PL-S 1100/10/3 D, with star-delta system – PROFI-LINE "SILENT" compressor
€3,676.25
PL-S 1100/10/3 D, with star-delta system – PROFI-LINE "SILENT" compressor
Lieferumfang
- 1 × ELMAG schallgedämmtes Kompressoraggregat mit 3-l-Druckausgleichsbehälter
- Automatische Stern-Dreieck-Schaltung inkl. Schütz und Motorschutzrelais
- Magnetventil für Anlaufentlastung
- Luftansaugfilter mit Schalldämmung
- Sicherheits- und Rückschlagventil
- Externe Kondensatableitung mittels Kugelhahn
- Zentrales Bedienpult
- Betriebsanleitung mit CE-Konformität
Zwingend erforderlich (nicht im Lieferumfang):
- Externer Druckluftbehälter nebst Montagevorbereitung und Verbindungstechnik
Zubehör (optional):
- Kältetrockner zur Ergänzung
- Automatischer Kondensatableiter
- Filterkombinationen
Hinweis: Für dieses Aggregat bietet der Hersteller ein Komplettpaket an, das einen stehenden 270-l-Kessel, die Montagevorbereitung, eine flexible Druckleitung von 175 cm und die Verschraubungen enthält.
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | ELMAG |
| Produktart | Schallgedämmtes Kompressoraggregat |
| Effektive Liefermenge | 806 l/min |
| Ansaugleistung | 1.074 l/min |
| Max. Betriebsdruck | 10 bar |
| Druckausgleichsbehälter | 3 l |
| Externer Kessel | erforderlich |
| Motorleistung | 7,5 kW / 10 PS |
| Netzanschluss | 400 V / 50 Hz |
| Anlaufart | automatische Stern-Dreieck-Schaltung |
| Aggregatdrehzahl | 1.000 U/min |
| Antrieb | Keilriemenantrieb, indirekt |
| Schalldruckpegel | 68 dB(A) |
| Abmessungen L × B × H | 900 × 700 × 1.000 mm |
| Gewicht | 220 kg |
| Prüfung | EURO-NORM geprüft, CE-zertifiziert |
Produktbeschreibung
Schallgedämmtes Kompressoraggregat von ELMAG – 806 l/min bei 68 dB(A)
Dieses Modell ist das Aggregat ohne Kessel in der stärksten 10-bar-Variante: 806 l/min effektive Liefermenge, automatische Stern-Dreieck-Schaltung und nur 68 dB(A) – zur freien Kombination mit einem Druckluftbehälter nach Wahl.
Die hochwirksame Schalldämmung hält den Schalldruck bei 68 dB(A) – das entspricht normaler Gesprächslautstärke.
Wichtig vor dem Kauf: Ein externer Kessel ist erforderlich
Der Hersteller weist ausdrücklich darauf hin: Ab dem Modell PLS 500/10 D ist ein externer Druckluftbehälter erforderlich.
Das Aggregat verfügt lediglich über einen 3-Liter-Druckausgleichsbehälter – dieser ist kein Speicher, sondern dient dem Druckausgleich zwischen Verdichter und Netz.
Was zusätzlich zu beschaffen ist:
- Ein Druckluftbehälter in passender Größe
- Die passende Montagevorbereitung
- Eine flexible Druckleitung zur Schwingungsentkopplung
- Verschraubungen und Nippel
Der einfachere Weg: Für dieses Aggregat gibt es ein abgestimmtes Komplettpaket mit stehendem 270-Liter-Kessel, Montagevorbereitung, flexibler Druckleitung und allen Verschraubungen. Wer keinen Behälter besitzt und keine Sonderlösung braucht, fährt damit einfacher.
Wann der Kauf ohne Kessel sinnvoll ist:
Vorhandener Behälter. In gewachsenen Druckluftanlagen ist der Speicher oft schon da; hier wird nur die Erzeugung erneuert.
Größerer Kessel gewünscht. Bei 806 l/min Liefermenge kann ein Behälter über 270 Liter sinnvoll sein – wer viel puffern will, wählt frei.
Getrennte Aufstellung. Aggregat und Kessel müssen nicht nebeneinander stehen – der Kessel kann im Nebenraum, das Aggregat am Arbeitsplatz stehen.
Anpassung an vorhandene Netze.
806 l/min Liefermenge – die Leistungsklasse
Bei diesem Modell sind beide Werte ausgewiesen:
Ansaugleistung 1.074 l/min – die angesaugte Luftmenge.
Liefermenge 806 l/min – die tatsächlich abgegebene Menge.
Für die Auslegung eines Werkzeugs ist ausschließlich die Liefermenge maßgeblich. Viele Hersteller nennen nur die höhere Ansaugleistung.
806 l/min sind eine gewerbliche Leistungsklasse. Damit lassen sich mehrere Arbeitsplätze gleichzeitig versorgen oder dauerluftintensive Werkzeuge betreiben: Druckluft-Schleifer, Meißelhämmer im Dauereinsatz, Sandstrahlarbeiten und größere Lackierpistolen.
Automatische Stern-Dreieck-Schaltung – Serienausstattung
Das Gerät ist mit automatischer Stern-Dreieck-Schaltung inklusive Schütz und Motorschutzrelais ausgestattet.
Warum das bei 7,5 kW notwendig ist: Ein Drehstrommotor zieht beim Direktanlauf ein Vielfaches seines Nennstroms. Bei 7,5 kW wäre das ein erheblicher Netzstoß – mit Spannungseinbrüchen, ausgelösten Sicherungen und Belastung des Hausanschlusses.
Der Stern-Dreieck-Anlauf reduziert den Anlaufstrom auf etwa ein Drittel. Er schont zudem Riemen und Antriebsstrang durch sanfteres Hochlaufen.
Dass Schütz und Motorschutzrelais bereits integriert sind, spart erheblichen Installationsaufwand: Bei einem Aggregat ohne diese Ausstattung müsste der Elektriker die komplette Schaltung im Schaltschrank aufbauen.
Magnetventil für Anlaufentlastung
Das Magnetventil für die Anlaufentlastung entlüftet beim Abschalten die Druckleitung zwischen Verdichter und Rückschlagventil.
Der Nutzen: Der Motor startet gegen drucklosen Verdichter – nicht gegen anstehenden Systemdruck. Das reduziert das Anlaufmoment zusätzlich und schont Motor, Riemen und Kurbeltrieb bei jedem Start.
In Verbindung mit der Stern-Dreieck-Schaltung ergibt das einen sehr sanften, netzschonenden Anlauf.
Robuster Grauguss-Zylinder mit Kühlrippen
Der Kompressorzylinder besteht aus Grauguss mit großflächigen Kühlrippen – bei Kolbenkompressoren der bewährte Zylinderwerkstoff: verschleißfest, formstabil unter Temperaturwechsel und mit guten Notlaufeigenschaften.
Dazu kommen Hochleistungs-Präzisionskolben, ein Nachkühler aus Alu-Druckguss mit großflächigen, tiefen Kühlrippen und ein großzügiges, strömungsoptimiertes Guss-Lüfterrad für eine wirksame Kühlung des Aggregats.
Der Nachkühler senkt die Temperatur der verdichteten Luft, bevor sie ins Netz geht – der wichtigste Beitrag zur Druckluftqualität: Kühlere Luft kondensiert weniger im Leitungsnetz.
Nur 1.000 U/min – die niedrigste Drehzahl der Baureihe
Der indirekte, optimierte Antrieb über Keilriemen mit großzügiger Übersetzung ist die Voraussetzung für die niedrige Aggregatdrehzahl von 1.000 U/min und entkoppelt Motor und Verdichter mechanisch.
Der Hersteller nennt vier Folgen der niedrigen Drehzahl:
Geräuscharmer Betrieb – der wesentliche Beitrag zu den 68 dB(A).
Optimierter Wirkungsgrad. Langsam laufende Verdichter arbeiten effizienter.
Niedrige Drucklufttemperatur.
Geringe Kondensatentwicklung und sehr gute Druckluftqualität.
Und – oft übersehen – längere Lebensdauer. Ein Verdichter, der nur mit 1.000 U/min läuft, verschleißt entsprechend langsamer. Bei einem gewerblich genutzten Aggregat ist das der wesentliche Werterhaltungsfaktor.
68 dB(A) bei 7,5 kW – die Einordnung
Ein offener Kompressor dieser Leistungsklasse liegt typischerweise bei 90 bis 100 dB(A). Da die Dezibelskala logarithmisch ist, bedeutet der Unterschied eine Reduktion auf etwa ein Sechstel der empfundenen Lautstärke.
Aufstellung im Arbeitsbereich möglich statt in einem separaten Kompressorraum – das spart Raum, Verrohrung und Baukosten. Kein Gehörschutz erforderlich – Pflicht wäre er ab 85 dB(A). Kommunikation bleibt möglich.
Der Hersteller nennt geräuschsensible Produktionsbereiche und Büroumgebungen ausdrücklich als Zielanwendungen.
Luftansaugfilter mit Schalldämmung
Der Ansaugfilter ist schallgedämmt ausgeführt. Das ist konsequent: Bei einem gekapselten Kompressor wäre die Ansaugöffnung sonst die lauteste Stelle – Ansauggeräusche gehören zu den auffälligsten Schallanteilen eines Kolbenkompressors.
Sicherheits- und Rückschlagventil, externe Kondensatableitung
Das Sicherheitsventil begrenzt den Systemdruck.
Das Rückschlagventil verhindert, dass Druckluft aus dem Kessel in den stehenden Verdichter zurückströmt.
Die externe Kondensatableitung mittels Kugelhahn erlaubt das Ablassen des im Aggregat anfallenden Kondensats von außen.
Kompakte Bauform: 900 × 700 × 1.000 mm bei 220 kg
Ohne Kessel ist das Aggregat entsprechend kompakt – weniger als einen Meter hoch und mit rund 0,6 m² Standfläche.
Das erweitert die Aufstellmöglichkeiten erheblich: unter Arbeitsplatten, in Nischen, in Technikräumen mit begrenzter Höhe – oder eben getrennt vom Kessel.
Zentrales Bedienpult
Alle Modelle der Baureihe sind mit einem zentralen Bedienpult ausgestattet. Bei einem gekapselten Kompressor ist das funktionsnotwendig: Was hinter der Schalldämmung liegt, muss von außen bedien- und ablesbar sein.
Erweiterbar mit Kältetrockner
Der Hersteller weist auf die einfache Ergänzung mit einem Kältetrockner hin – sinnvoll, sobald die Druckluft für Lackierarbeiten, Steuerungen, Pneumatikventile oder empfindliche Prozesse genutzt wird.
Die niedrige Drucklufttemperatur dieses Aggregats mit Nachkühler ist dabei eine gute Ausgangsbasis: Je kühler die Luft ankommt, desto weniger muss der Trockner leisten.
Was zu beachten ist
Externen Druckluftbehälter einplanen – zwingend erforderlich. Alternativ das Komplettpaket mit 270-l-Kessel wählen.
Flexible Druckleitung verwenden, keine starre Verrohrung zwischen Aggregat und Kessel – sonst gehen Vibrationen direkt in Behälter und Verschraubungen.
Elektrischer Anschluss durch eine Elektrofachkraft; auf die richtige Drehrichtung achten. Schütz und Motorschutzrelais sind bereits integriert.
Kondenswasser regelmäßig ablassen – am Aggregat über den Kugelhahn, am Kessel separat.
Ölstand regelmäßig prüfen und Wechselintervalle einhalten.
Ansaugfilter sauber halten. Ein zugesetzter Filter senkt die Leistung und erhöht die Temperatur.
Ausreichende Belüftung sicherstellen. Bei 7,5 kW fällt erhebliche Abwärme an; die Lüftungsöffnungen dürfen nicht zugestellt werden.
Liefermenge, nicht Ansaugleistung für die Werkzeugauslegung heranziehen: 806 l/min.
Sicherheitsventil nicht verstellen oder blockieren.
Vor Wartungsarbeiten Netztrennung sicherstellen und System vollständig entlüften.
Nie mit Druckluft auf Personen richten oder Kleidung ausblasen.
Druckbehälter unterliegen der Prüfpflicht. Für den zu beschaffenden Kessel gelten je nach Volumen und Druck Anforderungen an wiederkehrende Prüfungen; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung und die einschlägigen DGUV-Vorschriften. Die Prüffristen sind bei der Kesselwahl mit zu bedenken.
Herstellerqualität: 2 Jahre Vollgarantie, erweiterbar auf 3 Jahre bei Registrierung; Ersatzteilversorgung über 15 Jahre.
Typische Einsatzgebiete
Gewerbliche Werkstätten und Produktionsbetriebe, Erneuerung der Erzeugung in bestehenden Druckluftnetzen, getrennte Aufstellung von Aggregat und Kessel, Karosserie- und Lackierbetriebe, Kfz- und Landmaschinenwerkstätten, Metallbau und Schlossereien, Schreinereien und Tischlereien, Pneumatik- und Steuerungstechnik, Montage- und Fertigungslinien, geräuschsensible Produktionsbereiche, Anlagen mit bereits vorhandenem Druckluftbehälter, mehrere Arbeitsplätze an einem Netz.
Häufige Fragen
Ist ein Druckluftbehälter im Lieferumfang?
Nein. Der Hersteller weist ausdrücklich darauf hin, dass ab Modell PLS 500/10 D ein externer Kessel erforderlich ist. Der eingebaute 3-Liter-Behälter dient nur dem Druckausgleich, nicht der Speicherung.
Gibt es das auch als Komplettpaket?
Ja. Für dieses Aggregat bietet der Hersteller ein abgestimmtes Paket mit stehendem 270-Liter-Kessel, Montagevorbereitung, flexibler Druckleitung und allen Verschraubungen an.
Wann sollte ich das Aggregat ohne Kessel wählen?
Wenn bereits ein passender Behälter vorhanden ist, wenn ein größerer als 270 Liter gewünscht wird – bei 806 l/min durchaus sinnvoll – oder wenn Aggregat und Kessel getrennt aufgestellt werden sollen.
Was ist der Unterschied zwischen Ansaugleistung und Liefermenge?
Ansaugleistung (1.074 l/min) ist die angesaugte Luftmenge, Liefermenge (806 l/min) die tatsächlich abgegebene. Für die Auslegung eines Werkzeugs ist ausschließlich die Liefermenge maßgeblich.
Was lässt sich mit 806 l/min betreiben?
Mehrere Arbeitsplätze gleichzeitig oder dauerluftintensive Werkzeuge: Druckluft-Schleifer, Meißelhämmer im Dauereinsatz, Sandstrahlarbeiten und größere Lackierpistolen.
Was ist eine Stern-Dreieck-Schaltung und warum ist sie hier verbaut?
Eine Anlaufschaltung, die den Anlaufstrom auf etwa ein Drittel reduziert. Bei 7,5 kW wäre der Direktanlauf ein erheblicher Netzstoß – mit Spannungseinbrüchen, ausgelösten Sicherungen und Belastung des Hausanschlusses. Schütz und Motorschutzrelais sind bereits integriert – das spart erheblichen Installationsaufwand im Schaltschrank.
Wozu das Magnetventil für Anlaufentlastung?
Es entlüftet beim Abschalten die Leitung zwischen Verdichter und Rückschlagventil. Der Motor startet dadurch gegen drucklosen Verdichter statt gegen anstehenden Systemdruck – das schont Motor, Riemen und Kurbeltrieb bei jedem Start.
Warum läuft das Aggregat nur mit 1.000 U/min?
Wegen geräuscharmem Betrieb, optimiertem Wirkungsgrad, niedriger Drucklufttemperatur und geringer Kondensatentwicklung – und längerer Lebensdauer, weil ein langsamer laufender Verdichter langsamer verschleißt.
Wie laut ist das Aggregat?
68 dB(A) – normale Gesprächslautstärke. Ein offener Kompressor dieser Leistungsklasse liegt bei 90 bis 100 dB(A); der Unterschied bedeutet eine Reduktion auf etwa ein Sechstel der empfundenen Lautstärke. Gehörschutz wäre erst ab 85 dB(A) Pflicht.
Wozu der schallgedämmte Ansaugfilter?
Weil die Ansaugöffnung bei einem gekapselten Kompressor sonst die lauteste Stelle wäre – Ansauggeräusche gehören zu den auffälligsten Schallanteilen eines Kolbenkompressors.
Wie groß ist das Aggregat?
900 × 700 × 1.000 mm bei 220 kg – weniger als einen Meter hoch. Das erlaubt Aufstellung unter Arbeitsplatten, in Nischen und in Technikräumen mit begrenzter Höhe.
Brauche ich Drehstrom?
Ja, bei 7,5 kW zwingend. Der Anschluss ist von einer Elektrofachkraft auszuführen; auf die richtige Drehrichtung achten.
Kann ich einen Kältetrockner ergänzen?
Ja – sinnvoll für Lackierarbeiten, Steuerungen, Pneumatikventile und empfindliche Prozesse. Die niedrige Drucklufttemperatur dieses Aggregats mit Nachkühler ist dabei eine gute Ausgangsbasis.
| Container volume: | 3L |
|---|---|
| Gerätetyp : | Schallgedämmter Kompressor |
| Liefermenge l/min: | 701–1.000 l/min |
| Max. pressure (bar): | 10 bar |
| Schalldruckpegel dB(A): | 68 dB(A) |
| Stromart: | 3-phasig (400 V) |