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UFM 1600 Servodrive model including 3-axis position display. Ready for operation: including oil filling, degreased, fully assembled and test run performed – Universal milling machine.

Description

UFM 1600 Servodrive model including 3-axis position display. Ready for operation: including oil filling, degreased, fully assembled and test run performed – Universal milling machine.

Lieferumfang

  • 1 × ELMAG Universal-Fräsmaschine mit Servo-Antrieb
  • 3-Achs-Positionsanzeige SINO
  • Elektronische Handräder
  • LED-Frästischbeleuchtung
  • Betriebsanleitung mit CE-Konformität
  • ELMAG START UP SERVICE

Technische Daten

MerkmalWert
HerstellerELMAG
ProduktartUniversal-Fräsmaschine mit Servo-Antrieb
Antrieb X/Y/Zstufenlos über Servomotoren
Eilgangin X, Y und Z
VorschubspindelnKugelumlaufspindeln in allen 3 Achsen
Vorschubbedienungelektronische Handräder
PositionsanzeigeSINO, 3 Achsen, digital
Fräskopfstufenlos schwenkbar
Führung X-AchseSchwalbenschwanzführung
Führung Y/Z-AchseVierkantführung
KonstruktionGusskonstruktion mit Stützsäule, verwindungssteif
Zahnrädergehärtet und geschliffen
SpindelbremseMagnet-Spindelbremse
Schmierungautomatische Zentralschmierung
Kühlmittelintegriertes System mit Rücklauf
BeleuchtungLED-Frästischbeleuchtung

Produktbeschreibung

Universal-Fräsmaschine von ELMAG mit Servo-Antrieb – die Oberklasse der konventionellen Fräsbearbeitung

Diese Maschine steht an der Grenze zwischen konventioneller und CNC-Bearbeitung: Alle drei Achsen werden über Servomotoren angetrieben, laufen auf Kugelumlaufspindeln und werden über elektronische Handräder gesteuert.

Servo-Antrieb in X, Y und Z – der entscheidende Unterschied

Konventionelle Fräsmaschinen arbeiten mit mechanischem Vorschubgetriebe. Hier übernehmen Servomotoren – dieselbe Antriebstechnik, die in CNC-Maschinen steckt.

Der Nutzen:

Stufenlose Vorschubregelung über den gesamten Bereich, exakt auf Werkstoff und Werkzeug abgestimmt.

Konstanter Vorschub unter Last. Ein Servoantrieb regelt nach – er hält die eingestellte Geschwindigkeit auch dann, wenn der Schnittwiderstand steigt. Ein mechanischer Antrieb wird langsamer.

Eilgang in allen drei Achsen. Positionierfahrten laufen im Schnellgang, Arbeitsfahrten im Arbeitsvorschub. Bei großen Verfahrwegen ist das der größte Zeitgewinn überhaupt – man wartet nicht mehr, während der Tisch zur nächsten Position kriecht.

Kugelumlaufspindeln in allen drei Achsen

Das ist das technisch wertvollste Merkmal der Maschine – und der klarste Unterschied zu einfacheren Modellen mit Trapezgewindespindeln.

Kugelumlaufspindeln arbeiten mit rollender statt gleitender Reibung. Zwischen Spindel und Mutter laufen Kugeln in einem geschlossenen Kreislauf.

Die Folgen:

Nahezu kein Umkehrspiel. Bei Trapezgewindespindeln muss man beim Richtungswechsel das Spiel „herausdrehen" – die häufigste Fehlerquelle beim konventionellen Fräsen. Kugelumlaufspindeln sind vorgespannt und praktisch spielfrei.

Wirkungsgrad über 90 Prozent statt 30 bis 50 Prozent bei Trapezgewinde. Die Servoleistung kommt am Tisch an, nicht in der Reibung.

Minimaler Verschleiß. Rollreibung nutzt kaum ab – die Genauigkeit bleibt über Jahre erhalten, statt langsam nachzulassen.

Gleichlauffräsen wird möglich. Mit spielbehafteten Spindeln ist Gleichlauffräsen gefährlich, weil das Werkzeug den Tisch in die Vorschubrichtung ziehen kann. Mit Kugelumlaufspindeln entfällt dieses Risiko – und Gleichlauffräsen erzeugt die besseren Oberflächen und schont das Werkzeug.

Elektronische Handräder – CNC-Präzision mit Handbedienung

Die Präzisions-Vorschubsteuerung über elektronische Handräder verbindet zwei Welten.

Man bedient die Maschine wie gewohnt mit Handrädern – aber diese geben kein mechanisches Drehmoment weiter, sondern elektronische Impulse an die Servoantriebe.

Was das bringt:

Kein Kraftaufwand. Der Servo bewegt den Tisch, nicht die Hand des Bedieners. Bei schweren Werkstücken ein spürbarer Unterschied.

Definierte Schrittweite. Jeder Rastschritt entspricht einem exakten Weg – etwa 0,001 mm, 0,01 mm oder 0,1 mm, je nach gewählter Auflösung.

Kein Umkehrspiel in der Bedienung. Was das Handrad vorgibt, führt der Servo aus – die Digitalanzeige folgt unmittelbar.

Vertraute Bedienung. Kein Umlernen für Fachkräfte, die konventionell arbeiten.

Verwindungssteife Gusskonstruktion mit Stützsäule

Die stabile und verwindungssteife Gusskonstruktion mit Stützsäule ist auf konstante Präzisionsarbeiten bei hohen Werkstückgewichten ausgelegt.

Zwei Punkte dazu:

Grauguss dämpft Schwingungen besser als praktisch jeder andere metallische Werkstoff – die Voraussetzung für saubere Oberflächen ohne Rattermarken.

Die Stützsäule ist das eigentliche Konstruktionsmerkmal: Sie stützt den Fräskopf zusätzlich ab. Ohne sie hängt der Kopf auskragend an der Säule und federt unter Fräskräften – mit steigendem Werkstückgewicht und größerer Ausladung nimmt dieser Effekt zu.

Praktisch bedeutet das: Die Genauigkeit bleibt auch bei schweren Werkstücken und großen Zerspanleistungen erhalten.

Zwei Führungsarten – jeweils die passende

X-Achse mit Schwalbenschwanzführung. Sie zentriert sich selbst, ist spielarm nachstellbar und bietet große Auflagefläche – die klassische Wahl für den langen Verfahrweg der Hauptachse.

Y- und Z-Achse mit Vierkantführung. Vierkantführungen nehmen hohe Kräfte in allen Richtungen auf – genau die Belastung, die an der Konsole und beim Zustellen auftritt.

Der Hersteller setzt also nicht eine Führungsart überall ein, sondern jeweils die für die Belastungsrichtung passende.

Gehärtete und geschliffene Zahnräder

Gehärtet bedeutet verschleißfeste Zahnflanken. Geschliffen ist der aufwendigere und entscheidende Teil: Beim Härten verziehen sich Zahnräder minimal – ungeschliffene Zähne laufen dann unruhig und geräuschvoll.

Nachgeschliffene Flanken ergeben ruhigen Lauf, hohe Belastbarkeit und lange Lebensdauer – und einen Antrieb, der keine Schwingungen ins Werkstück trägt.

Magnet-Spindelbremse

Die Magnet-Spindelbremse bringt die Frässpindel elektrisch zum Stillstand – schneller und verschleißfreier als eine mechanische Bremse.

Der Nutzen: kürzere Nachlaufzeit – die gefährlichste Phase, in der das Werkzeug noch dreht, aber nicht mehr als laufend wahrgenommen wird – und schnellerer Werkzeugwechsel, weil nicht auf den Auslauf gewartet werden muss.

Automatische Zentralschmierung

Automatisch ist hier der entscheidende Zusatz: Die Schmierung erfolgt selbsttätig, nicht auf Knopfdruck.

Der Nutzen: Vergessene Schmierung ist ausgeschlossen – und vergessene Schmierstellen sind die häufigste Ursache für vorzeitigen Führungsverschleiß an Werkzeugmaschinen.

Bei einer Maschine mit Kugelumlaufspindeln und Präzisionsführungen ist das ein wesentliches Werterhaltungsmerkmal.

3-Achs-Positionsanzeige SINO serienmäßig

Position in X, Y und Z jederzeit ablesbar, Nullpunkt frei setzbar. Bohrbilder und Konturen lassen sich direkt anfahren statt anzureißen.

In Verbindung mit Servoantrieb, Kugelumlaufspindeln und elektronischen Handrädern ergibt sich ein geschlossenes System: Was angezeigt wird, stimmt – ohne Spielkorrektur im Kopf.

Stufenlos schwenkbarer Fräskopf

Stufenlos statt in Rasterschritten: Jeder beliebige Winkel lässt sich exakt einstellen – nicht nur die üblichen 15°- oder 45°-Positionen.

Für Schrägflächen, Winkelbohrungen und räumlich schräge Konturen bedeutet das: Das Werkstück muss nicht umgespannt werden, und jedes vermiedene Umspannen spart Zeit und einen möglichen Genauigkeitsverlust.

Kühlmittelsystem mit Rücklauf und LED-Beleuchtung

Das integrierte Kühlmittelsystem mit Rücklauf sorgt für Wärmeabfuhr, Späneabtransport und längere Werkzeugstandzeiten – im Kreislauf geführt, also ohne Nachfüllen und ohne verschmutzten Arbeitsplatz.

Die LED-Frästischbeleuchtung leuchtet die Schnittstelle aus – Voraussetzung für präzises Arbeiten und für das rechtzeitige Erkennen von Spänestau oder Werkzeugverschleiß.

ELMAG START UP SERVICE

Bevor die Maschine das Haus verlässt, nehmen geschulte Techniker sie persönlich in die Hand: Entkonservierung, Entfettung und Entsicherung, Zusammenbau bis zur Betriebsbereitschaft, Ölfüllung von Getriebekästen und Zentralschmierung, Prüfung von Elektrik und Sicherheitseinrichtungen, Probelauf auf allen Schalt- und Leistungsstufen inkl. 30 Minuten unter höchster Last, Prüfung und Einstellung der Maschinentoleranzen wie Keilriemenspannung und Spindelrundlauf.

Sie erhalten keine Maschine, die erst zusammengebaut und eingerichtet werden muss, sondern ein geprüftes, eingestelltes und freigegebenes Gerät.

Zur Lieferzeit: Die Aufbereitung erfolgt individuell nach Bestellung – bitte 2–3 Wochen zusätzliche Lieferzeit einplanen.

Was zu beachten ist

Elektrischer Anschluss durch eine Elektrofachkraft. Tragfähiger, ebener Untergrund – die Maschine muss exakt ausgerichtet werden; bei Servoantrieb und Kugelumlaufspindeln zahlt sich die sorgfältige Aufstellung unmittelbar in der Genauigkeit aus.

Werkzeug sicher spannen, Pinole beim Fräsen fixieren, Werkstück nie von Hand halten. Schutzbrille, Sicherheitsschuhe, eng anliegende Kleidung; keine Handschuhe an der laufenden Maschine. Späne nur mit Spänehaken bei stehender Maschine entfernen.

Zentralschmierung im Blick behalten – Vorratsbehälter regelmäßig kontrollieren. Kühlmittel pflegen: Stand und Konzentration prüfen, Späne aus Wanne und Rücklauf entfernen.

Werkzeugmaschinen unterliegen als kraftbetriebene Arbeitsmittel den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.

Herstellerqualität: 2 Jahre Vollgarantie, erweiterbar auf 3 Jahre bei Registrierung; Ersatzteilversorgung über 15 Jahre.

Typische Einsatzgebiete

Maschinen- und Anlagenbau, Werkzeug-, Vorrichtungs- und Formenbau, Lohnfertigung und Zerspanungsbetriebe, Bearbeitung schwerer Werkstücke, Einzelteil- und Kleinserienfertigung, Prototypen- und Musterbau, Reparatur- und Instandhaltungswerkstätten, Betriebe mit hohem Präzisionsanspruch, Ausbildungsbetriebe und technische Schulen.

Häufige Fragen

Was bringt der Servo-Antrieb in allen drei Achsen?
Stufenlose Vorschubregelung, konstanten Vorschub auch unter steigender Last – der Servo regelt nach – und Eilgang in allen drei Achsen. Bei großen Verfahrwegen ist der Eilgang der größte Zeitgewinn überhaupt.

Was sind Kugelumlaufspindeln und warum sind sie wichtig?
Spindeln, bei denen Kugeln zwischen Spindel und Mutter laufen – rollende statt gleitender Reibung. Das bedeutet nahezu kein Umkehrspiel, über 90 Prozent Wirkungsgrad statt 30–50 Prozent bei Trapezgewinde und minimalen Verschleiß. Zudem wird Gleichlauffräsen sicher möglich, das die besseren Oberflächen erzeugt.

Was sind elektronische Handräder?
Handräder, die keine mechanische Kraft übertragen, sondern elektronische Impulse an die Servoantriebe geben. Kein Kraftaufwand, definierte Schrittweite je Rastung, kein Umkehrspiel – bei vertrauter Bedienung.

Wozu die Stützsäule?
Sie stützt den Fräskopf zusätzlich ab. Ohne sie hängt der Kopf auskragend an der Säule und federt unter Fräskräften – umso stärker, je schwerer das Werkstück und je größer die Ausladung. Mit Stützsäule bleibt die Genauigkeit auch bei hohen Werkstückgewichten erhalten.

Warum unterschiedliche Führungen in X und Y/Z?
Weil die Belastungsrichtungen verschieden sind. Die Schwalbenschwanzführung der X-Achse zentriert sich selbst und ist spielarm nachstellbar – ideal für den langen Verfahrweg. Die Vierkantführungen in Y und Z nehmen hohe Kräfte in allen Richtungen auf.

Was bedeutet „gehärtete und geschliffene Zahnräder"?
Gehärtet ergibt verschleißfeste Flanken. Geschliffen ist der entscheidende Teil: Beim Härten verziehen sich Zahnräder minimal – ungeschliffene Zähne laufen unruhig. Nachgeschliffene Flanken ergeben ruhigen Lauf und tragen keine Schwingungen ins Werkstück.

Was bringt die Magnet-Spindelbremse?
Elektrisches Abbremsen der Frässpindel – schneller und verschleißfreier als mechanisch. Das verkürzt die Nachlaufzeit und beschleunigt den Werkzeugwechsel.

Was ist an der Zentralschmierung besonders?
Sie arbeitet automatisch, nicht auf Knopfdruck. Vergessene Schmierung ist damit ausgeschlossen – die häufigste Ursache für vorzeitigen Führungsverschleiß.

Was leistet der START UP SERVICE?
Entkonservierung, Zusammenbau, Ölfüllung, Prüfung von Elektrik und Sicherheitseinrichtungen, Probelauf auf allen Stufen inkl. 30 Minuten Volllast sowie Prüfung und Einstellung der Maschinentoleranzen. Dafür bitte 2–3 Wochen zusätzliche Lieferzeit einplanen.

Properties
Gerätetyp : Bohr- und Fräsmaschine