MESTO Drucksprüher 1,5 l für Säuren, FPM, pH 1–9, 3 bar
€23.95
MESTO Drucksprüher 1,5 l für Säuren, FPM, pH 1–9, 3 bar
Lieferumfang
- Drucksprüher mit Kunststoffbehälter, 1,5 l Füllinhalt
- PP-Handpumpe mit geschlossenem Pumpenkopf
- Verstellbare Kunststoffdüse
- Sicherheitsventil
Technische Daten
| Hersteller | MESTO |
|---|---|
| Produktart | Drucksprüher, handbetrieben |
| Füllinhalt | 1,5 l |
| Gesamtinhalt | 1,6 l |
| Max. Betriebsdruck | 3 bar |
| Max. Temperatur | 30 °C |
| Anwendungsbereich | pH 1 – 9 |
| Leergewicht | 410 g |
| Behältermaterial | Kunststoff (Polyethylen) mit Füllskala |
| Pumpe | Polypropylen (PP), geschlossener Pumpenkopf |
| Dichtungen | FPM (Viton) |
| Düse | Kunststoff, verstellbar |
| Sicherheitsventil | ja |
| Besonderheiten | Überzugsrohr, beschichtete Feder |
Produktbeschreibung
Drucksprüher für stark säurehaltige Flüssigkeiten
Der handliche Sprüher fasst 1,5 Liter und arbeitet mit bis zu 3 bar. FPM-Dichtungen, ein Überzugsrohr und eine beschichtete Feder machen ihn auch bei aggressivsten Mitteln zu einem zuverlässigen und langlebigen Helfer.
pH 1 bis 9 – der entscheidende Wert
Das ist der Grund, dieses Gerät zu wählen.
Was pH 1 bedeutet: stark sauer. Genau dort scheitern gewöhnliche Drucksprüher – nicht am Behälter, sondern an den Kleinteilen im Inneren.
Typische Mittel in diesem Bereich:
- Felgenreiniger und saure Fahrzeugreiniger
- Kalk- und Zementschleierentferner
- Sanitärreiniger und Urinsteinlöser
- Rostumwandler und Beizmittel
Die drei Details, die den Unterschied machen
Ein Sprüher versagt nie am Behälter. Er versagt an Dichtung, Ventil und Feder.
| Bauteil | Lösung | Warum |
|---|---|---|
| Dichtungen | FPM (Viton) | beständig gegen starke Säuren, Öle und viele Lösungsmittel |
| Rückschlagventil | Überzugsrohr | kommt nicht direkt mit der Flüssigkeit in Kontakt |
| Feder | Spezialbeschichtung | Metallfedern korrodieren in Säure sonst binnen Wochen |
Warum die Feder so oft übersehen wird: Sie sitzt tief im Pumpenkörper und ist aus Metall. Bei säurehaltigen Medien rostet sie durch – die Pumpe baut keinen Druck mehr auf, und das Gerät ist unbrauchbar. Von außen sieht man dem Sprüher nichts an.
Geschlossener Pumpenkopf
Er schützt vor Verschmutzung.
Warum das im Reinigungsgewerbe zählt: Der Sprüher steht auf Böden, in Werkstattwagen und auf Baustellen. Staub, Späne und Schmutz, die in den Pumpenkörper gelangen, wirken wie Schmirgel auf Dichtung und Kolben.
Verstellbare Düse
Die Kunststoffdüse sorgt für feine, gleichmäßige Zerstäubung und lässt sich verstellen.
Was das ermöglicht: Vom feinen Nebel für flächiges Benetzen bis zum gebündelten Strahl für gezielte Stellen – ohne Düsenwechsel.
Der praktische Fall: Felgen werden gezielt eingesprüht, eine Sanitärfläche flächig benetzt. Ein Gerät deckt beides ab.
Gesprüht wird nur auf Tastendruck
Der Druck wird über die Handpumpe aufgebaut und bleibt im Behälter gespeichert.
Der Unterschied zum Pumpzerstäuber: Bei einer einfachen Sprühflasche muss für jeden Sprühstoß der Hebel gezogen werden. Das ermüdet die Hand und liefert ein ungleichmäßiges Sprühbild.
Beim Drucksprüher wird einmal aufgepumpt, dann sprüht das Gerät auf Tastendruck gleichmäßig weiter.
Behälter mit Füllskala
Die Skala ist in den Behälter eingeprägt.
Warum das bei Konzentraten wichtig ist: Saure Reiniger werden fast immer verdünnt. Ohne Skala wird nach Gefühl dosiert – zu stark angesetzt greift das Mittel Oberflächen an, zu schwach wirkt es nicht.
410 Gramm – auch über Kopf zu führen
Das Gerät ist leicht.
Was das praktisch bedeutet: Bei Arbeiten an Radläufen, unter Fahrzeugen und an Deckenflächen lässt es sich einhändig führen, ohne dass der Arm ermüdet.
Farbige Spritzrohre als Option
Optional sind farbige Spritzrohre in grün, blau und rot erhältlich – zur Bestimmung des Einsatzbereichs.
Warum das mehr ist als Optik: In Betrieben stehen oft mehrere Sprüher nebeneinander – mit saurem Reiniger, alkalischem Reiniger und Desinfektionsmittel. Werden sie verwechselt, entstehen im besten Fall unwirksame Mischungen, im schlechtesten gefährliche Reaktionen.
Farbcodierung löst das – und ist in vielen Reinigungsbetrieben ohnehin Teil des Hygienekonzepts.
Die Temperaturgrenze von 30 °C
Der Hersteller nennt 30 °C als maximale Temperatur des Mediums.
Warum das eine echte Grenze ist: Warme Flüssigkeit erhöht den Druck im Behälter und beschleunigt den Angriff auf Dichtungen und Kunststoff. Heißes Reinigungswasser gehört nicht in dieses Gerät.
Einsatzgebiete
Reinigungsgewerbe und Gebäudereinigung, Industrie- und Fahrzeugreinigung, Desinfektion, Korrosionsschutz, Imprägnieren, Werkstätten und Kfz-Betriebe, Sanitärreinigung, Baugewerbe und Handwerk.
Hinweise zum Betrieb
- Anwendungsbereich pH 1 bis 9 einhalten – stark alkalische Mittel über pH 9 sind nicht vorgesehen.
- Maximale Medientemperatur von 30 °C nicht überschreiten.
- Den maximalen Betriebsdruck von 3 bar nicht überschreiten.
- Das Sicherheitsventil darf nicht unwirksam gemacht werden.
- Beständigkeit für das konkrete Mittel prüfen – das Sicherheitsdatenblatt gibt Auskunft. Der Hersteller stellt eine Chemikalienbeständigkeitsliste bereit.
- Vor dem Öffnen des Behälters den Druck ablassen.
- Bei säurehaltigen Mitteln Schutzhandschuhe und Schutzbrille tragen.
- Nur in gut belüfteten Bereichen arbeiten.
- Für jedes Mittel ein eigenes Gerät verwenden – farbige Spritzrohre helfen bei der Zuordnung.
- Niemals saure und alkalische Mittel mischen.
- Nach jedem Einsatz mit klarem Wasser spülen – Säurereste greifen auch beständige Werkstoffe über die Zeit an.
- Dichtungen und bewegliche Teile regelmäßig mit Spezialfett auf Silikonbasis einfetten – das erleichtert die Handhabung und verlängert die Lebensdauer der Dichtungen.
- Gerät drucklos und frostfrei lagern.
Häufige Fragen
Für welche Mittel ist der Sprüher geeignet?
Für Flüssigkeiten im Bereich pH 1 bis 9 – insbesondere stark säurehaltige Mittel wie Felgenreiniger, Kalk- und Zementschleierentferner, Sanitärreiniger und Rostumwandler.
Was ist das Überzugsrohr?
Ein Bauteil, das dafür sorgt, dass das Rückschlagventil nicht direkt mit der Flüssigkeit in Kontakt kommt. Das verbessert die Chemikalienbeständigkeit.
Warum eine beschichtete Feder?
Metallfedern korrodieren in säurehaltigen Medien. Die Pumpe baut dann keinen Druck mehr auf – und von außen sieht man dem Gerät nichts an. Die Spezialbeschichtung verhindert das.
Wie viel fasst der Sprüher?
1,5 Liter Füllinhalt bei 1,6 Litern Gesamtinhalt. Der Behälter hat eine Füllskala.
Wie hoch darf die Temperatur sein?
Maximal 30 °C. Warme Flüssigkeit erhöht den Druck im Behälter und beschleunigt den Angriff auf Dichtungen und Kunststoff.
Lässt sich die Düse einstellen?
Ja, vom feinen Nebel bis zum gebündelten Strahl – ohne Düsenwechsel.
Warum FPM-Dichtungen?
FPM ist ein Fluorkautschuk mit guter Beständigkeit gegenüber Kohlenwasserstoffen, Ölen, starken Säuren sowie aromatischen und chlorhaltigen Lösungsmitteln.
Gibt es farbige Spritzrohre?
Ja, optional in Grün, Blau und Rot zur Kennzeichnung des Einsatzbereichs – in Betrieben mit mehreren Sprühern verhindert das Verwechslungen.