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Cynkomet Miststreuer CS Line 8.000 kg, S355-Wände, Tandemachse

Description

Cynkomet Miststreuer CS Line 8.000 kg, S355-Wände, Tandemachse

Lieferumfang

  • 1 × Cynkomet Miststreuer der CS Line mit Tandemaufhängung
  • Streuaggregat A4VS mit 4 geneigten vertikalen Schneckentrommeln, angeschraubten Messern, Platten und Kalkauflage, feuerverzinkt
  • Austauschbare Messer für das Streuaggregat
  • Feuerverzinkte Schutzabdeckung des Streuaggregats
  • Feuerverzinkter vorderer Schutz
  • Feuerverzinkte hydraulische Rückwand mit Anzeige der Öffnungshöhe
  • Feuerverzinkte, zweistufige Deichsel mit austauschbarem 50-mm-Auge, zugelassen nach ECE-R 55
  • Geschraubte Deichsel, Durchmesser 50 mm
  • Gelenkwelle
  • Automatische Kupplung zur Sicherung des Streuaggregatantriebs
  • Mechanische Stütze mit Kurbel
  • Handbremse mit Kurbel
  • Zweileitige pneumatische Bremsanlage mit automatischem lastabhängigem Bremskraftregler (ALB)
  • ADR-Achsen, Vollbalken 80 mm quadratischer Querschnitt, Bremse 300 × 90
  • Tandemaufhängung auf parabolischen Federn
  • Räder 500/50-17
  • Gussräder aus Sphäroguss
  • Abnehmbare feuerverzinkte Außentreppe mit rutschfesten Stufen
  • Austauschbare feuerverzinkte Gleitkufen für die Bodenfördererlatten
  • Holzgleiter für die Förderkette unter dem oberen Rahmen
  • Kettenabstandhalter
  • Feuerverzinkte, verstellbare Halterung für Anschlusskabel
  • Hydraulikanlage aus galvanisch verzinkten Stahlrohren und flexiblen Schläuchen
  • Hydraulischer Anschluss ISO 7241-1 DN 12.5
  • 12-V-Beleuchtung, homologiert – Glühlampenbeleuchtung mit LED-Umrissbeleuchtung
  • Anschlusskabel mit 7-PIN-12-V-Stecker
  • 2 Radkeile in verzinkten Taschen
  • EU-Homologation

Zusätzliche Ausrüstung (optional):

  • Volumenaufsatzwände mit Stauschieber, Höhe 800 mm
  • Streuwalzenschutz mit Streubreitenbegrenzung
  • Streuaggregatfüße aus hochfestem Stahl
  • Hydraulische Deichselstütze
  • Zusätzlicher Hydraulikverteiler für Schlepper mit zwei Hydraulikanschlüssen
  • Homologierte hydraulische Zweikreis-Bremsanlage mit automatischer Bremskraftregelung
  • Einkreis-Druckluftbremsanlage (keine Homologation)
  • Weitwinkel-Gelenkwelle
  • Warndreieck

Technische Daten

MerkmalWert
HerstellerCynkomet
BaureiheCS Line
ProduktartMiststreuer, gezogen, Tandemachse
Nutzlastca. 8.000 kg*
Zulässiges Gesamtgewicht11.380 kg
Eigengewichtca. 4.200 kg*
HomologationEU-Homologation
AufhängungTandemaufhängung auf parabolischen Federn
StreuaggregatA4VS – 4 geneigte vertikale Schneckentrommeln mit angeschraubten Messern, Platten und Kalkauflage
Messeraustauschbar, angeschraubt
Antrieb Streuaggregatgesichert durch automatische Kupplung
Antrieb Bodenfördererhydraulisch, stufenlos einstellbar, mit Überlastventil
Länge6.531 mm
Breite2.370 mm
Höhe2.805 mm
Höhe der Ladekastenwände1.000 mm
Höhe der Ladefläche über dem Boden1.400 mm
Seitenwändegebogenes Stahlblech S355, 3 mm, mit Verstärkungsprofilen, feuerverzinkt
Dicke Bodenblech / Wandblech3 mm / 2,5 mm
Bodenaustauschbar, Flachblech, feuerverzinkt
Rückwandhydraulisch, feuerverzinkt, mit Anzeige der Öffnungshöhe
RahmenUnter- und Oberrahmen feuerverzinkt, Profile innen und außen geschützt
Wandstützenmit verstärkter Kantendichtung zum Schutz der Zinkbeschichtung
Deichselfeuerverzinkt, zweistufig, austauschbares 50-mm-Auge, zugelassen nach ECE-R 55
Zuggliedgeschraubt, Ø 50 mm
Förderkettefeuerverzinkt, Glieddurchmesser 11 mm, mit Kettenabstandhalter
Förderlattenaustauschbar, feuerverzinkt
Gleitkufen der Förderlattenaustauschbar, feuerverzinkt
KettengleiterHolz, unter dem oberen Rahmen
AchsenADR, Vollbalken 80 mm quadratisch, Bremse 300 × 90
Bremsanlagezweileitig pneumatisch mit automatischem lastabhängigem Bremskraftregler (ALB)
Handbremsemit Kurbel
Stützemechanisch, mit Kurbel
Räder500/50-17
RadkörperSphäroguss
Hydraulikleitungengalvanisch verzinkte Stahlrohre und flexible Schläuche
HydraulikanschlussISO 7241-1 DN 12.5
Zugangabnehmbare feuerverzinkte Außentreppe mit rutschfesten Stufen
Beleuchtung12 V homologiert, Glühlampen mit LED-Umrissbeleuchtung
Elektroanschluss7-PIN, 12 V

* Leergewicht und Nutzlast können je nach Ausstattung abweichen.

Produktbeschreibung

Miststreuer der CS Line von Cynkomet – die Premiumausführung der 8-Tonnen-Klasse

Dieser Miststreuer bringt rund 8.000 kg Nutzlast auf die Fläche. Die Bezeichnung CS Line steht für die gehobene Ausstattungslinie – und der Unterschied zeigt sich in einer bemerkenswerten Zahl: Bei identischer Nutzlast und identischen Außenmaßen wiegt diese Maschine rund 820 kg mehr als die Standardausführung.

Dieses Mehrgewicht ist kein Nachteil, sondern die Summe konstruktiver Verbesserungen: hochfester Stahl, stärkere Bremsen, gefedertes Tandemfahrwerk und zahlreiche Detaillösungen, die auf Langlebigkeit zielen.

Seitenwände aus gebogenem S355 mit Verstärkungsprofilen

Das prägende Merkmal der CS Line sind die Seitenwände aus 3 mm starkem Stahlblech S355gebogen und mit Verstärkungsprofilen versehen.

Drei Punkte machen den Unterschied:

S355 statt Standardblech. Ein hochfester Legierungsstahl mit 355 N/mm² Streckgrenze – rund 50 Prozent mehr als üblicher Baustahl S235. Das bedeutet höhere Belastbarkeit bei gleicher Wandstärke, weniger Verformung und bessere Dauerfestigkeit.

Gebogen statt eben. Eine gebogene Wand ist konstruktiv erheblich steifer als eine ebene Platte gleicher Dicke – dasselbe Prinzip wie bei einem Wellblech. Die Krümmung versteift die Fläche und verhindert Ausbeulen unter Last.

Verstärkungsprofile. Zusätzliche Aussteifung dort, wo die höchsten Kräfte wirken.

Der praktische Nutzen: Die Wände halten der Belastung durch acht Tonnen Material stand und vertragen die Schaufel des Radladers beim Beladen. Bei einer Maschine, die täglich beladen wird, ist das über Jahre der entscheidende Unterschied.

Verstärkte Kantendichtung an den Wandstützen

Ein Detail, das man erst nach Jahren zu schätzen weiß: Die Wandstützen haben eine verstärkte Kantendichtung, die Beschädigungen der Zinkbeschichtung der Wände verhindert.

Der Zusammenhang: An Verbindungsstellen zwischen Bauteilen entsteht Reibung. Zwei verzinkte Flächen, die aufeinander arbeiten, scheuern gegenseitig die Zinkschicht ab. Genau dort beginnt dann die Korrosion – an einer Stelle, die man nicht sieht und nicht nachbehandeln kann.

Die verstärkte Kantendichtung verhindert diesen Kontakt. Sie schützt die Zinkschicht dort, wo sie am gefährdetsten ist.

Bei einer Maschine, die auf jahrzehntelange Nutzung ausgelegt ist, entscheidet solche Detailarbeit über die tatsächliche Lebensdauer.

ALB – automatischer lastabhängiger Bremskraftregler

Das ist die wichtigste sicherheitstechnische Verbesserung gegenüber der Standardausführung.

Die Standardmodelle haben einen manuellen Bremskraftregler: Der Fahrer muss ihn bei jeder Fahrt entsprechend dem Beladungszustand einstellen.

Das Problem in der Praxis: Man vergisst es. Ein leerer Streuer mit voller Bremskraft blockiert die Räder – die Bremswirkung wird schlechter, nicht besser, und die Reifen leiden. Ein voller Streuer mit zu geringer Bremskraft bremst nicht ausreichend.

Der ALB regelt automatisch. Er erfasst den Beladungszustand – bei gefederten Achsen über den Federweg – und passt die Bremskraft entsprechend an.

Der Nutzen ist erheblich:

Immer richtige Bremskraft, ohne dass jemand daran denken muss.

Kein Blockieren bei leerer Fahrt – kürzere Bremswege und weniger Reifenverschleiß.

Volle Bremsleistung bei voller Beladung.

Stufenlose Anpassung auch bei Teilbeladung – etwa wenn während des Streuens Material abgegeben wird und das Gewicht kontinuierlich abnimmt.

Bei einem Gerät, dessen Gewicht zwischen 4,2 und 11,4 Tonnen variiert – also um mehr als das Zweieinhalbfache –, ist die automatische Regelung ein echter Sicherheitsgewinn.

Stärkere Bremsen: 300 × 90

Die Bremse 300 × 90 hat gegenüber der Standardausführung (300 × 60) eine um 50 Prozent breitere Bremsbacke.

Mehr Reibfläche bedeutet:

Höhere Bremsleistung bei gleichem Betätigungsdruck.

Geringerer Verschleiß – die Belastung verteilt sich auf mehr Fläche.

Bessere Standfestigkeit bei Dauerbelastung – etwa auf längeren Gefällestrecken, wo Bremsen thermisch beansprucht werden.

In Kombination mit der Tandemachse ergibt sich eine Bremsanlage, die deutlich über der Standardauslegung liegt: vier Bremsen der größeren Dimension statt zwei kleinerer.

Tandemaufhängung auf parabolischen Federn

Statt einer starr aufgehängten Achse trägt diese Maschine zwei Achsen in Tandemanordnung, gefedert über parabolische Federn.

Halbierter Bodendruck

Über elf Tonnen Gesamtgewicht verteilen sich auf vier statt zwei Räder. Der Bodendruck pro Rad halbiert sich damit näherungsweise.

Deutlich weniger Bodenverdichtung. Verdichtete Böden führen zu schlechterer Durchwurzelung, gestörtem Wasserhaushalt und Ertragsverlusten – die Folgen wirken über Jahre.

Befahrbarkeit bei feuchten Bedingungen. Im Frühjahr, wenn die erste Mistgabe ansteht, entscheidet der Bodendruck darüber, ob gefahren werden kann.

Schonung der Grasnarbe auf Grünland.

Parabolische Federn

Parabelfedern sind keine gewöhnlichen Blattfedern. Die Federblätter sind parabolisch ausgeschliffen – in der Mitte dick, zu den Enden hin dünner auslaufend.

Weniger Reibung zwischen den Blättern. Herkömmliche Blattfedern bestehen aus vielen aufeinanderliegenden Lagen, die sich gegenseitig reiben. Parabelfedern haben weniger Blätter mit definierten Kontaktpunkten – das ergibt eine weichere, progressivere Federung.

Besseres Ansprechverhalten. Die Feder reagiert auch auf kleine Unebenheiten.

Geringeres Gewicht bei gleicher Tragkraft und längere Lebensdauer durch geringeren Reibverschleiß.

Warum Federung zählt

Schutz der Maschine. Ungefederte Stöße gehen direkt in Rahmen, Aufbau und Streuwerk – über Jahre ist das Materialermüdung.

Schutz des Zugfahrzeugs. Kräfte, die nicht gefedert werden, landen in der Anhängekupplung und im Traktorrahmen.

Höhere Transportgeschwindigkeit. Ein gefedertes Fahrwerk läuft ruhiger.

Gleichmäßigeres Streubild. Ein ruhig laufendes Fahrwerk hält das Streuwerk in konstanter Lage.

Und – wichtig für den ALB: Die Federung ist die technische Voraussetzung für die lastabhängige Bremskraftregelung, die den Federweg als Messgröße nutzt.

Angeschraubte, austauschbare Messer am Streuaggregat

Das Streuaggregat A4VS mit vier geneigten vertikalen Schneckentrommeln hat in der CS Line angeschraubte, austauschbare Messer.

Das ist ein wesentlicher Unterschied zu geschweißten Ausführungen:

Verschleiß wird zum Wartungsfall statt zum Reparaturfall. Die Messer sind das Hauptverschleißteil des Streuwerks – bei abrasivem Material wie sandigem Mist oder Kompost verschleißen sie merklich. Angeschraubte Messer werden gewechselt, geschweißte müssten aufgeschweißt oder die ganze Trommel getauscht werden.

Wechsel vor Ort möglich. Kein Werkstattaufenthalt, kein Schweißgerät – Schrauben lösen, Messer tauschen, festziehen.

Gleichbleibende Streuqualität. Verschlissene Messer zerkleinern schlechter und werfen ungleichmäßiger. Rechtzeitiger Wechsel hält das Streubild konstant.

Automatische Kupplung zur Antriebssicherung

Der Adapterantrieb ist durch eine automatische Kupplung gesichert.

Ihre Funktion: Sie begrenzt das Drehmoment und schützt damit Getriebe, Zapfwelle und Traktorantriebsstrang. Blockiert das Streuwerk – etwa durch einen Fremdkörper oder verkeiltes Material –, greift die Kupplung ein, bevor Schaden entsteht.

Automatisch bedeutet: Sie greift selbsttätig und nimmt den Antrieb nach Beseitigung der Blockade wieder auf, ohne dass manuell eingegriffen werden muss.

Bei einem Streuwerk mit vier Trommeln und erheblicher Schwungmasse ist dieser Schutz keine Option, sondern Notwendigkeit.

Das A4VS-Streuwerk – große Streubreite und Kalkausbringung

Vier geneigte vertikale Schneckentrommeln stehen aufrecht am Heck. Sie nehmen das Material vom Förderboden auf, zerkleinern es und übergeben es an die darunter liegenden Platten.

Deutlich größere Streubreite. Horizontale Walzen werfen das Material im Wesentlichen nach hinten aus; vertikale Trommeln mit Platten schleudern es aktiv seitlich – die Arbeitsbreite vervielfacht sich. Weniger Überfahrten bedeuten weniger Zeit, weniger Diesel und weniger Bodenverdichtung durch Fahrspuren.

Gleichmäßigere Querverteilung. Die Platten verteilen das Material aktiv und definiert – Voraussetzung für gleichmäßige Nährstoffversorgung.

Bessere Zerkleinerung. Vier Trommeln arbeiten das Material intensiver auf als zwei Walzen.

Die geneigte Anordnung sorgt für gleichmäßigen Materialfluss von der Trommel auf die Platte.

Kalkauflage – der zweite Einsatzbereich

Das Aggregat verfügt über eine Kalkauflage. Damit lässt sich die Maschine für die Ausbringung von Kalk nutzen.

Kalkung ist Pflichtprogramm. Der pH-Wert ist die Grundlage der Bodenfruchtbarkeit. Stimmt er nicht, bleiben alle anderen Maßnahmen wirkungslos.

Kalkausbringung wird meist zugekauft. Wer selbst streuen kann, spart die Lohnkosten oder wird selbst zum Dienstleister.

Zwei Verfahren, eine Maschine. Anschaffung, Wartung, Stellplatz und Zulassung fallen nur einmal an.

Und ein besonderer Vorteil der Tandemachse: Kalk wird oft im Herbst oder zeitigen Frühjahr ausgebracht – genau dann, wenn Böden empfindlich sind. Die bessere Lastverteilung erweitert das nutzbare Zeitfenster.

Optional: Streuaggregatfüße aus hochfestem Stahl

Als Zusatzausrüstung sind Streuaggregatfüße aus hochfestem Stahl erhältlich.

Die Füße tragen das gesamte Streuwerk und sind beim Abstellen der Maschine sowie bei Rangiermanövern mechanisch belastet. Die Ausführung in hochfestem Stahl erhöht die Verformungssicherheit – sinnvoll bei intensivem Einsatz und häufigem Umsetzen.

Hydraulische Rückwand mit Anzeige der Öffnungshöhe

Die feuerverzinkte hydraulische Rückwand dosiert die Materialzufuhr zum Streuaggregat und verhindert unkontrolliertes Nachrutschen.

Bei 1.000 mm Wandhöhe und acht Tonnen Material entsteht eine erhebliche Materialsäule. Ohne Rückwand würde beim Anfahren des Förderers eine unkontrollierte Menge auf einmal ins Aggregat drücken.

Die Anzeige der Öffnungshöhe ist die CS-Line-Besonderheit. Sie macht aus einer Einstellung eine reproduzierbare Größe:

Einstellung ablesbar statt geschätzt. Man sieht, wie weit die Rückwand geöffnet ist – nicht ungefähr, sondern konkret.

Wiederholbare Ergebnisse. Wer weiß, dass Stellung X bei Material Y die gewünschte Ausbringmenge ergibt, kann diese Einstellung jederzeit exakt wiederherstellen.

Dokumentierbare Ausbringung. Bei Düngeplanung und Nachweispflichten ein realer Vorteil.

Übergabe an andere Fahrer. Statt Erfahrungswissen genügt eine Zahl.

Zusammen mit dem stufenlosen Förderantrieb ergibt sich eine sehr feine und zugleich reproduzierbare Regelung der Ausbringmenge.

Stufenloser Hydraulikantrieb des Bodenförderers mit Überlastventil

Der hydraulische Antrieb mit stufenloser Einstellung ermöglicht die exakte Regelung:

Stufenlose Regelung statt fester Stufen – präzise Anpassung an den Nährstoffbedarf.

Verstellung vom Traktorsitz aus während der Fahrt.

Anpassung an wechselnde Bedingungen – wird das Material dichter oder trockener, kann sofort nachgeregelt werden.

Das Überlastventil begrenzt die Kraft bei gefrorenem Mist, verkeiltem Material oder Fremdkörpern – bevor Kette, Antrieb oder Motor Schaden nehmen.

Austauschbare Gleitkufen für die Bodenfördererlatten

Ein Detail, das über die Lebensdauer entscheidet: Die Gleitkufen der Bodenfördererlatten sind austauschbar und feuerverzinkt.

Der Zusammenhang: Die Latten schleifen bei jeder Entleerung über das Bodenblech. Ohne Gleitkufen verschleißt entweder die Latte oder – schlimmer – das Bodenblech.

Mit austauschbaren Gleitkufen wird der Verschleiß auf ein günstiges Kleinteil gelenkt. Ist die Kufe abgenutzt, wird sie getauscht. Latte und Bodenblech bleiben erhalten.

Holzgleiter für die Förderkette

Unter dem oberen Rahmen laufen Holzgleiter für die Förderkette.

Warum Holz? Stahl auf Stahl erzeugt einen erheblichen Geräuschpegel – bei einer Kette, die tonnenweise Material bewegt, kein geringes Problem. Holz dämpft: Es nimmt Schwingungen auf, statt sie weiterzugeben.

Zusätzlich wirkt Holz als Gleitlager: Es reduziert die Reibung, ohne die Kette zu verschleißen.

Kettenabstandhalter

Ein durchdachtes Detail: Ein Kettenabstand verhindert das Auseinanderlaufen der Ketten während des Betriebs.

Der Hintergrund: Ein Kratzboden hat zwei parallel laufende Ketten. Laufen sie ungleichmäßig – etwa durch unterschiedliche Längung oder einseitige Belastung –, verzieht sich der gesamte Kratzboden. Die Latten laufen schief, verkanten und verschleißen ungleichmäßig.

Der Abstandhalter hält die Ketten in Position und verhindert dieses Auseinanderlaufen. Das ist Vorbeugung gegen ein Problem, das sich erst nach Jahren zeigt – dann aber aufwendig zu beheben ist.

Abnehmbare Außentreppe mit rutschfesten Stufen

Die abnehmbare, feuerverzinkte Außentreppe mit rutschfesten Stufen ermöglicht den einfachen Zugang zur Ladebox.

Bei einer Ladeflächenhöhe von 1.400 mm und 1.000 mm Wandhöhe liegt die Bordwandoberkante bei rund 2,40 m. Ohne Treppe klettert man über Rad, Kotflügel oder Bordwand – auf feuchtem, mit Mist behaftetem Metall eine reale Absturzgefahr.

Rutschfeste Stufen sind dabei entscheidend: Mist, Feuchtigkeit und Schmutz machen glatte Flächen unbegehbar.

Abnehmbar ist die CS-Line-Besonderheit: Die Treppe lässt sich entfernen, wenn sie stört – etwa bei besonders engen Platzverhältnissen, beim Transport oder wenn seitlich rangiert wird.

Konsequente Feuerverzinkung – auch innen

Der Hersteller verzinkt praktisch die gesamte Maschineund geht bei den Rahmenprofilen einen Schritt weiter:

Unterer und oberer Rahmen feuerverzinkt, Profile innen und außen geschützt.

Bei geschlossenen Hohlprofilen ist das Profilinnere der kritische Bereich. Dort sammelt sich Kondenswasser, dort kommt kein Lack hin, und dort beginnt Korrosion unbemerkt – von innen nach außen.

Bei Feuerverzinkung im Tauchverfahren wird das Profil vollständig durchflutet: Innen- und Außenflächen erhalten dieselbe Zinkschicht.

Weiter feuerverzinkt sind: Seitenwände, austauschbarer Boden, Streuaggregat, Schutzabdeckung, vorderer Schutz, hydraulische Rückwand, Deichsel, Förderkette, Förderlatten, Gleitkufen, Außentreppe, Kabelhalterung und die Taschen der Radkeile.

Warum das bei einem Miststreuer entscheidend ist

Mist ist das chemisch aggressivste Material der Landwirtschaft. Ammoniak, Harnsäure, Salze und organische Säuren greifen unbehandelten Stahl in kurzer Zeit an.

Bei Kalkausbringung kommt eine zweite Belastung hinzu: Kalk ist stark alkalisch und in Verbindung mit Feuchtigkeit ebenfalls korrosionsfördernd.

Lack schützt nur, solange er unbeschädigt ist – beim Miststreuer ist er das nie. Feuerverzinkung geht dagegen eine metallurgische Verbindung mit dem Stahl ein und schützt zusätzlich kathodisch, auch an Kratzern und Schnittkanten.

Das praktische Ergebnis: kein Nachstreichen, keine Rostbehandlung, Werterhalt über Jahrzehnte – und ein deutlich höherer Wiederverkaufswert.

Verstellbare Halterung für Anschlusskabel

Ein kleines, aber praktisches Detail: Die feuerverzinkte, verstellbare Halterung für das Anschlusskabel hält die Elektroleitung in Position.

Der Nutzen: Kabel, die frei hängen, scheuern an Kanten durch, verfangen sich beim Rangieren und werden beim Ankuppeln eingeklemmt. Eine verstellbare Halterung führt das Kabel definiert – verstellbar, weil sich der Verlauf je nach Zugfahrzeug und Deichselstellung ändert.

EU-Homologation

Die Maschine verfügt über eine EU-Homologation – ein behördliches Genehmigungsverfahren nach europäischem Recht.

Der praktische Nutzen: vereinfachte Zulassung ohne Einzelbegutachtung, Rechtssicherheit im Straßenverkehr bei Beleuchtung, Bremsanlage, Deichsel und Kennzeichnung, sowie eine klare Grundlage bei Kontrollen und im Schadensfall.

ADR-Achsen mit 80 mm Vollbalken

Die Achsen stammen vom renommierten Hersteller ADRausgeführt als Vollbalken mit 80 mm quadratischem Querschnitt.

Zukaufteil eines Spezialisten. ADR ist einer der etablierten europäischen Achsenhersteller – die Ersatzteilversorgung ist unabhängig vom Gerätehersteller gesichert.

Vollbalken statt Rohrachse. Massive Ausführung bedeutet höhere Biegesteifigkeit und Unempfindlichkeit gegen Verformung.

Bereifung 500/50-17

Die Bereifung ist auf die Tandemachse abgestimmt: Vier Räder dieser Größe ergeben eine sehr große Gesamtaufstandsfläche.

Geringer Bodendruck, weniger Bodenverdichtung, Schonung der Grasnarbe und besseres Vorankommen auf weichem Untergrund.

Der Felgendurchmesser von 17 Zoll verbessert das Überrollverhalten – die Maschine läuft leichter über Unebenheiten.

Gussräder aus Sphäroguss

Die Radkörper bestehen aus Sphäroguss (Gusseisen mit Kugelgraphit) – nicht aus Stahlblech.

Sphäroguss verbindet Gießbarkeit mit Zähigkeit und Bruchfestigkeit nahe der von Stahl. Gussräder sind einteilig und homogen; bei Blechrädern können Schweißnähte und Umformungen zu Schwachstellen werden.

Hydraulikanlage aus galvanisch verzinkten Stahlrohren

Die Hydraulikanlage besteht aus galvanisch verzinkten Stahlrohren und flexiblen Schläuchen.

Stahlrohre statt durchgehender Schläuche sind mechanisch unempfindlicher, scheuern nicht durch und altern nicht durch UV-Strahlung. Flexible Schläuche werden nur dort eingesetzt, wo Beweglichkeit erforderlich ist.

Der Hydraulikanschluss ISO 7241-1 DN 12.5 entspricht einer internationalen Norm Standardkupplungen passen ohne Adapter.

Zweistufige, zugelassene Deichsel

Die feuerverzinkte, zweistufige Deichsel lässt sich mit der unteren oder oberen Traktoraufnahme verbinden – der Streuer passt an unterschiedliche Traktoren.

Die Deichselhöhe lässt sich anpassen, sodass der Streuer waagerecht läuft. Bei Tandemachse besonders wichtig: Die waagerechte Ausrichtung sorgt dafür, dass beide Achsen gleichmäßig belastet werden. Läuft die Maschine schräg, trägt eine Achse mehr – mit Folgen für Reifenverschleiß, Bremsverhalten und die Genauigkeit der ALB-Regelung.

Das austauschbare 50-mm-Auge macht die Deichsel zusätzlich flexibel. Zugelassen gemäß ECE-R 55.

Optional: Volumenaufsatzwände mit Stauschieber, 800 mm

Als Zusatzausrüstung sind Volumenaufsatzwände mit Stauschieber in 800 mm Höhe erhältlich – das bringt die Wandhöhe auf 1.800 mm.

Die CS-Line-Besonderheit: Der Stauschieber ist Teil des Aufsatzwandpakets. Er begrenzt den Materialquerschnitt zum Streuwerk – bei der erhöhten Materialsäule von 1,8 m Wandhöhe unverzichtbar.

Der Nutzen der Aufsatzwände zeigt sich bei leichten, voluminösen Materialien: trockener Geflügelmist, Kompost, Rindenmulch, Substrat und strohreicher Pferdemist wiegen wenig, brauchen aber viel Platz.

Zu beachten: Bei 1.800 mm Wandhöhe und 1.400 mm Ladeflächenhöhe liegt die Oberkante bei über 3,20 m. Die Aushubhöhe der Ladetechnik ist entsprechend zu prüfen – hier ist ein Teleskoplader die realistische Lösung.

Weitere Zusatzausrüstung

Streuwalzenschutz mit Streubreitenbegrenzung – bei einem Streuwerk dieser Leistungsklasse praktisch unverzichtbar. Am Feldrand wird die große Streubreite zum Problem: Material landet auf Nachbarflächen, Wegen oder in Gewässern. Abstandsauflagen zu Gewässern sind rechtlich verbindlich.

Homologierte hydraulische Zweikreis-Bremsanlage mit automatischer Bremskraftregelung – für Traktoren mit hydraulischer Anhängerbremse, ebenfalls mit selbsttätiger Lastanpassung.

Einkreis-Druckluftbremsanlageohne Homologation. Zu beachten: Diese Ausführung ist nicht für den Straßenverkehr zugelassen.

Hydraulische DeichselstützeBedienung vom Traktorsitz statt über Kurbel.

Zusätzlicher Hydraulikverteiler mit zwei Anschlüssen – für Traktoren mit begrenzter Steuergerätezahl.

Weitwinkel-Gelenkwelleerforderlich bei engen Wendemanövern.

WarndreieckKennzeichnungstafel für bauartbedingt langsam fahrende Fahrzeuge.

Was zu beachten ist

Zugfahrzeug prüfen. Bei 11.380 kg zulässigem Gesamtgewicht sind Traktorleistung, zulässige Anhängelast und Bremsanlage entsprechend auszulegen.

Hydraulikanschlüsse prüfen. Die Maschine benötigt Anschlüsse für Bodenförderer und Rückwand. Bei zu wenigen freien Steuergeräten ist der optionale Hydraulikverteiler einzuplanen.

Aushubhöhe der Ladetechnik prüfen. Ladeflächenhöhe 1.400 mm zuzüglich 1.000 mm Wandhöhe – mit Aufsatzwänden entsprechend mehr.

Deichselhöhe korrekt einstellen. Bei Tandemachse besonders wichtig: für gleichmäßige Achslastverteilung und korrekte ALB-Funktion.

ALB-Regler nicht verstellen. Der automatische Bremskraftregler ist werkseitig eingestellt. Eingriffe gehören in Fachhände.

Streubreite am Feldrand begrenzen. Der optionale Streuwalzenschutz ist bei diesem Streuwerk praktisch unverzichtbar.

Bei Kalkausbringung Fördereinstellung und Fahrgeschwindigkeit anpassen; die Herstellervorgaben sind zu beachten.

Nur bei stehender Maschine eingreifen. Vor Wartung und Störungsbeseitigung Zapfwelle abschalten, Traktormotor abstellen, Zündschlüssel abziehen und Stillstand des Streuaggregats abwarten die vertikalen Trommeln haben erhebliche Schwungmasse und laufen entsprechend lange nach.

Hydraulikanlage drucklos machen, bevor Leitungen gelöst werden.

Außentreppe nutzen. Nicht über Rad, Kotflügel oder Bordwand in den Laderaum steigen. Bei einer Bordwandoberkante von rund 2,40 m ist die Absturzhöhe erheblich. Nach dem Abnehmen der Treppe ist ein sicherer Zugang anderweitig zu gewährleisten.

Abstand halten. Vertikale Trommeln mit Platten werfen Material weit und mit hoher Energie aus.

Verschleißteile regelmäßig prüfen: Messer des Streuwerks, Gleitkufen der Bodenfördererlatten, Holzgleiter, Förderlatten und Bodenbleche. Rechtzeitiger Tausch verhindert Folgeschäden an teureren Bauteilen.

Federung und Achsen regelmäßig prüfen. Bei Tandemaufhängung sind zusätzlich Federbolzen, Ausgleichswippen und Lagerungen in die Wartung einzubeziehen.

Handbremse und Radkeile nutzen, wenn der Streuer abgekuppelt abgestellt wird.

Persönliche Schutzausrüstung: Handschuhe und Sicherheitsschuhe; bei trockenem, staubendem Material und besonders bei Kalk zusätzlich Atem- und Augenschutz – Kalkstaub ist stark alkalisch und reizt Atemwege, Augen und Haut.

Nach dem Einsatz reinigen. Auch bei Verzinkung: Rückstände entfernen, insbesondere aus Streuaggregat und Förderkette. Nach Kalkausbringung besonders gründlich.

Fachrechtliche Vorgaben beachten. Für die Ausbringung von Wirtschaftsdünger gelten Sperrfristen, Aufbringungsverbote (gefrorener, wassergesättigter oder schneebedeckter Boden), Abstandsauflagen zu Gewässern und Dokumentationspflichten.

Als Arbeitsmittel unterliegen Anhängegeräte den Anforderungen an Schutzeinrichtungen und wiederkehrende Prüfung; maßgeblich sind Betriebssicherheitsverordnung, Maschinenrichtlinie und die einschlägigen DGUV-Vorschriften.

Typische Einsatzgebiete

Lohnunternehmen und Maschinenringe, überbetriebliche Zusammenarbeit, größere Ackerbau- und Gemischtbetriebe, Betriebe mit empfindlichen oder schweren Böden, Grünlandbetriebe mit hohem Ertragsanspruch, Betriebe mit weiten Transportwegen, Betriebe mit eigener Kalkung, Rinder- und Milchviehhaltung, Geflügel- und Kompostbetriebe, Biogasanlagen (Gärrestausbringung), Betriebe mit Dokumentationspflichten bei der Düngung, bodenschonende Bewirtschaftung.

Häufige Fragen

Was bedeutet CS Line?
Die gehobene Ausstattungslinie. Bei identischer Nutzlast und identischen Außenmaßen wiegt die Maschine rund 820 kg mehr als die Standardausführung – das Mehrgewicht ist die Summe konstruktiver Verbesserungen: hochfester Stahl, stärkere Bremsen, gefedertes Tandemfahrwerk, ALB-Bremskraftregler und zahlreiche Detaillösungen.

Was ist an den Seitenwänden besonders?
Sie bestehen aus 3 mm starkem Stahlblech S355 – einem hochfesten Legierungsstahl mit rund 50 Prozent höherer Streckgrenze als Baustahl. Zudem sind sie gebogen statt eben, was die Fläche konstruktiv erheblich versteift, und zusätzlich mit Verstärkungsprofilen versehen.

Was ist ein ALB-Bremskraftregler?
Ein automatischer lastabhängiger Bremskraftregler. Er erfasst den Beladungszustand über den Federweg und passt die Bremskraft selbsttätig an – ohne dass der Fahrer daran denken muss. Bei einem Gerät, dessen Gewicht zwischen 4,2 und 11,4 Tonnen variiert, ein echter Sicherheitsgewinn.

Was ist der Vorteil gegenüber manueller Bremskraftregelung?
Man vergisst die manuelle Einstellung. Ein leerer Streuer mit voller Bremskraft blockiert die Räder – schlechtere Bremswirkung und mehr Reifenverschleiß. Ein voller Streuer mit zu geringer Bremskraft bremst nicht ausreichend. Der ALB regelt immer richtig, auch bei Teilbeladung während des Streuens.

Wie stark sind die Bremsen?
300 × 90 – eine um 50 Prozent breitere Bremsbacke als bei der Standardausführung (300 × 60). In Kombination mit der Tandemachse ergeben sich vier Bremsen der größeren Dimension statt zwei kleinerer.

Was bringt die Tandemachse?
Über elf Tonnen verteilen sich auf vier statt zwei Räder – der Bodendruck halbiert sich näherungsweise. Das bedeutet deutlich weniger Bodenverdichtung, Befahrbarkeit auch bei feuchten Bedingungen und Schonung der Grasnarbe. Zudem ist die Federung technische Voraussetzung für die ALB-Regelung.

Was sind parabolische Federn?
Federblätter, die parabolisch ausgeschliffen sind – in der Mitte dick, zu den Enden dünner. Gegenüber herkömmlichen Blattfedern bedeutet das weniger Reibung, weichere und progressivere Federung, besseres Ansprechverhalten und längere Lebensdauer.

Was ist an den Streuermessern besonders?
Sie sind angeschraubt und austauschbar. Verschleiß wird damit zum Wartungsfall statt zum Reparaturfall: Schrauben lösen, Messer tauschen, festziehen – vor Ort, ohne Werkstatt und Schweißgerät.

Was macht die automatische Kupplung?
Sie sichert den Antrieb des Streuaggregats, indem sie das Drehmoment begrenzt. Blockiert das Streuwerk – etwa durch einen Fremdkörper –, greift sie ein, bevor Getriebe, Zapfwelle oder Traktorantriebsstrang Schaden nehmen. Automatisch bedeutet: Sie nimmt den Antrieb nach Beseitigung der Blockade selbsttätig wieder auf.

Wozu die Anzeige der Öffnungshöhe an der Rückwand?
Sie macht aus einer Einstellung eine reproduzierbare Größe. Man sieht, wie weit die Rückwand geöffnet ist – nicht ungefähr, sondern konkret. Das ermöglicht wiederholbare Ergebnisse, dokumentierbare Ausbringung und die einfache Übergabe an andere Fahrer.

Wozu die austauschbaren Gleitkufen?
Sie lenken den Verschleiß auf ein günstiges Kleinteil. Ohne sie würde entweder die Bodenfördererlatte oder das Bodenblech verschleißen. Ist die Kufe abgenutzt, wird sie getauscht – Latte und Boden bleiben erhalten.

Wozu die Holzgleiter für die Förderkette?
Zur Geräuschdämmung und als Gleitlager. Stahl auf Stahl erzeugt einen erheblichen Geräuschpegel; Holz nimmt Schwingungen auf und reduziert zugleich die Reibung, ohne die Kette zu verschleißen.

Was macht der Kettenabstandhalter?
Er verhindert das Auseinanderlaufen der beiden Kratzbodenketten. Laufen sie ungleichmäßig, verzieht sich der gesamte Kratzboden – die Latten laufen schief, verkanten und verschleißen ungleichmäßig. Das ist Vorbeugung gegen ein Problem, das sich erst nach Jahren zeigt.

Was ist die verstärkte Kantendichtung an den Wandstützen?
Ein Schutz der Zinkschicht. An Verbindungsstellen scheuern zwei verzinkte Flächen gegenseitig die Zinkschicht ab – genau dort beginnt dann unbemerkt die Korrosion. Die Kantendichtung verhindert diesen Kontakt.

Warum ist die Außentreppe abnehmbar?
Damit sie entfernt werden kann, wenn sie stört – bei engen Platzverhältnissen, beim Transport oder wenn seitlich rangiert wird. Nach dem Abnehmen ist ein sicherer Zugang anderweitig zu gewährleisten.

Kann ich damit auch Kalk ausbringen?
Ja, das Aggregat verfügt über eine Kalkauflage. Ein besonderer Vorteil der Tandemachse: Kalk wird oft im Herbst oder zeitigen Frühjahr ausgebracht – genau dann, wenn Böden empfindlich sind. Die bessere Lastverteilung erweitert das nutzbare Zeitfenster.

Was bringt die EU-Homologation?
Vereinfachte Zulassung ohne Einzelbegutachtung, Rechtssicherheit im Straßenverkehr bei Beleuchtung, Bremsanlage, Deichsel und Kennzeichnung sowie eine klare Grundlage bei Kontrollen.

Was ist bei der optionalen Einkreis-Druckluftbremsanlage zu beachten?
Sie hat keine Homologation und ist damit nicht für den Straßenverkehr zugelassen.

Was bringen die Volumenaufsatzwände?
Sie erhöhen die Wandhöhe auf 1.800 mm – sinnvoll bei leichten, voluminösen Materialien. Die CS-Line-Besonderheit: Der Stauschieber ist Teil des Pakets und begrenzt den Materialquerschnitt zum Streuwerk, was bei der erhöhten Materialsäule unverzichtbar ist.

Wie hoch muss mein Lader ausheben können?
Ladeflächenhöhe 1.400 mm plus 1.000 mm Wandhöhe ergeben rund 2.400 mm Ladungshöhe. Mit Aufsatzwänden über 3,20 m – dann ist ein Teleskoplader die realistische Lösung.

Welche Verschleißteile sollte ich im Blick behalten?
Messer des Streuwerks, Gleitkufen der Bodenfördererlatten, Holzgleiter, Förderlatten und Bodenbleche – alle austauschbar ausgeführt. Rechtzeitiger Tausch verhindert Folgeschäden an teureren Bauteilen.