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PRONAR Tandem-Muldenkipper 21 t, 34,3 m³, BOGIE möglich, 40 km/h

Description

PRONAR Tandem-Muldenkipper 21 t, 34,3 m³, BOGIE möglich, 40 km/h

Serienmäßige Ausrüstung

  • Tandem-Fahrwerk mit Starrachsen und Parabelfederung, Achsabstand 1.500 mm
  • Hydraulische Heckklappe mit automatischer Verriegelung
  • Universal-Deichsel zur Unten- und Obenanhängung mit starrer Zugöse Ø 40
  • Gefederte Deichsel
  • Teleskopstützfuß mit Getriebe
  • 2-Leiter-Druckluftbremse, Trommelbremse 406 × 140 mm
  • Kurbelbremse
  • Beleuchtungsanlage 12 V mit seitlichen Umrissleuchten, Rücklichter mit Schutzgitter
  • Vorderwand mit Sichtfenster aus Gitter und Blechplatte
  • Kornschieber in der Rückwand
  • Klappbare Aufstiegsleiter und Trittstufen
  • Kunststoff-Kotflügel vorne und hinten
  • Hinterer Unterfahrschutz, homologiert und klappbar
  • Keile mit Halter
  • Lackierung: Fahrgestell rot RAL 3000, Bordwände grün RAL 6010

Technische Daten

HerstellerPRONAR
ProduktartTandem-Muldenkipper, Heckkipper
Zul. Gesamtgewicht21.000 kg
Technisch zul. Gesamtgewicht (innerbetrieblich)24.000 kg
Eigengewicht (mit Aufsätzen)6.570 kg
Nutzlast14.430 kg
Ladevolumen23 m³ ohne Aufsätze / 34,3 m³ mit Aufsätzen 830 mm
Muldengröße innen L × B6.694 × 2.180 – 2.240 mm
Gesamtmaße L × B × H8.730 × 2.550 × 3.900 mm
Bordwandhöhe1.500 mm
Blechstärke Boden / Bordwände4 / 4 mm
Plattformhöhe1.475 mm
Spurweite2.000 mm
AufhängungParabelfederung (BOGIE als Option)
Stützlast3.000 kg
Bereifung550/60-22,5
Zul. Geschwindigkeit40 km/h
Kippsystemheckseitig, Kippwinkel 55°
TeleskopzylinderHublänge 2.990 mm, Ölbedarf 40 l, Betriebsdruck 200 bar
Erforderliche Schlepperleistung124,8 PS / 91,7 kW

Hinweis: Das Eigengewicht gilt inklusive Aufsätze. Alle aufgeführten Parameter gelten bei Einzelzulassung in Deutschland.

Produktbeschreibung

Tandem-Heckkipper mit 830-mm-Aufsätzen

Der gefederte Zweiachser trägt 14.430 kg und fasst 23 m³ ohne Aufsätze. Mit den 830-mm-Aufsätzen wächst das Volumen auf 34,3 m³ – bei 3.900 mm Gesamthöhe.

Die 830-mm-Aufsätze mit klappbarem Gitter-Vorderaufsatz

Das ist die Besonderheit dieser Ausführung. Die Aufsätze bestehen aus 2-mm-Blech, der Vorderaufsatz aus einem klappbaren Gitter mit 30 × 30 mm Maschenweite.

Warum das Gitter vorne sinnvoll ist:

  • Sicht in die Mulde während der Fahrt – bei 2,33 m Aufbauhöhe sonst kaum möglich.
  • Luftdurchlass beim Beladen – beim Überladen vom Häcksler entweicht die verdrängte Luft, statt das Material zurückzudrücken.
  • Klappbar – für Durchfahrten mit begrenzter Höhe und für das Beladen von vorne.

Zu beachten: Mit Aufsätzen misst der Wagen 3.900 mm – knapp unter der 4-Meter-Grenze, ab der Transporte genehmigungspflichtig werden. Hofeinfahrten, Silodurchfahrten und Unterführungen sollten vorab geprüft werden.

14.430 kg bei 34,3 m³

Das Verhältnis ergibt eine rechnerische Grenze von rund 0,42 t/m³.

  • Hackschnitzel und Grüngut (0,2 – 0,3 t/m³) – hier begrenzt das Volumen. Das ist die Zielanwendung.
  • Maissilage (0,6 – 0,7 t/m³) – die Nutzlast ist deutlich vorher erreicht.
  • Ohne Aufsätze mit 23 m³ liegt die Grenze bei 0,63 t/m³ – passend für Getreide und Mais.

BOGIE-Fahrwerk als Option – das gibt es nur hier

Unter den Modellen dieser Reihe ist der T700 der einzige, der mit BOGIE-Aufhängung und hydraulischer Sperrung der Hinterachse erhältlich ist.

Was ein BOGIE-Fahrwerk leistet: Es koppelt beide Achsen über eine Pendelkonstruktion. Beide Achsen bleiben auch bei starken Unebenheiten im Bodenkontakt – auf Feldwegen, an Silokanten und auf unbefestigtem Gelände der entscheidende Unterschied. Die Last verteilt sich gleichmäßig, statt dass eine Achse überlastet wird.

Zu beachten: Bei CoC-Ausführung ist das BOGIE-Fahrwerk nicht erhältlich.

550/60-22,5 – die breiteste Bereifung der Reihe

Der T700 läuft serienmäßig auf deutlich breiteren Reifen als die XL-Ausführung, die 385/65 R 22,5 hat.

Warum das zählt: Breite Reifen verteilen die Last auf mehr Fläche – das senkt den Bodendruck und schont Feldwege und Grünland. Zusammen mit dem BOGIE-Fahrwerk ist der Wagen damit für schwierige Bodenverhältnisse ausgelegt.

55° Kippwinkel

Fünf Grad mehr als bei den meisten landwirtschaftlichen Kippern. Bei feuchtem Material, Silage und bindigen Böden entscheidet das darüber, ob die Mulde vollständig leer wird.

Trommelbremse 406 × 140 mm

Die kräftigste Bremse der Reihe – die XL-Ausführung hat 406 × 120 mm.

Warum das zählt: Leer wiegt der Wagen 6,6 Tonnen, beladen 21 – mehr als das Dreifache. Optional sind ALB und ALB Premium erhältlich; für die EU-Typgenehmigung ist der ALB ohnehin Teil des Pakets.

Fallsegel für die Silageernte

Drei Sätze mit 2,3 m, 2,3 m und 1,8 m sind als Zusatzausrüstung erhältlich – nur mit den 830-mm-Aufsätzen.

Wozu sie dienen: Beim Überladen vom Häcksler fällt das Material aus mehreren Metern Höhe. Die Segel bremsen den Fall – das verhindert, dass Häckselgut über die Bordwand hinausgeweht wird, und verteilt es gleichmäßiger in der Mulde.

Universal-Deichsel für oben und unten

Der Wagen passt an Schlepper mit Zugmaul in Bockhöhe ebenso wie an solche mit Hitch-Kupplung – ohne Umbau. Eine Kugelkupplung K80 ist als Zusatzausrüstung erhältlich.

Nachlaufachse als Alternative

Die hintere Nachlaufachse mit hydraulischer Sperrung verkleinert den Wendekreis und schont die Grasnarbe. Zu beachten: Die Achsen sind länger als die Standardachsen, und es sind zusätzliche Hydraulikanschlüsse erforderlich.

Nachlaufachse oder BOGIE? Die Nachlaufachse hilft beim Rangieren und auf Grünland, das BOGIE-Fahrwerk bei grober Unebenheit und Traglast. Beides zusammen ist nicht vorgesehen.

Kornschieber und Sichtfenster

  • Der Kornschieber in der Rückwand lässt Getreide dosiert ab, ohne dass die ganze Heckklappe geöffnet werden muss.
  • Das Sichtfenster aus Gitter und Blechplatte in der Vorderwand zeigt den Füllstand während der Fahrt.

Zulassung

ZulassungswegZul. GesamtgewichtNutzlast
Einzelzulassung DE21.000 kg14.430 kg
innerbetrieblich (technisch)24.000 kgca. 17.430 kg
EU-Typgenehmigung, 40 km/h18.000 kgca. 11.430 kg

Bemerkenswert: Die EU-Typgenehmigung kostet hier nur 422 € – bei der XL-Ausführung sind es 1.751 €.

Zusätzliche Ausrüstung

  • AT- oder EU-Typengenehmigung inkl. Dokumenten
  • Kugelkupplung K80
  • Hydraulischer Stützfuß, einfachwirkend oder klappbar (ohne Aufpreis)
  • Aufsätze 830 mm aus 2-mm-Blech mit klappbarem Gitter-Vorderaufsatz für 34,3 m³
  • BOGIE-Aufhängung mit hydraulischer Sperrung der Hinterachse
  • Hintere Nachlaufachse mit hydraulischer Sperrung
  • 2-Leiter-Druckluftbremse mit ALB oder ALB Premium
  • Fallsegel, 3 Sätze (nur mit 830-mm-Aufsätzen)
  • Auslaufgosse
  • Hintere Anschlüsse für Elektrik, Hydraulik und Pneumatik
  • Anhängerkupplungen verschiedener Hersteller, manuell oder automatisch
  • Metallkotflügel
  • Ersatzrad
  • Warndreieck für langsame Anhänger

Einsatzgebiete

Silage- und Maisernte, Biogasanlagen und Substratlogistik, Hackschnitzel- und Biomasselogistik, Lohnunternehmen, Ackerbaubetriebe, Kompostlogistik, Betriebe mit schwierigen Bodenverhältnissen.

Hinweise zum Betrieb

  • Zulassungsweg vor der Bestellung klären – zwischen Einzelzulassung und EU-Typgenehmigung liegen 3.000 kg.
  • Gesamthöhe prüfen: Mit Aufsätzen misst der Wagen 3.900 mm.
  • Stützlast des Zugfahrzeugs prüfen: bis zu 3.000 kg.
  • Beim Kippen auf ebenen, tragfähigen Untergrund achten – bei 2.990 mm Hublänge liegt der Schwerpunkt hoch.
  • Mulde nicht unter Freileitungen anheben.
  • Vor dem Kippen prüfen, ob die Heckklappe frei öffnen kann.
  • Nach dem Entladen prüfen, ob die Mulde geleert ist.
  • Die technisch zulässigen 24.000 kg gelten nur innerbetrieblich.
  • Das BOGIE-Fahrwerk ist bei CoC-Ausführung nicht erhältlich.
  • Fallsegel sind nur mit den 830-mm-Aufsätzen einsetzbar.
  • Radmuttern nach den ersten Betriebsstunden und danach regelmäßig nachziehen.

Häufige Fragen

Wie viel fasst der Kipper?

23 m³ ohne Aufsätze und 34,3 m³ mit den optionalen 830-mm-Aufsätzen.

Wie viel kann er laden?

14.430 kg bei 21.000 kg zulässigem Gesamtgewicht. Innerbetrieblich sind technisch 24.000 kg zulässig, mit EU-Typgenehmigung 18.000 kg.

Was ist das Besondere an den Aufsätzen?

Der Vorderaufsatz besteht aus einem klappbaren Gitter mit 30 × 30 mm Maschenweite. Das gibt Sicht in die Mulde, lässt beim Beladen die verdrängte Luft entweichen und lässt sich für niedrige Durchfahrten umklappen.

Was ist ein BOGIE-Fahrwerk?

Eine Pendelkonstruktion, die beide Achsen koppelt. Sie hält beide Achsen auch bei starken Unebenheiten im Bodenkontakt und verteilt die Last gleichmäßig. Bei CoC-Ausführung ist sie nicht erhältlich.

Wie hoch ist der Wagen mit Aufsätzen?

3.900 mm – knapp unter der 4-Meter-Grenze. Hofeinfahrten, Silodurchfahrten und Unterführungen sollten vorab geprüft werden.

Wozu die Fallsegel?

Beim Überladen vom Häcksler fällt das Material aus mehreren Metern Höhe. Die Segel bremsen den Fall, verhindern Verwehungen über die Bordwand und verteilen das Häckselgut gleichmäßiger.

Welchen Schlepper brauche ich?

124,8 PS beziehungsweise 91,7 kW und eine Kupplung für 3.000 kg Stützlast. Für das Kippen werden 40 Liter Öl bei 200 bar benötigt.

BOGIE oder Nachlaufachse?

Die Nachlaufachse hilft beim Rangieren und schont die Grasnarbe, das BOGIE-Fahrwerk bei grober Unebenheit und ungleicher Lastverteilung. Beides zusammen ist nicht vorgesehen.