- incl. electronic torque monitoring - 14 pcs. quick-change chuck with slip clutch, DIN 371/379 mount – EGM 316 thread cutting arm M3 – M16
€1,088.00
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- incl. electronic torque monitoring - 14 pcs. quick-change chuck with slip clutch, DIN 371/379 mount – EGM 316 thread cutting arm M3 – M16
Lieferumfang
- 1 × ELMAG Gewindeschneidarm
- 14 × Schnellwechselfutter mit integrierter Rutschkupplung, Aufnahme DIN 371/379
- Bedienungsanleitung
Optional: Untergestell
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Hersteller | ELMAG |
| Produktart | Gewindeschneidarm mit elektronischer Drehmomentüberwachung |
| Gewindebereich | M3 – M16 |
| Armradius | 1.100 mm |
| Aufnahme | DIN 371 / 379, 14 mm |
| Schwenkbereich | 0 – 90° |
| Drehzahl | 0 – 312 U/min, stufenlos |
| Motor | Servomotor, 600 W |
| Netzanschluss | 230 V |
| Bedienung | hochauflösendes Touchdisplay |
| Betriebsarten | manueller und automatischer Gewindeschneidmodus |
| Schutz | digitale Drehmomentüberwachung, Rutschkupplung im Futter |
| Gewindetiefe | digital einstellbar |
| Bearbeitung | vertikal und horizontal |
| Gewicht | 25 kg |
Produktbeschreibung
Gewindeschneidarm von ELMAG – Gewinde in jedem Winkel, ohne Bohrmaschine
Der schwenkbare Schneidarm mit großem Radius ermöglicht die einfache Positionierung des Gewindebohrers am Werkstück. Gewindeschneiden ist in jedem gewünschten Winkel von 0° bis 90° möglich.
Das Gerät ist für Stahl, Edelstahl und Aluminium geeignet – der Hersteller nennt zudem Kupfer, Eisen, Holz und Kunststoff.
Warum ein Gewindeschneidarm die bessere Lösung ist
Gewindeschneiden ist der Arbeitsschritt, bei dem in der Werkstatt am meisten schiefgeht:
Von Hand mit Windeisen – kraftraubend, langsam, und der Gewindebohrer steht selten exakt senkrecht. Schiefe Gewinde sind die Folge.
In der Ständerbohrmaschine – nur senkrecht, nur was unter die Spindel passt. Bei einem großen oder sperrigen Werkstück ist Schluss.
Der Gewindeschneidarm löst beides: Das Werkstück bleibt liegen, der Arm kommt zum Gewinde. Bei 1.100 mm Radius erreicht man praktisch jede Stelle auf einem normalen Werktisch – ohne umzuspannen, ohne zu heben.
0° bis 90° Schwenkbereich
Gewinde entstehen nicht nur senkrecht. Schräge Flansche, angeschweißte Laschen, Winkelprofile, Rohrverbinder – überall dort liegt die Gewindeachse anders.
Mit stufenloser Schwenkung von 0° bis 90° wird das Gewinde in der tatsächlich benötigten Richtung geschnitten. Das ist mit einer Bohrmaschine nur über aufwendige Aufspannungen zu erreichen – oder gar nicht.
Ebenso wichtig: Der Arm hält den Gewindebohrer exakt in der eingestellten Achse. Das verhindert genau den Fehler, der beim Handgewindeschneiden am häufigsten passiert – das Verkanten.
Elektronische Drehmomentüberwachung – der Bruchschutz
Das ist das zentrale Merkmal. Gewindebohrer sind teuer und brechen leicht – besonders in kleinen Größen wie M3 oder M4.
Der klassische Ablauf beim Bruch: Der Bohrer sitzt fest, man dreht weiter, er bricht ab – und steckt im Werkstück. Ein abgebrochener Gewindebohrer ist oft nicht mehr zu entfernen, das Bauteil ist Ausschuss.
Die digitale Drehmomentüberwachung greift vorher ein: Sie erfasst das Moment elektronisch und stoppt, bevor die Bruchgrenze erreicht ist.
Zusätzlich sitzt in jedem Schnellwechselfutter eine mechanische Rutschkupplung – ein zweiter, unabhängiger Schutz, der schlagartige Blockaden abfängt, für die die Elektronik zu langsam wäre.
Zwei Schutzebenen bei einem Werkzeug, dessen Bruch regelmäßig das ganze Werkstück kostet – das ist die eigentliche Wirtschaftlichkeitsrechnung dieses Geräts.
Digitale Gewindetiefeneinstellung
Über das Touchdisplay lässt sich die Gewindetiefe exakt vorgeben.
Der Nutzen zeigt sich bei Sacklochgewinden: Zu tief bedeutet Bohrergrundberührung und Bruch, zu flach bedeutet, dass die Schraube nicht fasst.
Mit digitaler Tiefenvorgabe stoppt das Gerät automatisch – bei jedem Gewinde gleich, ohne dass der Bediener mitzählen oder abschätzen muss. Bei Serienteilen ist das entscheidend.
Manueller und automatischer Gewindeschneidmodus
Manuell – der Bediener steuert Ein- und Ausfahren. Sinnvoll bei Einzelgewinden, unbekanntem Material und schwer zugänglichen Stellen.
Automatisch – das Gerät fährt bis zur eingestellten Tiefe ein, reversiert und fährt heraus. Ein Auslösen, ein fertiges Gewinde. Bei Serienarbeit vervielfacht das den Durchsatz.
Servomotor mit stufenloser Drehzahl 0–312 U/min
Ein Servomotor statt eines einfachen Elektromotors bringt zwei Vorteile:
Volles Drehmoment ab Drehzahl null. Beim Gewindeschneiden wird aus dem Stillstand angeschnitten – genau dort braucht man die Kraft.
Exakte Drehzahlregelung. Der Servo hält die eingestellte Drehzahl auch dann, wenn der Widerstand steigt.
Die stufenlose Regelung bis 312 U/min deckt den gesamten Gewindebereich ab: niedrige Drehzahl für M16 in Edelstahl, höhere für M3 in Aluminium. Die richtige Drehzahl ist beim Gewindeschneiden entscheidend – zu schnell bedeutet Bruch, zu langsam bedeutet Reiben statt Schneiden.
14 Schnellwechselfutter im Lieferumfang
Die 14 Schnellwechselfutter mit Aufnahme nach DIN 371/379 decken den gesamten Bereich M3 bis M16 ab.
Schnellwechsel bedeutet: Futter tauschen ohne Werkzeug, in Sekunden. Bei Werkstücken mit unterschiedlichen Gewindegrößen ist das der Unterschied zwischen flüssigem Arbeiten und ständigem Umrüsten.
DIN 371/379 ist die Normaufnahme für Maschinengewindebohrer – Werkzeuge sind überall verfügbar, von jedem Hersteller.
Jedes Futter enthält eine eigene Rutschkupplung, abgestimmt auf die jeweilige Gewindegröße. Das ist wichtig: Ein M3-Bohrer verträgt ein Vielfaches weniger Drehmoment als ein M16-Bohrer.
Touchdisplay – Bedienung ohne Handbuch
Das hochauflösende Touch-Display macht die Einstellungen direkt zugänglich: Gewindegröße, Drehzahl, Drehmomentgrenze, Gewindetiefe, Betriebsart.
Bei einem Gerät, das von wechselnden Personen bedient wird – in Lohnfertigung, Werkstatt oder Ausbildung –, ist die intuitive Bedienung ein realer Faktor: Wer die Einstellungen nicht findet, arbeitet mit falschen Werten.
Vertikale und horizontale Bearbeitung
Das Gerät ist für beide Arbeitsrichtungen ausgelegt. Das erweitert den Einsatzbereich deutlich: Gewinde in stehende Werkstücke, in Rohrenden, in Profilstirnseiten oder in bereits montierte Baugruppen.
25 kg – transportabel
Mit 25 kg lässt sich das Gerät umsetzen – vom Montagetisch an die Werkbank, in die Halle, zum Werkstück. Der Betrieb an 230 V macht es zusätzlich flexibel: keine Drehstromsteckdose erforderlich.
Ein Untergestell ist optional erhältlich – sinnvoll für den stationären Einsatz, weil es ergonomische Arbeitshöhe schafft und den vollen Schwenkradius nutzbar macht.
Was zu beachten ist
Passendes Futter zur Gewindegröße wählen – die Rutschkupplung ist darauf abgestimmt.
Drehzahl an Material und Gewindegröße anpassen. Edelstahl deutlich langsamer als Aluminium.
Schneidöl verwenden. Auch mit Drehmomentschutz: Ohne Schmierung steigt das Moment stark an, die Standzeit sinkt, und die Gewindequalität leidet.
Kernloch korrekt bohren. Ein zu kleines Kernloch ist die häufigste Bruchursache – der Drehmomentschutz kann das abfangen, aber das Gewinde wird nicht fertig.
Gerät standsicher aufstellen – auf stabilem Tisch oder Untergestell befestigen.
Persönliche Schutzausrüstung: Schutzbrille, Sicherheitsschuhe, eng anliegende Kleidung. Keine Handschuhe am rotierenden Werkzeug.
Nicht in den Bereich des drehenden Gewindebohrers greifen.
Werkstück sicher fixieren – es darf sich beim Anschneiden nicht mitdrehen.
Herstellerqualität: 2 Jahre Vollgarantie, erweiterbar auf 3 Jahre bei Registrierung; Ersatzteilversorgung über 15 Jahre.
Typische Einsatzgebiete
Metallbau und Schlosserei, Maschinen- und Anlagenbau, Stahlbau, Behälter- und Apparatebau, Lohnfertigung und Serienbearbeitung, Werkzeug- und Vorrichtungsbau, Reparatur- und Instandhaltungswerkstätten, Fahrzeug- und Sonderfahrzeugbau, Montage großer und sperriger Bauteile, Ausbildungsbetriebe und Lehrwerkstätten.
Häufige Fragen
Was ist der Vorteil gegenüber Handgewindeschneiden?
Kraftaufwand, Zeit und Genauigkeit. Von Hand steht der Gewindebohrer selten exakt in der Achse – schiefe Gewinde sind die Folge. Der Arm hält ihn präzise in der eingestellten Richtung.
Was ist der Vorteil gegenüber der Ständerbohrmaschine?
Die Bohrmaschine schneidet nur senkrecht und nur, was unter die Spindel passt. Hier bleibt das Werkstück liegen und der Arm kommt zum Gewinde – bei 1.100 mm Radius erreicht man praktisch jede Stelle auf einem normalen Werktisch.
Welche Gewinde kann ich schneiden?
M3 bis M16, in Stahl, Edelstahl und Aluminium – laut Hersteller auch in Kupfer, Eisen, Holz und Kunststoff.
Was macht die elektronische Drehmomentüberwachung?
Sie erfasst das Moment und stoppt, bevor die Bruchgrenze des Gewindebohrers erreicht ist. Ein abgebrochener Gewindebohrer ist oft nicht mehr zu entfernen – das Bauteil wäre Ausschuss.
Warum zusätzlich eine Rutschkupplung im Futter?
Weil sie schlagartige Blockaden abfängt, für die die Elektronik zu langsam wäre. Zwei unabhängige Schutzebenen bei einem Werkzeug, dessen Bruch regelmäßig das ganze Werkstück kostet.
Wozu die digitale Gewindetiefeneinstellung?
Für Sacklochgewinde: Zu tief bedeutet Bohrergrundberührung und Bruch, zu flach bedeutet, dass die Schraube nicht fasst. Das Gerät stoppt automatisch bei der eingestellten Tiefe – bei jedem Gewinde gleich.
Was ist der Unterschied zwischen manuellem und automatischem Modus?
Manuell steuert der Bediener Ein- und Ausfahren – sinnvoll bei Einzelgewinden und unbekanntem Material. Automatisch fährt das Gerät bis zur eingestellten Tiefe, reversiert und fährt heraus: ein Auslösen, ein fertiges Gewinde.
Warum ein Servomotor?
Wegen des vollen Drehmoments ab Drehzahl null – beim Gewindeschneiden wird aus dem Stillstand angeschnitten – und der exakten Drehzahlregelung auch bei steigendem Widerstand.
Welche Drehzahl brauche ich?
Das hängt von Gewindegröße und Material ab: niedrige Drehzahl für M16 in Edelstahl, höhere für M3 in Aluminium. Zu schnell bedeutet Bruch, zu langsam Reiben statt Schneiden – der Bereich ist stufenlos von 0 bis 312 U/min regelbar.
Sind Futter im Lieferumfang?
Ja, 14 Schnellwechselfutter mit Aufnahme DIN 371/379 – der gesamte Bereich M3 bis M16. Jedes enthält eine auf die Gewindegröße abgestimmte Rutschkupplung.
Kann ich auch horizontal arbeiten?
Ja, das Gerät ist für vertikale und horizontale Bearbeitung ausgelegt – etwa für Rohrenden, Profilstirnseiten und bereits montierte Baugruppen.
Brauche ich Drehstrom?
Nein, das Gerät läuft an 230 V.
Gibt es ein Untergestell?
Ja, optional. Für den stationären Einsatz sinnvoll: Es schafft ergonomische Arbeitshöhe und macht den vollen Schwenkradius nutzbar.
Brauche ich trotz Drehmomentschutz Schneidöl?
Ja. Ohne Schmierung steigt das Moment stark an, die Standzeit sinkt und die Gewindequalität leidet.
| Gerätetyp : | Säulenbohrmaschine |
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