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10x Langstiel-Ringisolator, 22cm gerade Stütze

Description

10x Langstiel-Ringisolator, 22cm gerade Stütze

AKO Langstiel-Ringisolator mit 22 cm gerader Stütze – der Abstandhalter für bestehende Zäune

Dieser Vorbauisolator hält das Leitermaterial mit einer 22 cm langen, verzinkten Stütze auf Distanz zum Pfahl. Das Holzgewinde lässt sich direkt in Holzpfähle einschrauben, der Ring nimmt Litze und Seil bis 8 mm sowie Band bis 10 mm Breite auf. Geliefert wird im 10er-Pack.

Auf einen Blick

  • Stützenlänge 22 cm – als Abstandhalter konzipiert
  • Gerade Stütze, verzinkt, Ø 6 mm
  • Holzgewinde zum Einschrauben in Holzpfähle
  • Für Litze und Seil bis Ø 8 mm, Band bis 10 mm
  • UV-beständiger Kunststoff
  • 10 Stück je Packung

Wofür man einen Abstandhalter braucht

Der klassische Einsatz ist die Elektrifizierung eines bestehenden Zauns: Ein Holzzaun, eine Mauer oder ein Maschendrahtzaun steht bereits – aber die Tiere lehnen sich daran, scheuern, oder das Wild springt darüber. Statt einen zweiten Zaun daneben zu bauen, schraubst du die Langstielisolatoren in die vorhandenen Pfähle und führst eine stromführende Litze mit 22 cm Abstand davor. Das Tier bekommt den Impuls, bevor es den eigentlichen Zaun erreicht.

Der zweite typische Fall ist die Zaunführung entlang von Wegen und Grundstücksgrenzen, wo ein definierter Abstand eingehalten werden soll – und der dritte die Untergrabschutz-Litze im unteren Bereich, die vom Pfahl weg nach außen geführt wird.

Warum die 22 cm technisch relevant sind

Abstand ist beim Elektrozaun nicht nur eine Frage der Geometrie. Je näher das stromführende Material am Pfahl liegt, desto größer die Gefahr von Kriechströmen – besonders bei Feuchtigkeit, wenn ein nasser Holzpfahl leitfähig wird. Die lange Stütze hält das Leitermaterial sicher aus diesem Bereich heraus und verhindert außerdem, dass die Litze bei Wind gegen den Pfahl schlägt. Beides zahlt direkt auf die Spannung ein, die am Tier ankommt.

Ein Isolator für alle gängigen Leiter

Der Ring nimmt Litzen, Seile bis 8 mm und schmales Band bis 10 mm auf. Für breitere Bänder ab 12,5 mm gibt es die Langstiel-Bandisolator-Variante mit entsprechender Aufnahme – ein Breitband würde im Ring scheuern und mit der Zeit durchreiben.

Montage

Bei hartem oder trockenem Holz vorbohren, dann den Isolator mit dem Holzgewinde einschrauben – bei größeren Stückzahlen spart ein Einschrauber-Aufsatz für die Bohrmaschine viel Zeit. Achte darauf, dass alle Isolatoren einer Reihe auf gleicher Höhe und mit gleicher Ausrichtung sitzen, damit das Leitermaterial gerade läuft und nirgends am Pfahl anliegt. Vor der Arbeit am Zaun das Weidezaungerät abschalten.

Technische Daten

MarkeAKO (Albert Kerbl GmbH)
ProduktartLangstiel-Ringisolator / Vorbauisolator
Stützenlänge22 cm
Stützenformgerade
StützeMetall, verzinkt, Ø 6 mm
GewindeHolzgewinde
Geeignet fürLitze, Seil bis Ø 8 mm, Band bis 10 mm
MaterialUV-beständiger Kunststoff mit verzinktem Metallkern
Verpackungseinheit10 Stück

Häufige Fragen

Wofür ist ein Langstielisolator gedacht?

Als Abstandhalter: Er hält das stromführende Material rund 22 cm vom Pfahl entfernt. Typisch beim Elektrifizieren bestehender Holz- oder Maschendrahtzäune und bei Zaunführungen mit vorgegebenem Abstand.

Passt der Isolator an jeden Pfahl?

Er hat ein Holzgewinde und ist für Holzpfähle gedacht. Für Rundpfähle mit metrischem Gewinde und für T-Pfosten gibt es eigene Ausführungen.

Muss ich vorbohren?

Bei weichem Holz nicht zwingend, bei hartem oder trockenem Holz schon – sonst reißt das Holz aus oder das Gewinde bricht.

Passt Breitband in den Ring?

Band bis 10 mm ja. Breitere Bänder brauchen einen Langstiel-Bandisolator, sonst scheuert das Band im Ring durch.

Gibt es die Variante auch mit gebogener Stütze?

Ja, AKO führt Langstielisolatoren in verschiedenen Ausführungen. Diese Nummer ist die gerade Variante – die gebogene wird eingesetzt, wenn das Leitermaterial zusätzlich nach oben oder unten versetzt geführt werden soll.

Manufacturer

AKO

Die Geschichte der AKO-Elektrozaungeräte reicht bis ins Jahr 1942 zurück. Auf den vorhandenen landwirtschaftlichen Flächen sollten möglichst hohe Erträge erwirtschaftet werden. Deshalb wurden Weideflächen nicht mehr großflächig umzäunt, sondern in „Portionsweiden“ aufgeteilt. Leicht und schnell versetzbare Zäune waren gefordert. Teure und schwerfällige Bretter- und Stangenzäune wurden durch Stacheldrahtzäune ersetzt. Doch auch das war keine optimale Lösung. Der Gründer der Firma AKO, Paul Kolb, war mit dem Thema bestens vertraut. Schließlich war er auf einem Bauernhof im Allgäu aufgewachsen. 1942 entwickelte er ein Elektrozaungerät für Netzanschluss.