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Scheppach Wippkreissäge 400 V, 5.200 W, 700-mm-Blatt, bis 240 mm

Description

Scheppach Wippkreissäge 400 V, 5.200 W, 700-mm-Blatt, bis 240 mm

Lieferumfang

  • 1 × Scheppach Wippkreissäge, einsatzbereit montiert
  • Innensechskantschlüssel oder Gabelschlüssel
  • Arretierungsstift
  • Bedienungsanweisung

Technische Daten

MerkmalWert
HerstellerScheppach
MaschinengruppeWippkreissäge
AntriebsartElektro, 400 V Drehstrom
Leistungsaufnahme Betriebsart 15.200 W
Motordrehzahl max.1.400 U/min
Nennstrom9,3 A
Frequenz50 Hz
MotorschutzThermoprotektor
SchutzartIP 54
Phasenwechselschalterim Stecker integriert
Schalterohne Spannungsauslöser
Motorkabeleinführungvorhanden
Kabellänge600 mm
Sägeblattdurchmesser700 mm
Sägeblatt-TypHW (Hartmetall)
ZahnformWechselzahn
Sägeblatt gewuchtetja
Bohrungsdurchmesser30 mm
Schnittdurchmesser240 mm
Scheitholzbreite370 mm
Schnittlänge max.1.500 mm
Schutzklappepatentiert
Sägebereichgeschlossen und gesichert
Wippendrehpunktideal positioniert, kräftesparendes Arbeiten
Gestellstabiles, verwindungssteifes Stahlgestell
Lieferzustandeinsatzbereit montiert
Schallleistungspegel unter Belastung107,0 dB(A), KwA 3,0 dB
Schallleistungspegel ohne Belastung105,0 dB(A)
Schalldruckpegel unter Belastung97,0 dB(A), KpA 3,0 dB
Schalldruckpegel ohne Belastung95,0 dB(A)
Maschinenlänge1.270 mm
Maschinenbreite730 mm
Maschinenhöhe1.130 mm
Nettogewicht121,5 kg
Bruttogewicht143,5 kg

Produktbeschreibung

Wippkreissäge von Scheppach mit 5.200 W – hohe Schnittleistung für den dauerhaften Einsatz

Mit ihrem starken Motor erreicht diese Wippkreissäge hohe Schnittleistungen. Die stabile Stahlkonstruktion macht sie robust für den dauerhaften Einsatz.

5.200 W an 400 V Drehstrom

Fünfeinhalb Kilowatt sind für eine Wippkreissäge eine kräftige Motorisierung. Der Nutzen zeigt sich an der Leistungsgrenze:

Kein Drehzahleinbruch, auch bei starkem Hartholz. Ein Sägeblatt, das an Drehzahl verliert, schneidet schlechter und klemmt eher.

Zügiges Nachlegen. Man muss nicht nach jedem Schnitt auf die Drehzahl warten – bei größeren Mengen summiert sich das erheblich.

Reserven bei ungünstigem Holz. Astiges, verwachsenes oder gefrorenes Holz verlangt deutlich mehr Leistung als geradfaseriges Scheitholz.

Der Drehstromantrieb bringt dabei die bekannten Vorteile: höheres Anlaufmoment, gleichmäßigerer Rundlauf, geringere thermische Belastung und niedrigere Stromaufnahme je Phase.

Nur 9,3 A Nennstrom – die aussagekräftige Zahl

Diese Angabe wird selten ausgewiesen und ist für die Installationsplanung entscheidend: 9,3 Ampere bei 5.200 W Leistungsaufnahme.

Das zeigt, wie effizient der Drehstromantrieb arbeitet. Zum Vergleich: Dieselbe Leistung an Wechselstrom würde über 22 A ziehen – technisch an einer üblichen Steckdose gar nicht darstellbar.

Praktisch bedeutet das: Ein normaler 16-A-CEE-Anschluss reicht aus. Es braucht keine Sonderinstallation.

1.400 U/min – die konstruktiv richtige Drehzahl

Vierzehnhundert Umdrehungen sind für ein 700-mm-Blatt genau richtig. Bei großem Blattdurchmesser legt jeder Zahn pro Umdrehung eine erhebliche Strecke zurück – eine höhere Drehzahl würde die zulässige Umfangsgeschwindigkeit überschreiten.

Zugleich bedeutet die niedrige Drehzahl bei 5,2 kW ein außergewöhnlich hohes Drehmoment – genau das, was beim Durchtrennen starker Scheite gebraucht wird.

Phasenwechselschalter im Stecker – ein durchdachtes Detail

Der Phasenwechselschalter ist direkt im Stecker integriert. Das löst ein Alltagsproblem, das jeder kennt, der mit Drehstromgeräten arbeitet.

Das Problem: Ein Drehstrommotor läuft je nach Phasenlage vorwärts oder rückwärts. Läuft er falsch herum, schneidet das Sägeblatt nicht. Und die Phasenlage ist von Steckdose zu Steckdose unterschiedlich – wer die Säge an einem anderen Anschluss betreibt, steht möglicherweise vor genau diesem Problem.

Die klassische Lösung: Elektrofachkraft rufen oder Stecker öffnen und Adern tauschen.

Die Lösung hier: Ein integrierter Wendeschalter am Stecker. Mit einem Schraubendreher lässt sich die Drehrichtung in Sekunden korrigieren – ohne Werkzeugkasten, ohne Fachkraft, ohne Steckeröffnen.

Für alle, die die Säge an wechselnden Anschlüssen betreiben – auf verschiedenen Höfen, bei Nachbarn, im Verein – ist das ein erheblicher Praxisgewinn.

Thermoprotektor – der Motorschutz

Der Motorschutzschalter (Thermoprotektor) schaltet bei Überhitzung ab, bevor Schaden entsteht.

Spricht er an, ist das ein Hinweis auf zu intensive Nutzung, zu hohen Vorschub oder unzureichende Kühlung – kein Defekt. Nach dem Abkühlen lässt sich die Maschine wieder starten.

Bei einer Maschine, die für den dauerhaften Einsatz gebaut ist, ist dieser Schutz die Versicherung gegen den teuersten Schadensfall: einen durchgebrannten 5,2-kW-Drehstrommotor.

Schutzart IP 54

Schutz gegen Staub in schädigender Menge und gegen Spritzwasser aus allen Richtungen. Bei einer Maschine, die im Freien, unter dem Vordach oder bei feuchtem Holz arbeitet, ist das die richtige Auslegung – Sägestaub ist allgegenwärtig.

Gewuchtetes 700-mm-Hartmetall-Sägeblatt mit Wechselzahn

Das leistungsstarke HW-Sägeblatt mit 700 mm Durchmesser ist für das optimale Schneiden von sämtlichen Hölzern ausgelegt.

Drei Merkmale machen dieses Blatt aus:

Hartmetallbestückung. Deutlich längere Standzeit als Werkzeugstahl, bleibt länger scharf, mehrfach nachschärfbar – bei Brennholz mit Rinde, Sand und gelegentlichen Fremdkörpern der entscheidende Punkt.

Wechselzahn-Geometrie. Die Zähne sind abwechselnd nach links und rechts angeschliffen. Das ergibt einen sauberen Schnitt in beide Faserrichtungen und guten Spanabtransport – die richtige Geometrie für Brennholz.

Gewuchtet. Das ist ein Merkmal, das selten ausgewiesen wird und viel bedeutet: Ein gewuchtetes Blatt läuft vibrationsarm. Die Folgen sind spürbar – ruhigerer Lauf, sauberere Schnittflächen, geringere Lagerbelastung, weniger Geräusch und deutlich längere Lebensdauer von Blatt und Maschine.

Blattdaten für den Ersatzkauf: Durchmesser 700 mm, Bohrung 30 mm, Zahnform Wechselzahn. Die zulässige Blattdrehzahl muss mindestens 1.400 U/min betragen.

Schnittdurchmesser bis 240 mm

Ein Wert, der weit über den kleineren Modellen der Baureihe liegt: Diese kommen auf 135 bis 170 mm.

Was das praktisch bedeutet:

Auch starke Rundlinge lassen sich direkt ablängen – ohne vorher zu spalten. Das spart einen kompletten Arbeitsgang und ist bei nassem, schwerem Holz ein erheblicher Vorteil.

Stammabschnitte statt nur Astmaterial. Der Einsatzbereich reicht damit weit über klassisches Meterholz hinaus.

Mit 5.200 W voll nutzbar. Der maximale Durchmesser ist das eine, ihn zügig zu durchtrennen das andere.

Scheitholzbreite 370 mm – der übersehene Leistungswert

Die Scheitholzbreite von 370 mm beschreibt, wie viel Material insgesamt auf der Wippe Platz findet.

Der praktische Nutzen ist erheblich: Mehrere dünne Scheite lassen sich gleichzeitig auflegen und in einem Schnitt durchtrennen.

Bei Astmaterial und Schwachholz vervielfacht das die Leistung – statt zwanzig Einzelschnitte macht man fünf Bündelschnitte. Gerade bei der Aufarbeitung von Kronenholz ist das der eigentliche Zeitgewinn.

Und hier zahlt sich die hohe Motorleistung ein zweites Mal aus: Ein Bündelschnitt verlangt deutlich mehr Leistung als ein Einzelschnitt.

Schnittlänge bis 1.500 mm

1.500 mm Maximallänge ist ein Ausnahmewert. Die meisten Wippkreissägen enden bei 1.000 oder 1.200 mm.

Der Nutzen: Auch überlanges Material lässt sich verarbeiten – 1,25-m-Ware, unregelmäßig abgelängte Stämme, Reste aus dem Waldeinschlag. Was sonst erst nachgeschnitten werden müsste, geht direkt auf die Wippe.

Idealer Wippendrehpunkt – kräftesparendes Arbeiten

Der optimal positionierte Wippendrehpunkt ermöglicht kräftesparendes Arbeiten.

Das ist ein ergonomisches Konstruktionsmerkmal, dessen Wert sich erst nach der zwanzigsten Wippenbewegung zeigt. Die Hebelverhältnisse bestimmen, wie viel Kraft jeder einzelne Schnitt kostet.

Bei einem Scheit von 240 mm Durchmesser bewegt man erhebliches Gewicht – und das dutzendfach pro Stunde. Ein ungünstiger Drehpunkt macht daraus Schwerarbeit.

Der praktische Effekt: Man arbeitet länger, ohne zu ermüden – und ermüdungsfreies Arbeiten ist an einer Kreissäge zugleich sicheres Arbeiten. Bei einer Maschine, die für den dauerhaften Einsatz gebaut ist, ist das direkt leistungsbestimmend.

Patentierte Schutzklappe

Die patentierte Schutzklappe ermöglicht ein schnelles und ergonomisches Handling.

Warum das zählt: Die Wippkreissäge ist statistisch eine der unfallträchtigsten Maschinen im land- und forstwirtschaftlichen Bereich. Die typischen Unfallhergänge sind immer dieselben – Griff in den Sägebereich, Kontakt mit dem auslaufenden Blatt, herausgeschleuderte Holzsplitter.

Und der entscheidende Punkt bei Schutztechnik: Eine Schutzeinrichtung, die den Arbeitsablauf stört, wird demontiert oder überbrückt. Genau das ist die häufigste Ursache schwerer Sägeunfälle.

Die patentierte Klappe ist deshalb so konstruiert, dass sie in den natürlichen Bewegungsablauf integriert ist: öffnen, Holz einlegen, schließen, sägen. Kein Zusatzhandgriff, kein Grund zur Manipulation.

Geschlossener und sicherer Sägebereich

Der gesamte Sägebereich ist geschlossen ausgeführt. Das schützt zweifach: vor dem Blatt und vor herausgeschleuderten Spänen und Holzsplittern – bei Brennholz mit Rinde, Ästen und Rissen ein realer Faktor.

Stabiles, verwindungssteifes Stahlgestell

Die stabile Stahlkonstruktion macht die Maschine robust für den dauerhaften Einsatz.

Die Verwindungssteifigkeit ist Sicherheitsvoraussetzung: Ein nachgebender Rahmen führt dazu, dass Wippe und Sägeblatt nicht mehr fluchten. Das Blatt läuft schief im Schnitt, verklemmt und neigt zum Rückschlag – bei einem 700-mm-Blatt und 5,2 kW Antriebsleistung eine ernste Gefahr.

Ein steifer Rahmen hält die Geometrie unter Last – und ist zugleich Voraussetzung für ruhigen Lauf über Jahre.

121,5 kg – die leichteste Maschine ihrer Leistungsklasse

Mit 121,5 kg ist diese Wippkreissäge bemerkenswert leicht für ihre Ausstattung: 5,2 kW Drehstromleistung, 700-mm-Blatt und 240 mm Schnittdurchmesser.

Das Gewicht ist dabei ausreichend für sicheren Stand – ein zu leichtes Gerät würde beim Sägen wandern –, macht die Maschine aber deutlich handlicher als vergleichbar ausgestattete Modelle.

Kompakte Abmessungen: 1.270 × 730 × 1.130 mm

Mit 73 cm Breite ist die Maschine schmal genug für normale Tordurchfahrten und die Lagerung in Garage oder Schuppen ohne großen Platzbedarf.

Einsatzbereit montiert geliefert

Die Maschine ist einsatzbereit montiert. Auspacken, aufstellen, anschließen, arbeiten.

Kein Zusammenbau von Baugruppen, kein Ausrichten, keine Frage, ob alles korrekt montiert wurde – gerade bei einem sicherheitskritischen Gerät ein beruhigender Punkt.

Innensechskant- oder Gabelschlüssel und Arretierungsstift liegen für den späteren Sägeblattwechsel bei. Der Arretierungsstift blockiert das Sägeblatt beim Wechsel – ohne ihn lässt sich die Blattmutter nicht lösen.

Anschluss und Inbetriebnahme

Der Drehstromanschluss ist von einer Elektrofachkraft auszuführen. Die Drehrichtung lässt sich dank des Phasenwechselschalters im Stecker anschließend jederzeit selbst korrigieren.

Das Anschlusskabel ist mit 600 mm bewusst kurz gehalten. Bei Verwendung einer Drehstrom-Verlängerung ist auf ausreichenden Leitungsquerschnitt zu achten; Spannungsabfall führt zu Leistungsverlust und thermischer Belastung.

Wichtiger Hinweis zum Schalter: Die Maschine ist mit einem Schalter ohne Spannungsauslöser ausgestattet. Das bedeutet: Nach einem Stromausfall läuft die Maschine bei Rückkehr der Spannung selbsttätig wieder an, sofern der Schalter eingeschaltet geblieben ist.

Deshalb gilt: Nach jedem Arbeitsende und bei jeder Unterbrechung den Schalter ausschalten – nicht nur den Stecker ziehen. Bei Störungen oder Stromausfall zuerst den Schalter in Aus-Stellung bringen.

Lärmwerte – differenziert ausgewiesen

Scheppach weist die Schallwerte unter und ohne Belastung getrennt aus:

Schallleistung Lw(A)Schalldruck Lp(A)
Unter Belastung107,0 dB97,0 dB
Ohne Belastung105,0 dB95,0 dB

Die geringe Differenz von nur 2 dB zwischen Leerlauf und Schnitt ist bemerkenswert – ein Hinweis auf das gewuchtete Blatt und den ruhigen Lauf des Drehstromantriebs.

Gehörschutz ist Pflicht: Ab 85 dB(A) ist er vorgeschrieben, 97 dB(A) liegen deutlich darüber. Gehörschäden sind irreversibel.

Was zu beachten ist

Persönliche Schutzausrüstung: Gehörschutz (zwingend), Schutzbrille, Sicherheitsschuhe und eng anliegende Kleidung. Keine Handschuhe mit Stulpen, keine losen Kleidungsstücke, lange Haare zusammenbinden.

Schalter nach Arbeitsende ausschalten – die Maschine hat keinen Spannungsauslöser und würde bei Rückkehr der Spannung selbsttätig anlaufen.

Nur bei stehender Maschine eingreifen. Vor Wartung, Sägeblattwechsel und Störungsbeseitigung Antrieb abschalten, Stecker ziehen und Stillstand des Blattes abwarten – ein 700-mm-Blatt läuft erhebliche Zeit nach.

Nie in den Sägebereich greifen.

Holz auf Fremdkörper prüfen. Nägel, Draht und Steine zerstören Hartmetallzähne und können ausgeschleudert werden.

Nur einwandfreie Sägeblätter verwenden. Rissige, verbogene oder mit fehlenden Zähnen bestückte Blätter sind sofort auszutauschen. Die zulässige Blattdrehzahl muss mindestens 1.400 U/min betragen.

Standsicherheit. Ebener, tragfähiger Untergrund; ausreichend Platz zum Auflegen und Ablegen des Holzes – bei bis zu 1.500 mm Schnittlänge entsprechend großzügig bemessen.

Wippkreissägen unterliegen als kraftbetriebene Arbeitsmittel den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.

Typische Einsatzgebiete

Brennholzaufbereitung im Dauereinsatz, Ablängen von Meterholz und überlangem Material, Kaminholz- und Ofenholzherstellung, Verarbeitung starker Rundlinge bis 240 mm, Hart- und Weichholzverarbeitung, Land- und Forstwirtschaft, Selbstwerber und Waldbesitzer, Brennholzhandel im Nebenerwerb, wechselnde Stromanschlüsse und Einsatzorte, Hof und Werkstatt mit Drehstromanschluss, Kommunalbetriebe und Bauhöfe, Vereinsheime und Gemeinschaftsnutzung.

Häufige Fragen

Wie stark ist der Motor?
5.200 W bei 1.400 U/min an 400 V Drehstrom, mit einem Nennstrom von nur 9,3 A.

Welchen Stromanschluss brauche ich?
Einen Drehstromanschluss. Bei 9,3 A Nennstrom reicht ein normaler 16-A-CEE-Anschluss aus – es braucht keine Sonderinstallation.

Was ist der Phasenwechselschalter im Stecker?
Ein integrierter Wendeschalter, mit dem sich die Drehrichtung des Motors in Sekunden korrigieren lässt – mit einem Schraubendreher, ohne Fachkraft und ohne Steckeröffnen. Besonders praktisch, wenn die Säge an wechselnden Anschlüssen betrieben wird, denn die Phasenlage ist von Steckdose zu Steckdose unterschiedlich.

Was macht der Thermoprotektor?
Er schaltet den Motor bei Überhitzung ab, bevor Schaden entsteht. Spricht er an, ist das ein Hinweis auf zu intensive Nutzung, zu hohen Vorschub oder unzureichende Kühlung – kein Defekt.

Was bedeutet „Schalter ohne Spannungsauslöser"?
Die Maschine läuft nach einem Stromausfall selbsttätig wieder an, sobald die Spannung zurückkehrt – sofern der Schalter eingeschaltet geblieben ist. Deshalb: nach Arbeitsende und bei jeder Unterbrechung den Schalter ausschalten, nicht nur den Stecker ziehen.

Welchen Durchmesser kann ich schneiden?
Bis 240 mm. Auch starke Rundlinge lassen sich direkt ablängen, ohne vorher zu spalten.

Was bedeutet die Scheitholzbreite von 370 mm?
Das ist die Breite der Wippe, also wie viel Material insgesamt aufgelegt werden kann. Mehrere dünne Scheite lassen sich damit gleichzeitig durchtrennen – bei Astmaterial und Kronenholz vervielfacht das die Leistung.

Welche Holzlängen sind möglich?
Bis 1.500 mm – ein Ausnahmewert, denn die meisten Wippkreissägen enden bei 1.000 oder 1.200 mm. Auch überlanges Material geht damit direkt auf die Wippe.

Was für ein Sägeblatt ist verbaut?
Ein gewuchtetes Hartmetall-Sägeblatt (HW) mit 700 mm Durchmesser, Wechselzahn-Geometrie und 30 mm Bohrung.

Was bedeutet „gewuchtet"?
Ein gewuchtetes Blatt läuft vibrationsarm. Die Folgen sind ruhigerer Lauf, sauberere Schnittflächen, geringere Lagerbelastung, weniger Geräusch und deutlich längere Lebensdauer von Blatt und Maschine.

Was ist eine Wechselzahn-Geometrie?
Die Zähne sind abwechselnd nach links und rechts angeschliffen. Das ergibt sauberen Schnitt in beide Faserrichtungen und guten Spanabtransport – die richtige Geometrie für Brennholz.

Warum nur 1.400 U/min?
Weil bei einem 700-mm-Blatt jeder Zahn pro Umdrehung eine erhebliche Strecke zurücklegt. Eine höhere Drehzahl würde die zulässige Umfangsgeschwindigkeit überschreiten. Zugleich bedeutet niedrige Drehzahl bei 5,2 kW außergewöhnlich hohes Drehmoment.

Was bedeutet IP 54?
Schutz gegen Staub in schädigender Menge und gegen Spritzwasser aus allen Richtungen – die richtige Auslegung für eine Maschine, die im Freien oder unter dem Vordach arbeitet.

Was macht die patentierte Schutzklappe?
Sie ermöglicht schnelles und ergonomisches Handling bei sicherem Arbeiten. Eine Schutzeinrichtung wirkt nur, wenn sie nicht stört – umständliche Abdeckungen werden im Alltag entfernt, und das ist die häufigste Unfallursache.

Was bringt der ideale Wippendrehpunkt?
Er minimiert den Kraftaufwand beim Sägen. Bei einem Scheit von 240 mm Durchmesser bewegt man erhebliches Gewicht – und das dutzendfach pro Stunde. Ermüdungsfreies Arbeiten ist zugleich sicheres Arbeiten.

Wie schwer ist die Maschine?
121,5 kg netto, 143,5 kg brutto – bemerkenswert leicht für 5,2 kW Drehstromleistung, 700-mm-Blatt und 240 mm Schnittdurchmesser.

Muss ich die Säge montieren?
Nein, sie wird einsatzbereit montiert geliefert. Schlüssel und Arretierungsstift liegen für den späteren Sägeblattwechsel bei.

Wozu der Arretierungsstift?
Er blockiert das Sägeblatt beim Wechsel – ohne ihn lässt sich die Blattmutter nicht lösen.

Wie laut ist die Maschine?
Unter Belastung 97,0 dB(A) Schalldruck bzw. 107,0 dB(A) Schallleistung, im Leerlauf 95,0 bzw. 105,0 dB(A). Die geringe Differenz von nur 2 dB spricht für das gewuchtete Blatt. Gehörschutz ist zwingend.