PRONAR Ballenwagen 3-Achs, 13,7 t Nutzlast, 10,8 m Ladefläche
€15,990.00
PRONAR Ballenwagen 3-Achs, 13,7 t Nutzlast, 10,8 m Ladefläche
Serienmäßige Ausrüstung
- Y-Deichsel mit starrer Zugöse Ø 40
- 2-Leiter-Druckluftbremse
- Kurbelbremse
- Elektrischer Anschluss hinten
- Beleuchtungsanlage mit seitlichen Umrissleuchten
- Ladegitter vorne und hinten, klappbar
- Plattformverlängerung (nicht zulässig für den öffentlichen Straßenverkehr)
- Hinterer Unterfahrschutz, homologiert
- Keile mit Halter
- Lackierung: grün RAL 6010
Technische Daten
| Hersteller | PRONAR |
|---|---|
| Produktart | Dreiachs-Ballentransportwagen |
| Zul. Gesamtgewicht | 18.000 kg |
| Eigengewicht | 4.280 kg |
| Nutzlast | 13.720 kg |
| Plattformmaße innen L × B | 9.880 – 10.780 mm × 2.450 mm |
| Gesamtmaße L × B × H | 12.000 × 2.500 × 2.880 mm |
| Ladegitterhöhe ab Ladefläche | 1.700 mm |
| Bodenblechstärke | 3 mm |
| Plattformhöhe | 1.180 mm |
| Spurweite | 1.820 mm |
| Aufhängung | Parabelfederung |
| Bereifung | 500/50-17 |
| Zul. Geschwindigkeit | 40 km/h |
| Erforderliche Schlepperleistung | 93,6 PS / 68,8 kW |
Hinweis: Die Plattformlänge von 10.780 mm gilt mit Plattformverlängerung. Alle aufgeführten Parameter gelten bei Einzelzulassung in Deutschland.
Produktbeschreibung
Dreiachser mit 13,7 Tonnen Nutzlast
Der gefederte Tridem bietet eine Ladefläche von bis zu 10,78 m Länge und 2,45 m Breite bei 13.720 kg Nutzlast. Klappbare Ladegitter vorne und hinten gehören zur Serienausstattung.
Die höchste Nutzlast der Baureihe
Das ist bemerkenswert: Der T026 trägt mehr als die verstärkten Schwestermodelle derselben Größe.
Der Grund liegt im Eigengewicht: Mit 4.280 kg ist die Basisversion leichter als die Ausführungen mit 4-mm-Boden und Profilaufkantung. Bei identischem zulässigem Gesamtgewicht von 18.000 kg bleibt entsprechend mehr für die Ladung.
Für reine Ballentransporte ist das die effizienteste Wahl der Reihe.
13.720 kg – was das in Ballen bedeutet
| Ballenart | Gewicht je Ballen | Anzahl bis zur Nutzlast |
|---|---|---|
| Strohquaderballen | ca. 300 kg | rund 45 |
| Heuquaderballen | ca. 400 kg | rund 34 |
| Silagerundballen | 600 – 900 kg | 15 bis 22 |
Bei Silageballen spielt dieser Wagen seine Stärke aus. Mit 13,7 Tonnen lassen sich auch schwere Rundballen in voller Zahl fahren.
Drei Achsen: mehr als nur Tragkraft
- Geringere Achslast. Die Last verteilt sich auf drei Achsen statt zwei – schonender für Feldwege, Grünland und Hofflächen.
- Ruhigerer Lauf. Der lange Radstand und die Parabelfederung halten den Aufbau bei 40 km/h stabil.
- Reserve bei Teilbeladung. Auch ungleichmäßig beladen bleiben die Achslasten im Rahmen.
Plattformverlängerung serienmäßig
Die Länge wächst von 9.880 auf 10.780 mm – fast einen Meter mehr.
Wichtig: Die Plattformverlängerung ist nicht zulässig für den öffentlichen Straßenverkehr. Sie ist für den Einsatz auf dem Feld und auf dem Betriebsgelände gedacht, wo jeder zusätzliche Ballen pro Fuhre zählt.
Klappbare Ladegitter
- Vorne und hinten – die Ladung ist in Fahrtrichtung und nach hinten gesichert.
- 1.700 mm Höhe über der Ladefläche – hoch genug für mehrere Lagen Ballen.
- Klappbar – für Sperrgut, für die seitliche Beladung und für platzsparendes Abstellen.
Als Zusatzausrüstung gibt es die Ausführung ganz ohne Ladegitter und Plattformverlängerung – sie senkt den Preis um 680 €.
Parabelfederung und 40 km/h
- Schont die Ladung. Silageballen mit Folie reagieren empfindlich auf Stöße – jede beschädigte Folie ist verdorbenes Futter.
- Schont den Wagen. Ungefederte Achsen leiten jeden Schlag in den Rahmen.
- Erlaubt 40 km/h. Bei längeren Transportwegen macht das den Unterschied.
Für die 40-km/h-Zulassung in Deutschland sind Kunststoff-Kotflügel vor und hinter der Hinterachse Pflicht; für Österreich zusätzlich hinter der Vorderachse. Beides ist Zusatzausrüstung.
Zulassung ohne Nutzlastverlust
Auch mit EU-Typgenehmigung bleibt das zulässige Gesamtgewicht bei 18.000 kg – anders als bei vielen anderen PRONAR-Modellen entsteht hier kein Verlust durch den Zulassungsweg.
Zur Bereifung
Serienmäßig sind Diagonalreifen 500/50-17 montiert. Der Hersteller weist darauf hin: Diagonalreifen sollten nur in typisch landwirtschaftlicher Anwendung genutzt werden. Wer überwiegend auf Asphaltstraßen fährt, sollte Radialreifen wählen.
Zusätzliche Ausrüstung
- DE-, AT- oder EU-Typengenehmigung inkl. Dokumenten
- 2-Leiter-Druckluftbremse mit ALB oder ALB Premium
- Ausführung ohne Ladegitter und ohne Plattformverlängerung
- Anhängerkupplungen verschiedener Hersteller
- Werkzeugkasten
- Seitlicher Unterfahrschutz nach 89/297/EWG
- Kunststoff-Kotflügel (Pflicht bei 40-km/h-Zulassung)
- Ersatzradhalter mit Seilwinde, Ersatzrad
- Warndreieck für langsame Anhänger
Einsatzgebiete
Landwirtschaft und Futterbau, Lohnunternehmen, Strohhandel und Ballenlogistik, Pferdebetriebe und Reitanlagen, Biogasanlagen, Garten- und Landschaftsbau, Kommunen.
Hinweise zum Betrieb
- Zulassungsweg vor der Bestellung klären.
- Plattformverlängerung nicht im öffentlichen Straßenverkehr nutzen.
- Für die 40-km/h-Zulassung sind Kotflügel vorgeschrieben.
- Ladung immer niederzurren – auch bei kurzen Wegen und auch bei formschlüssiger Beladung zwischen den Ladegittern.
- Bei Rundballen auf die Rollsicherung achten; die Ladegitter ersetzen keine Zurrgurte.
- Zulässige Höhe beachten: Mit Ladegittern misst der Wagen 2.880 mm.
- Bei 12 m Gesamtlänge Zufahrten und Wendemöglichkeiten vorab prüfen.
- Radmuttern nach den ersten Betriebsstunden und danach regelmäßig nachziehen.
- Reifenwahl an den Einsatz anpassen.
Häufige Fragen
Wie viel kann der Wagen laden?
13.720 kg bei 18.000 kg zulässigem Gesamtgewicht – auch mit EU-Typgenehmigung bleibt es bei 18.000 kg.
Warum trägt die Basisversion mehr als die verstärkten Modelle?
Weil sie leichter ist. Mit 4.280 kg Eigengewicht bleibt bei identischem zulässigem Gesamtgewicht mehr für die Ladung als bei den Ausführungen mit 4-mm-Boden und Profilaufkantung.
Wie lang ist die Ladefläche?
9.880 mm, mit der serienmäßigen Plattformverlängerung 10.780 mm. Die Verlängerung ist nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.
Wie viele Ballen passen darauf?
Das hängt von der Ballenart ab: rund 45 Strohquaderballen, etwa 34 Heuquaderballen oder 15 bis 22 Silagerundballen.
Welchen Schlepper brauche ich?
93,6 PS beziehungsweise 68,8 kW.
Was ist für die 40-km/h-Zulassung nötig?
In Deutschland Kunststoff-Kotflügel vor und hinter der Hinterachse, in Österreich zusätzlich hinter der Vorderachse. Beide Varianten sind Zusatzausrüstung.
Sind die Ladegitter klappbar?
Ja, vorne und hinten, mit 1.700 mm Höhe über der Ladefläche. Eine Ausführung ganz ohne Ladegitter ist ebenfalls erhältlich und senkt den Preis.
Welche Reifen sollte ich wählen?
Serienmäßig sind Diagonalreifen montiert. Der Hersteller empfiehlt sie für typisch landwirtschaftliche Anwendung; wer überwiegend auf Asphalt fährt, sollte Radialreifen wählen.