with Honda GX240 engine, Ø 1200 mm, including centrifugal clutch – FGB-122 wing trowel
€3,230.00
with Honda GX240 engine, Ø 1200 mm, including centrifugal clutch – FGB-122 wing trowel
Lieferumfang
- 1 × ELMAG Flügelglätter
- HONDA-Motor GX240
- Fliehkraftkupplung
- Klappbare Transporträder
- Hebehaken
- Betriebsanleitung mit CE-Konformität
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | ELMAG |
| Produktart | Flügelglätter (Beton- und Estrichglätter), benzinbetrieben |
| Arbeitsdurchmesser | 1.200 mm |
| Anzahl Flügel | 4 |
| Motor | HONDA GX240 |
| Motorleistung | 5,9 kW |
| Kraftübertragung | Schwerlastgetriebe mit Fliehkraftkupplung |
| Führungsholm | ergonomisch, höhenverstellbar |
| Transporträder | klappbar |
| Hebehaken | vorhanden |
| Flügel | hochwertig, abriebfest |
| Breite | 940 mm |
| Länge | 1.700 mm |
| Gewicht | 117 kg |
Produktbeschreibung
Flügelglätter von ELMAG mit HONDA-Motor – Beton- und Estrichflächen professionell nachbearbeiten
Dieses Gerät ermöglicht die einfache Nachbearbeitung von Beton- und Estrichflächen. Mit 1.200 mm Arbeitsdurchmesser und 5,9 kW Motorleistung gehört es zur oberen Leistungsklasse der Baureihe.
Was ein Flügelglätter leistet
Frisch eingebrachter Beton oder Estrich ist nach dem Abziehen zwar eben, aber offenporig und rau. Der Flügelglätter arbeitet die Oberfläche in mehreren Durchgängen nach:
Verdichten. Die rotierenden Flügel drücken die Oberfläche zusammen und schließen Poren.
Glätten. Die Feinbestandteile werden an die Oberfläche gearbeitet, gröbere nach unten – das ergibt die typische geschlossene, glatte Fläche.
Härten. Eine verdichtete Oberfläche ist deutlich abriebfester als eine offenporige.
Das Ergebnis ist eine Fläche, die als Nutzschicht tauglich ist – in Industriehallen, Tiefgaragen, Werkstätten und Lagern oft ohne weiteren Belag.
1.200 mm Arbeitsdurchmesser – die Flächenleistung
Der Durchmesser ist der entscheidende Wert für den Fortschritt. 1,2 Meter überstreichen pro Umdrehung eine große Fläche – bei großen, zusammenhängenden Flächen ist das der Unterschied zwischen einem und drei Arbeitstagen.
Der praktische Zusammenhang: Beton hat ein begrenztes Zeitfenster für die Glättung. Ist er zu weich, drückt das Gerät ein; ist er zu hart, greifen die Flügel nicht mehr. Wer eine große Fläche in diesem Fenster bearbeiten muss, braucht Durchmesser.
Zu beachten: Große Geräte kommen nicht an Wände und in Ecken heran. Dort wird mit Randglätter oder von Hand nachgearbeitet.
HONDA-Motor GX240 mit 5,9 kW
Der HONDA GX240 ist ein Industriemotor mit ausgezeichnetem Ruf – vor allem wegen zweier Eigenschaften: Startverhalten und Ersatzteilversorgung.
Beides zählt auf der Baustelle unmittelbar: Ein Motor, der nach längerer Standzeit nicht anspringt, blockiert den gesamten Arbeitsgang – und beim Glätten läuft die Uhr.
5,9 kW sind für 1.200 mm Arbeitsdurchmesser angemessen dimensioniert. Beim Glätten steigt der Widerstand mit zunehmender Betonhärte deutlich an – gegen Ende des Zeitfensters braucht man Leistungsreserve.
Benzinbetrieb bedeutet: unabhängig von jeder Stromversorgung. Auf Rohbauten ohne Baustrom das entscheidende Argument.
Wichtig: Bei Arbeiten in geschlossenen Räumen sind Verbrennungsmotoren wegen der Abgase problematisch. Dafür bietet der Hersteller Elektroausführungen an – ein Punkt, der bei der Modellwahl zu berücksichtigen ist.
Fliehkraftkupplung – der sanfte Anlauf
Die Fliehkraftkupplung trennt Motor und Getriebe im Leerlauf.
Der Nutzen ist mehrfach:
Der Motor kann im Leerlauf laufen, ohne dass sich die Flügel drehen – wichtig beim Starten, beim Umsetzen und bei Arbeitspausen.
Sanfter Anlauf. Die Kupplung greift mit steigender Drehzahl allmählich – kein ruckartiges Anfahren, das die Flügel in den frischen Beton schlagen würde.
Überlastschutz. Blockiert der Rotor, rutscht die Kupplung, statt Motor oder Getriebe zu beschädigen.
Schwerlastgetriebe für wartungsfreien Betrieb
Das Schwerlastgetriebe mit Fliehkraftkupplung ist laut Hersteller auf jahrelangen wartungsfreien Betrieb ausgelegt.
Warum das zählt: Das Getriebe arbeitet unter härtesten Bedingungen – Zementstaub, Feuchtigkeit und Dauerbelastung. Zementstaub ist besonders aggressiv: Er ist abrasiv und stark alkalisch. Ein unzureichend gekapseltes Getriebe verschleißt schnell.
Massive Druckplatte und Biegemechanismus
Die solide Druckplatte und der Biegemechanismus sorgen laut Hersteller für erhöhte Zuverlässigkeit und Leistung.
Der technische Hintergrund: Über den Biegemechanismus wird der Anstellwinkel der Flügel verstellt.
Flach angestellt – für den ersten Durchgang auf noch weichem Beton. Große Auflagefläche, wenig Druck, kein Eindrücken.
Steil angestellt – für die späteren Durchgänge. Höherer Flächendruck auf schmalerer Kante verdichtet und poliert.
Der Anstellwinkel ist damit der wichtigste Bedienparameter – er wird während des Arbeitsfortschritts mehrfach nachgestellt. Ein präziser, spielarmer Verstellmechanismus ist die Voraussetzung dafür, dass alle vier Flügel exakt gleich stehen. Ungleiche Flügel erzeugen ein welliges Ergebnis.
Vier Flügel
Vier Flügel verteilen die Last gleichmäßiger als drei und ergeben eine ruhigere Laufcharakteristik – bei 1.200 mm Durchmesser und dem entsprechenden Hebelarm ein spürbarer Unterschied für den Bediener.
Hochwertige, abriebfeste Flügel
Die abriebfesten Flügel sind auf erhöhte Lebensdauer ausgelegt.
Sie sind das Hauptverschleißteil: Sie laufen dauerhaft auf abrasivem Beton unter Druck. Härtere Flügel bedeuten längere Standzeit und – ebenso wichtig – länger gleichbleibende Geometrie. Ungleichmäßig abgenutzte Flügel arbeiten nicht mehr sauber.
Ergonomischer, höhenverstellbarer Führungsholm
Der höhenverstellbare Führungsholm passt das Gerät an die Körpergröße des Bedieners an.
Das ist kein Komfortmerkmal: Flügelglätten ist Körperarbeit über Stunden. Ein zu niedriger oder zu hoher Holm führt zu Fehlhaltung, schneller Ermüdung und in der Folge zu ungleichmäßigem Arbeitsergebnis.
Bei wechselnden Bedienern ist die schnelle Verstellbarkeit zusätzlich praktisch relevant.
Klappbare Transporträder
Die klappbaren Transporträder ermöglichen den einfachen Transport des Geräts.
Bei 117 kg ist das keine Nebensache. Der Zusammenhang:
Beim Arbeiten müssen die Räder weg – das Gerät muss vollflächig auf dem Rotor aufliegen.
Beim Transport braucht man sie – 117 kg lassen sich nicht tragen.
Klappbar löst beides in einem Handgriff: Räder herunterklappen, rollen, hochklappen, arbeiten. Abnehmbare Räder gehen verloren; feste Räder stören beim Arbeiten.
Hebehaken für einfaches Verladen
Der Hebehaken erlaubt das Anheben mit Kran, Bagger oder Teleskoplader.
Auf der Baustelle ist das der Standardfall: Das Gerät muss aufs Deck, in die Etage, in den Kellerbereich. 117 kg von Hand zu heben ist weder zumutbar noch sicher – der Hebehaken macht das Verladen zur Routine.
Zugleich ein Sicherheitsmerkmal: Er definiert einen zugelassenen Anschlagpunkt. Improvisiertes Anschlagen an Holm oder Motorrahmen kann zum Absturz der Last führen.
Was zu beachten ist
Zeitfenster beachten. Beton und Estrich lassen sich nur in einem begrenzten Reifezeitfenster glätten – zu früh drückt das Gerät ein, zu spät greifen die Flügel nicht mehr. Die Fläche muss begehbar, aber noch nicht durchgehärtet sein.
Anstellwinkel schrittweise nachstellen – flach für den ersten Durchgang, zunehmend steiler für die folgenden.
Kreuzweise arbeiten. Jeden Durchgang um etwa 90° versetzt zum vorherigen führen – das gleicht Unebenheiten aus.
Nicht in geschlossenen Räumen betreiben. Abgase von Verbrennungsmotoren sind in geschlossenen Bereichen lebensgefährlich. Für Innenräume sind Elektroausführungen vorgesehen.
Persönliche Schutzausrüstung: Sicherheitsschuhe, Gehörschutz, Schutzbrille, eng anliegende Kleidung. Bei Zementkontakt Handschuhe – Zement ist stark alkalisch und greift die Haut an.
Nie in den laufenden Rotor greifen. Der Rotor läuft nach dem Abstellen nach.
Gerät nicht unbeaufsichtigt laufen lassen.
Standfestigkeit beim Abstellen. Auf ebenem Untergrund abstellen, Motor abstellen, Auslauf abwarten.
Nach dem Einsatz reinigen. Betonreste vor dem Aushärten entfernen – ausgehärteter Beton an Flügeln und Druckplatte ist nur noch mechanisch abzuschlagen und beschädigt dabei die Oberflächen.
Flügel regelmäßig prüfen und bei ungleichmäßigem Verschleiß satzweise tauschen.
Kraftstoff nur bei abgestelltem, abgekühltem Motor einfüllen; Betriebsanleitung des Motorenherstellers beachten.
Als Arbeitsmittel unterliegen Baumaschinen den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.
Herstellerqualität: 2 Jahre Vollgarantie, erweiterbar auf 3 Jahre bei Registrierung; Ersatzteilversorgung über 15 Jahre.
Typische Einsatzgebiete
Industriehallen und Lagerhallen, Tiefgaragen und Parkdecks, Werkstätten und Produktionsflächen, Logistikzentren, landwirtschaftliche Hallen und Ställe, Estrichverlegung im großen Maßstab, Betonbau und Bodenbeschichtung, Bauunternehmen und Estrichbetriebe, Lohnunternehmen und Gerätevermietung, Rohbau ohne Stromanschluss.
Häufige Fragen
Was macht ein Flügelglätter?
Er bearbeitet frisch eingebrachten Beton oder Estrich nach: Die rotierenden Flügel verdichten die Oberfläche, schließen Poren und glätten sie. Das Ergebnis ist eine geschlossene, abriebfeste Fläche, die oft ohne weiteren Belag als Nutzschicht taugt.
Was bringt der große Arbeitsdurchmesser?
Flächenleistung. Beton hat ein begrenztes Zeitfenster für die Glättung – wer eine große Fläche darin bearbeiten muss, braucht Durchmesser. Zu beachten: Große Geräte kommen nicht an Wände und in Ecken, dort wird nachgearbeitet.
Warum ein HONDA-Motor?
Wegen Startverhalten und Ersatzteilversorgung. Auf der Baustelle zählt beides unmittelbar – ein Motor, der nach längerer Standzeit nicht anspringt, blockiert den gesamten Arbeitsgang, und beim Glätten läuft die Uhr.
Kann ich das Gerät in Innenräumen einsetzen?
Nicht in geschlossenen Räumen – Abgase von Verbrennungsmotoren sind dort lebensgefährlich. Für Innenbereiche bietet der Hersteller Elektroausführungen an.
Was macht die Fliehkraftkupplung?
Sie trennt Motor und Getriebe im Leerlauf: Der Motor kann laufen, ohne dass sich die Flügel drehen. Zudem sorgt sie für sanften Anlauf – kein ruckartiges Anfahren in den frischen Beton – und wirkt als Überlastschutz.
Wozu der Biegemechanismus?
Er verstellt den Anstellwinkel der Flügel – der wichtigste Bedienparameter. Flach für den ersten Durchgang auf weichem Beton, zunehmend steiler für die späteren Durchgänge zum Verdichten und Polieren.
Warum ist ein präziser Verstellmechanismus wichtig?
Weil alle vier Flügel exakt gleich stehen müssen. Ungleiche Flügel erzeugen ein welliges Ergebnis.
Wozu die klappbaren Transporträder?
Beim Arbeiten müssen die Räder weg – das Gerät liegt auf dem Rotor auf. Beim Transport braucht man sie, denn 117 kg lassen sich nicht tragen. Klappbar löst beides in einem Handgriff.
Wozu der Hebehaken?
Zum Anheben mit Kran, Bagger oder Teleskoplader – auf der Baustelle der Standardfall. Zugleich ein Sicherheitsmerkmal: Er definiert einen zugelassenen Anschlagpunkt statt improvisierten Anschlagens am Holm.
Wann darf ich glätten?
Nur im Reifezeitfenster: Die Fläche muss begehbar, aber noch nicht durchgehärtet sein. Zu früh drückt das Gerät ein, zu spät greifen die Flügel nicht mehr.
Wie arbeite ich richtig?
In mehreren Durchgängen, jeweils um etwa 90° versetzt zum vorherigen, mit schrittweise steiler gestelltem Anstellwinkel.
Wie pflege ich das Gerät?
Betonreste vor dem Aushärten entfernen. Ausgehärteter Beton an Flügeln und Druckplatte lässt sich nur noch abschlagen und beschädigt dabei die Oberflächen. Flügel regelmäßig prüfen und bei ungleichmäßigem Verschleiß satzweise tauschen.
| Drive type: | Benzinmotor |
|---|---|
| Engine manufacturer: | Honda |
| Gerätetyp : | Flügelglätter |