PRONAR Ballenwagen 2-Achs, 7,3 t Nutzlast, 4-mm-Boden, 40 km/h
€11,390.00
PRONAR Ballenwagen 2-Achs, 7,3 t Nutzlast, 4-mm-Boden, 40 km/h
Serienmäßige Ausrüstung
- Plattform mit seitlicher Profilaufkantung
- Verstärkter Stahlboden, 4 mm
- Y-Deichsel mit starrer Zugöse Ø 40
- 2-Leiter-Druckluftbremse, Trommelbremse 300 × 90 mm
- Kurbelbremse
- Elektrischer Anschluss hinten
- Beleuchtungsanlage mit seitlichen Umrissleuchten
- Ladegitter vorne und hinten, abgerundet und klappbar
- Plattformverlängerung (nicht zulässig für den öffentlichen Straßenverkehr)
- Zurrgurtlöcher an den Plattformrändern und an den Ladegittern
- Hinterer Unterfahrschutz, homologiert
- Keile mit Halter
- Lackierung: grün RAL 6010
Technische Daten
| Hersteller | PRONAR |
|---|---|
| Produktart | Zweiachs-Ballentransportwagen |
| Zul. Gesamtgewicht | 10.000 kg |
| Eigengewicht | 2.700 kg |
| Nutzlast | 7.300 kg |
| Plattformmaße innen L × B | 6.495 – 7.395 mm × 2.517 mm |
| Gesamtmaße L × B × H | 9.135 × 2.550 × 2.899 mm |
| Ladegitterhöhe ab Ladefläche | 1.700 mm |
| Bodenblechstärke | 4 mm |
| Plattformhöhe | 1.130 mm |
| Spurweite | 1.730 mm |
| Aufhängung | Parabelfederung |
| Bereifung | 400/60-15,5 |
| Zul. Geschwindigkeit | 40 km/h |
| Erforderliche Schlepperleistung | 67,6 PS / 49,7 kW |
Hinweis: Die Plattformlänge von 7.395 mm gilt mit Plattformverlängerung. Alle aufgeführten Parameter gelten bei Einzelzulassung in Deutschland.
Produktbeschreibung
Verstärkter Zweiachs-Ballentransportwagen
Der gefederte Tandem bietet eine Ladefläche von bis zu 7,4 m Länge und 2,52 m Breite bei 7.300 kg Nutzlast. Verstärkter 4-mm-Boden, seitliche Profilaufkantung und Zurrgurtlöcher gehören zur Serienausstattung.
Verstärkt heißt: mehr als nur Ballen
Drei Merkmale machen den Wagen universeller als eine Basisausführung:
- 4 mm Bodenblech. Der Boden verträgt punktuelle Lasten – Palettenfüße, Gabelzinken, abgesetzte Maschinen. Ein Ballenwagen wird selten nur mit Ballen beladen.
- Seitliche Profilaufkantung. Sie hält die unterste Lage in Position, statt dass sie beim Bremsen und in Kurven über den Rand wandert.
- Zurrgurtlöcher an Plattform und Ladegittern. Damit lassen sich auch die oberen Lagen niederzurren.
7.300 kg – was das in Ballen bedeutet
| Ballenart | Gewicht je Ballen | Anzahl bis zur Nutzlast |
|---|---|---|
| Strohquaderballen | ca. 300 kg | rund 24 |
| Heuquaderballen | ca. 400 kg | rund 18 |
| Silagerundballen | 600 – 900 kg | 8 bis 12 |
Bei Stroh begrenzt die Ladefläche, bei Silage die Nutzlast.
67,6 PS – passt hinter fast jeden Betriebsschlepper
Bei 7,3 Tonnen Nutzlast und 7,4 m Ladefläche ist das ein moderater Wert. Der Wagen passt damit hinter Schlepper der 75-PS-Klasse.
Ladungssicherung – hier ernst genommen
Rundballen rollen, Quaderballen verrutschen, und beides trifft bei einer Vollbremsung die Fahrerkabine.
Die Zurrpunkte sitzen an zwei Stellen:
- An den Plattformrändern – für die unteren Lagen.
- An den Ladegittern – damit lassen sich auch die oberen Lagen niederzurren, ohne dass der Gurt über die ganze Höhe geführt werden muss.
Optional sind zwei Zurrgurtaufroller vorne erhältlich, die das Auf- und Abgurten deutlich beschleunigen.
Plattformverlängerung serienmäßig
Die Länge wächst von 6.495 auf 7.395 mm – fast einen Meter mehr.
Wichtig: Die Plattformverlängerung ist nicht zulässig für den öffentlichen Straßenverkehr. Sie ist für den Einsatz auf dem Feld und auf dem Betriebsgelände gedacht.
Abgerundete, klappbare Ladegitter
- Vorne und hinten – die Ladung ist in Fahrtrichtung und nach hinten gesichert.
- Abgerundet – die Ballen lassen sich leichter einschieben und werden beim Beladen nicht an Kanten aufgerissen.
- Klappbar – für Sperrgut, für die seitliche Beladung und für platzsparendes Abstellen.
Alternativen: feste Ladegitter oder die Ausführung ganz ohne Ladegitter und Plattformverlängerung, die den Preis um 680 € senkt.
Parabelfederung und 40 km/h
- Schont die Ladung. Silageballen mit Folie reagieren empfindlich auf Stöße – jede beschädigte Folie ist verdorbenes Futter.
- Schont den Wagen. Ungefederte Achsen leiten jeden Schlag in den Rahmen.
- Erlaubt 40 km/h. Bei längeren Transportwegen macht das den Unterschied.
Für die 40-km/h-Zulassung in Deutschland sind Kunststoff-Kotflügel vor und hinter der Hinterachse Pflicht; für Österreich zusätzlich hinter der Vorderachse. Beides ist Zusatzausrüstung.
Zulassung ohne Nutzlastverlust
Auch mit EU-Typgenehmigung bleibt das zulässige Gesamtgewicht bei 10.000 kg – anders als bei vielen anderen PRONAR-Modellen entsteht hier kein Verlust durch den Zulassungsweg.
Auflaufbremse als Alternative
Der Hersteller bietet den T022M auch mit Auflaufbremse an.
Was das ermöglicht: Der Wagen passt dann hinter jedes Fahrzeug mit Anhängekupplung – auch ohne Bremsanschluss. Pick-ups, Unimogs, ältere Schlepper und Kommunalfahrzeuge kommen infrage.
Zur Bereifung
Serienmäßig sind Diagonalreifen 400/60-15,5 montiert. Der Hersteller weist darauf hin: Diagonalreifen sollten nur in typisch landwirtschaftlicher Anwendung genutzt werden. Wer überwiegend auf Asphaltstraßen fährt, sollte Radialreifen wählen.
Zusätzliche Ausrüstung
- DE-, AT- oder EU-Typengenehmigung inkl. Dokumenten
- 2-Leiter-Druckluftbremse mit ALB oder ALB Premium
- Ausführung ohne Ladegitter und ohne Plattformverlängerung
- Feste Ladegitter statt klappbar
- Anhängerkupplungen V. Orlandi oder PRONAR
- Werkzeugkasten
- Seitlicher Unterfahrschutz nach 89/297/EWG
- Zurrgurtaufroller, 2 Stück vorne
- Kunststoff-Kotflügel (Pflicht bei 40-km/h-Zulassung)
- Ersatzradhalter mit Seilwinde, Ersatzrad
- Warndreieck für langsame Anhänger
Einsatzgebiete
Landwirtschaft und Futterbau, Nebenerwerbsbetriebe, Lohnunternehmen, Strohhandel, Pferdebetriebe und Reitanlagen, Biogasanlagen, Garten- und Landschaftsbau, Kommunen.
Hinweise zum Betrieb
- Zulassungsweg vor der Bestellung klären.
- Plattformverlängerung nicht im öffentlichen Straßenverkehr nutzen.
- Für die 40-km/h-Zulassung sind Kotflügel vorgeschrieben.
- Ladung immer niederzurren – auch bei kurzen Wegen und auch bei formschlüssiger Beladung zwischen den Ladegittern.
- Bei Rundballen auf die Rollsicherung achten; die Ladegitter ersetzen keine Zurrgurte.
- Zulässige Höhe beachten: Mit Ladegittern misst der Wagen 2.899 mm.
- Radmuttern nach den ersten Betriebsstunden und danach regelmäßig nachziehen.
- Reifenwahl an den Einsatz anpassen.
Häufige Fragen
Wie viel kann der Wagen laden?
7.300 kg bei 10.000 kg zulässigem Gesamtgewicht – auch mit EU-Typgenehmigung bleibt es bei 10.000 kg.
Wie lang ist die Ladefläche?
6.495 mm, mit der serienmäßigen Plattformverlängerung 7.395 mm. Die Verlängerung ist nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.
Wie viele Ballen passen darauf?
Das hängt von der Ballenart ab: rund 24 Strohquaderballen, etwa 18 Heuquaderballen oder 8 bis 12 Silagerundballen.
Wozu der 4-mm-Boden?
Er verträgt punktuelle Lasten – Palettenfüße, Gabelzinken, abgesetzte Maschinen. Ein Ballenwagen wird selten nur mit Ballen beladen.
Welchen Schlepper brauche ich?
67,6 PS beziehungsweise 49,7 kW.
Was ist für die 40-km/h-Zulassung nötig?
In Deutschland Kunststoff-Kotflügel vor und hinter der Hinterachse, in Österreich zusätzlich hinter der Vorderachse. Beide Varianten sind Zusatzausrüstung.
Gibt es eine Ausführung ohne Druckluftbremse?
Ja, der Wagen ist auch mit Auflaufbremse erhältlich. Er passt dann hinter jedes Fahrzeug mit Anhängekupplung.
Kann ich den Preis senken?
Die Ausführung ohne Ladegitter und ohne Plattformverlängerung senkt den Preis um 680 €. Für reinen Schüttgut- oder Stückguttransport kann das sinnvoll sein.