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UFM 250 L incl. – Universal milling machine

Description

UFM 250 L incl. – Universal milling machine

Lieferumfang

  • 1 × ELMAG Universal-Fräsmaschine
  • 3-Achs-Positionsanzeige SINO
  • Pneumatischer Werkzeugspanner mit Anzugsspindel
  • Frässpindel-Schutzabdeckung
  • LED-Fräsbeleuchtung
  • Betriebsanleitung mit CE-Konformität
  • ELMAG START-UP SERVICE

Betriebsbereite Auslieferung: inkl. Ölfüllung, entkonserviert (entfettet), komplett montiert und Probelauf durchgeführt.

Technische Daten

MerkmalWert
HerstellerELMAG
ProduktartUniversal-Fräsmaschine mit 3-Achs-Positionsanzeige
Bohrleistung50 mm
Fräsleistung Planfräser125 mm
Fräsleistung Schaftfräser40 mm
SpindelaufnahmeISO 40
Drehzahlbereich65 – 4.500 U/min, stufenlos
Pinolenhub125 mm
Automatischer Pinolenvorschub3-stufig, 0,04 – 0,15 mm/U
Automatikvorschub Kreuztischstufenlos in X, Y und Z
Fräskopf-Schwenkbereich± 90° und ± 45°
Fräskopf-Drehbereich± 90°
Spindelausladung190 – 730 mm
Tischweg X × Y930 × 370 mm
Kubatur1.370 × 254 × 405 mm
Antriebsmotor2.250 W
Netzanschluss400 V
PositionsanzeigeSINO, 3 Achsen
Werkzeugspannerpneumatisch, mit Anzugsspindel
Spindelbremsemechanisch
SchmierungZentralschmierung
Kühlmittelintegriertes System mit Rücklauf
BeleuchtungLED
DrehrichtungRechts- und Linkslauf

Produktbeschreibung

Universal-Fräsmaschine von ELMAG – hoch automatisierte Mehrzweckmaschine

Pinolenvorschub mit drei Vorschubstufen, stufenloser Automatikvorschub in drei Frästischachsen, Fräskopf-Schwenkbereich für schwierige räumliche Lagen ±90° und ±45°, Fräskopf-Drehbereich ±90° – mit diesen Eckdaten beweist sich diese Maschine als hoch automatisierte, sehr flexibel verwendbare Mehrzweckfräsmaschine.

Dank einer Antriebsleistung von 2.250 Watt und einer stufenlos einstellbaren Drehzahl bis Top-Speed 4.500 U/min ist neben der Verwendung von Standard-Fräs- und Bohrwerkzeugen sogar der Einsatz von luftgekühlten Fließbohrern möglich.

Fließbohren – das Alleinstellungsmerkmal

Der Hinweis auf luftgekühlte Fließbohrer ist der bemerkenswerteste Punkt am Datenblatt.

Fließbohren (Thermobohren) erzeugt Bohrungen ohne Späne: Ein Hartmetallwerkzeug wird mit sehr hoher Drehzahl und starkem Axialdruck ins Blech gedrückt. Die entstehende Reibungswärme macht das Material plastisch – es wird verdrängt statt zerspant und bildet eine Durchzugsbuchse auf der Rückseite.

Der Nutzen ist erheblich: Aus 2 mm Blech entsteht eine tragfähige Gewindebuchse mit drei- bis vierfacher Materialstärke. Statt Mutter anzuschweißen oder Einpressteile zu setzen, wird direkt Gewinde geschnitten.

Warum das nicht jede Fräsmaschine kann: Fließbohren verlangt Drehzahlen im Bereich mehrerer tausend U/min in Kombination mit hohem Axialdruck. Die meisten Universalfräsmaschinen enden bei 2.000 bis 2.500 U/min.

Mit 4.500 U/min ist dieser Prozess hier möglich – ein zusätzliches Fertigungsverfahren ohne zweite Maschine.

Stufenlos 65 bis 4.500 U/min – der außergewöhnliche Bereich

Der Drehzahlbereich umfasst fast das 70-fache zwischen unterem und oberem Ende.

65 U/min – für große Planfräser bis 125 mm, 50-mm-Bohrungen und Gewindeschneiden. Hier zählt Drehmoment.

4.500 U/min – für kleine Schaftfräser, Nichteisenmetalle, Kunststoffe und Fließbohren.

Stufenlos bedeutet: Die Schnittgeschwindigkeit lässt sich für jedes Werkzeug und jeden Werkstoff exakt treffen – nicht nur annähernd.

3-Achs-Positionsanzeige SINO – Serienausstattung

Die digitale Positionsanzeige für alle drei Achsen ist im Lieferumfang enthalten – kein Zubehör.

Der praktische Nutzen:

Absolute und relative Maßangabe. Position in X, Y und Z jederzeit ablesbar, Nullpunkt an beliebiger Stelle setzbar.

Kein Spindelspiel-Problem. Bei Handrädern muss man das Umkehrspiel mitrechnen – die Digitalanzeige misst am Tisch, nicht an der Spindel.

Deutlich schnelleres Arbeiten. Bohrbilder, Lochreihen und Konturen lassen sich direkt anfahren, statt sie mühsam anzureißen.

Weniger Ausschuss. Ablesefehler an Skalen entfallen.

Für eine konventionelle Fräsmaschine ist die 3-Achs-Anzeige der größte Produktivitätssprung überhaupt.

Fräskopf ±90° und ±45° schwenkbar, ±90° drehbar

Der Fräskopf ist in zwei Ebenen beweglich – das ist der Kern der Bezeichnung „Universal".

Schwenkbereich ±90° und ±45° – für schwierige räumliche Lagen.

Drehbereich ±90° – zusätzlich um die vertikale Achse.

Was daraus folgt: Das Werkzeug lässt sich praktisch in jede Raumrichtung stellen.

Praktisch bedeutet das:

Schräge Flächen und Winkelbohrungen ohne aufwendiges Umspannen.

Räumlich schräge Konturen – Winkel, die sich aus zwei Richtungen zusammensetzen.

Bearbeitung an schwer zugänglichen Stellen großer, fest aufgespannter Werkstücke.

Waagerechtes Fräsen bei voller Schwenkung.

Der Zeitgewinn ist erheblich: Jedes vermiedene Umspannen spart nicht nur Zeit, sondern auch einen potenziellen Genauigkeitsverlust.

Automatikvorschub in allen drei Achsen – stufenlos

Der stufenlose Automatikvorschub in X, Y und Z ist das entscheidende Automatisierungsmerkmal.

Warum das mehr ist als Komfort:

Gleichmäßige Oberflächen. Ein von Hand geführter Vorschub schwankt unvermeidlich – jede Schwankung zeigt sich in der gefrästen Fläche. Der Automatikvorschub läuft konstant.

Längere Werkzeugstandzeiten. Gleichmäßige Spanungsdicke bedeutet gleichmäßige Belastung der Schneide.

Der Bediener wird frei. Während der Maschinenvorschub läuft, kann gemessen, das nächste Teil vorbereitet oder eine zweite Maschine bedient werden.

Ermüdungsfreies Arbeiten bei langen Fräswegen – bis 930 mm in X.

In der Z-Achse ist der Automatikvorschub besonders wertvoll: Er ermöglicht gleichmäßiges Zustellen und Absenken des gesamten Tisches.

Automatischer Pinolenvorschub, 3-stufig 0,04–0,15 mm/U

Zusätzlich zum Tischvorschub arbeitet die Pinole automatisch – mit drei wählbaren Vorschubstufen.

Das ist die Ausstattung einer Bohrmaschine im Fräsmaschinenkörper:

Gleichmäßiger Bohrvorschub. Bei 50 mm Bohrdurchmesser ist Handvorschub kraftraubend und ungleichmäßig.

Reproduzierbare Bohrqualität – wichtig bei Serienbohrungen.

Gewindeschneiden mit definiertem Vorschub.

Die drei Stufen decken den Bereich von feinem Vorschub für harte Werkstoffe bis zu zügigem Vorschub für Baustahl und Nichteisenmetalle ab.

Pneumatischer Werkzeugspanner – der Zeitfaktor

Der pneumatische Werkzeugspanner ist bei einer Maschine dieser Klasse ein erhebliches Praxismerkmal.

Ohne pneumatischen Spanner: Anzugsschraube mit Schlüssel lösen, Werkzeug lösen (oft mit Schlag), tauschen, neu anziehen – ein Vorgang von ein bis zwei Minuten, bei dem der Bediener beide Hände braucht.

Mit pneumatischem Spanner: Knopfdruck, Werkzeug fällt frei, neues einsetzen, Knopfdruck.

Der Hersteller beschreibt das als zeitsparend und besonders sicher – und beides trifft zu:

Zeitsparend – bei Werkstücken mit mehreren Bearbeitungsschritten summieren sich die Werkzeugwechsel erheblich.

Sicher – der Spanndruck ist definiert und reproduzierbar, nicht vom Kraftaufwand des Bedieners abhängig. Ein zu locker sitzendes Werkzeug kann sich beim Fräsen lösen.

ISO 40 – die professionelle Aufnahme

ISO 40 (auch SK 40) ist die im professionellen Maschinenbau verbreitetste Werkzeugaufnahme.

Der praktische Nutzen:

Riesige Werkzeugauswahl. Fräser, Bohrfutter, Spannzangenfutter, Aufsteckdorne und Ausdrehköpfe sind in ISO 40 überall verfügbar – von jedem Werkzeughersteller.

Hohe Steifigkeit. Der Steilkegel überträgt hohe Drehmomente und nimmt Fräskräfte auf, ohne sich zu verkanten.

Kompatibilität mit vorhandenem Werkzeugbestand. Wer bereits ISO-40-Werkzeuge hat, kann sie weiterverwenden.

Zusammen mit dem pneumatischen Spanner ergibt das ein schnelles, sicheres und flexibles Werkzeugsystem.

Spindelausladung 190–730 mm

Der große Ausladungsbereich ist eine Folge der beweglichen Kopfkonstruktion.

Praktisch bedeutet das: Die Bearbeitungsposition lässt sich weit von der Säule entfernt anfahren – etwa bei großen Werkstücken, bei Bearbeitungen am Tischrand oder bei Aufspannungen, die weit auskragen.

730 mm sind ein Wert, der die Maschine deutlich über den Bereich einfacher Bohrfräsmaschinen hebt.

Tischweg 930 × 370 mm

Der nutzbare Fräsbereich von 930 mm in X ist großzügig – hier lassen sich lange Werkstücke in einer Aufspannung durchfräsen.

Der leichtgängige, präzise Kreuztisch mit T-Nuten und Kühlmittelrinne ist die Basis dafür:

T-Nuten für Spannpratzen, Nutensteine und Maschinenschraubstöcke.

Kühlmittelrinne – führt den Kühlschmierstoff ab, statt ihn auf den Boden laufen zu lassen.

Integriertes Kühlmittelsystem mit Rücklauf

Das integrierte Kühlmittelsystem mit Rücklauf ist Serienausstattung – kein Zubehör.

Warum Kühlschmierstoff bei dieser Maschine wichtig ist:

Wärmeabfuhr. Bei 125-mm-Planfräsern und hohen Schnittgeschwindigkeiten entsteht erhebliche Wärme. Ohne Kühlung leidet die Schneide und das Werkstück dehnt sich – die Maßhaltigkeit geht verloren.

Späneabtransport. Besonders bei tiefen Nuten und Bohrungen.

Standzeitverlängerung. Gekühlte Schneiden halten ein Vielfaches länger.

Bessere Oberflächen. Kühlschmierstoff verhindert Aufbauschneiden.

Der Rücklauf ist dabei entscheidend: Das Kühlmittel wird gesammelt und im Kreislauf geführt – kein Nachfüllen, kein Verlust, kein verschmutzter Arbeitsplatz.

Zentralschmierung

Die Zentralschmierung versorgt Führungen und Spindeln von einer Stelle aus.

Der Nutzen ist doppelt:

Wartungsvereinfachung. Statt einzelne Schmiernippel abzufahren, wird zentral geschmiert.

Höhere Wahrscheinlichkeit, dass tatsächlich geschmiert wird. Das ist der eigentliche Punkt: Vergessene Schmierstellen sind die häufigste Ursache für vorzeitigen Führungsverschleiß an Werkzeugmaschinen.

Bei einer Maschine, die über Jahrzehnte genau bleiben soll, ist das ein wesentliches Werterhaltungsmerkmal.

Mechanische Spindelbremse

Die mechanische Spindelbremse bringt die Spindel schnell zum Stillstand.

Bei 4.500 U/min und ISO-40-Werkzeugen ist die Schwungmasse erheblich – ohne Bremse liefe die Spindel lange nach.

Der Nutzen: kürzere Nachlaufzeit – die gefährlichste Phase, in der das Werkzeug noch dreht, aber nicht mehr als laufend wahrgenommen wird. Und: schnellerer Werkzeugwechsel, weil nicht auf den Auslauf gewartet werden muss.

Präzisions-Mikrovorschub und Bohrtiefenanschlag

Der Präzisions-Mikrovorschub erlaubt feinfühlige Zustellung der Pinole – für Feinbohren, Ausdrehen auf Passmaß und definierte Fräszustellung.

Bohrtiefenskala und -anschlag ergänzen das: Der Anschlag begrenzt die Bohrtiefe mechanisch – bei Serienbohrungen und Sacklöchern wird jede Bohrung gleich tief.

Frässpindel mit Präzisionslager

Beim Fräsen wirken Querkräfte auf die Spindel – anders als beim Bohren, wo die Kraft überwiegend axial anliegt.

Spindelspiel würde sich unmittelbar zeigen: Rattermarken, ungenaue Maße, unruhiger Lauf und erhöhter Werkzeugverschleiß. Präzisionslager sind die Voraussetzung für die erreichbare Genauigkeit.

LED-Fräsbeleuchtung

Gute Ausleuchtung der Schnittstelle ist mehr als Komfort: Sie ist Voraussetzung für präzises Arbeiten – und für das rechtzeitige Erkennen von Problemen wie Spänestau, Werkzeugverschleiß oder ungewöhnlicher Spanbildung.

LED bedeutet zudem: wartungsfrei, hell, schattenarm und mit sehr langer Lebensdauer.

Rechts- und Linkslauf

Der Linkslauf wird beim Gewindeschneiden gebraucht: Rechtslauf zum Einschneiden, Linkslauf zum Herausdrehen des Gewindebohrers.

Betriebsbereite Auslieferung

Die Maschine wird betriebsbereit geliefert: inkl. Ölfüllung, entkonserviert (entfettet), komplett montiert und mit durchgeführtem Probelauf.

Das ist ein realer Wert. Wer schon eine Werkzeugmaschine ausgepackt hat, kennt den Aufwand: Konservierungsmittel entfernen ist eine mühsame, langwierige Arbeit – und Rückstände in Führungen sind ein Dauerproblem.

Der durchgeführte Probelauf bedeutet zudem: Die Maschine hat gelaufen, bevor sie das Werk verlassen hat.

ELMAG START-UP SERVICE

Dieser Artikel beinhaltet den ELMAG START-UP SERVICE – Inbetriebnahme durch den Hersteller: Aufstellung, Ausrichtung, Anschluss, Funktionsprüfung und Einweisung des Bedienpersonals.

Bei einer Maschine mit dieser Ausstattungstiefe – Automatikvorschübe in vier Achsen, Positionsanzeige, pneumatischer Spanner, schwenkbarer Kopf – ist die Einweisung wesentlich.

Was zu beachten ist

Druckluftanschluss erforderlich. Der pneumatische Werkzeugspanner benötigt Druckluft – vor der Aufstellung einplanen.

Elektrischer Anschluss 400 V durch eine Elektrofachkraft; auf die richtige Drehrichtung achten.

Tragfähiger, ebener Untergrund. Die Maschine muss exakt ausgerichtet werden – davon hängt die Genauigkeit ab.

Werkzeug immer sicher spannen. Beim Fräsen wirken Kräfte, die das Werkzeug herausziehen können.

Pinole beim Fräsen fixieren – eine unfixierte Pinole federt unter Fräskräften.

Werkstück sicher spannen. Maschinenschraubstock oder Spannpratzen in den T-Nuten; nie von Hand halten.

Persönliche Schutzausrüstung: Schutzbrille, Sicherheitsschuhe, eng anliegende Kleidung. Keine Handschuhe an der laufenden Maschine. Keine Ketten, Armbänder oder Uhren; lange Haare zusammenbinden.

Nie in die laufende Maschine greifen. Späne mit Spänehaken entfernen, Maschine abschalten und Stillstand abwarten.

Schutzabdeckung geschlossen halten.

Beim Fließbohren: Es entsteht erhebliche Hitze am Werkstück – Werkstück und Werkzeug nach dem Vorgang nicht berühren.

Zentralschmierung regelmäßig betätigen und Vorratsbehälter im Blick behalten.

Kühlmittel pflegen: Stand kontrollieren, Konzentration prüfen, Späne aus Wanne und Rücklauf entfernen.

Werkzeugmaschinen unterliegen als kraftbetriebene Arbeitsmittel den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.

Herstellerqualität

ELMAG gewährt 2 Jahre Vollgarantie, erweiterbar auf 3 Jahre bei Registrierung, und sichert die Ersatzteilversorgung über 15 Jahre.

Typische Einsatzgebiete

Maschinen- und Anlagenbau, Werkzeug- und Vorrichtungsbau, Formenbau, Lohnfertigung und Zerspanungsbetriebe, Betriebsschlossereien, Reparatur- und Instandhaltungswerkstätten, Prototypen- und Musterbau, Kleinserienfertigung, Fließbohren und Gewindeformen in Blech, Blechbearbeitung mit Gewindebuchsen, Fahrzeug- und Sonderfahrzeugbau, Ausbildungsbetriebe und Lehrwerkstätten.

Häufige Fragen

Was macht diese Maschine zur „Universal"-Fräsmaschine?
Der Fräskopf ist in zwei Ebenen beweglich: Schwenkbereich ±90° und ±45°, Drehbereich ±90°. Das Werkzeug lässt sich damit praktisch in jede Raumrichtung stellen – schräge Flächen, Winkelbohrungen und räumlich schräge Konturen ohne Umspannen.

Was sind Fließbohrer und warum werden sie erwähnt?
Fließbohren erzeugt Bohrungen ohne Späne: Reibungswärme macht das Material plastisch, es wird verdrängt und bildet eine Durchzugsbuchse. Aus 2 mm Blech entsteht so eine tragfähige Gewindebuchse mit mehrfacher Materialstärke – statt Mutter anschweißen. Das verlangt Drehzahlen im Bereich mehrerer tausend U/min; die meisten Universalfräsmaschinen enden bei 2.000 bis 2.500 U/min.

Wie groß ist der Drehzahlbereich?
65 bis 4.500 U/min, stufenlos – fast das 70-fache zwischen unterem und oberem Ende. Unten für große Planfräser, 50-mm-Bohrungen und Gewindeschneiden, oben für kleine Schaftfräser, NE-Metalle und Fließbohren.

Was bringt die 3-Achs-Positionsanzeige?
Position in X, Y und Z jederzeit ablesbar, Nullpunkt frei setzbar. Sie misst am Tisch statt an der Spindel – Umkehrspiel muss nicht mitgerechnet werden. Bohrbilder und Konturen lassen sich direkt anfahren statt anzureißen. Für eine konventionelle Fräsmaschine der größte Produktivitätssprung überhaupt.

Was bringt der Automatikvorschub in drei Achsen?
Gleichmäßige Oberflächen, weil ein Handvorschub unvermeidlich schwankt. Längere Werkzeugstandzeiten durch konstante Spanungsdicke. Und der Bediener wird frei: Während der Vorschub läuft, kann gemessen oder das nächste Teil vorbereitet werden.

Wozu zusätzlich der automatische Pinolenvorschub?
Für gleichmäßigen Bohrvorschub – bei 50 mm Bohrdurchmesser ist Handvorschub kraftraubend und ungleichmäßig. Drei Stufen von 0,04 bis 0,15 mm/U decken harte Werkstoffe bis Baustahl ab.

Was bringt der pneumatische Werkzeugspanner?
Zeit und Sicherheit. Statt Anzugsschraube lösen, Werkzeug lösen, tauschen und neu anziehen genügt ein Knopfdruck. Zudem ist der Spanndruck definiert und reproduzierbar, nicht vom Kraftaufwand des Bedieners abhängig.

Was ist ISO 40?
Die im professionellen Maschinenbau verbreitetste Werkzeugaufnahme (auch SK 40). Riesige Werkzeugauswahl von jedem Hersteller, hohe Steifigkeit und Kompatibilität mit vorhandenem Werkzeugbestand.

Wozu die Zentralschmierung?
Sie versorgt Führungen und Spindeln von einer Stelle aus. Der eigentliche Nutzen: Es wird tatsächlich geschmiert – vergessene Schmierstellen sind die häufigste Ursache für vorzeitigen Führungsverschleiß.

Was bringt das Kühlmittelsystem mit Rücklauf?
Wärmeabfuhr, Späneabtransport, längere Standzeiten und bessere Oberflächen. Der Rücklauf führt das Kühlmittel im Kreislauf – kein Nachfüllen, kein Verlust, kein verschmutzter Arbeitsplatz.

Wozu die Spindelbremse?
Bei 4.500 U/min und ISO-40-Werkzeugen ist die Schwungmasse erheblich. Die Bremse verkürzt die Nachlaufzeit – die gefährlichste Phase – und beschleunigt den Werkzeugwechsel.

Brauche ich Druckluft?
Ja. Der pneumatische Werkzeugspanner benötigt einen Druckluftanschluss – vor der Aufstellung einplanen.

Was bedeutet „betriebsbereit geliefert"?
Inkl. Ölfüllung, entkonserviert (entfettet), komplett montiert und mit durchgeführtem Probelauf. Das Entfernen von Konservierungsmittel ist sonst eine langwierige Arbeit, und Rückstände in Führungen sind ein Dauerproblem.

Was ist der START-UP SERVICE?
Inbetriebnahme durch den Hersteller: Aufstellung, Ausrichtung, Anschluss, Funktionsprüfung und Einweisung des Bedienpersonals – bei dieser Ausstattungstiefe wesentlich.

Wie groß darf mein Werkstück sein?
Der Tischweg beträgt 930 × 370 mm, die Spindelausladung reicht bis 730 mm. Damit lassen sich lange Werkstücke in einer Aufspannung durchfräsen und weit auskragende Positionen anfahren.

Properties
Gerätetyp : Bohr- und Fräsmaschine