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Ring insulator SUPER - BIG

Description

Ring insulator SUPER - BIG

AKO Ringisolator SUPER BIG – die große Öffnung, durch die auch Seil passt

Der SUPER BIG ist ein Ringisolator mit extra großer Öffnung und breitem Schlitz. Er nimmt Draht, Litze, Seil und Band bis 10 mm auf und wird über die verzinkte 6-mm-Stütze in den Holzpfahl eingedreht. Die kurze Stütze macht ihn zum klassischen Streckenisolator. Lieferung mit 25 Stück.

Auf einen Blick

  • Extra große Öffnung mit breitem Schlitz für Seil
  • Für Draht, Litze, Seil und Band bis 10 mm
  • Verzinkte Stütze Ø 6 mm, kurze Ausführung
  • Holzgewinde zum direkten Eindrehen
  • 25 Stück je Packung

Warum die Größe den Unterschied macht

Klassische Ringisolatoren sind auf Litze ausgelegt: enge Öffnung, schmaler Schlitz. Sobald du ein Seil mit 6 mm oder ein schmales Band einziehen willst, wird es eng – das Material klemmt, scheuert an den Kanten und lässt sich nur mühsam nachspannen. Der SUPER BIG hat deshalb eine deutlich größere Öffnung und einen breiten Schlitz speziell für Seil. Das Leitermaterial läuft frei, lässt sich leicht einziehen und reibt nicht durch.

Praktisch heißt das: ein Isolatortyp für die ganze Anlage, auch wenn du in verschiedenen Zaunlagen unterschiedliches Material fährst – oben Seil, unten Litze, dazwischen schmales Band.

Kurze Stütze: Streckenisolator, kein Abstandhalter

Mit der kurzen Stütze sitzt das Leitermaterial nah am Pfahl. Das ist die richtige Konfiguration für die Zaunstrecke, bei der die Leiter entlang der Pfahlreihe laufen. Wer das Material dagegen vor einen bestehenden Zaun setzen will – etwa um einen Holzzaun oder Maschendraht zu elektrifizieren –, braucht einen Langstielisolator mit 20 cm Stütze.

Verzinkte Stütze mit 6 mm

Die Stütze ist verzinkt und rostet damit auch nach Jahren im Freien nicht. Mit 6 mm Durchmesser ist sie kräftig genug, dass sie sich unter der Zugspannung des Leitermaterials nicht verbiegt – gerade bei gespanntem Seil, das deutlich mehr Kraft ausübt als eine leichte Litze.

Wofür sich der Isolator eignet

  • Zaunstrecken an Holzpfählen – die vorgesehene Anwendung
  • Seilzäune, bei denen normale Ringisolatoren zu eng sind
  • Gemischte Anlagen aus Seil, Litze, Draht und schmalem Band
  • Pferdekoppeln und Rinderweiden im Dauerbetrieb
  • Nachrüstung einer weiteren Leiterreihe auf bestehenden Pfählen

Montage

Isolator an der gewünschten Höhe eindrehen – bei hartem oder trockenem Holz vorbohren, bei größeren Stückzahlen den passenden Einschrauber für die Bohrmaschine verwenden. Anschließend das Leitermaterial durch die Öffnung ziehen. Achte darauf, dass alle Isolatoren einer Reihe auf gleicher Höhe sitzen, damit das Material gerade läuft und nirgends am Pfahl anliegt. An Ecken und Toren gehören eigene Eck- und Torisolatoren hin, die die Zugkräfte aufnehmen. Vor der Arbeit am Zaun das Weidezaungerät abschalten.

Technische Daten

MarkeAKO (Albert Kerbl GmbH)
ProduktartRingisolator / Streckenisolator
ModellSUPER BIG, kurze Stütze
Geeignet fürDraht, Litze, Seil, Band bis 10 mm
Stützeverzinkt, Ø 6 mm, kurze Ausführung
Besonderheitextra große Öffnung mit breitem Schlitz für Seil
BefestigungHolzgewinde zum Eindrehen
Verpackungseinheit25 Stück

Häufige Fragen

Wofür ist der breite Schlitz gedacht?

Für Seil. Normale Ringisolatoren sind auf Litze ausgelegt; ein 6-mm-Seil klemmt dort und scheuert an den Kanten. Der SUPER BIG führt es frei.

Passt auch Breitband hinein?

Band bis 10 mm ja. Für 20- oder 40-mm-Breitband brauchst du einen Bandisolator mit flacher Aufnahme.

Kurze oder lange Stütze?

Die kurze Stütze ist der Standard für die Zaunstrecke. Eine lange Stütze brauchst du nur, wenn das Leitermaterial mit Abstand vor einem bestehenden Zaun geführt werden soll.

An welche Pfähle kann ich ihn montieren?

Das Holzgewinde ist für Holzpfähle und -pfosten gedacht. Für Metall- und Betonpfähle gibt es Ringisolatoren mit metrischem Gewinde.

Wie viele Isolatoren brauche ich?

Einen pro Pfahl und Leiterreihe. Bei 20 bis 25 Pfählen je 100 Meter deckt ein 25er-Pack also etwa 100 Meter einer Reihe ab.

Manufacturer

AKO

Die Geschichte der AKO-Elektrozaungeräte reicht bis ins Jahr 1942 zurück. Auf den vorhandenen landwirtschaftlichen Flächen sollten möglichst hohe Erträge erwirtschaftet werden. Deshalb wurden Weideflächen nicht mehr großflächig umzäunt, sondern in „Portionsweiden“ aufgeteilt. Leicht und schnell versetzbare Zäune waren gefordert. Teure und schwerfällige Bretter- und Stangenzäune wurden durch Stacheldrahtzäune ersetzt. Doch auch das war keine optimale Lösung. Der Gründer der Firma AKO, Paul Kolb, war mit dem Thema bestens vertraut. Schließlich war er auf einem Bauernhof im Allgäu aufgewachsen. 1942 entwickelte er ein Elektrozaungerät für Netzanschluss.