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Absauganlage 4 kW, 4.800 m³/h, 4 Filter, für 5 Maschinen

Description

Absauganlage 4 kW, 4.800 m³/h, 4 Filter, für 5 Maschinen

Lieferumfang

  • 1 × Absaug- und Entstaubungsanlage mit Stahlkonstruktion
  • 4 × Filter in der Filterkammer
  • 4 × Sammelsack

Technische Daten

ProduktartProfessionelle Entstaubungsanlage mit vier Filtern
Motorleistung4 kW
Motordrehzahl3.000 U/min
Luftleistung4.800 m³/h
Versorgungsspannung380–400 V (Drehstrom)
Filtrationseffizienzbis 99,6 %
GehäusematerialStahl
Durchmesser Luftleitung100 mm
Durchmesser Anschlussstutzen100 mm
Anzahl Filter4
Anzahl Sammelsäcke4
Max. angeschlossene Maschinen5
Länge1.655 mm
Breite830 mm
Höhe2.120 mm
Gewicht125 kg
Garantie12 Monate

Produktbeschreibung

Professionelle Entstaubungsanlage für technologische Linien

Die Anlage ist für den Einsatz mit leistungsstarken technologischen Linien bestimmt, in denen gleichzeitig mehrere Geräte arbeiten, die Staub, Sägespäne und feine Verunreinigungen erzeugen. Dank erhöhter Luftdurchsatzleistung und erweitertem Filtersystem hält sie die Sauberkeit der Arbeitsplätze auch bei intensiver Nutzung wirksam aufrecht.

Das Gerät transportiert Verunreinigungen mithilfe eines Luftstroms zur Filtereinheit, wo der Staub von der Luft getrennt und in Sammelsäcken gesammelt wird. Das begrenzt die Staubbelastung der Produktionshalle deutlich, verbessert die Arbeitsbedingungen und schützt die Maschinen vor übermäßiger Staubablagerung.

Funktionsprinzip

Das System saugt die Luft zusammen mit Staub direkt aus den bei den Maschinen angeordneten Absaugpunkten ab. Das Gemisch gelangt in die mit vier Filtern ausgestattete Filterkammer, wo die Verunreinigungen zurückgehalten werden. Die gereinigte Luft kann zurück in den Raum oder in die Lüftungsanlage geleitet werden.

Die größere Filterfläche ermöglicht es, auch bei langandauerndem Betrieb eine hohe Leistung aufrechtzuerhalten und die Häufigkeit der Bedienung zu begrenzen.

4 kW und 4.800 m³/h – der Leistungssprung

Das ist der Unterschied zu den kleineren Ausführungen: Hier wurde nicht nur die Filterkapazität erhöht, sondern auch das Gebläse.

Die kleineren Modelle arbeiten mit 1,5 kW und 3.500 m³/h. Diese Anlage leistet 4.800 m³/h bei 4 kW – rund 37 % mehr Luftdurchsatz.

Warum das bei fünf Anschlüssen nötig ist: Die Luftmenge verteilt sich auf die angeschlossenen Maschinen. Mehr Anschlüsse bei gleichem Gebläse würden bedeuten, dass an jedem Punkt weniger ankommt. Hier steigt die Gesamtluftmenge mit der Anzahl der Anschlüsse – das ist die Voraussetzung dafür, dass mehrere Maschinen gleichzeitig wirksam abgesaugt werden.

Vier Filter und vier Sammelsäcke

Die vierfache Filterausstattung wirkt sich an drei Stellen aus:

  • Größere Filterfläche. Der Luftstrom verteilt sich auf vier Flächen. Das bedeutet geringere Anströmgeschwindigkeit je Filter – und damit weniger Zusetzen bei gleicher Staubmenge.
  • Längerer Betrieb ohne Entleerung. Vier Sammelsäcke nehmen die vierfache Menge auf. Bei einer Anlage, die im Dauerbetrieb an einer Produktionslinie hängt, ist das der entscheidende Punkt: Jede Entleerung bedeutet Unterbrechung.
  • Stabile Absaugleistung über die Schicht. Ein Filter verliert mit zunehmender Beladung an Durchlass. Bei vier Filtern fällt dieser Effekt deutlich flacher aus – die Nennleistung liegt länger an.

Der Hersteller formuliert genau das als Ziel: hohe Leistung auch bei langandauerndem Betrieb, bei begrenzter Bedienhäufigkeit.

Fünf Maschinen gleichzeitig

Anschließbar sind Pelletpressen, Zerkleinerer, Hammermühlen, Förderer und weitere Elemente technologischer Linien.

Zur Auslegung: Die 4.800 m³/h verteilen sich auf die angeschlossenen Maschinen. Bei fünf Anschlüssen steht an jedem entsprechend weniger Luftmenge zur Verfügung als bei einem einzelnen.

In der Praxis arbeiten selten alle Maschinen gleichzeitig mit voller Staubentwicklung. Wo das doch der Fall ist, sollte die benötigte Absaugleistung je Maschine gegen den Gesamtdurchsatz gerechnet werden – oder es sind Absperrschieber vorzusehen, die nicht genutzte Stränge schließen. So kommt die volle Luftleistung dort an, wo gearbeitet wird.

Warum Absaugung mehr ist als Sauberkeit

Staub am Arbeitsplatz ist kein reines Ordnungsthema. Drei Punkte kommen zusammen:

  • Gesundheitsschutz. Holzstaub und feine mineralische Stäube sind atemwegsbelastend. Für viele Staubarten gelten Arbeitsplatzgrenzwerte, deren Einhaltung nachzuweisen ist.
  • Brand- und Explosionsschutz. Feiner trockener Staub in der Luft kann explosionsfähige Atmosphären bilden – abgelagerter Staub auf Leuchten, Motoren und Leitungen ist zudem eine Zündgefahr. Bei einer Produktionslinie mit mehreren Staubquellen ist das besonders relevant.
  • Maschinenschutz. Der Hersteller nennt es ausdrücklich: Die Anlage schützt die Maschinen vor übermäßiger Staubablagerung. Staub setzt Lager, Lüftungsschlitze und Elektronik zu.

Filtrationseffizienz bis 99,6 %

Das ist der Wert, der darüber entscheidet, ob die gereinigte Luft in den Raum zurückgeführt werden darf.

Warum das wirtschaftlich zählt: Wird die Luft nach außen abgeführt, geht im Winter die gesamte Heizwärme mit. Bei 4.800 m³/h ist das eine erhebliche Menge – deutlich mehr als bei den kleineren Ausführungen. Eine Rückführung in den Raum spart diese Energie.

Zu prüfen: Ob eine Rückführung im konkreten Fall zulässig ist, hängt von Staubart und Raumsituation ab. Bei krebserzeugenden Stäuben gelten besondere Anforderungen. Das ist Teil der Gefährdungsbeurteilung.

Ø 100 mm Leitung und Anschlussstutzen

Leitung und Anschlussstutzen haben denselben Durchmesser. Formteile, Schläuche, Bögen und Schieber in dieser Größe sind Standardware.

Zur Streckenplanung: Jeder Meter Rohr und jeder Bogen kostet Luftleistung. Enge Krümmungen bremsen den Luftstrom und sind die Stellen, an denen sich Ablagerungen bilden. Bögen möglichst weit ausführen und die Strecke kurz halten – bei fünf Anschlüssen und einer verzweigten Linie summiert sich das schnell.

Stahlkonstruktion für intensiven Einsatz

Die robuste Stahlkonstruktion ist auf Dauerbetrieb ausgelegt. Bei einer Anlage, die an einer Produktionslinie hängt und über die gesamte Schicht durchläuft, ist das die richtige Werkstoffwahl – Kunststoffgehäuse verschleißen an Strömungskanten schneller.

Abmessungen und Aufstellung

Mit 1.655 × 830 mm Grundfläche bei 2.120 mm Höhe baut die Anlage hoch und schmal. Das ist konstruktiv sinnvoll: Die Filter sitzen oben, die Sammelsäcke darunter, und der Staub fällt durch die Schwerkraft nach unten.

Bemerkenswert ist das Verhältnis: Die vierfache Filterzahl braucht kaum mehr Fläche als die Ausführung mit zwei Filtern – die Höhe bleibt identisch, die Länge ist sogar geringfügig kürzer, die Breite um 10 cm größer.

Vor dem Kauf zu prüfen: die Raumhöhe am Aufstellort – und ob über der Anlage genug Platz für Wartungsarbeiten an den Filtern bleibt. Bei 125 kg sind zum Umsetzen Hubwagen oder Stapler erforderlich.

Einsatzgebiete

Entwickelt für mittlere und große Produktionsbetriebe, in denen Staub an mehreren Arbeitsplätzen gleichzeitig entfernt werden muss: Pelletproduktion, Holzverarbeitung, Getreideverarbeitung, Recycling, Herstellung von Baustoffen sowie weitere technologische Prozesse mit hohem Entstaubungsbedarf.

Hinweise zum Betrieb

  • Explosionsschutz klären: Holz-, Getreide- und Mehlstaub können explosionsfähige Atmosphären bilden. Ob die Anlage für den vorgesehenen Staub zulässig ist, ist im Einzelfall zu prüfen – bei mehreren Staubquellen an einer Linie besonders sorgfältig.
  • Nur für trockene Stäube. Feuchtes Material setzt die Filter zu und führt zu Verklebungen.
  • Keine glühenden Partikel absaugen – etwa aus Schleif- oder Trennarbeiten an Metall. Brandgefahr in den Sammelsäcken.
  • Elektrischen Anschluss durch eine Elektrofachkraft ausführen lassen; Absicherung und Leitungsquerschnitt für 4 kW prüfen.
  • Sammelsäcke rechtzeitig wechseln. Ein überfüllter Sack senkt die Absaugleistung.
  • Alle vier Filter regelmäßig prüfen und reinigen. Einseitig zugesetzte Filter führen zu ungleicher Belastung.
  • Rückführung der Reinluft in den Raum nur nach Prüfung der Zulässigkeit.
  • Leitungsstrecke kurz halten und Bögen weit ausführen.
  • Nicht genutzte Stränge absperren, damit die Luftleistung an den aktiven Anschlüssen ankommt.

Häufige Fragen

Wie funktioniert die Anlage?

Sie saugt die Luft zusammen mit Staub direkt aus den bei den Maschinen angeordneten Absaugpunkten ab. Das Gemisch gelangt in die mit vier Filtern ausgestattete Filterkammer, wo die Verunreinigungen zurückgehalten werden. Die gereinigte Luft kann zurück in den Raum oder in die Lüftungsanlage geleitet werden.

Was unterscheidet die Anlage von den kleineren Ausführungen?

Hier wurde nicht nur die Filterkapazität erhöht, sondern auch das Gebläse. Die kleineren Modelle arbeiten mit 1,5 kW und 3.500 m³/h; diese Anlage leistet 4.800 m³/h bei 4 kW – rund 37 % mehr Luftdurchsatz. Das ist die Voraussetzung dafür, dass fünf Maschinen gleichzeitig wirksam abgesaugt werden.

Was bringen vier Filter?

Drei Dinge. Eine größere Filterfläche, weil sich der Luftstrom auf vier Flächen verteilt – das bedeutet geringere Anströmgeschwindigkeit je Filter und weniger Zusetzen bei gleicher Staubmenge. Längeren Betrieb ohne Entleerung, weil vier Sammelsäcke die vierfache Menge aufnehmen. Und eine stabile Absaugleistung über die Schicht: Ein Filter verliert mit zunehmender Beladung an Durchlass, bei vier Filtern fällt dieser Effekt deutlich flacher aus.

Warum ist das bei einer Produktionslinie so wichtig?

Jede Entleerung bedeutet Unterbrechung. Bei einer Anlage, die im Dauerbetrieb an einer Linie hängt, ist die Standzeit bis zum Sackwechsel der entscheidende Punkt.

Wie viele Maschinen kann ich anschließen?

Bis zu fünf – Pelletpressen, Zerkleinerer, Hammermühlen, Förderer und weitere Elemente technologischer Linien. Zur Auslegung: Die 4.800 m³/h verteilen sich auf die angeschlossenen Maschinen. Bei fünf Anschlüssen steht an jedem entsprechend weniger Luftmenge zur Verfügung.

Was tun, wenn mehrere Maschinen gleichzeitig laufen?

Die benötigte Absaugleistung je Maschine gegen den Gesamtdurchsatz rechnen – oder Absperrschieber vorsehen, die nicht genutzte Stränge schließen. So kommt die volle Luftleistung dort an, wo gearbeitet wird.

Kann die gereinigte Luft im Raum bleiben?

Die Filtrationseffizienz von bis zu 99,6 % ist darauf ausgelegt. Das ist auch wirtschaftlich relevant: Wird die Luft nach außen abgeführt, geht im Winter die gesamte Heizwärme mit – bei 4.800 m³/h eine erhebliche Menge, deutlich mehr als bei den kleineren Ausführungen. Ob eine Rückführung im konkreten Fall zulässig ist, hängt von Staubart und Raumsituation ab und ist Teil der Gefährdungsbeurteilung.

Warum ist Absaugung wichtiger als reine Sauberkeit?

Drei Punkte kommen zusammen: Gesundheitsschutz – Holzstaub und feine mineralische Stäube sind atemwegsbelastend, und für viele Staubarten gelten Arbeitsplatzgrenzwerte. Brand- und Explosionsschutz – feiner trockener Staub kann explosionsfähige Atmosphären bilden, abgelagerter Staub auf Leuchten und Motoren ist eine Zündgefahr. Und Maschinenschutz: Der Hersteller nennt genau das – die Anlage schützt die Maschinen vor übermäßiger Staubablagerung.

Wie viel Platz braucht die Anlage?

1.655 × 830 mm Grundfläche bei 2.120 mm Höhe. Bemerkenswert ist das Verhältnis: Die vierfache Filterzahl braucht kaum mehr Fläche als die Ausführung mit zwei Filtern – die Höhe bleibt identisch, die Länge ist sogar geringfügig kürzer, die Breite um 10 cm größer. Zu prüfen sind die Raumhöhe und der Platz über der Anlage für Wartungsarbeiten an den Filtern.

Welchen Stromanschluss brauche ich?

380–400 V Drehstrom. Ein CEE-Anschluss ist erforderlich. Bei 4 kW sind zudem Absicherung und Leitungsquerschnitt zu prüfen.