ein Frontlader oder Teleskoplader muss über 1,84 m hinaus ausheben können, um sauber zu befüllen.

Das ist ein spürbar höherer Wert als beim kleineren Schwestermodell (1.570 mm) – die Konsequenz der höheren Wände. Vor dem Kauf ist die Aushubhöhe der vorhandenen Ladetechnik zu prüfen.

Laderaum innen 3.770 mm

Knapp 3,8 Meter Innenlänge bei 2.120 mm Außenbreite ergeben zusammen mit den 750 mm hohen Wänden das großzügige Ladevolumen dieser Ausführung.

Optional: Volumen-Aufsatzwände mit Schwerkraftklappe

Als Zusatzausrüstung sind feuerverzinkte Volumen-Aufsatzwände mit hinterer Schwerkraftklappe in 500 mm Höhe erhältlich.

Das bringt die Wandhöhe auf 1.250 mm – ein sehr großzügiges Transportvolumen für leichte Schüttgüter.

Die hintere Schwerkraftklappe öffnet beim Kippen selbsttätig – die Aufsatzwände machen aus dem Streuer damit einen vollwertigen Transportanhänger.

Wichtige Einschränkung: Die Aufsatzwände können nicht gemeinsam mit dem Streuaggregat montiert werden. Für den Transportbetrieb ist zusätzlich die optionale Heckwand mit 500 mm Höhe erforderlich, die anstelle des Streuaggregats montiert wird.

Damit wird die Maschine zum Zweizweckgerät: im Frühjahr und Herbst Miststreuer, dazwischen Transportanhänger.

Weitere Zusatzausrüstung

Hydraulische Deichselstützeersetzt die Kurbelbedienung. Beim An- und Abkuppeln eines Streuers dieser Größenordnung ein spürbarer Komfortgewinn.

Hydraulische Rückwand (vor dem Streuaggregat) – dosiert die Materialzufuhr zum Aggregat vom Traktorsitz aus und verhindert unkontrolliertes Nachrutschen. Bei 750 mm Wandhöhe und entsprechend hoher Materialsäule besonders sinnvoll.

Hydraulische Schnellkupplung mit Druckablassventil – erleichtert das Kuppeln unter Restdruck, ein bekanntes Ärgernis bei Hydraulikanschlüssen.

Gelenkwelle bzw. Weitwinkel-Gelenkwellenicht serienmäßig enthalten und passend zum Zugfahrzeug zu wählen. Die Weitwinkelausführung ist bei engen Wendemanövern erforderlich, wo eine Standardgelenkwelle an ihre Beugewinkelgrenze käme.

Kupplungszug Ø 40 – für Zugfahrzeuge mit entsprechender Kupplungsgröße; serienmäßig ist eine geschraubte Ausführung Ø 50 mm verbaut.

Warndreieck – die Kennzeichnungstafel für bauartbedingt langsam fahrende Fahrzeuge, je nach nationaler Vorschrift erforderlich.

Zwei Gewichtsangaben – was zu beachten ist

Das Datenblatt nennt zwei unterschiedliche zulässige Gesamtgewichte:

6.400 kg nach polnischen Vorschriften – der nationale Wert des Herstellerlandes.

4.600 kg nach Verordnung 2015/208 (nur Achslast) – der EU-Wert, der sich auf die zulässige Achslast bezieht.

Für den Betrieb in Deutschland und Österreich ist zu klären, welcher Wert maßgeblich ist. Die Beladung sollte im Zweifel am niedrigeren Wert ausgerichtet werden. Vor der Zulassung ist dies mit der zuständigen Stelle zu klären – die vorhandene EU-Typgenehmigung (N-1 310 11) erleichtert das Verfahren erheblich.

Was zu beachten ist

Gelenkwelle ist nicht im Lieferumfang. Nur eine Gelenkwelle in passender Länge und mit vollständigem Schutz verwenden; die Schutzeinrichtungen sind über die Halteketten gegen Mitdrehen zu sichern.

Zulässige Achslast und Anhängelast prüfen. Siehe Hinweis zu den zwei Gewichtsangaben.

Aushubhöhe der Ladetechnik prüfen. Die Ladungshöhe beträgt 1.835 mm.

Bremskraftregler an den Beladungszustand anpassen – bei jeder Fahrt neu. Ein leerer Streuer mit voller Bremskraft blockiert.

Nur bei stehender Maschine eingreifen. Vor Wartung und Störungsbeseitigung Zapfwelle abschalten, Traktormotor abstellen, Zündschlüssel abziehen und Stillstand des Streuaggregats abwarten – die Walzen laufen nach.

Abstand halten. Beim Streuen wird Material mit erheblicher Wucht ausgeworfen – Personen, Tiere und Fahrzeuge fernhalten.

Handbremse und Radkeile nutzen, wenn der Streuer abgekuppelt abgestellt wird.

Persönliche Schutzausrüstung: Handschuhe und Sicherheitsschuhe; bei trockenem, staubendem Material zusätzlich Atemschutz.

Nach dem Einsatz reinigen. Auch bei Verzinkung: Mistrückstände entfernen, insbesondere aus Streuaggregat und Förderkette. Getrockneter Mist blockiert bewegliche Teile.

Fachrechtliche Vorgaben beachten. Für die Ausbringung von Wirtschaftsdünger gelten Sperrfristen, Aufbringungsverbote (gefrorener, wassergesättigter oder schneebedeckter Boden), Abstandsauflagen zu Gewässern und Dokumentationspflichten. Maßgeblich sind die jeweils geltenden nationalen und regionalen Düngevorschriften.

Als Arbeitsmittel unterliegen Anhängegeräte den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.

Typische Einsatzgebiete

Ackerbau- und Gemischtbetriebe, Rinder- und Milchviehhaltung, Pferdehaltung und Reitbetriebe mit strohreichem Mist, Schweinehaltung, Geflügelhaltung, Kompost- und Substratausbringung, Betriebe mit voluminösem, leichtem Material, Lohnunternehmen und Maschinenringe, überbetriebliche Zusammenarbeit, Biogasanlagen (Gärrestausbringung), Grünland- und Weidepflege auf empfindlichen Böden, Betriebe mit wechselnden Zugfahrzeugen, kombinierte Nutzung als Transportanhänger.

Häufige Fragen

Wie viel Nutzlast hat der Streuer?
Rund 4.560 kg, bei einem Eigengewicht von etwa 1.840 kg. Beide Werte können je nach Ausstattung abweichen.

Was ist der Unterschied zum kleineren Modell derselben Baureihe?
Die Wandhöhe: 750 statt 500 mm. Das ergibt bei gleicher Ladefläche rund 50 Prozent mehr Ladevolumen und etwa 580 kg mehr Nutzlast. Zusätzlich sind hier die Breitreifen 400/60-15.5 serienmäßig verbaut.

Wann lohnt sich die höhere Wandausführung?
Bei leichten, voluminösen Materialien – trockener Geflügelmist, Kompost, Rindenmulch, Substrat, strohreicher Pferdemist. Dort ist bei niedrigen Wänden der Streuer voll, lange bevor die Nutzlast erreicht ist. Mit 750 mm wird das Gewichtslimit zum begrenzenden Faktor, nicht das Volumen.

Was bedeutet die EU-Typgenehmigung?
Die Maschine hat ein behördliches Genehmigungsverfahren nach europäischem Recht durchlaufen (Nummer N-1 310 11). Das vereinfacht die Zulassung, schafft Rechtssicherheit im Straßenverkehr und bietet eine klare Grundlage bei Kontrollen.

Warum stehen zwei zulässige Gesamtgewichte im Datenblatt?
6.400 kg ist der Wert nach polnischen Vorschriften, 4.600 kg der Wert nach EU-Verordnung 2015/208 bezogen auf die Achslast. Welcher Wert für den Betrieb in Deutschland oder Österreich maßgeblich ist, sollte vor der Zulassung mit der zuständigen Stelle geklärt werden.

Was bringen die serienmäßigen Breitreifen?
Deutlich geringeren Bodendruck, weniger Bodenverdichtung, Schonung der Grasnarbe und besseres Vorankommen auf weichem Untergrund. Bei höherer Nutzlast ist die bessere Lastverteilung die konsequente Auslegung.

Was ist das Streuaggregat A2HS?
Zwei horizontal übereinander angeordnete Schnecken-Streuwalzen. Sie zerreißen und zerkleinern das Material und werfen es breit gefächert nach hinten aus – die bewährte Bauart für klassischen Stallmist mit Strohanteil.

Wie wird die Ausbringmenge geregelt?
Über den 9-stufig einstellbaren Förderbandantrieb. Die Fördergeschwindigkeit bestimmt, wie viel Material pro Zeiteinheit ins Streuaggregat gelangt. Der mechanische Antrieb ist exakt reproduzierbar – unabhängig von Öltemperatur und Hydraulikdruck.

Warum ist die konsequente Feuerverzinkung so wichtig?
Weil Mist chemisch aggressiv ist und Lack nur schützt, solange er unbeschädigt bleibt – was bei einem Miststreuer nie der Fall ist. Zink geht eine metallurgische Verbindung mit dem Stahl ein und schützt kathodisch, auch an Kratzern und Schnittkanten.

Ist der Boden austauschbar?
Ja. Das 4 mm starke, feuerverzinkte Flachblech ist als Verschleißteil konzipiert – ist es nach Jahren verschlissen, wird es ersetzt, nicht die ganze Maschine.

Was bringt die zweistufige Deichsel?
Sie lässt sich mit der unteren oder oberen Traktoraufnahme verbinden – der Streuer passt damit an unterschiedliche Traktoren. Zudem lässt sich die Deichselhöhe so anpassen, dass der Streuer waagerecht läuft. Das Auge ist austauschbar, die Deichsel zugelassen nach Verordnung 2015/208.

Welche Bremsanlage ist verbaut?
Eine zweileitige pneumatische Bremsanlage mit manuellem Bremskraftregler. Zweileitig bedeutet: Bei Abriss der Vorratsleitung bremst der Anhänger automatisch ab. Eine homologierte Zweikreis-Hydraulikbremse mit automatischer Bremskraftregelung ist als Zusatzausrüstung erhältlich – bei 6,4 t zulässigem Gesamtgewicht ein spürbarer Gewinn.

Muss ich den Bremskraftregler einstellen?
Ja, bei jeder Fahrt entsprechend dem Beladungszustand. Ein leerer Streuer braucht deutlich weniger Bremskraft als ein voller.

Was zeichnet die Achse aus?
Sie stammt vom Hersteller ADR, ist als Vollbalken mit 70 mm quadratischem Querschnitt ausgeführt und trägt eine Bremse 300 × 60. Als Zukaufteil eines Spezialisten ist die Ersatzteilversorgung unabhängig vom Gerätehersteller gesichert.

Warum Gussräder aus Sphäroguss?
Sphäroguss verbindet Gießbarkeit mit Zähigkeit und Bruchfestigkeit nahe der von Stahl. Gussräder sind einteilig und homogen – bei Blechrädern können Schweißnähte und Umformungen zu Schwachstellen werden.

Wie hoch muss mein Lader ausheben können?
Die Ladungshöhe beträgt 1.835 mm – ein spürbar höherer Wert als beim kleineren Schwestermodell. Die Aushubhöhe der vorhandenen Ladetechnik ist vor dem Kauf zu prüfen.

Ist eine Gelenkwelle im Lieferumfang?
Nein. Sie ist passend zum Zugfahrzeug zu wählen; Standard- und Weitwinkelausführung sind als Zusatzausrüstung erhältlich.

Kann ich den Streuer auch als Transportanhänger nutzen?
Ja, mit zwei Zusatzausrüstungen: den Volumen-Aufsatzwänden mit hinterer Schwerkraftklappe und der Heckwand, die anstelle des Streuaggregats montiert wird. Wichtig: Die Aufsatzwände können nicht gemeinsam mit dem Streuaggregat montiert werden.

Wie hoch werden die Wände mit Aufsatz?
1.250 mm – die serienmäßigen 750 mm plus 500 mm Aufsatz. Ein sehr großzügiges Transportvolumen für leichte Schüttgüter.

Wie reinige ich den Streuer?
Nach dem Einsatz Mistrückstände entfernen, insbesondere aus Streuaggregat und Förderkette – getrockneter Mist blockiert bewegliche Teile.

Wann darf ich Mist ausbringen?
Für Wirtschaftsdünger gelten Sperrfristen sowie Verbote bei gefrorenem, wassergesättigtem oder schneebedecktem Boden, Abstandsauflagen zu Gewässern und Dokumentationspflichten. Maßgeblich sind die jeweils geltenden Düngevorschriften.