Scheppach Wippkreissäge 400 V, 7.500 W, 700-mm-Blatt, bis 240 mm
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Scheppach Wippkreissäge 400 V, 7.500 W, 700-mm-Blatt, bis 240 mm
Lieferumfang
- 1 × Scheppach Wippkreissäge, einsatzbereit montiert
- Innensechskantschlüssel oder Gabelschlüssel
- Arretierungsstift
- Bedienungsanweisung
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Scheppach |
| Maschinengruppe | Wippkreissäge |
| Antriebsart | Elektro, 400 V Drehstrom |
| Leistungsaufnahme Betriebsart 1 | 7.500 W |
| Motordrehzahl max. | 1.400 U/min |
| Nennstrom | 12,5 A |
| Frequenz | 50 Hz |
| Motorschutz | Thermoprotektor |
| Schutzart | IP 54 |
| Phasenwechselschalter | im Stecker integriert |
| Schalter | ohne Spannungsauslöser |
| Motorkabeleinführung | vorhanden |
| Kabellänge | 600 mm |
| Sägeblattdurchmesser | 700 mm |
| Sägeblatt-Typ | HW (Hartmetall) |
| Zahnform | Wechselzahn |
| Sägeblatt gewuchtet | ja |
| Bohrungsdurchmesser | 30 mm |
| Schnittdurchmesser | 240 mm |
| Scheitholzbreite | 370 mm |
| Schnittlänge max. | 1.500 mm |
| Schutzklappe | patentiert |
| Sägebereich | geschlossen und gesichert |
| Wippendrehpunkt | ideal positioniert, kräftesparendes Arbeiten |
| Gestell | stabiles, verwindungssteifes Stahlgestell |
| Lieferzustand | einsatzbereit montiert |
| Schallleistungspegel unter Belastung | 107,0 dB(A), KwA 3,0 dB |
| Schallleistungspegel ohne Belastung | 105,0 dB(A) |
| Schalldruckpegel unter Belastung | 97,0 dB(A), KpA 3,0 dB |
| Schalldruckpegel ohne Belastung | 95,0 dB(A) |
| Maschinenlänge | 1.270 mm |
| Maschinenbreite | 730 mm |
| Maschinenhöhe | 1.130 mm |
| Nettogewicht | 121,5 kg |
| Bruttogewicht | 143,5 kg |
Produktbeschreibung
Wippkreissäge von Scheppach mit 7.500 W – die stärkste Ausführung ihrer Baureihe
Mit ihrem starken Motor erreicht diese Wippkreissäge hohe Schnittleistungen. Die stabile Stahlkonstruktion macht sie robust für den dauerhaften Einsatz.
7.500 W – die Leistungsspitze
Siebeneinhalb Kilowatt sind für eine Wippkreissäge eine außergewöhnliche Motorisierung – die stärkste Variante dieses Modells. Zum Vergleich: Die baugleiche Ausführung mit 5.200 W liegt bereits über dem, was die meisten Wippkreissägen bieten.
Der Nutzen zeigt sich dort, wo andere Maschinen aufgeben:
Absolut kein Drehzahleinbruch, auch bei 240 mm Hartholz. Das Blatt behält seine Drehzahl über den gesamten Schnitt – das ergibt saubere Schnittflächen und minimiert das Klemmrisiko.
Durcharbeiten ohne Unterbrechung. Kein Warten auf die Drehzahl, kein Anpassen der Vorschubgeschwindigkeit. Bei mehreren Ster am Stück summiert sich das erheblich.
Reserven für die schwierigsten Fälle. Gefrorenes Hartholz im Winter, astiges Kronenholz, verwachsene Stammabschnitte – Material, das eine schwächere Maschine an ihre Grenze bringt, wird hier ohne Zögern durchtrennt.
Für den gewerblichen Dauerbetrieb. Wer täglich oder als Lohnunternehmer arbeitet, profitiert von der thermischen Reserve: Ein Motor, der nicht ausgereizt wird, läuft kühler und länger.
Für wen sich 7.500 W lohnen
Die Mehrleistung gegenüber der 5.200-W-Variante rechnet sich dort, wo Menge und Regelmäßigkeit zusammenkommen:
Brennholzhandel und Lohnunternehmen – wo Durchsatz direkt Umsatz ist.
Große Selbstversorgerbetriebe – wer zehn Ster und mehr pro Jahr aufarbeitet.
Hartholzverarbeitung – Buche, Eiche und Esche verlangen deutlich mehr Leistung als Fichte.
Ganzjähriger Betrieb – auch bei gefrorenem Holz im Winter.
Wer gelegentlich Weichholz für den eigenen Kaminofen schneidet, kommt mit der 5.200-W-Variante aus.
12,5 A Nennstrom – die aussagekräftige Zahl
Diese Angabe wird selten ausgewiesen und ist für die Installationsplanung entscheidend: 12,5 Ampere bei 7.500 W Leistungsaufnahme.
Das zeigt, wie effizient der Drehstromantrieb arbeitet. Zum Vergleich: Dieselbe Leistung an Wechselstrom würde über 32 A ziehen – technisch an einer üblichen Steckdose gar nicht darstellbar.
Praktisch bedeutet das: Ein normaler 16-A-CEE-Anschluss reicht auch für diese Leistungsklasse aus. Es braucht keine Sonderinstallation – ein Punkt, der bei 7,5 kW keineswegs selbstverständlich ist.
Der Drehstromantrieb
Über die reine Leistung hinaus bringt der 400-V-Anschluss konstruktive Vorteile:
Höheres Anlaufmoment. Ein Drehstrommotor zieht kraftvoller an – bei 7,5 kW mit entsprechender Wucht.
Gleichmäßigerer Rundlauf. Drehstrommotoren erzeugen ein kontinuierliches Drehfeld statt pulsierender Wechselstromleistung – ruhigerer Lauf, weniger Vibration, geringere mechanische Belastung.
Geringere thermische Belastung. Bei gleicher Abgabeleistung arbeitet ein Drehstrommotor kühler.
Verteilung auf drei Phasen. An Wechselstrom wäre diese Leistung technisch gar nicht darstellbar.
1.400 U/min – die konstruktiv richtige Drehzahl
Vierzehnhundert Umdrehungen sind für ein 700-mm-Blatt genau richtig. Bei großem Blattdurchmesser legt jeder Zahn pro Umdrehung eine erhebliche Strecke zurück – eine höhere Drehzahl würde die zulässige Umfangsgeschwindigkeit überschreiten.
Zugleich bedeutet die niedrige Drehzahl bei 7,5 kW ein außergewöhnlich hohes Drehmoment – genau das, was beim Durchtrennen starker Scheite gebraucht wird.
Phasenwechselschalter im Stecker – ein durchdachtes Detail
Der Phasenwechselschalter ist direkt im Stecker integriert. Das löst ein Alltagsproblem, das jeder kennt, der mit Drehstromgeräten arbeitet.
Das Problem: Ein Drehstrommotor läuft je nach Phasenlage vorwärts oder rückwärts. Läuft er falsch herum, schneidet das Sägeblatt nicht. Und die Phasenlage ist von Steckdose zu Steckdose unterschiedlich – wer die Säge an einem anderen Anschluss betreibt, steht möglicherweise vor genau diesem Problem.
Die klassische Lösung: Elektrofachkraft rufen oder Stecker öffnen und Adern tauschen.
Die Lösung hier: Ein integrierter Wendeschalter am Stecker. Mit einem Schraubendreher lässt sich die Drehrichtung in Sekunden korrigieren – ohne Werkzeugkasten, ohne Fachkraft, ohne Steckeröffnen.
Für alle, die die Säge an wechselnden Anschlüssen betreiben – auf verschiedenen Höfen, bei Kunden, im Verein – ist das ein erheblicher Praxisgewinn.
Thermoprotektor – der Motorschutz
Der Motorschutzschalter (Thermoprotektor) schaltet bei Überhitzung ab, bevor Schaden entsteht.
Spricht er an, ist das ein Hinweis auf zu intensive Nutzung, zu hohen Vorschub oder unzureichende Kühlung – kein Defekt. Nach dem Abkühlen lässt sich die Maschine wieder starten.
Bei einer Maschine, die für den dauerhaften Einsatz gebaut ist, ist dieser Schutz die Versicherung gegen den teuersten Schadensfall: einen durchgebrannten 7,5-kW-Drehstrommotor.
Schutzart IP 54
Schutz gegen Staub in schädigender Menge und gegen Spritzwasser aus allen Richtungen. Bei einer Maschine, die im Freien, unter dem Vordach oder bei feuchtem Holz arbeitet, ist das die richtige Auslegung – Sägestaub ist allgegenwärtig.
Gewuchtetes 700-mm-Hartmetall-Sägeblatt mit Wechselzahn
Das leistungsstarke HW-Sägeblatt mit 700 mm Durchmesser ist für das optimale Schneiden von sämtlichen Hölzern ausgelegt.
Drei Merkmale machen dieses Blatt aus:
Hartmetallbestückung. Deutlich längere Standzeit als Werkzeugstahl, bleibt länger scharf, mehrfach nachschärfbar – bei Brennholz mit Rinde, Sand und gelegentlichen Fremdkörpern der entscheidende Punkt.
Bei 7,5 kW ist die Blattqualität besonders relevant: Ein stumpfes Blatt würde die verfügbare Leistung in Reibungswärme umsetzen statt in Schnittleistung.
Wechselzahn-Geometrie. Die Zähne sind abwechselnd nach links und rechts angeschliffen. Das ergibt einen sauberen Schnitt in beide Faserrichtungen und guten Spanabtransport – die richtige Geometrie für Brennholz.
Gewuchtet. Ein gewuchtetes Blatt läuft vibrationsarm. Die Folgen sind spürbar – ruhigerer Lauf, sauberere Schnittflächen, geringere Lagerbelastung, weniger Geräusch und deutlich längere Lebensdauer von Blatt und Maschine. Bei hoher Antriebsleistung zahlt sich das doppelt aus.
Blattdaten für den Ersatzkauf: Durchmesser 700 mm, Bohrung 30 mm, Zahnform Wechselzahn. Die zulässige Blattdrehzahl muss mindestens 1.400 U/min betragen.
Schnittdurchmesser bis 240 mm
Ein Wert, der weit über den kleineren Modellen der Baureihe liegt: Diese kommen auf 135 bis 170 mm.
Was das praktisch bedeutet:
Auch starke Rundlinge lassen sich direkt ablängen – ohne vorher zu spalten. Das spart einen kompletten Arbeitsgang und ist bei nassem, schwerem Holz ein erheblicher Vorteil.
Stammabschnitte statt nur Astmaterial. Der Einsatzbereich reicht damit weit über klassisches Meterholz hinaus.
Mit 7.500 W in einem Zug. Der maximale Durchmesser ist das eine, ihn ohne Zögern zu durchtrennen das andere – hier zeigt sich der Vorteil der Spitzenmotorisierung am deutlichsten.
Scheitholzbreite 370 mm – der übersehene Leistungswert
Die Scheitholzbreite von 370 mm beschreibt, wie viel Material insgesamt auf der Wippe Platz findet.
Der praktische Nutzen ist erheblich: Mehrere dünne Scheite lassen sich gleichzeitig auflegen und in einem Schnitt durchtrennen.
Bei Astmaterial und Schwachholz vervielfacht das die Leistung – statt zwanzig Einzelschnitte macht man fünf Bündelschnitte. Gerade bei der Aufarbeitung von Kronenholz ist das der eigentliche Zeitgewinn.
Und genau hier zahlt sich die hohe Motorleistung ein zweites Mal aus: Ein Bündelschnitt durch mehrere Scheite verlangt deutlich mehr Leistung als ein Einzelschnitt. Mit 7,5 kW lässt sich die volle Wippenbreite auch tatsächlich nutzen.
Schnittlänge bis 1.500 mm
1.500 mm Maximallänge ist ein Ausnahmewert. Die meisten Wippkreissägen enden bei 1.000 oder 1.200 mm.
Der Nutzen: Auch überlanges Material lässt sich verarbeiten – 1,25-m-Ware, unregelmäßig abgelängte Stämme, Reste aus dem Waldeinschlag. Was sonst erst nachgeschnitten werden müsste, geht direkt auf die Wippe.
Idealer Wippendrehpunkt – kräftesparendes Arbeiten
Der optimal positionierte Wippendrehpunkt ermöglicht kräftesparendes Arbeiten.
Das ist ein ergonomisches Konstruktionsmerkmal, dessen Wert sich erst nach der zwanzigsten Wippenbewegung zeigt. Die Hebelverhältnisse bestimmen, wie viel Kraft jeder einzelne Schnitt kostet.
Bei einem Scheit von 240 mm Durchmesser bewegt man erhebliches Gewicht – und das dutzendfach pro Stunde. Ein ungünstiger Drehpunkt macht daraus Schwerarbeit.
Bei dieser Maschine ist der Punkt besonders wichtig: Die hohe Motorleistung verschiebt den begrenzenden Faktor vom Antrieb auf den Bediener. Nicht die Maschine ermüdet – der Mensch. Ein durchdachter Wippendrehpunkt ist damit direkt leistungsbestimmend.
Patentierte Schutzklappe
Die patentierte Schutzklappe ermöglicht ein schnelles und ergonomisches Handling.
Warum das zählt: Die Wippkreissäge ist statistisch eine der unfallträchtigsten Maschinen im land- und forstwirtschaftlichen Bereich. Die typischen Unfallhergänge sind immer dieselben – Griff in den Sägebereich, Kontakt mit dem auslaufenden Blatt, herausgeschleuderte Holzsplitter.
Und der entscheidende Punkt bei Schutztechnik: Eine Schutzeinrichtung, die den Arbeitsablauf stört, wird demontiert oder überbrückt. Genau das ist die häufigste Ursache schwerer Sägeunfälle.
Die patentierte Klappe ist deshalb so konstruiert, dass sie in den natürlichen Bewegungsablauf integriert ist: öffnen, Holz einlegen, schließen, sägen. Kein Zusatzhandgriff, kein Grund zur Manipulation.
Geschlossener und sicherer Sägebereich
Der gesamte Sägebereich ist geschlossen ausgeführt. Das schützt zweifach: vor dem Blatt und vor herausgeschleuderten Spänen und Holzsplittern – bei hoher Schnittgeschwindigkeit umso wichtiger.
Stabiles, verwindungssteifes Stahlgestell
Die stabile Stahlkonstruktion macht die Maschine robust für den dauerhaften Einsatz.
Die Verwindungssteifigkeit ist Sicherheitsvoraussetzung: Ein nachgebender Rahmen führt dazu, dass Wippe und Sägeblatt nicht mehr fluchten. Das Blatt läuft schief im Schnitt, verklemmt und neigt zum Rückschlag – bei einem 700-mm-Blatt und 7,5 kW Antriebsleistung eine ernste Gefahr.
Ein steifer Rahmen hält die Geometrie unter Last – und ist zugleich Voraussetzung für ruhigen Lauf über Jahre.
121,5 kg – bemerkenswert leicht für diese Leistung
Mit 121,5 kg ist diese Wippkreissäge ungewöhnlich leicht für ihre Ausstattung: 7,5 kW Drehstromleistung, 700-mm-Blatt und 240 mm Schnittdurchmesser.
Bemerkenswert: Das Gewicht entspricht exakt der 5.200-W-Variante – die Mehrleistung bringt kein Mehrgewicht mit sich.
Das Gewicht ist dabei ausreichend für sicheren Stand – ein zu leichtes Gerät würde beim Sägen wandern –, macht die Maschine aber deutlich handlicher als vergleichbar ausgestattete Modelle.
Kompakte Abmessungen: 1.270 × 730 × 1.130 mm
Mit 73 cm Breite ist die Maschine schmal genug für normale Tordurchfahrten und die Lagerung in Garage oder Schuppen ohne großen Platzbedarf – 7,5 kW Leistung auf kompakter Stellfläche.
Einsatzbereit montiert geliefert
Die Maschine ist einsatzbereit montiert. Auspacken, aufstellen, anschließen, arbeiten.
Kein Zusammenbau von Baugruppen, kein Ausrichten, keine Frage, ob alles korrekt montiert wurde – gerade bei einem sicherheitskritischen Gerät ein beruhigender Punkt.
Innensechskant- oder Gabelschlüssel und Arretierungsstift liegen für den späteren Sägeblattwechsel bei. Der Arretierungsstift blockiert das Sägeblatt beim Wechsel – ohne ihn lässt sich die Blattmutter nicht lösen.
Anschluss und Inbetriebnahme
Der Drehstromanschluss ist von einer Elektrofachkraft auszuführen. Die Drehrichtung lässt sich dank des Phasenwechselschalters im Stecker anschließend jederzeit selbst korrigieren.
Das Anschlusskabel ist mit 600 mm bewusst kurz gehalten. Bei Verwendung einer Drehstrom-Verlängerung ist auf ausreichenden Leitungsquerschnitt zu achten; bei 7.500 W führt Spannungsabfall zu erheblichem Leistungsverlust und thermischer Belastung.
Wichtiger Hinweis zum Schalter: Die Maschine ist mit einem Schalter ohne Spannungsauslöser ausgestattet. Das bedeutet: Nach einem Stromausfall läuft die Maschine bei Rückkehr der Spannung selbsttätig wieder an, sofern der Schalter eingeschaltet geblieben ist.
Deshalb gilt: Nach jedem Arbeitsende und bei jeder Unterbrechung den Schalter ausschalten – nicht nur den Stecker ziehen. Bei Störungen oder Stromausfall zuerst den Schalter in Aus-Stellung bringen.
Lärmwerte – differenziert ausgewiesen
Scheppach weist die Schallwerte unter und ohne Belastung getrennt aus:
| Schallleistung Lw(A) | Schalldruck Lp(A) | |
|---|---|---|
| Unter Belastung | 107,0 dB | 97,0 dB |
| Ohne Belastung | 105,0 dB | 95,0 dB |
Bemerkenswert: Die Werte entsprechen denen der 5.200-W-Variante. Die höhere Motorleistung führt nicht zu mehr Lärm – ein Hinweis auf das gewuchtete Blatt und den ruhigen Lauf des Drehstromantriebs.
Gehörschutz ist Pflicht: Ab 85 dB(A) ist er vorgeschrieben, 97 dB(A) liegen deutlich darüber. Gehörschäden sind irreversibel.
Was zu beachten ist
Persönliche Schutzausrüstung: Gehörschutz (zwingend), Schutzbrille, Sicherheitsschuhe und eng anliegende Kleidung. Keine Handschuhe mit Stulpen, keine losen Kleidungsstücke, lange Haare zusammenbinden.
Schalter nach Arbeitsende ausschalten – die Maschine hat keinen Spannungsauslöser und würde bei Rückkehr der Spannung selbsttätig anlaufen.
Nur bei stehender Maschine eingreifen. Vor Wartung, Sägeblattwechsel und Störungsbeseitigung Antrieb abschalten, Stecker ziehen und Stillstand des Blattes abwarten – ein 700-mm-Blatt läuft erhebliche Zeit nach.
Nie in den Sägebereich greifen.
Holz auf Fremdkörper prüfen. Nägel, Draht und Steine zerstören Hartmetallzähne und können ausgeschleudert werden – bei hoher Schnittgeschwindigkeit mit entsprechender Energie.
Nur einwandfreie Sägeblätter verwenden. Rissige, verbogene oder mit fehlenden Zähnen bestückte Blätter sind sofort auszutauschen. Die zulässige Blattdrehzahl muss mindestens 1.400 U/min betragen.
Standsicherheit. Ebener, tragfähiger Untergrund; ausreichend Platz zum Auflegen und Ablegen des Holzes – bei bis zu 1.500 mm Schnittlänge entsprechend großzügig bemessen.
Wippkreissägen unterliegen als kraftbetriebene Arbeitsmittel den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.
Typische Einsatzgebiete
Gewerbliche Brennholzaufbereitung, Brennholzhandel und Lohnunternehmen, Dauerbetrieb mit hohem Durchsatz, Hartholzverarbeitung (Buche, Eiche, Esche), ganzjähriger Betrieb auch bei gefrorenem Holz, Verarbeitung starker Rundlinge bis 240 mm, überlanges Material bis 1.500 mm, wechselnde Stromanschlüsse und Einsatzorte, große Selbstversorgerbetriebe, Land- und Forstwirtschaft, Kommunalbetriebe und Bauhöfe, Gemeinschaftsnutzung.
Häufige Fragen
Wie stark ist der Motor?
7.500 W bei 1.400 U/min an 400 V Drehstrom, mit einem Nennstrom von 12,5 A – die stärkste Ausführung dieses Modells.
Für wen lohnen sich 7.500 W?
Für alle, bei denen Menge und Regelmäßigkeit zusammenkommen: Brennholzhandel, Lohnunternehmen, große Selbstversorgerbetriebe, Hartholzverarbeitung und ganzjähriger Betrieb auch bei gefrorenem Holz. Wer gelegentlich Weichholz schneidet, kommt mit der 5.200-W-Variante aus.
Welchen Stromanschluss brauche ich?
Einen Drehstromanschluss. Bei 12,5 A Nennstrom reicht ein normaler 16-A-CEE-Anschluss aus – bei 7,5 kW keineswegs selbstverständlich und ein echter Vorteil.
Was ist der Phasenwechselschalter im Stecker?
Ein integrierter Wendeschalter, mit dem sich die Drehrichtung des Motors in Sekunden korrigieren lässt – mit einem Schraubendreher, ohne Fachkraft und ohne Steckeröffnen. Besonders praktisch, wenn die Säge an wechselnden Anschlüssen betrieben wird.
Was macht der Thermoprotektor?
Er schaltet den Motor bei Überhitzung ab, bevor Schaden entsteht. Spricht er an, ist das ein Hinweis auf zu intensive Nutzung, zu hohen Vorschub oder unzureichende Kühlung – kein Defekt.
Was bedeutet „Schalter ohne Spannungsauslöser"?
Die Maschine läuft nach einem Stromausfall selbsttätig wieder an, sobald die Spannung zurückkehrt – sofern der Schalter eingeschaltet geblieben ist. Deshalb: nach Arbeitsende und bei jeder Unterbrechung den Schalter ausschalten, nicht nur den Stecker ziehen.
Welchen Durchmesser kann ich schneiden?
Bis 240 mm. Auch starke Rundlinge lassen sich direkt ablängen, ohne vorher zu spalten. Mit 7.500 W wird dieser Durchmesser ohne Zögern in einem Zug durchtrennt.
Was bedeutet die Scheitholzbreite von 370 mm?
Das ist die Breite der Wippe, also wie viel Material insgesamt aufgelegt werden kann. Mehrere dünne Scheite lassen sich damit gleichzeitig durchtrennen. Ein Bündelschnitt verlangt deutlich mehr Leistung als ein Einzelschnitt – mit 7,5 kW lässt sich die volle Wippenbreite auch tatsächlich nutzen.
Welche Holzlängen sind möglich?
Bis 1.500 mm – ein Ausnahmewert, denn die meisten Wippkreissägen enden bei 1.000 oder 1.200 mm.
Was für ein Sägeblatt ist verbaut?
Ein gewuchtetes Hartmetall-Sägeblatt (HW) mit 700 mm Durchmesser, Wechselzahn-Geometrie und 30 mm Bohrung.
Warum ist die Blattqualität hier besonders wichtig?
Weil ein stumpfes Blatt die verfügbare Leistung in Reibungswärme umsetzen würde statt in Schnittleistung. Hartmetallschneiden halten ein Vielfaches länger als Werkzeugstahl und sind mehrfach nachschärfbar.
Was bedeutet „gewuchtet"?
Ein gewuchtetes Blatt läuft vibrationsarm – ruhigerer Lauf, sauberere Schnittflächen, geringere Lagerbelastung, weniger Geräusch und längere Lebensdauer. Bei hoher Antriebsleistung zahlt sich das doppelt aus.
Warum nur 1.400 U/min?
Weil bei einem 700-mm-Blatt jeder Zahn pro Umdrehung eine erhebliche Strecke zurücklegt. Eine höhere Drehzahl würde die zulässige Umfangsgeschwindigkeit überschreiten. Zugleich bedeutet niedrige Drehzahl bei 7,5 kW außergewöhnlich hohes Drehmoment.
Was bedeutet IP 54?
Schutz gegen Staub in schädigender Menge und gegen Spritzwasser aus allen Richtungen – die richtige Auslegung für eine Maschine, die im Freien oder unter dem Vordach arbeitet.
Was bringt der ideale Wippendrehpunkt?
Er minimiert den Kraftaufwand beim Sägen. Bei dieser Maschine besonders wichtig: Die hohe Motorleistung verschiebt den begrenzenden Faktor vom Antrieb auf den Bediener – nicht die Maschine ermüdet, sondern der Mensch.
Wie schwer ist die Maschine?
121,5 kg netto, 143,5 kg brutto – und damit exakt so viel wie die 5.200-W-Variante. Die Mehrleistung bringt kein Mehrgewicht mit sich.
Muss ich die Säge montieren?
Nein, sie wird einsatzbereit montiert geliefert. Schlüssel und Arretierungsstift liegen für den späteren Sägeblattwechsel bei.
Ist die Maschine lauter als die schwächere Variante?
Nein. Die Schallwerte entsprechen denen der 5.200-W-Variante: unter Belastung 97,0 dB(A) Schalldruck bzw. 107,0 dB(A) Schallleistung. Gehörschutz ist dennoch zwingend.