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ZUWA Befüllstation 30 l/min mit Druckminderer, Filter, 230 V

Description

Lieferumfang

  • Impellerpumpe UNISTAR 2000-A mit Motor, 230 V
  • Tragegestell mit Gummipuffern
  • Druckminderer und Manometer
  • Filter am Pumpeneingang
  • Schlauchset 2 × 3 m Heißwasserschlauch 13 × 3 mit Absperrkugelhahn
  • 5 m Heißwasserschlauch

Technische Daten

HerstellerZUWA-Zumpe GmbH
ProduktartBefüllstation mit Impellerpumpe auf Tragegestell
PumpentypUNISTAR 2000-A
Max. Fördermenge30 l/min bzw. 1,8 m³/h
Max. Förderdruck5 bar
Ein- und Ausgang3/4" Außengewinde
PumpengehäuseAluminium AlMgSi1
ImpellerPerbunan® (NBR)
WellendichtringPerbunan® (NBR)
BuchsePolyamid
Nennspannung230 V, 50 Hz
Nennleistung0,37 kW
Nennstrom3,2 A
Max. Drehzahl2.800 min⁻¹
Werkstoff Motorwelle1.4104
SchutzartIP 55
BetriebsartS1 (Dauerbetrieb)
Motorschutzthermisch, 130
Schlauchlänge gesamt11 m (2 × 3 m plus 5 m)
SchlauchtypHeißwasserschlauch 13 × 3
Gewicht14 kg
Max. Trockenlauf1 Minute

Produktbeschreibung

Befüllstation mit Druckminderer und Filter

Die trocken selbstansaugende Impellerpumpe fördert bis zu 30 l/min bei maximal 5 bar. Druckminderer, Manometer und ein Filter am Pumpeneingang gehören zur Ausstattung, dazu 11 m Heißwasserschlauch.

Der Druckminderer mit Manometer – das ist der Kern

Diese Kombination unterscheidet die Befüllstation von einer einfachen Füllpumpe.

Was der Druckminderer leistet: Er begrenzt den Druck, der in die zu befüllende Anlage gelangt.

Warum das nötig ist: Die Pumpe erzeugt bis zu 5 bar. Viele Anlagen vertragen das nicht – Membranausdehnungsgefäße, Dichtungen und Sicherheitsventile sind auf niedrigere Drücke ausgelegt.

Was das Manometer leistet: Es macht den Druck sichtbar. Ohne Anzeige wird der Befülldruck geschätzt – und beim nächsten Mal nicht reproduziert.

Für die Dokumentation zählt das ebenfalls: Wer den Befülldruck protokollieren muss, braucht eine Anzeige am Gerät.

Filter am Pumpeneingang

Er sitzt vor der Pumpe, nicht dahinter.

Warum diese Position entscheidend ist: Der Filter schützt zwei Dinge gleichzeitig – die Pumpe vor Beschädigung und die Anlage vor Verunreinigung.

Was er zurückhält: Löt- und Schweißrückstände, Späne aus der Installation, Rostpartikel und Dichtungsreste.

Warum das bei Neuanlagen besonders zählt: Nach Montage und Lötarbeiten befinden sich Rückstände im System. Gelangen sie mit dem Füllmedium in Pumpen und Ventile, setzen sie sich dort fest – und werden erst bemerkt, wenn die Zirkulation nachlässt.

Trocken selbstansaugend – und tolerant gegen Luft

Die Impellerpumpe saugt an, ohne vorher befüllt zu werden.

Warum das beim Befüllen zählt: Das Medium steht im Kanister oder Fass neben oder unter der Pumpe. Eine nicht selbstansaugende Pumpe müsste erst entlüftet und befüllt werden – bei jedem Ansetzen.

Der zweite Vorteil: Die Pumpe ist unempfindlich gegen Feststoffe und Luft im Medium. Beim Spülen eines Kreislaufs kommt zwangsläufig Luft mit – eine Kreiselpumpe würde dabei abreißen.

Die Grenze: Der Trockenlauf ist auf maximal eine Minute begrenzt. Das Medium schmiert und kühlt den Impeller – ohne Flüssigkeit zerstört die Reibungswärme das Elastomer.

Heißwasserschläuche – warum das Material zählt

Die mitgelieferten Schläuche sind als Heißwasserschläuche ausgeführt und bei vergleichbaren Geräten dieser Reihe bis 170 °C temperaturbeständig.

Warum das gebraucht wird: Befüllt und gespült wird nicht immer kalt. Bei einer Anlage im Betrieb oder kurz nach dem Abschalten steht heißes Medium im System – ein gewöhnlicher PVC-Schlauch würde weich werden.

Der zweite Grund: Wärmeträgermedien und Glykolgemische greifen ungeeignete Schlauchwerkstoffe an.

Die Schlauchaufteilung – 2 × 3 m plus 5 m

Das ist kein Zufall, sondern funktional.

SchlauchFunktion
2 × 3 m mit AbsperrkugelhahnVor- und Rücklauf zur Anlage – absperrbar
5 mAnsaugleitung zum Vorratsbehälter

Warum die Kugelhähne wichtig sind: Beim Umstecken oder nach dem Befüllen lässt sich die Leitung absperren, ohne dass Medium ausläuft. Bei teurem Wärmeträgermedium ist das mehr als Sauberkeit – es ist Materialverlust.

Das Tragegestell mit Gummipuffern

Die Pumpe sitzt auf einem Gestell mit Dämpfung.

  • Transportabel. Bei 14 kg trägt eine Person das komplette Gerät.
  • Standfest. Die Gummipuffer verhindern das Wandern durch Vibration.
  • Schonend für den Untergrund. Keine Kratzer auf Fliesen oder Beschichtungen.
  • Geräuschdämpfend. Die Vibration überträgt sich nicht auf den Boden.

Warum kein Fahrgestell: Der Einsatzort ist selten ebener Boden. Technikräume, Gerüste, Turmfüße und Treppenhäuser lassen sich nicht berollen – tragen ist dort der praktikable Weg.

IP 55 und Betriebsart S1

  • IP 55 – Schutz gegen Staub und gegen Strahlwasser aus beliebiger Richtung.
  • Betriebsart S1 – Dauerbetrieb. Beim Spülen läuft die Pumpe oft eine halbe Stunde am Stück.

Der thermische Motorschutz schaltet bei Überlastung ab.

Für welche Medien

Der Impeller aus Perbunan® (NBR) ist für folgende Medien freigegeben:

  • Wasser
  • Frostschutzmittel
  • Wärmeträgermedien
  • Mineralische und pflanzliche Öle
  • Fette

Die Grenze: Das Medium darf nicht abrasiv und nicht korrosiv sein. Sand und Schleifpartikel zerstören den Impeller.

Wofür die Station eingesetzt wird

Der Hersteller nennt Windenergieanlagen als Hauptanwendung – die Ausstattung passt aber auf jede geschlossene Flüssigkeitsanlage mit begrenztem Betriebsdruck.

  • Kühlkreisläufe von Windenergieanlagen befüllen und spülen
  • Getriebe- und Hydraulikkreisläufe befüllen
  • Solaranlagen befüllen und entlüften
  • Heizkreisläufe und Wärmepumpenanlagen
  • Umfüllen von Betriebsstoffen

Warum Windenergieanlagen eigene Anforderungen stellen

Ein Punkt, der die Konstruktion erklärt.

  • Der Einsatzort ist der Turm. Das Gerät muss über Leitern und enge Aufstiege transportiert werden – 14 kg und ein Tragegestell sind dafür ausgelegt.
  • Die Kreisläufe sind druckempfindlich. Druckminderer und Manometer sind deshalb nicht optional.
  • Sauberkeit ist entscheidend. Partikel in einem Getriebekühlkreislauf bedeuten einen Schaden im sechsstelligen Bereich.
  • Wartungsfenster sind kurz. Ein Gerät, das ohne Vorbereitung ansaugt, spart jede Minute.

Optionales Zubehör

  • Trockenlaufschutz – schaltet ab, bevor der Impeller Schaden nimmt
  • Ersatzimpeller Perbunan® (NBR)
  • Montagewerkzeug zum Impellerwechsel

Der Trockenlaufschutz ist bei einer Grenze von nur einer Minute die naheliegende Ergänzung. Beim Leerpumpen eines Behälters ist der Übergang fließend – und der Impeller das teuerste Verschleißteil.

Einsatzgebiete

Windenergieanlagen-Service, Heizungsbau und SHK-Betriebe, Solaranlagenbau, Industrieinstandhaltung, Anlagenbau, Kältetechnik, Wartungs- und Servicedienste, Gerätevermietung.

Hinweise zum Betrieb

  • Trockenlauf von maximal einer Minute beachten – ein Trockenlaufschutz ist als Zubehör erhältlich.
  • Nur nicht abrasive und nicht korrosive Medien fördern.
  • Beständigkeit des Mediums gegenüber NBR prüfen.
  • Druckminderer vor dem Befüllen auf den zulässigen Anlagendruck einstellen.
  • Den maximalen Förderdruck von 5 bar nicht überschreiten.
  • Filter am Pumpeneingang regelmäßig prüfen und reinigen – besonders bei Neuanlagen mit Lötrückständen.
  • Netzanschluss 230 V mit ausreichender Absicherung; Kabel und Stecker vor jedem Einsatz prüfen.
  • Bei Arbeiten in nasser Umgebung auf eine Absicherung über Fehlerstrom-Schutzschalter achten.
  • Bei heißen Medien Verbrennungsgefahr beachten – Schläuche und Armaturen werden entsprechend warm.
  • Vorgaben des Anlagenherstellers zum Befüllen und Spülen beachten.
  • Nach dem Einsatz spülen und entleeren; frostfrei lagern.
  • Impeller ist ein Verschleißteil – regelmäßig prüfen und rechtzeitig ersetzen.

Häufige Fragen

Wie viel fördert die Pumpe?

Bis zu 30 l/min beziehungsweise 1,8 m³/h bei maximal 5 bar Förderdruck.

Wozu Druckminderer und Manometer?

Der Druckminderer begrenzt den Druck, der in die Anlage gelangt – viele Kreisläufe vertragen die vollen 5 bar nicht. Das Manometer macht den Befülldruck sichtbar und reproduzierbar.

Wo sitzt der Filter?

Am Pumpeneingang, also vor der Pumpe. Er schützt damit beides: die Pumpe vor Beschädigung und die Anlage vor Löt-, Schweiß- und Rostrückständen.

Wie viel Schlauch gehört dazu?

11 Meter insgesamt: zweimal 3 m Heißwasserschlauch mit Absperrkugelhahn für Vor- und Rücklauf sowie 5 m als Ansaugleitung.

Muss ich die Pumpe vorher befüllen?

Nein, sie ist trocken selbstansaugend und unempfindlich gegen Luft im Medium. Der Trockenlauf ist allerdings auf maximal eine Minute begrenzt.

Welche Medien darf ich fördern?

Wasser, Frostschutzmittel, Wärmeträgermedien, mineralische und pflanzliche Öle sowie Fette. Das Medium darf nicht abrasiv und nicht korrosiv sein.

Wie schwer ist die Station?

14 kg komplett mit Tragegestell. Eine Person kann sie tragen – auch über Leitern und enge Aufstiege.

Ist die Pumpe für Dauerbetrieb geeignet?

Ja, Betriebsart S1. Die Schutzart IP 55 schützt gegen Staub und Strahlwasser, ein thermischer Motorschutz schaltet bei Überlastung ab.