Convoyeur pneumatique jusqu'à 12 m³/h - alimentation 400 V / 5,5 kW
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Convoyeur pneumatique jusqu'à 12 m³/h - alimentation 400 V / 5,5 kW
Lieferumfang
- 1 × Pneumatischer Förderer
- 1 × Wellrohr 3 m, Ø 127 mm
- 1 × Handgriff für die Materialaufnahme
- 1 × Elektromagnetischer Anlasser
Nicht enthalten: Zyklon. Optional erhältlich mit Wellrohr Ø 160 mm.
Technische Daten
| Produktart | Pneumatischer Schüttgutförderer |
|---|---|
| Antriebsart | Elektrisch |
| Motorleistung | 5,5 kW |
| Spannung | 400 V (Drehstrom) |
| Förderleistung Sägemehl | 4 m³/h |
| Förderleistung Sonnenblumenschalen | 8 m³/h |
| Förderleistung Stroh, Heu | 12 m³/h |
| Wellrohr im Lieferumfang | 3 m, Ø 127 mm |
| Anlasser | Elektromagnetisch |
| Länge | 1.290 mm |
| Breite | 950 mm |
| Höhe | 750 mm |
| Gewicht | 100 kg |
| Garantie | 12 Monate |
| Optional | Zyklon mit Wellrohr Ø 160 mm |
Produktbeschreibung
Pneumatischer Förderer – Schüttgut ohne Mechanik im Materialstrom
Der pneumatische Förderer transportiert Sägemehl, Späne, Sonnenblumenschalen, zerkleinertes Heu, Stroh und Kunststoffe. Die pneumatische Technologie ermöglicht ein schnelles, sicheres und hygienisches Fördern der Rohstoffe – ohne Risiko einer Beschädigung des Materials.
Pneumatisch statt mechanisch
Ein pneumatischer Förderer transportiert mit Luft, nicht mit Bauteilen. Daraus ergeben sich fünf Vorteile gegenüber Schnecken- und Bandförderern:
- Kein Verschleißteil im Materialstrom. Keine Schnecke, keine Kette, kein Band – also nichts, was verstopft oder gewartet werden muss.
- Schonende Förderung. Das Material wird mitgerissen, nicht gequetscht oder geschnitten. Bei Saatgut, Pellets und Kunststoffgranulat entscheidend.
- Flexible Streckenführung. Ein Rohr lässt sich um Ecken, über Wände und durch Öffnungen legen – eine Schnecke braucht eine gerade Linie.
- Geschlossenes System. Kein Staubaustritt auf der Strecke – bei Sägemehl und Getreidestaub ein realer Arbeits- und Brandschutzfaktor.
- Einfache Reinigung. Ein Rohr wird leergeblasen, ein Schneckentrog muss von Hand geräumt werden.
Förderleistung nach Material
Dieselbe Maschine leistet bei unterschiedlichen Schüttgütern sehr unterschiedliche Mengen. Der Grund liegt in Schüttdichte und Strömungsverhalten.
Sägemehl ist schwer und fein – es hat eine hohe Schüttdichte und neigt zum Verdichten, die Luft muss also viel Masse bewegen. Stroh und Heu sind voluminös und leicht; pro Kubikmeter ist wenig Masse zu befördern, daher die dreifache Volumenleistung.
Wichtig für die Kalkulation: Die 12 m³/h gelten für Stroh und Heu, nicht für Sägemehl. Wer überwiegend Sägemehl fördert, sollte prüfen, ob 4 m³/h zum Anfall passen.
Antrieb und Anschluss
Pneumatische Förderung braucht Luftmenge und Luftgeschwindigkeit. Beides steigt mit der Motorleistung – und die Geschwindigkeit entscheidet darüber, ob das Material in Schwebe bleibt oder sich im Rohr absetzt.
Der elektromagnetische Anlasser schützt den Motor vor Überlast und verhindert das selbsttätige Wiederanlaufen nach einem Spannungsausfall – bei einer Maschine mit offenem Ansaugbereich ein Sicherheitsmerkmal.
Zu prüfen vor dem Kauf: 400 V bedeutet Drehstromanschluss. Eine gewöhnliche Schuko-Steckdose genügt nicht, ein CEE-Anschluss ist erforderlich. Bei älteren Hofanlagen ist das vorab zu klären.
Zyklon – optional, aber oft notwendig
Ein Zyklon trennt am Ende der Förderstrecke das Material von der Transportluft: Das Material fällt nach unten heraus, die Luft entweicht nach oben. Ohne Zyklon bläst der Förderer beides gemeinsam aus dem Rohrende.
| Ohne Zyklon ausreichend | Zyklon erforderlich |
|---|---|
| Einblasen in Silo, Bunker oder Lagerbox – das Material trennt sich von selbst, die Luft entweicht über die Entlüftung | Befüllen offener Behälter, staubende Materialien, Arbeiten in geschlossenen Hallen, Dosierung in eine Produktionslinie |
Der optionale Zyklon kommt mit Wellrohr Ø 160 mm – also größerem Querschnitt als das mitgelieferte Rohr. Das ist konsequent: Nach der Trennung braucht die Luft mehr Platz.
Rohrleitung und Materialaufnahme
Die mitgelieferten 3 m Wellrohr Ø 127 mm sind ein Startpaket, keine vollständige Anlage. Zusätzliches Rohr ist praktisch immer erforderlich.
- Jeder Meter und jeder Bogen kostet Leistung – bei langen Strecken sinkt der Durchsatz.
- Bögen möglichst weit ausführen. Enge Krümmungen bremsen das Material ab und sind die Stellen, an denen sich Verstopfungen bilden.
Der Handgriff ermöglicht das Ansaugen direkt aus einem Haufen, einem Anhänger oder einem Behälter – ohne feste Aufgabestation. Das macht das Gerät mobil einsetzbar: Man fährt den Förderer zum Material, statt das Material zur Maschine zu bringen.
Einsatzgebiete
Landwirtschaftliche Betriebe, Sägewerke und Holzverarbeitung, Tierhaltung und Einstreulogistik, Futtermittelbetriebe, Pelletproduktion, Verarbeitungsbetriebe, Lager und Umschlag, Kunststoffverarbeitung, Produktionslinien mit Schüttgutzuführung, Biomasseanlagen.
Hinweise zum Betrieb
- Brand- und Explosionsschutz klären: Holz-, Getreide- und Mehlstaub können explosionsfähige Atmosphären bilden. Die Zulässigkeit ist im Einzelfall zu prüfen.
- Elektrischen Anschluss durch eine Elektrofachkraft ausführen lassen.
- Keine Fremdkörper ansaugen – Steine, Metallteile und Schnüre beschädigen das Laufrad.
- Nicht für feuchtes oder klebriges Material geeignet; es setzt sich im Rohr ab.
- Ansaugbereich sichern und bei laufendem Gerät nicht hineingreifen.
- Gehörschutz tragen.
- Rohr regelmäßig auf Verschleiß prüfen – an Bögen scheuert das Material durch.
Häufige Fragen
Welche Materialien kann ich fördern?
Sägemehl, Späne, Sonnenblumenschalen, zerkleinertes Heu, Stroh und Kunststoffe. Der Hersteller nennt zudem Getreide.
Was ist der Vorteil gegenüber einer Förderschnecke?
Keine Schnecke, keine Kette, kein Band im Materialstrom – das sind die Bauteile, die verschleißen, verstopfen und gewartet werden müssen. Dazu kommen die schonende Förderung, weil das Material mitgerissen und nicht gequetscht wird, eine flexible Streckenführung um Ecken und durch Öffnungen, kein Staubaustritt auf der Strecke und die einfache Reinigung: Ein Rohr wird leergeblasen, ein Schneckentrog muss von Hand geräumt werden.
Warum sind die Leistungsangaben so unterschiedlich?
Weil Schüttgut sich stark unterscheidet. Sägemehl ist schwer und fein, hat eine hohe Schüttdichte und neigt zum Verdichten – die Luft muss viel Masse bewegen, daher 4 m³/h. Stroh und Heu sind voluminös und leicht; pro Kubikmeter ist wenig Masse zu befördern, daher die dreifache Volumenleistung von 12 m³/h.
Worauf muss ich bei der Kalkulation achten?
Wer nach Kubikmetern rechnet, muss das Material kennen. Die 12 m³/h aus dem Datenblatt sind nicht der Wert für Sägemehl. Wer überwiegend Sägemehl fördert, sollte prüfen, ob 4 m³/h zum Anfall passen.
Brauche ich den Zyklon?
Ein Zyklon trennt am Ende der Strecke das Material von der Transportluft. Ohne Zyklon bläst der Förderer beides gemeinsam aus dem Rohrende. Ohne Zyklon geht es beim Einblasen in geschlossene Räume oder Behälter – Silo, Bunker, Lagerbox. Mit Zyklon arbeiten sollte, wer offene Behälter befüllt, staubende Materialien fördert oder in geschlossenen