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Scheppach Wippkreissäge 400 V + Zapfwelle, 5.200 W, 700-mm-Blatt

Description

Scheppach Wippkreissäge 400 V + Zapfwelle, 5.200 W, 700-mm-Blatt

Lieferumfang

  • 1 × Scheppach Wippkreissäge mit Elektro- und Zapfwellenantrieb, einsatzbereit montiert
  • Innensechskantschlüssel oder Gabelschlüssel
  • Bedienungsanweisung

Technische Daten

MerkmalWert
HerstellerScheppach
MaschinengruppeWippkreissäge
HerkunftMade in Germany
Antriebsarten2 – Elektroantrieb und Zapfwellenantrieb
Elektroantrieb400 V Drehstrom (380 – 420 V)
Leistungsaufnahme Betriebsart 15.200 W
Motordrehzahl1.400 U/min
Frequenz50 Hz
ZapfwellenantriebGelenkwelle mit Dreipunktaufnahme
Zapfwellendrehzahl max.460 U/min
KraftübertragungKeilriemenantrieb
Kabellänge600 mm
Sägeblattdurchmesser700 mm
Sägeblatt-TypHW (Hartmetall)
Anzahl Zähne42
Bohrungsdurchmesser30 mm
Schnittdurchmesser270 mm
Scheitholzbreite420 mm
Schnittlänge250 – 1.500 mm
Schutzklappepatentiert, Sägen nur bei geschlossenem Sägebereich
Sägebereichgeschlossen und gesichert
Wippendrehpunktideal positioniert, kräftesparendes Arbeiten
Gestellrobustes, geschweißtes Stahlgestell
Konstruktionstabil, verwindungssteif
Lieferzustandeinsatzbereit montiert
Schallleistungspegel unter Belastung107,0 dB(A), KwA 3,0 dB
Schallleistungspegel ohne Belastung105,0 dB(A)
Schalldruckpegel unter Belastung97,0 dB(A), KpA 3,0 dB
Schalldruckpegel ohne Belastung95,0 dB(A)
Maschinenlänge1.500 mm
Maschinenbreite900 mm
Maschinenhöhe1.150 mm
Nettogewicht217,0 kg
Bruttogewicht229,0 kg

Produktbeschreibung

Wippkreissäge von Scheppach mit zwei Antriebsarten – maximale Flexibilität im Einsatz

Diese Wippkreissäge ist nicht nur „Made in Germany", sondern auch ein kraftvoller Helfer zum einfachen und effektiven Schneiden von Hölzern aller Art. Selbst große Holzmengen lassen sich zügig und sicher in ofenfertiges Brennholz verwandeln.

Die patentierte Schutzklappe ermöglicht dabei ein sicheres und komfortables Arbeiten.

Zwei Antriebsarten – das Alleinstellungsmerkmal

Die Säge kann sowohl über einen Starkstromanschluss (380–420 Volt) als auch über einen Gelenkwellenantrieb mit Dreipunktaufnahme am Traktor betrieben werden – für maximale Flexibilität im Einsatz.

Das ist der entscheidende Unterschied zu jeder einfach angetriebenen Wippkreissäge. Man muss sich nicht entscheiden – man hat beides.

Elektroantrieb am Hof:

  • Kein Traktor gebunden – der steht für andere Arbeiten zur Verfügung
  • Keine Abgase in der Halle oder unter dem Vordach
  • Deutlich leiser, weil der Traktormotor entfällt
  • Kein Kraftstoffverbrauch – Strom ist bei stationärer Arbeit die günstigere Energie
  • Sofort einsatzbereit: einstecken, sägen

Zapfwellenantrieb im Feld und Wald:

  • Arbeiten am Waldrand, an der Rückegasse, am Polter
  • Kein Stromanschluss nötig, keine Kabeltrommel
  • Ein kompletter Transportvorgang entfällt – nur das fertige Scheit wird gefahren
  • Überall einsetzbar, wo der Traktor hinkommt

Wer davon profitiert

Diese Kombination lohnt sich für alle, die an mehreren Orten arbeiten:

Landwirte und Selbstwerber – im Wald am Polter mit der Zapfwelle, auf dem Hof am Strom.

Brennholzhändler und Lohnunternehmen – flexibel je nach Auftragslage und Einsatzort.

Betriebe mit Drehstromanschluss und Traktor – wer beides hat, nutzt jeweils das Günstigere.

Wer sich sonst zwischen zwei Maschinen entscheiden müsste – hier reicht eine.

5.200 W Drehstrom – die stärkste Elektroausführung

Der leistungsstarke 5.200-Watt-Motor mit 1.400 min⁻¹ liefert die nötige Energie für einen raschen Sägefortschritt.

Fünfeinhalb Kilowatt sind für eine Wippkreissäge eine außergewöhnliche Motorisierung. Der Nutzen zeigt sich an der Leistungsgrenze:

Kein Drehzahleinbruch, auch bei 270 mm Hartholz. Ein Sägeblatt, das an Drehzahl verliert, schneidet schlechter und klemmt eher.

Zügiges Nachlegen. Man muss nicht nach jedem Schnitt auf die Drehzahl warten – bei größeren Mengen summiert sich das auf Stunden.

Reserven bei ungünstigem Holz. Astiges, verwachsenes oder gefrorenes Holz verlangt deutlich mehr Leistung als geradfaseriges Scheitholz.

Der Drehstromantrieb bringt dabei die bekannten konstruktiven Vorteile: höheres Anlaufmoment, gleichmäßigerer Rundlauf, geringere thermische Belastung und niedrigere Stromaufnahme je Phase.

1.400 U/min – die konstruktiv richtige Drehzahl

Vierzehnhundert Umdrehungen sind für ein 700-mm-Blatt genau richtig. Bei großem Blattdurchmesser legt jeder Zahn pro Umdrehung eine erhebliche Strecke zurück – eine höhere Drehzahl würde die zulässige Umfangsgeschwindigkeit überschreiten.

Zugleich bedeutet die niedrige Drehzahl bei 5,2 kW ein außergewöhnlich hohes Drehmoment.

460 U/min Zapfwellendrehzahl – ab 20 PS

Der Gelenkwellenantrieb arbeitet mit maximal 460 min⁻¹. Der Wert fällt auf, denn übliche Zapfwellendrehzahlen sind 540 oder 1000 U/min.

Der Grund liegt im Sägeblatt: Ein 700-mm-Blatt darf eine bestimmte Umfangsgeschwindigkeit nicht überschreiten. Die niedrige Eingangsdrehzahl in Verbindung mit der Keilriemenübersetzung hält das Blatt in seinem zulässigen Bereich.

Wichtig für die Praxis: Die Zapfwelle ist entsprechend zu drehen – nicht mit der gewohnten 540er-Nenndrehzahl fahren, sondern die Motordrehzahl so wählen, dass 460 U/min nicht überschritten werden. Die Betriebsanleitung gibt die genaue Vorgehensweise vor.

Motorschonender Keilriemenantrieb

Die Säge verfügt über einen Keilriemenantrieb. Dieser sorgt nicht nur für einen raschen Arbeitsfortschritt, sondern schützt gleichzeitig den Motor und trägt so zu einer besonders langen Lebensdauer der Säge bei.

Bei einer Maschine mit zwei Antriebsarten ist der Riemen zugleich das verbindende Element: Beide Antriebe arbeiten auf dasselbe Riemensystem und bringen das Blatt jeweils auf die richtige Drehzahl.

Der technische Nutzen ist dreifach:

Übersetzung. Der Riemen bringt sowohl die 1.400 U/min des Elektromotors als auch die 460 U/min der Zapfwelle auf die passende Blattdrehzahl.

Schwingungsentkopplung. Ein Riemen dämpft Drehmomentspitzen – bei Zapfwellenbetrieb werden die Vibrationen des Traktormotors nicht direkt ins Blatt und die Lager übertragen.

Überlastschutz. Klemmt das Blatt, rutscht der Riemen, statt dass Motor, Zapfwelle oder Traktorantriebsstrang Schaden nehmen. Ein Keilriemen kostet wenige Euro – ein Getriebe- oder Motorschaden ein Vielfaches.

Made in Germany

Das Siegel ist bei einer Wippkreissäge mehr als ein Herkunftsnachweis. Es steht für Fertigungsqualität an einer Maschine, bei der die Präzision der Konstruktion unmittelbar über die Sicherheit entscheidet: Rahmensteifigkeit, Fluchtung von Wippe und Sägeblatt, Funktion der Schutzeinrichtungen.

700-mm-Hartmetall-Sägeblatt mit 42 Zähnen

Das leistungsstarke HW-Sägeblatt mit 700 mm Durchmesser eignet sich optimal zum Schneiden von sämtlichen Hölzern – Hart- wie Weichholz.

Hartmetall statt Werkzeugstahl bedeutet:

Deutlich längere Standzeit. Hartmetallschneiden halten ein Vielfaches länger – bei Brennholz mit Rinde, Sand und gelegentlichen Fremdkörpern der entscheidende Punkt. Beim Arbeiten direkt im Wald, wo Erde und Steine am Holz haften, ist das besonders relevant.

Bleibt länger scharf. Ein stumpfes Blatt schneidet nicht, es reibt: mehr Kraftbedarf, mehr Wärme, höheres Klemmrisiko.

Nachschärfbar. Hartmetallblätter lassen sich mehrfach professionell nachschärfen.

Blattdaten für den Ersatzkauf: Durchmesser 700 mm, 42 Zähne, Bohrung 30 mm. Die zulässige Blattdrehzahl muss der übersetzten Drehzahl entsprechen – die Betriebsanleitung nennt den maßgeblichen Wert.

Schnittdurchmesser bis 270 mm – die Spitze der Baureihe

Mit 270 mm liegt diese Maschine über allen reinen Elektroausführungen. Zum Vergleich: Die stärkste 400-V-Wippkreissäge kommt auf 250 mm, kleinere Modelle auf 135 bis 170 mm.

Was das praktisch bedeutet:

Auch starke Rundlinge lassen sich direkt ablängen – ohne vorher zu spalten. Das spart einen kompletten Arbeitsgang und ist bei nassem, schwerem Holz ein erheblicher Vorteil.

Stammabschnitte statt nur Astmaterial. Der Einsatzbereich reicht damit weit über klassisches Meterholz hinaus – genau das, was beim Arbeiten am Polter im Wald anfällt.

Mit 5.200 W voll nutzbar. Der maximale Durchmesser ist das eine, ihn zügig zu durchtrennen das andere.

Scheitholzbreite 420 mm – der übersehene Leistungswert

Die Scheitholzbreite von 420 mm beschreibt, wie viel Material insgesamt auf der Wippe Platz findet.

Der praktische Nutzen ist erheblich: Mehrere dünne Scheite lassen sich gleichzeitig auflegen und in einem Schnitt durchtrennen.

Bei Astmaterial und Schwachholz vervielfacht das die Leistung – statt zwanzig Einzelschnitte macht man fünf Bündelschnitte. Gerade bei der Aufarbeitung von Kronenholz und Durchforstungsmaterial ist das der eigentliche Zeitgewinn.

Schnittlänge 250 bis 1.500 mm – der größte Bereich

1.500 mm Maximallänge ist ein Ausnahmewert. Die meisten Wippkreissägen enden bei 1.000 oder 1.200 mm.

Der Nutzen: Auch überlanges Material lässt sich verarbeiten – 1,25-m-Ware, unregelmäßig abgelängte Stämme, Reste aus dem Waldeinschlag. Was sonst erst nachgeschnitten werden müsste, geht direkt auf die Wippe.

Beim Arbeiten im Wald ist das besonders wertvoll: Dort fällt Material selten in genormten Längen an.

250 mm Mindestlänge – auch kürzere Stücke lassen sich noch sicher verarbeiten.

Idealer Wippendrehpunkt – kräftesparendes Arbeiten

Der optimal positionierte Drehpunkt der Wippe ermöglicht kräftesparendes Arbeiten.

Das ist ein ergonomisches Konstruktionsmerkmal, dessen Wert sich erst nach der zwanzigsten Wippenbewegung zeigt. Die Hebelverhältnisse bestimmen, wie viel Kraft jeder einzelne Schnitt kostet.

Bei einem Scheit von 270 mm Durchmesser bewegt man erhebliches Gewicht – und das dutzendfach pro Stunde.

Der praktische Effekt: Man arbeitet länger, ohne zu ermüden – und ermüdungsfreies Arbeiten ist an einer Kreissäge zugleich sicheres Arbeiten. Gerade bei einer Maschine, die durch ihre Leistung zum Durcharbeiten einlädt, ist das ein wesentlicher Punkt.

Patentierte Schutzklappe – Sägen nur bei geschlossenem Sägebereich

Dank der patentierten Schutzklappe ist das Arbeiten nur bei komplett geschlossenem Sägebereich möglich. Dadurch ist das Sägen besonders sicher.

Das ist der springende Punkt: Es gibt keinen Zustand, in dem gesägt wird und der Sägebereich offen ist. Die Klappe ist nicht Empfehlung, sondern Bedingung.

Warum das zählt: Die Wippkreissäge ist statistisch eine der unfallträchtigsten Maschinen im land- und forstwirtschaftlichen Bereich. Die typischen Unfallhergänge sind immer dieselben – Griff in den Sägebereich, Kontakt mit dem auslaufenden Blatt, herausgeschleuderte Holzsplitter.

Bei einem 700-mm-Blatt mit Keilriemenantrieb ist die Nachlaufzeit besonders lang, weil die Schwungmasse von Blatt und Riemenscheiben zusammenwirkt. Die Schutzklappe ist damit noch wichtiger.

Sicherheit, die nicht bremst

Zugleich ermöglicht die Klappe ein schnelles und ergonomisches Handling.

Das ist der Unterschied zwischen guter und schlechter Schutztechnik. Eine Schutzeinrichtung, die den Arbeitsablauf stört, wird demontiert oder überbrückt – und das ist die häufigste Ursache schwerer Unfälle.

Hier ist die Klappe in den natürlichen Bewegungsablauf integriert: öffnen, Holz einlegen, schließen, sägen.

Geschlossener und sicherer Sägebereich

Der gesamte Sägebereich ist geschlossen ausgeführt. Das schützt zweifach: vor dem Blatt und vor herausgeschleuderten Spänen und Holzsplittern.

Robustes, geschweißtes Stahlgestell

Das robuste, geschweißte Stahlgestell und die stabile, verwindungssteife Stahlkonstruktion sind besonders robust und langlebig. Dadurch können auch große Brennholzmengen problemlos verarbeitet werden.

Ein geschweißtes Gestell ist einem geschraubten überlegen: Schraubverbindungen können sich unter Dauervibration lockern, Schweißnähte nicht. Bei einer Maschine, die am Traktor über Feld- und Waldwege bewegt wird, ist das besonders relevant.

Und die Steifigkeit ist Sicherheitsvoraussetzung: Ein nachgebender Rahmen führt dazu, dass Wippe und Sägeblatt nicht mehr fluchten. Das Blatt läuft schief, verklemmt und neigt zum Rückschlag – bei einem 700-mm-Blatt und 5,2 kW Antriebsleistung eine ernste Gefahr.

217 kg – das Gewicht der Doppelausstattung

Mit 217 kg ist diese Maschine rund 46 kg schwerer als die reine Zapfwellenversion. Der Grund liegt auf der Hand: Sie trägt zusätzlich einen 5,2-kW-Drehstrommotor.

Das Gewicht ist bei dieser Maschine gewollt: Masse bedeutet ruhigen Lauf. Bei 270 mm Schnittdurchmesser und entsprechenden Schnittkräften ist das die Voraussetzung für sauberes Arbeiten.

Für das Handling gilt: Im Dreipunkt hängend spielt das Gewicht keine Rolle – der Traktor hebt sie mühelos. Zu prüfen ist die Hubkraft des Krafthebers. Am stationären Einsatzort steht sie ohnehin.

Einsatzbereit montiert geliefert

Die Säge wird bereits einsatzbereit geliefert. Bei einer Maschine dieser Größe und Komplexität ein realer Vorteil: Auspacken, aufstellen oder anhängen, anschließen, arbeiten.

Kein Zusammenbau von Baugruppen, kein Ausrichten, keine Frage, ob alles korrekt montiert wurde – gerade bei einem sicherheitskritischen Gerät ein beruhigender Punkt.

Innensechskant- oder Gabelschlüssel liegen für den späteren Sägeblattwechsel bei.

Lärmwerte – differenziert ausgewiesen

Scheppach weist die Schallwerte unter und ohne Belastung getrennt aus:

Schallleistung Lw(A)Schalldruck Lp(A)
Unter Belastung107,0 dB97,0 dB
Ohne Belastung105,0 dB95,0 dB

Zu beachten: Diese Werte gelten für die Säge selbst. Bei Zapfwellenbetrieb kommt der Traktormotor hinzu – die tatsächliche Belastung am Arbeitsplatz liegt dann höher. Im Elektrobetrieb entfällt diese zusätzliche Quelle, was den stationären Einsatz spürbar leiser macht.

Gehörschutz ist in beiden Betriebsarten Pflicht: Ab 85 dB(A) ist er vorgeschrieben, 97 dB(A) liegen deutlich darüber. Gehörschäden sind irreversibel.

Was zu beachten ist

Nur eine Antriebsart gleichzeitig nutzen. Elektroantrieb und Gelenkwelle dürfen niemals gleichzeitig aktiv sein. Bei Zapfwellenbetrieb ist der Netzstecker zu ziehen; bei Elektrobetrieb ist die Gelenkwelle abzunehmen.

Elektrischer Anschluss durch eine Elektrofachkraft; auf die richtige Drehrichtung achten. Läuft der Motor falsch herum, schneidet das Sägeblatt nicht. Das Anschlusskabel ist mit 600 mm kurz gehalten – eine ausreichend dimensionierte Drehstrom-Verlängerung ist einzuplanen.

Gelenkwelle: Nur eine Gelenkwelle in passender Länge und mit vollständigem Schutz verwenden. Die Schutzeinrichtungen sind über die Halteketten gegen Mitdrehen zu sichern.

Zapfwellendrehzahl einhalten. Maximal 460 U/min.

Nur bei stehender Maschine eingreifen. Vor Wartung, Sägeblattwechsel und Störungsbeseitigung Antrieb abschalten – im Zapfwellenbetrieb zusätzlich Traktormotor abstellen und Zündschlüssel abziehen. Stillstand des Blattes abwarten; die Nachlaufzeit ist erheblich.

Persönliche Schutzausrüstung: Gehörschutz (zwingend), Schutzbrille, Sicherheitsschuhe und eng anliegende Kleidung. Keine Handschuhe mit Stulpen, keine losen Kleidungsstücke, lange Haare zusammenbinden.

Nie in den Sägebereich greifen.

Mindestlänge 250 mm einhalten.

Holz auf Fremdkörper prüfen. Nägel, Draht und Steine zerstören Hartmetallzähne und können ausgeschleudert werden. Bei Holz vom Waldboden auf anhaftende Steine achten.

Nur einwandfreie Sägeblätter verwenden.

Standsicherheit. Ebener, tragfähiger Untergrund – im Wald besonders zu prüfen. Der Traktor ist gegen Wegrollen zu sichern.

Straßenfahrt. Bei Transport im Dreipunkt sind die Vorschriften zu Breite, Beleuchtung und Kennzeichnung zu beachten.

Wippkreissägen unterliegen als kraftbetriebene Arbeitsmittel den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.

Typische Einsatzgebiete

Brennholzaufbereitung an wechselnden Einsatzorten, stationäre Arbeit auf dem Hof und mobile Arbeit im Wald, Arbeiten am Polter und an der Rückegasse, Land- und Forstwirtschaft, Selbstwerber und Waldbesitzer, Brennholzhandel und Lohnunternehmen, Verarbeitung starker Rundlinge bis 270 mm, überlanges Material bis 1.500 mm, Kronenholz und Durchforstungsmaterial, Betriebe mit Drehstromanschluss und Traktor, Kommunalbetriebe und Bauhöfe, Forstbetriebe.

Häufige Fragen

Was bringen die zwei Antriebsarten?
Maximale Flexibilität: Am Hof arbeitet man am Drehstromanschluss – leiser, ohne Abgase und ohne den Traktor zu binden. Im Wald oder auf dem Feld nutzt man die Zapfwelle – ohne Stromanschluss, direkt am Anfallort des Holzes. Man muss sich nicht entscheiden.

Kann ich beide Antriebe gleichzeitig nutzen?
Nein, niemals. Bei Zapfwellenbetrieb ist der Netzstecker zu ziehen; bei Elektrobetrieb ist die Gelenkwelle abzunehmen.

Wie stark ist der Elektromotor?
5.200 W bei 1.400 U/min an 400 V Drehstrom – eine außergewöhnliche Motorisierung für eine Wippkreissäge. Der Nutzen zeigt sich an der Leistungsgrenze: kein Drehzahleinbruch, auch bei 270 mm Hartholz.

Welche Zapfwellendrehzahl brauche ich?
Maximal 460 U/min. Wichtig: Nicht mit der gewohnten 540er-Nenndrehzahl fahren – ein 700-mm-Blatt darf eine bestimmte Umfangsgeschwindigkeit nicht überschreiten.

Was bringt der Keilriemenantrieb?
Er übersetzt beide Antriebsdrehzahlen auf die passende Blattdrehzahl, dämpft Drehmomentspitzen und wirkt als Überlastschutz: Klemmt das Blatt, rutscht der Riemen, statt dass Motor, Zapfwelle oder Getriebe Schaden nehmen.

Welchen Durchmesser kann ich schneiden?
Bis 270 mm – der höchste Wert der Baureihe. Auch starke Rundlinge lassen sich direkt ablängen, ohne vorher zu spalten.

Was bedeutet die Scheitholzbreite von 420 mm?
Das ist die Breite der Wippe, also wie viel Material insgesamt aufgelegt werden kann. Mehrere dünne Scheite lassen sich damit gleichzeitig auflegen und in einem Schnitt durchtrennen – bei Astmaterial und Kronenholz vervielfacht das die Leistung.

Welche Holzlängen sind möglich?
Von 250 bis 1.500 mm. Die Maximallänge von 1,5 m ist ein Ausnahmewert – beim Arbeiten im Wald besonders wertvoll, weil Material dort selten in genormten Längen anfällt.

Was für ein Sägeblatt ist verbaut?
Ein Hartmetall-Sägeblatt (HW) mit 700 mm Durchmesser, 42 Zähnen und 30 mm Bohrung.

Warum Hartmetall?
Hartmetallschneiden halten ein Vielfaches länger als Werkzeugstahl und bleiben länger scharf – beim Arbeiten im Wald, wo Erde und Steine am Holz haften, besonders relevant. Zudem sind sie mehrfach nachschärfbar.

Was macht die patentierte Schutzklappe?
Sie ermöglicht das Arbeiten nur bei komplett geschlossenem Sägebereich – es gibt keinen Zustand, in dem gesägt wird und der Bereich offen ist. Bei einem 700-mm-Blatt mit langer Nachlaufzeit ist das besonders wichtig.

Was bringt der ideale Wippendrehpunkt?
Er minimiert den Kraftaufwand beim Sägen. Bei einem Scheit von 270 mm Durchmesser bewegt man erhebliches Gewicht – und das dutzendfach pro Stunde.

Warum ein geschweißtes Stahlgestell?
Schraubverbindungen können sich unter Dauervibration lockern, Schweißnähte nicht – bei einer Maschine, die über Feld- und Waldwege bewegt wird, besonders relevant. Zudem ist die Steifigkeit Sicherheitsvoraussetzung.

Warum ist die Maschine schwerer als die reine Zapfwellenversion?
Weil sie zusätzlich einen 5,2-kW-Drehstrommotor trägt – rund 46 kg Mehrgewicht. Im Dreipunkt hängend spielt das keine Rolle; zu prüfen ist lediglich die Hubkraft des Krafthebers.

Muss ich die Säge montieren?
Nein, sie wird einsatzbereit geliefert. Schlüssel liegen für den späteren Sägeblattwechsel bei.

Ist die Gelenkwelle im Lieferumfang?
Nein. Sie ist in passender Länge und mit vollständigem Schutz separat zu beschaffen; die Schutzeinrichtungen sind über die Halteketten gegen Mitdrehen zu sichern.

Wie lang ist das Anschlusskabel?
600 mm – bewusst kurz gehalten. Eine ausreichend dimensionierte Drehstrom-Verlängerung ist einzuplanen.

Wie laut ist die Maschine?
Unter Belastung 97,0 dB(A) Schalldruck bzw. 107,0 dB(A) Schallleistung. Zu beachten: Bei Zapfwellenbetrieb kommt der Traktormotor hinzu; im Elektrobetrieb entfällt diese Quelle. Gehörschutz ist in beiden Betriebsarten Pflicht.