ZVG Reinigungstuchrolle Viskosevlies 38 × 30 cm, 500 Abrisse, blau
€30.17
ZVG Reinigungstuchrolle Viskosevlies 38 × 30 cm, 500 Abrisse, blau
Lieferumfang
- 1 × Reinigungstuchrolle, blau
- 500 Abrisse
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | ZVG Zellstoff-Vertriebs-GmbH |
| Produktart | Reinigungstuchrolle aus Viskosevlies |
| Werkstoff | Viskose |
| Farbe | blau |
| Abrissformat | 38 × 30 cm |
| Abrisse je Rolle | 500 |
| Verwendung | feuchte und trockene Reinigung |
| Eigenschaften | sehr weich, sehr saugfähig, lösungsmittelbeständig, silikonfrei, fusselarm, reißfest |
| Besonderheit | auswaschbar und auswringbar |
| Alternativ erhältlich | in der Entnahmebox |
Produktbeschreibung
Reinigungstuchrolle von ZVG – Viskosevlies für feuchte und trockene Reinigung
Die hochwertigen Tücher eignen sich aufgrund ihrer enormen Festigkeit zur feuchten und trockenen Reinigung.
Sie sind sehr weich und dennoch fusselarm, können große Flüssigkeitsmengen aufnehmen und bleiben reißfest – außerdem sind sie lösungsmittelbeständig.
Auswaschbar und auswringbar – der eigentliche Unterschied
Das ist das Merkmal, das dieses Tuch von einem gewöhnlichen Einwegtuch trennt: Die Tücher lassen sich während der Reinigung auswaschen und auswringen.
Was das praktisch bedeutet:
Ein Tuch reicht für mehrere Arbeitsgänge. Statt bei jeder Verschmutzung ein neues zu nehmen, wird ausgespült und weitergearbeitet.
Deutlich geringerer Verbrauch. Bei einer Rolle mit 500 Abrissen macht das über die Standzeit einen erheblichen Unterschied.
Weniger Abfall. Bei Betrieben mit Entsorgungskosten für kontaminierte Putztücher ein realer Kostenfaktor.
Nasse Arbeitsgänge werden möglich. Ein Papiertuch zerfällt beim Auswringen – dieses Tuch nicht.
Warum das bei einem Vliestuch nicht selbstverständlich ist: Die meisten Papierwischtücher lösen sich im nassen Zustand auf. Viskosevlies behält seine Festigkeit – das ist der Grund, warum es teurer ist und länger hält.
Viskose – der Werkstoff
Viskosefasern werden aus dem Grundmaterial Zellulose industriell hergestellt. Die chemische Zusammensetzung dieser „natürlichen Kunstfaser" gleicht der von Baumwolle.
Was daraus folgt:
Saugstark. Viskose nimmt ein Vielfaches ihres Eigengewichts auf – wie Baumwolle, nur in einer Vliesstruktur, die noch mehr Volumen bietet.
Textiler Charakter. Das Tuch fühlt sich an wie Stoff, nicht wie Papier – es schmiegt sich an Konturen an und gleitet nicht ab.
Flexibel und dauerhaft einsetzbar. Es knittert nicht durch und bricht nicht.
Der Unterschied zu Mikrofaser: Viskose nimmt Flüssigkeit auf, Mikrofaser nimmt Partikel mit. Wo es um Flüssigkeitsmengen geht, ist Viskose überlegen.
⚠ Silikonfrei – das kritische Merkmal für Lackierbetriebe
Das ist die Eigenschaft, die in einem bestimmten Anwendungsbereich über Brauchbarkeit oder Ausschluss entscheidet.
Warum Silikon in Lackierbetrieben ein Ausschlusskriterium ist:
Silikon verursacht Lackierfehler. Schon geringste Rückstände führen zu Kratern, Fischaugen und Benetzungsstörungen im Lackfilm.
Es überträgt sich leicht. Ein silikonhaltiges Tuch, das einmal in der Halle benutzt wurde, kann über Hände, Werkzeug und Luft Rückstände verteilen.
Der Schaden ist teuer. Ein Lackierfehler bedeutet Nacharbeit – Schleifen, Grundieren, neu lackieren.
Deshalb sind silikonfreie Putztücher in Lackierereien und der Fahrzeugindustrie Standard – und deshalb nennt der Hersteller die Eigenschaft ausdrücklich.
Lösungsmittelbeständig
Das Tuch löst sich nicht auf, wenn es mit Lösemitteln getränkt wird.
Wofür das gebraucht wird:
Entfetten vor dem Lackieren oder Kleben.
Reinigen von Werkzeugen und Bauteilen mit Reinigungsbenzin, Bremsenreiniger oder Verdünnung.
Entfernen von Kleber-, Farb- und Harzresten.
Ein Papiertuch würde in diesen Anwendungen zerfallen – und Fasern auf dem gereinigten Bauteil hinterlassen.
Fusselarm bei gleichzeitiger Weichheit
Das ist eine ungewöhnliche Kombination.
Normalerweise gilt: Je weicher ein Tuch, desto eher fusselt es. Weiche Materialien haben lose Faserenden.
Hier ist beides vereint: sehr weich und dennoch fusselarm.
Warum das zählt:
In der Feinmechanik dürfen keine Fasern auf Passflächen und in Lagern zurückbleiben.
In der Elektroindustrie sind Fasern auf Kontakten und Leiterplatten ein Fehlerrisiko.
Vor dem Lackieren führt jede Faser auf der Oberfläche zu einem sichtbaren Einschluss.
Und die Weichheit ist dort wichtig, wo empfindliche Oberflächen nicht verkratzt werden dürfen – Lack, Sichtscheiben, polierte Flächen.
Reißfest auch auf rauen Flächen
Das Material ist auch bei rauen Flächen beständig, reißt und fusselt dabei nicht.
Wo das gebraucht wird:
Gussteile, Schweißnähte, unbearbeitete Kanten – Oberflächen, an denen ein Papiertuch nach zwei Zügen zerfällt.
Werkbänke und Maschinen mit Riefen und Graten.
Betonböden und rauer Untergrund bei Verschüttungen.
Die Festigkeit ist zugleich die Voraussetzung fürs Auswringen – beide Eigenschaften hängen zusammen.
Das Basisprodukt der z-Qualitäten
Der Hersteller ordnet es ein: Das Basisprodukt der z-Qualitäten ist überall dort einsetzbar, wo es um fettige Rückstände und Flüssigkeitsaufnahme geht.
Was „Basisprodukt" bedeutet: Es ist die Ausführung für den allgemeinen Bedarf – nicht die Spezialqualität für besondere Anforderungen, sondern das Tuch, das die meisten Aufgaben abdeckt.
Für abweichende Anforderungen bietet der Hersteller weitere fusselarme, saugstarke 1- bis 4-lagige Putz- und Poliertücher an.
500 Abrisse à 38 × 30 cm
Die Rolle liefert 500 Tücher – das ist ein Vorrat für längere Zeit.
Das Format von 38 × 30 cm ist auf die typische Handreinigung abgestimmt: groß genug, um es zu falten und mehrere saubere Seiten zu haben – klein genug, dass nichts verschwendet wird.
Die Rollenform gegenüber der Box: Sie eignet sich für die Wandhalterung oder den Ständer am Arbeitsplatz – das Tuch wird abgerissen, ohne dass die Rolle bewegt werden muss.
Der Hersteller bietet dasselbe Tuch auch in der Entnahmebox an – die ist mobiler und eignet sich für wechselnde Einsatzorte.
Die Farbe Blau
Blau ist im gewerblichen Reinigungsbereich die verbreitete Kennfarbe.
Warum das nicht nur Optik ist:
Sichtbarkeit. Ein blaues Tuch, das versehentlich in einer Maschine oder einem Bauteil verbleibt, fällt auf – ein weißes nicht.
Farbcodierung. In Betrieben mit Hygienekonzept werden Reinigungsbereiche über Farben getrennt – blau steht dabei üblicherweise für den allgemeinen Bereich.
Verschmutzung ist weniger sichtbar als bei Weiß – das Tuch wirkt länger einsatzfähig, was der Praxis entspricht, weil es ausgewaschen wird.
Was zu beachten ist
Für die Anwendung passende Qualität wählen. Dieses Tuch ist das Basisprodukt der Reihe – für besondere Anforderungen bietet der Hersteller mehrlagige Ausführungen an.
Bei Lackierarbeiten die Silikonfreiheit sicherstellen – auch bei Handschuhen, Reinigungsmitteln und Druckluft. Ein silikonfreies Tuch allein genügt nicht, wenn Silikon aus anderer Quelle eingetragen wird.
Beständigkeit gegen das konkrete Lösemittel prüfen. „Lösungsmittelbeständig" ist eine allgemeine Angabe – bei ungewöhnlichen Medien ist die Eignung zu klären.
Getränkte Tücher sachgerecht entsorgen. Mit Lösemitteln oder Ölen getränkte Putztücher können selbstentzündlich sein – sie gehören in geeignete Sammelbehälter, nicht in den Papierkorb.
Nicht für die Lebensmittelverarbeitung ohne entsprechende Freigabe – die Eignung ist gesondert zu prüfen.
Trocken und sauber lagern.
Typische Einsatzgebiete
Feinmechanik, Lackierereien, Elektroindustrie, Fahrzeugindustrie und Kfz-Werkstätten, Alten- und Pflegeheime, Metallverarbeitung, Maschinenbau, Instandhaltung und Wartung, Reinigungsdienstleister, Labore und Prüfstände.
Häufige Fragen
Was unterscheidet dieses Tuch von einem Papierwischtuch?
Es lässt sich während der Reinigung auswaschen und auswringen. Ein Papiertuch zerfällt beim Auswringen – dieses nicht. Das bedeutet: Ein Tuch reicht für mehrere Arbeitsgänge, der Verbrauch sinkt deutlich, und es fällt weniger Abfall an – bei Betrieben mit Entsorgungskosten für kontaminierte Putztücher ein realer Kostenfaktor.
Was ist Viskose?
Viskosefasern werden aus dem Grundmaterial Zellulose industriell hergestellt. Die chemische Zusammensetzung dieser „natürlichen Kunstfaser" gleicht der von Baumwolle. Daraus folgen: hohe Saugfähigkeit, textiler Charakter – das Tuch fühlt sich an wie Stoff, schmiegt sich an Konturen an und gleitet nicht ab – sowie Flexibilität und dauerhafte Einsetzbarkeit.
Was ist der Unterschied zu Mikrofaser?
Viskose nimmt Flüssigkeit auf, Mikrofaser nimmt Partikel mit. Wo es um Flüssigkeitsmengen geht, ist Viskose überlegen.
⚠ Warum ist die Silikonfreiheit so wichtig?
In Lackierbetrieben ist sie ein Ausschlusskriterium. Silikon verursacht Lackierfehler: Schon geringste Rückstände führen zu Kratern, Fischaugen und Benetzungsstörungen im Lackfilm. Und es überträgt sich leicht – ein silikonhaltiges Tuch kann über Hände, Werkzeug und Luft Rückstände verteilen. Der Schaden ist teuer: Nacharbeit bedeutet Schleifen, Grundieren, neu lackieren.
Wofür brauche ich die Lösungsmittelbeständigkeit?
Zum Entfetten vor dem Lackieren oder Kleben, zum Reinigen von Werkzeugen und Bauteilen mit Reinigungsbenzin, Bremsenreiniger oder Verdünnung und zum Entfernen von Kleber-, Farb- und Harzresten. Ein Papiertuch würde dabei zerfallen und Fasern auf dem Bauteil hinterlassen.
Wie kann ein Tuch weich und zugleich fusselarm sein?
Das ist eine ungewöhnliche Kombination. Normalerweise gilt: Je weicher ein Tuch, desto eher fusselt es – weiche Materialien haben lose Faserenden. Hier ist beides vereint.
Warum ist Fusselarmut wichtig?
In der Feinmechanik dürfen keine Fasern auf Passflächen und in Lagern zurückbleiben. In der Elektroindustrie sind Fasern auf Kontakten und Leiterplatten ein Fehlerrisiko. Und vor dem Lackieren führt jede Faser auf der Oberfläche zu einem sichtbaren Einschluss.
Und wofür die Weichheit?
Damit empfindliche Oberflächen nicht verkratzt werden – Lack, Sichtscheiben, polierte Flächen.
Hält das Tuch auf rauen Oberflächen?
Ja – das Material ist auch bei rauen Flächen beständig, reißt und fusselt dabei nicht. Geeignet für Gussteile, Schweißnähte, unbearbeitete Kanten – Oberflächen, an denen ein Papiertuch nach zwei Zügen zerfällt. Die Festigkeit ist zugleich die Voraussetzung fürs Auswringen – beide Eigenschaften hängen zusammen.
Wofür ist dieses Tuch gedacht?
Der Hersteller ordnet es so ein: überall dort, wo es um fettige Rückstände und Flüssigkeitsaufnahme geht. Es ist das Basisprodukt der Reihe – die Ausführung für den allgemeinen Bedarf, die die meisten Aufgaben abdeckt. Für besondere Anforderungen gibt es 1- bis 4-lagige Putz- und Poliertücher.
Rolle oder Entnahmebox?
Die Rolle eignet sich für Wandhalterung oder Ständer am Arbeitsplatz – das Tuch wird abgerissen, ohne dass die Rolle bewegt werden muss. Die Box ist mobiler und eignet sich für wechselnde Einsatzorte. Dasselbe Tuch ist in beiden Ausführungen erhältlich.
Warum sind die Tücher blau?
Blau ist im gewerblichen Reinigungsbereich die verbreitete Kennfarbe. Sichtbarkeit: Ein blaues Tuch, das versehentlich in einer Maschine verbleibt, fällt auf – ein weißes nicht. Dazu kommt die Farbcodierung in Betrieben mit Hygienekonzept.
Wie entsorge ich gebrauchte Tücher?
Mit Lösemitteln oder Ölen getränkte Putztücher können selbstentzündlich sein – sie gehören in geeignete Sammelbehälter, nicht in den Papierkorb.