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Absauganlage 1,5 kW, 2 Filter, für bis zu 4 Maschinen

Description

Absauganlage 1,5 kW, 2 Filter, für bis zu 4 Maschinen

Lieferumfang

  • 1 × Absaug- und Entstaubungsanlage mit Stahlgehäuse
  • 2 × Filtereinheit
  • 2 × Sammelsack

Technische Daten

ProduktartEntstaubungsanlage mit zwei Filtern
Motorleistung1,5 kW
Motordrehzahl3.000 U/min
Luftleistung3.500 m³/h
Versorgungsspannung380–400 V (Drehstrom)
Filtrationswirksamkeitbis 99,6 %
GehäusematerialStahl
Durchmesser Luftleitung100 mm
Durchmesser Anschlussstutzen100 mm
Anzahl Filter2
Anzahl Sammelsäcke2
Max. angeschlossene Maschinen4
Länge1.680 mm
Breite730 mm
Höhe2.120 mm
Gewicht75 kg
Garantie12 Monate

Produktbeschreibung

Entstaubungsanlage mit zwei Filtern für bis zu vier Maschinen

Die Anlage entfernt Staub, Sägespäne und andere feine Verunreinigungen, die beim Betrieb von Industriemaschinen und Technologielinien entstehen. Der Luftstrom transportiert die festen Partikel zur Filtereinheit, wo sie wirksam von der Luft getrennt und in Sammelsäcken aufgefangen werden.

Durch den Einsatz von zwei Filtern und zwei Sammelsäcken bietet die Anlage eine größere Filterfläche und ermöglicht den gleichzeitigen Betrieb mit einer größeren Anzahl von Geräten. Das ist die Lösung für Betriebe, die einen kontinuierlichen und leistungsfähigen Betrieb des Entstaubungssystems erfordern.

Funktionsprinzip

Die Anlage saugt Luft zusammen mit Staub und feinen Verunreinigungen direkt von den Arbeitsplätzen ab. Die verunreinigte Luft gelangt in das Filtersystem, wo feste Partikel zurückgehalten werden. Die gereinigte Luft kann wieder in die Halle oder in die Lüftungsanlage zurückgeführt werden.

Das begrenzt die Staubbelastung, verbessert die Arbeitssicherheit und verlängert die Lebensdauer der zusammenarbeitenden Maschinen.

Zwei Filter – was das praktisch bedeutet

Die doppelte Filterausstattung wirkt sich an drei Stellen aus:

  • Größere Filterfläche. Der Luftstrom verteilt sich auf zwei Flächen statt auf eine. Das bedeutet geringere Anströmgeschwindigkeit je Filter – und damit weniger Zusetzen bei gleicher Staubmenge.
  • Längerer Betrieb ohne Entleerung. Zwei Sammelsäcke nehmen die doppelte Menge auf. Wo eine einfache Anlage im Schichtbetrieb zweimal täglich geleert werden muss, reicht hier unter Umständen ein Wechsel.
  • Gleichmäßigere Absaugleistung. Ein einzelner Filter verliert mit zunehmender Beladung spürbar an Durchlass. Bei zwei Filtern fällt dieser Effekt flacher aus.

Zur Einordnung: Motorleistung und Luftleistung entsprechen der kleineren Ausführung mit einem Filter. Der Unterschied liegt nicht im Gebläse, sondern in der Filterkapazität – und genau die entscheidet darüber, wie lange die Nennleistung tatsächlich anliegt.

Bis zu vier Maschinen gleichzeitig

Anschließbar sind Zerkleinerer, Hammermühlen, Förderer, Pelletpressen und weitere Geräte aus technologischen Prozessen.

Wichtig für die Auslegung: Die 3.500 m³/h verteilen sich auf die angeschlossenen Maschinen. Bei vier Anschlüssen steht an jedem entsprechend weniger Luftmenge zur Verfügung als bei einem einzelnen.

In der Praxis arbeiten selten alle Maschinen gleichzeitig. Wo das doch der Fall ist, sollte die benötigte Absaugleistung je Maschine gegen den Gesamtdurchsatz gerechnet werden – oder es sind Absperrschieber vorzusehen, die nicht genutzte Stränge schließen. So kommt die volle Luftleistung dort an, wo gearbeitet wird.

Warum Absaugung mehr ist als Sauberkeit

Staub am Arbeitsplatz ist kein reines Ordnungsthema. Drei Punkte kommen zusammen:

  • Gesundheitsschutz. Holzstaub und feine mineralische Stäube sind atemwegsbelastend. Für viele Staubarten gelten Arbeitsplatzgrenzwerte, deren Einhaltung nachzuweisen ist.
  • Brand- und Explosionsschutz. Feiner trockener Staub in der Luft kann explosionsfähige Atmosphären bilden – abgelagerter Staub auf Leuchten, Motoren und Leitungen ist zudem eine Zündgefahr.
  • Maschinenschutz. Staub setzt Lager, Lüftungsschlitze und Elektronik zu. Der Hersteller nennt genau das: Die Anlage verlängert die Lebensdauer der zusammenarbeitenden Maschinen.

Filtrationswirksamkeit bis 99,6 %

Das ist der Wert, der darüber entscheidet, ob die gereinigte Luft in die Halle zurückgeführt werden darf.

Warum das wirtschaftlich zählt: Wird die Luft nach außen abgeführt, geht im Winter die gesamte Heizwärme mit. Bei 3.500 m³/h ist das eine erhebliche Menge. Eine Rückführung in den Raum spart diese Energie.

Zu prüfen: Ob eine Rückführung im konkreten Fall zulässig ist, hängt von Staubart und Raumsituation ab. Bei krebserzeugenden Stäuben gelten besondere Anforderungen. Das ist Teil der Gefährdungsbeurteilung.

Ø 100 mm Leitung und Anschlussstutzen

Leitung und Anschlussstutzen haben denselben Durchmesser. Das ist praktisch: Formteile, Schläuche, Bögen und Schieber in dieser Größe sind Standardware.

Zur Streckenplanung: Jeder Meter Rohr und jeder Bogen kostet Luftleistung. Enge Krümmungen bremsen den Luftstrom und sind die Stellen, an denen sich Ablagerungen bilden. Bögen möglichst weit ausführen und die Strecke kurz halten – bei vier Anschlüssen summiert sich das schnell.

Sammelsäcke ohne Werkzeug wechseln

Der Austausch erfolgt schnell, die Wartung ist einfach.

Warum das im Alltag zählt: Sammelsäcke sind Verbrauchsmaterial, das regelmäßig getauscht wird. Ist der Wechsel umständlich, wird er hinausgezögert – und ein überfüllter Sack senkt die Absaugleistung, bis die Anlage ihre Aufgabe nicht mehr erfüllt.

Stahlkonstruktion und niedriger Geräuschpegel

Die solide Stahlkonstruktion ist auf intensiven Betrieb ausgelegt. Bei einer Anlage, die dauerhaft in einer Produktionshalle steht und an der Material vorbeiströmt, ist das die richtige Werkstoffwahl – Kunststoffgehäuse verschleißen an Strömungskanten schneller.

Der Geräuschpegel entspricht den geltenden Normen. Bei einer Anlage, die neben dem Arbeitsplatz steht und über die gesamte Schicht läuft, ist das ein realer Faktor für die Gesamtlärmbelastung.

Abmessungen und Aufstellung

Mit 1.680 × 730 mm Grundfläche bei 2.120 mm Höhe baut die Anlage hoch und schmal. Das ist konstruktiv sinnvoll: Die Filter sitzen oben, die Sammelsäcke darunter, und der Staub fällt durch die Schwerkraft nach unten.

Gegenüber der einfachen Ausführung ist die Anlage etwa einen halben Meter länger – Höhe und Breite bleiben gleich. Wer den Platz hat, gewinnt die doppelte Filterkapazität auf derselben Bautiefe.

Vor dem Kauf zu prüfen: die Raumhöhe am Aufstellort – und ob über der Anlage genug Platz für Wartungsarbeiten an den Filtern bleibt.

Einsatzgebiete

Pelletproduktion, Holzverarbeitung, Lagerung und Verarbeitung von Getreide, Recycling, Ziegeleien, Steinbrüche sowie alle Bereiche, in denen trockene technologische Stäube entstehen. Die Anlage arbeitet mit Zerkleinerern, Hammermühlen, Förderern, Pelletpressen und weiteren Geräten aus technologischen Prozessen zusammen.

Hinweise zum Betrieb

  • Explosionsschutz klären: Holz-, Getreide- und Mehlstaub können explosionsfähige Atmosphären bilden. Ob die Anlage für den vorgesehenen Staub zulässig ist, ist im Einzelfall zu prüfen.
  • Nur für trockene Stäube. Feuchtes Material setzt die Filter zu und führt zu Verklebungen.
  • Keine glühenden Partikel absaugen – etwa aus Schleif- oder Trennarbeiten an Metall. Brandgefahr in den Sammelsäcken.
  • Elektrischen Anschluss durch eine Elektrofachkraft ausführen lassen.
  • Sammelsäcke rechtzeitig wechseln. Ein überfüllter Sack senkt die Absaugleistung.
  • Beide Filter regelmäßig prüfen und reinigen. Ein einseitig zugesetzter Filter führt zu ungleicher Belastung.
  • Rückführung der Reinluft in die Halle nur nach Prüfung der Zulässigkeit.
  • Leitungsstrecke kurz halten und Bögen weit ausführen.
  • Nicht genutzte Stränge absperren, damit die Luftleistung an den aktiven Anschlüssen ankommt.

Häufige Fragen

Wie funktioniert die Anlage?

Sie saugt Luft zusammen mit Staub und feinen Verunreinigungen direkt von den Arbeitsplätzen ab. Die verunreinigte Luft gelangt in das Filtersystem, wo feste Partikel zurückgehalten werden. Die gereinigte Luft kann wieder in die Halle oder in die Lüftungsanlage zurückgeführt werden.

Was bringen zwei Filter gegenüber einem?

Drei Dinge. Erstens eine größere Filterfläche: Der Luftstrom verteilt sich auf zwei Flächen statt auf eine, das bedeutet geringere Anströmgeschwindigkeit je Filter und weniger Zusetzen bei gleicher Staubmenge. Zweitens längerer Betrieb ohne Entleerung, weil zwei Sammelsäcke die doppelte Menge aufnehmen. Drittens eine gleichmäßigere Absaugleistung – ein einzelner Filter verliert mit zunehmender Beladung spürbar an Durchlass, bei zwei Filtern fällt dieser Effekt flacher aus.

Ist die Anlage also leistungsstärker?

Motorleistung und Luftleistung entsprechen der kleineren Ausführung mit einem Filter. Der Unterschied liegt nicht im Gebläse, sondern in der Filterkapazität – und genau die entscheidet darüber, wie lange die Nennleistung tatsächlich anliegt.

Wie viele Maschinen kann ich anschließen?

Bis zu vier – Zerkleinerer, Hammermühlen, Förderer, Pelletpressen und weitere Geräte. Wichtig für die Auslegung: Die 3.500 m³/h verteilen sich auf die angeschlossenen Maschinen. Bei vier Anschlüssen steht an jedem entsprechend weniger Luftmenge zur Verfügung.

Was tun, wenn mehrere Maschinen gleichzeitig laufen?

Die benötigte Absaugleistung je Maschine gegen den Gesamtdurchsatz rechnen – oder Absperrschieber vorsehen, die nicht genutzte Stränge schließen. So kommt die volle Luftleistung dort an, wo gearbeitet wird.

Kann die gereinigte Luft in der Halle bleiben?

Die Filtrationswirksamkeit von bis zu 99,6 % ist darauf ausgelegt. Das ist auch wirtschaftlich relevant: Wird die Luft nach außen abgeführt, geht im Winter die gesamte Heizwärme mit – bei 3.500 m³/h eine erhebliche Menge. Ob eine Rückführung im konkreten Fall zulässig ist, hängt von Staubart und Raumsituation ab und ist Teil der Gefährdungsbeurteilung.

Warum ist Absaugung wichtiger als reine Sauberkeit?

Drei Punkte kommen zusammen: Gesundheitsschutz – Holzstaub und feine mineralische Stäube sind atemwegsbelastend, und für viele Staubarten gelten Arbeitsplatzgrenzwerte. Brand- und Explosionsschutz – feiner trockener Staub kann explosionsfähige Atmosphären bilden, abgelagerter Staub auf Leuchten und Motoren ist eine Zündgefahr. Und Maschinenschutz: Der Hersteller nennt genau das – die Anlage verlängert die Lebensdauer der zusammenarbeitenden Maschinen.

Wie werden die Sammelsäcke gewechselt?

Schnell und ohne Spezialwerkzeug. Das ist im Alltag entscheidend: Ist der Wechsel umständlich, wird er hinausgezögert – und ein überfüllter Sack senkt die Absaugleistung, bis die Anlage ihre Aufgabe nicht mehr erfüllt.

Wie viel Platz braucht die Anlage?

1.680 × 730 mm Grundfläche bei 2.120 mm Höhe. Gegenüber der einfachen Ausführung ist sie etwa einen halben Meter länger, Höhe und Breite bleiben gleich. Wer den Platz hat, gewinnt die doppelte Filterkapazität auf derselben Bautiefe. Zu prüfen sind die Raumhöhe und der Platz über der Anlage für Wartungsarbeiten an den Filtern.

Welchen Stromanschluss brauche ich?

380–400 V Drehstrom. Ein CEE-Anschluss ist erforderlich, eine Schuko-Steckdose genügt nicht.