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PRONAR Viehanhänger 12 t, hydraulisch absenkbar auf 13 cm, 14 m²

Description

PRONAR Viehanhänger 12 t, hydraulisch absenkbar auf 13 cm, 14 m²

Serienmäßige Ausrüstung

  • Hydraulische Senkung der Pritsche für einfache Verladung
  • Riffelblechboden
  • Profilblechwände
  • Seitliche Tür, hochklappbar, rechts
  • Zweiflügelige Hintertür
  • Planengestell
  • Hydraulische Stoßdämpfer
  • Universal-Deichsel zur Unten- und Obenanhängung mit starrer Zugöse Ø 40
  • Mechanischer Stützfuß mit Kurbel
  • 2-Leiter-Druckluftbremse, Trommelbremse 300 × 90 mm
  • Kurbelbremse
  • Beleuchtungsanlage 12 V mit seitlichen Umrissleuchten
  • Hinterer Unterfahrschutz, homologiert
  • Keile mit Halter
  • Lackierung: grün RAL 6010

Technische Daten

HerstellerPRONAR
ProduktartViehtransportanhänger
Zul. Gesamtgewicht12.000 kg
Eigengewicht3.500 kg
Nutzlast8.500 kg
Ladefläche14 m² (ohne Radkästen)
Brückenmaß innen L × B × H6.990 × 2.300 × 2.100 mm
Gesamtmaße L × B × H8.920 × 2.530 × 2.800 mm
Bordwandhöhe1.400 mm (1.500 mm als Option)
Blechstärke Boden / Bordwand4 / 3 mm
Plattformhöhe Transport / Beladung660 / 130 mm
Spurweite2.200 mm
Aufhängunghydraulisch
Stützlast1.500 kg
Bereifung14,0/65-16
Zul. Geschwindigkeit40 km/h
Erforderliche Schlepperleistung65 PS / 47,8 kW

Hinweis: Die Innenhöhe von 2.100 mm gilt ab Anhängerboden bis zum höchsten Punkt des Planengestells. Alle aufgeführten Parameter gelten bei Einzelzulassung in Deutschland.

Produktbeschreibung

Viehtransportanhänger mit absenkbarer Pritsche

Der Anhänger bietet 14 m² Ladefläche bei 8.500 kg Nutzlast. Die Pritsche senkt sich hydraulisch von 660 mm Transporthöhe auf 130 mm ab – für die Verladung ohne Rampe.

130 mm Einstiegshöhe – das ist der entscheidende Punkt

Das ist der Grund für diesen Anhänger.

Was eine Rampe bedeutet: Rinder und Schweine gehen ungern bergauf in einen dunklen Kasten. Eine steile Rampe verstärkt das Zögern, Tiere bleiben stehen, drehen um oder rutschen ab. Das kostet Zeit, Nerven und im schlimmsten Fall die Gesundheit des Tieres.

Mit abgesenkter Pritsche steht die Ladefläche 13 cm über dem Boden – das ist eine Stufe, keine Rampe. Die Tiere laufen praktisch ebenerdig auf.

  • Weniger Stress für die Tiere – und Stress vor dem Transport wirkt sich nachweislich auf Fleischqualität und Tiergesundheit aus.
  • Schneller verladen – bei mehreren Tieren summiert sich jede gesparte Minute.
  • Sicherer für die Person, die verlädt. Ausrutschende Tiere auf einer Rampe sind eine der häufigsten Unfallursachen in der Tierhaltung.
  • Keine Rampe zu verstauen – sie wiegt nichts, verstellt nichts und kann nicht vergessen werden.

Hydraulische Aufhängung mit Stoßdämpfern

Die hydraulische Aufhängung ist die Voraussetzung für die Absenkfunktion – und im Fahrbetrieb der zweite Vorteil.

Warum Federung beim Viehtransport besonders zählt: Tiere stehen frei auf der Ladefläche und müssen jede Bewegung mit den Beinen ausgleichen. Auf einem ungefederten Anhänger ist eine Feldwegfahrt für ein Rind eine Dauerbelastung. Die hydraulischen Stoßdämpfer nehmen zusätzlich die Schläge auf.

Riffelblechboden

Der geriffelte Boden gibt Trittsicherheit. Bei Nässe, Kot und Urin ist ein glatter Boden gefährlich – ein ausgerutschtes Tier kann sich schwer verletzen und ist in einem vollen Anhänger kaum wieder auf die Beine zu bringen.

Als Zusatzausrüstung ist ein Gummiboden erhältlich. Er bietet noch mehr Griffigkeit, dämpft zusätzlich und ist für längere Transporte die schonendere Lösung.

Zwei Zugänge: hinten und seitlich

  • Zweiflügelige Hintertür für das Verladen über die gesamte Breite.
  • Seitliche Tür rechts, hochklappbar – für den Zugang zu einzelnen Tieren, für die Kontrolle während der Fahrtpausen und für das Verladen an Stellen, an denen hinten kein Platz ist.

Die hochklappbare Bauart braucht keinen seitlichen Schwenkraum – wichtig, wenn der Anhänger dicht an einer Wand oder einem Treibgang steht.

14 m² Ladefläche – für wie viele Tiere?

Die Ladefläche beträgt 14 m² ohne Radkästen bei 8.500 kg Nutzlast.

Wichtig: Die zulässige Besatzdichte richtet sich nach der EU-Tiertransportverordnung und hängt von Tierart, Gewicht und Transportdauer ab. Sie muss im Einzelfall geprüft werden – die verfügbare Fläche allein ist nicht der Maßstab.

Inneres Trenngitter und Fanggitter

Zwei Optionen, die den Anhänger deutlich aufwerten:

  • Das innere Trenngitter teilt die Ladefläche. Damit lassen sich Tiere getrennt transportieren – nach Gruppen, nach Größe oder um zu verhindern, dass sie bei Teilbeladung nach vorne rutschen.
  • Seitliche Fanggitter erleichtern das Fixieren einzelner Tiere.

Planengestell serienmäßig

Das Gestell ist an Bord, die Schnürplane ist Zusatzausrüstung. Sie schützt vor Wind, Regen und Sonne – und nimmt den Tieren die Sicht auf die vorbeiziehende Umgebung, was sie merklich ruhiger macht.

Universal-Deichsel und nur 65 PS

Die Deichsel ist für Unten- und Obenanhängung ausgelegt – der Anhänger passt an Schlepper mit Zugmaul ebenso wie an solche mit Hitch-Kupplung.

65 PS Leistungsbedarf sind für einen 12-Tonner bemerkenswert wenig – der Anhänger passt damit hinter die meisten Betriebsschlepper.

Zulassung

ZulassungswegZul. GesamtgewichtGeschwindigkeit
Einzelzulassung DE12.000 kg40 km/h
EU-Typgenehmigung10.500 kg25 km/h

Der Unterschied ist doppelt: 1.500 kg weniger Gesamtgewicht und nur noch 25 statt 40 km/h. Bei Viehtransporten über längere Strecken ist das relevant – die Transportdauer ist tierschutzrechtlich begrenzt.

Zusätzliche Ausrüstung

  • DE-, AT- oder EU-Typengenehmigung inkl. Dokumenten
  • Kugelkupplung K80
  • 2-Leiter-Druckluftbremse Premium
  • Hydraulische Bremse (ohne Aufpreis)
  • Hydraulischer Schrägstützfuß mit Absperrhahn
  • Bordwandhöhe 1.500 mm
  • Inneres Trenngitter
  • Gummiboden
  • LED-Innenbeleuchtung
  • Schnürplane
  • Seitliche Fanggitter
  • Ersatzrad
  • Warndreieck für langsame Anhänger

Einsatzgebiete

Rinderhaltung und Milchviehbetriebe, Schweinehaltung, Schaf- und Ziegenhaltung, Viehhandel, Lohnunternehmen, Pferdebetriebe, Tierzucht und Zuchtviehtransport.

Hinweise zum Betrieb

  • Die EU-Tiertransportverordnung regelt Besatzdichte, Transportdauer und Befähigungsnachweis – die Vorgaben sind vor jedem Transport zu prüfen.
  • Für gewerbliche Tiertransporte sind Zulassung und Befähigungsnachweis erforderlich.
  • Zulassungsweg vor der Bestellung klären – bei EU-Typgenehmigung gelten 25 km/h und 10.500 kg.
  • Stützlast des Zugfahrzeugs prüfen: bis zu 1.500 kg.
  • Pritsche nur auf ebenem, tragfähigem Untergrund absenken.
  • Beim Absenken und Anheben niemand im Bereich unter der Pritsche.
  • Vor der Fahrt prüfen, ob die Pritsche vollständig in Transportstellung steht.
  • Türen vor der Fahrt sicher verriegeln.
  • Boden nach jedem Transport reinigen und desinfizieren – das gehört zur Tierseuchenprävention.
  • Radmuttern nach den ersten Betriebsstunden und danach regelmäßig nachziehen.

Häufige Fragen

Wie hoch ist die Ladefläche beim Verladen?

130 mm. Die Pritsche senkt sich hydraulisch von 660 mm Transporthöhe ab – die Tiere laufen praktisch ebenerdig auf, ohne Rampe.

Warum ist die niedrige Einstiegshöhe so wichtig?

Tiere gehen ungern bergauf in einen dunklen Kasten. Eine steile Rampe verstärkt das Zögern, Tiere bleiben stehen oder rutschen ab. 13 cm sind eine Stufe, keine Rampe – das verkürzt die Verladezeit und senkt den Stress.

Wie groß ist die Ladefläche?

14 m² ohne Radkästen bei 8.500 kg Nutzlast. Die zulässige Besatzdichte richtet sich nach der EU-Tiertransportverordnung und hängt von Tierart, Gewicht und Transportdauer ab.

Gibt es einen seitlichen Zugang?

Ja, eine hochklappbare Tür auf der rechten Seite. Sie braucht keinen seitlichen Schwenkraum – praktisch, wenn der Anhänger dicht an einer Wand steht. Hinten gibt es zusätzlich eine zweiflügelige Tür.

Lohnt sich der Gummiboden?

Bei längeren Transporten ja. Er bietet mehr Griffigkeit als der serienmäßige Riffelblechboden und dämpft zusätzlich.

Wozu das Trenngitter?

Es teilt die Ladefläche – für getrennten Transport nach Gruppen oder Größe und damit die Tiere bei Teilbeladung nicht nach vorne rutschen.

Welchen Schlepper brauche ich?

65 PS beziehungsweise 47,8 kW und eine Kupplung für 1.500 kg Stützlast.

Warum ist die Aufhängung hydraulisch?

Sie ermöglicht das Absenken der Pritsche und federt im Fahrbetrieb. Tiere stehen frei auf der Ladefläche und müssen jede Bewegung mit den Beinen ausgleichen – Federung ist beim Viehtransport kein Komfortmerkmal.