PRONAR Ballenwagen 2-Achs, 18 t, 13,2 t Nutzlast, verstellbare Gitter
€17,960.00
PRONAR Ballenwagen 2-Achs, 18 t, 13,2 t Nutzlast, verstellbare Gitter
Serienmäßige Ausrüstung
- Plattform mit seitlicher Profilaufkantung
- Fahrgestell mit variablem Querschnitt aus offenen und geschlossenen Profilen
- Fahrgestell für die Montage hydraulischer Bordwände vorbereitet
- Ladegitter mit einstellbarem Neigungswinkel, für Rund- und Quaderballen geeignet
- Plattformverlängerung (nicht zulässig für den öffentlichen Straßenverkehr)
- Zurrgurtlöcher an den Plattformrändern
- Y-Deichsel mit starrer Zugöse Ø 40
- 2-Leiter-Druckluftbremse, Trommelbremse 400 × 120 mm
- Kurbelbremse
- Elektrischer Anschluss hinten
- Beleuchtungsanlage mit seitlichen Umrissleuchten
- Hinterer Unterfahrschutz, homologiert
- Keile mit Halter
- Lackierung: grün RAL 6010
Technische Daten
| Hersteller | PRONAR |
|---|---|
| Produktart | Zweiachs-Ballentransportwagen |
| Zul. Gesamtgewicht | 18.000 kg |
| Eigengewicht | 4.800 kg |
| Nutzlast | 13.200 kg |
| Plattformmaße innen L × B | 8.500 – 9.600 mm × 2.470 mm |
| Gesamtmaße L × B × H | 10.600 × 2.530 × 2.900 mm |
| Höhe der Ladungssicherungsprofile | 1.790 mm ab Ladefläche |
| Bodenblechstärke | 3 mm |
| Plattformhöhe | 1.200 mm |
| Spurweite | 2.060 mm |
| Aufhängung | Parabelfederung |
| Bereifung | 445/45 R 19,5 |
| Zul. Geschwindigkeit | 40 km/h |
| Erforderliche Schlepperleistung | 109,2 PS / 80,3 kW |
Hinweis: Die Plattformlänge von 9.600 mm gilt mit Plattformverlängerung. Alle aufgeführten Parameter gelten bei Einzelzulassung in Deutschland.
Produktbeschreibung
Zweiachser mit 18 Tonnen Gesamtgewicht
Der gefederte Tandem trägt 13.200 kg auf einer Ladefläche von bis zu 9,6 m Länge. Die Ladegitter lassen sich im Neigungswinkel verstellen, das Fahrgestell nimmt auf Wunsch eine hydraulische Ladungssicherung auf.
18 Tonnen auf zwei Achsen – das ist ungewöhnlich
Die Dreiachser der Reihe erreichen dasselbe zulässige Gesamtgewicht. Hier steht es auf zwei Achsen.
Was das bedeutet:
- Kürzer und wendiger. 10,6 m Gesamtlänge statt 12 m – das macht sich in engen Hofdurchfahrten und beim Rangieren bemerkbar.
- Weniger Reifen, weniger Verschleiß. Vier statt sechs Räder senken Anschaffung und Unterhalt.
- Höhere Achslasten. Die Last verteilt sich auf zwei statt drei Achsen – das belastet Feldwege und weichen Boden stärker.
Die verstärkte Trommelbremse 400 × 120 mm ist die konstruktive Antwort auf die höheren Achslasten – sie ist deutlich größer als die 300 × 90 mm der Standardmodelle.
Einstellbare Ladegitter – für Rund- und Quaderballen
Das ist das Merkmal, das dieses Modell von den Standardausführungen unterscheidet.
Warum der Neigungswinkel zählt:
- Quaderballen stehen senkrecht und brauchen ein senkrechtes Gitter, das sie flächig abstützt.
- Rundballen rollen. Ein leicht nach innen geneigtes Gitter hält sie besser in Position, statt dass sie beim Bremsen dagegen drücken und nach oben wandern.
Mit verstellbaren Gittern deckt ein Wagen beide Ballenformen optimal ab – ohne Kompromiss bei der einen oder anderen.
13.200 kg – was das in Ballen bedeutet
| Ballenart | Gewicht je Ballen | Anzahl bis zur Nutzlast |
|---|---|---|
| Strohquaderballen | ca. 300 kg | rund 44 |
| Heuquaderballen | ca. 400 kg | rund 33 |
| Silagerundballen | 600 – 900 kg | 14 bis 22 |
Bei schweren Silageballen spielt dieser Wagen seine Stärke aus – die Nutzlast entspricht der eines Dreiachsers.
Fahrgestell mit variablem Querschnitt
Der Rahmen kombiniert offene und geschlossene Profile.
Warum das konstruktiv sinnvoll ist: Geschlossene Profile sind verwindungssteif, offene lassen sich leichter bauen und an Anbaupunkten bearbeiten. Die Kombination bringt Steifigkeit dort, wo Kräfte wirken, und spart Gewicht, wo keine anliegen.
Hydraulische Ladungssicherung als Option
Das Fahrgestell ist dafür vorbereitet. Die Ladung wird hydraulisch niedergespannt, statt von Hand gegurtet.
Was sie leistet: Bei mehreren Fuhren am Tag spart das erheblich Zeit – und die Sicherung ist reproduzierbar, unabhängig davon, wer fährt.
Was sie kostet – nicht nur im Preis:
- Die Ladefläche bleibt bei 8.500 mm.
- Keine Plattformverlängerung mehr möglich.
- Die Neigung der Ladegitter lässt sich nicht mehr einstellen.
Die Entscheidung fällt damit früh: hydraulische Ladungssicherung oder Flexibilität bei Gittern und Länge – beides zusammen geht nicht.
Plattformverlängerung – auch hydraulisch
Die Länge wächst von 8.500 auf 9.600 mm – über einen Meter mehr. Die Verlängerung ist nicht zulässig für den öffentlichen Straßenverkehr – sie ist für Feld und Betriebsgelände gedacht.
Als Zusatzausrüstung gibt es sie hydraulisch gesteuert. Das ist die praktischere Lösung, wenn der Wagen regelmäßig zwischen Feld und Straße wechselt: Ausfahren und Einfahren geschieht aus der Kabine.
Parabelfederung und 40 km/h
- Schont die Ladung. Silageballen mit Folie reagieren empfindlich auf Stöße – jede beschädigte Folie ist verdorbenes Futter.
- Schont den Wagen. Ungefederte Achsen leiten jeden Schlag in den Rahmen.
- Erlaubt 40 km/h. Bei längeren Transportwegen macht das den Unterschied.
Für die 40-km/h-Zulassung in Deutschland sind Kunststoff-Kotflügel vor und hinter der Hinterachse Pflicht; für Österreich zusätzlich hinter der Vorderachse.
Zulassung ohne Nutzlastverlust
Auch mit EU-Typgenehmigung bleibt das zulässige Gesamtgewicht bei 18.000 kg – anders als bei vielen anderen PRONAR-Modellen entsteht hier kein Verlust durch den Zulassungsweg.
Zusätzliche Ausrüstung
- DE-, AT- oder EU-Typengenehmigung inkl. Dokumenten
- 2-Leiter-Druckluftbremse mit ALB oder ALB Premium
- Hydraulische Ladungssicherung
- Plattformverlängerung hydraulisch gesteuert
- LED-Beleuchtungsanlage 12 V mit seitlichen Umrissleuchten
- Anhängerkupplungen verschiedener Hersteller, manuell oder automatisch
- Werkzeugkasten
- Seitlicher Unterfahrschutz nach 89/297/EWG
- Kunststoff-Kotflügel (Pflicht bei 40-km/h-Zulassung)
- Ersatzrad
- Warndreieck für langsame Anhänger
Einsatzgebiete
Landwirtschaft und Futterbau, Lohnunternehmen, Strohhandel und Ballenlogistik, Pferdebetriebe und Reitanlagen, Biogasanlagen, Betriebe mit engen Hofdurchfahrten, Garten- und Landschaftsbau.
Hinweise zum Betrieb
- Zulassungsweg vor der Bestellung klären.
- Plattformverlängerung nicht im öffentlichen Straßenverkehr nutzen.
- Für die 40-km/h-Zulassung sind Kotflügel vorgeschrieben.
- Hydraulische Ladungssicherung und Plattformverlängerung schließen sich aus.
- Neigungswinkel der Ladegitter an die Ballenform anpassen.
- Ladung immer sichern – auch bei formschlüssiger Beladung zwischen den Ladegittern.
- Achslasten beachten: Bei 18 t auf zwei Achsen ist die Belastung je Achse höher als bei Dreiachsern.
- Zulässige Höhe beachten: Der Wagen misst 2.900 mm.
- Radmuttern nach den ersten Betriebsstunden und danach regelmäßig nachziehen.
Häufige Fragen
Was bringen die einstellbaren Ladegitter?
Quaderballen brauchen ein senkrechtes Gitter, Rundballen ein leicht geneigtes, damit sie nicht nach oben wandern. Mit verstellbarem Neigungswinkel deckt ein Wagen beide Ballenformen optimal ab.
Wie viel kann der Wagen laden?
13.200 kg bei 18.000 kg zulässigem Gesamtgewicht – auch mit EU-Typgenehmigung bleibt es bei 18.000 kg.
Warum 18 Tonnen auf nur zwei Achsen?
Der Wagen ist kürzer und wendiger als die Dreiachser der Reihe und kommt mit vier statt sechs Rädern aus. Dafür sind die Achslasten höher – darauf antwortet die verstärkte Trommelbremse 400 × 120 mm.
Wie lang ist die Ladefläche?
8.500 mm, mit der serienmäßigen Plattformverlängerung 9.600 mm. Die Verlängerung ist nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.
Wie viele Ballen passen darauf?
Das hängt von der Ballenart ab: rund 44 Strohquaderballen, etwa 33 Heuquaderballen oder 14 bis 22 Silagerundballen.
Lohnt sich die hydraulische Ladungssicherung?
Bei mehreren Fuhren täglich ja – sie spart Zeit und macht die Sicherung reproduzierbar. Sie schließt allerdings die Plattformverlängerung und die Neigungseinstellung der Ladegitter aus.
Welchen Schlepper brauche ich?
109,2 PS beziehungsweise 80,3 kW.
Was ist für die 40-km/h-Zulassung nötig?
In Deutschland Kunststoff-Kotflügel vor und hinter der Hinterachse, in Österreich zusätzlich hinter der Vorderachse. Beide Varianten sind Zusatzausrüstung.