Absauganlage 5,5 kW, 6.000 m³/h, 6 Filter, für 7 Maschinen
€2,545.00
Absauganlage 5,5 kW, 6.000 m³/h, 6 Filter, für 7 Maschinen
Lieferumfang
- 1 × Absaug- und Entstaubungsanlage mit Stahlgehäuse
- 6 × Filter in der Filterkammer
- 6 × Sammelsack
Technische Daten
| Produktart | Entstaubungsanlage mit sechs Filtern |
|---|---|
| Motorleistung | 5,5 kW |
| Motordrehzahl | 3.000 U/min |
| Luftdurchsatz | 6.000 m³/h |
| Versorgungsspannung | 380–400 V (Drehstrom) |
| Filtrationseffizienz | bis 99,6 % |
| Gehäusematerial | Stahl |
| Durchmesser Luftleitung | 100 mm |
| Durchmesser Anschlussstutzen | 100 mm |
| Anzahl Filter | 6 |
| Anzahl Sammelsäcke | 6 |
| Max. angeschlossene Maschinen | 7 |
| Länge | 2.170 mm |
| Breite | 940 mm |
| Höhe | 2.120 mm |
| Gewicht | 161 kg |
| Garantie | 12 Monate |
Produktbeschreibung
Entstaubungsanlage für umfangreiche Technologielinien
Die Anlage wurde für die effiziente Entfernung von Staub, Sägemehl und anderen trockenen Verunreinigungen entwickelt, die beim Betrieb umfangreicher Technologielinien entstehen. Dank hohem Luftdurchsatz und sechsstufigem Filtersystem gewährleistet sie einen stabilen Betrieb selbst in Anlagen mit hoher Produktionsintensität.
Der Luftstrom transportiert den Staub zur Filtereinheit, wo die Verunreinigungen wirksam von der Luft getrennt und in Sammelsäcken gesammelt werden. Das begrenzt die Staubbelastung an den Arbeitsplätzen, verbessert die Arbeitssicherheit und verringert die Menge an Ablagerungen auf den Produktionsanlagen.
Aufbau und Funktionsweise
Das Saugsystem nimmt Staub direkt von Maschinen oder Förderanlagen auf. Die Luft gelangt zusammen mit den Verunreinigungen in die Filterkammer, die mit sechs Filtern ausgestattet ist. Nach der Abscheidung kann die gereinigte Luft zurück in die Halle oder in das Lüftungssystem geleitet werden, während die Abfälle in den Sammelsäcken verbleiben, die für ein einfaches Entleeren vorgesehen sind.
Das umfangreiche Filtersystem hält die Entstaubungswirksamkeit auch beim Dauerbetrieb vieler Geräte gleichzeitig aufrecht.
6.000 m³/h – die größte Ausführung der Baureihe
Der Luftdurchsatz ist auf den gleichzeitigen Betrieb von bis zu sieben Maschinen ausgelegt.
Warum die Luftmenge mit der Anschlusszahl steigen muss: Die verfügbare Luftmenge verteilt sich auf die angeschlossenen Maschinen. Mehr Anschlüsse bei gleichem Gebläse würden bedeuten, dass an jedem Punkt weniger ankommt – und eine Absaugstelle mit zu geringer Luftmenge erfüllt ihre Aufgabe nicht.
Innerhalb der Baureihe steigen Motorleistung und Luftdurchsatz daher gemeinsam mit der Zahl der Anschlüsse.
Sechs Filter und sechs Sammelsäcke
Die sechsfache Filterausstattung wirkt sich an drei Stellen aus:
- Große Filterfläche. Der Luftstrom verteilt sich auf sechs Flächen. Das bedeutet geringe Anströmgeschwindigkeit je Filter – und damit langsameres Zusetzen bei gleicher Staubmenge.
- Hoher Bedienkomfort. Sechs Sammelsäcke nehmen entsprechend viel auf. Bei einer Anlage im Dauerbetrieb ist die Standzeit bis zum Sackwechsel der entscheidende Punkt – jede Entleerung bedeutet eine Unterbrechung im Produktionsablauf.
- Stabile Leistung über die Schicht. Ein Filter verliert mit zunehmender Beladung an Durchlass. Bei sechs Filtern fällt dieser Effekt flach aus – die Nennleistung liegt über lange Zeiträume an.
Der Hersteller nennt zudem den einfachen Zugang zu Filtern und Säcken. Bei sechs Einheiten ist das kein Nebenmerkmal: Was umständlich zu erreichen ist, wird seltener gewartet – und ein vernachlässigter Filter senkt die Leistung der gesamten Anlage.
Sieben Maschinen gleichzeitig
Anschließbar sind Pelletpressen, Hammermühlen, Zerkleinerer, Förderer und weitere Maschinen, die ein leistungsfähiges Entstaubungssystem erfordern.
Zur Auslegung: Die 6.000 m³/h verteilen sich auf die angeschlossenen Maschinen. Bei sieben Anschlüssen steht an jedem entsprechend weniger Luftmenge zur Verfügung als bei einem einzelnen.
In der Praxis arbeiten selten alle Maschinen gleichzeitig mit voller Staubentwicklung. Wo das doch der Fall ist, sollte die benötigte Absaugleistung je Maschine gegen den Gesamtdurchsatz gerechnet werden – oder es sind Absperrschieber vorzusehen, die nicht genutzte Stränge schließen. So kommt die volle Luftleistung dort an, wo gearbeitet wird.
Warum Absaugung mehr ist als Sauberkeit
Staub am Arbeitsplatz ist kein reines Ordnungsthema. Drei Punkte kommen zusammen:
- Gesundheitsschutz. Holzstaub und feine mineralische Stäube sind atemwegsbelastend. Für viele Staubarten gelten Arbeitsplatzgrenzwerte, deren Einhaltung nachzuweisen ist.
- Brand- und Explosionsschutz. Feiner trockener Staub in der Luft kann explosionsfähige Atmosphären bilden – abgelagerter Staub auf Leuchten, Motoren und Leitungen ist zudem eine Zündgefahr. Bei einer Linie mit sieben Staubquellen im Dauerbetrieb ist das besonders sorgfältig zu betrachten.
- Maschinenschutz. Der Hersteller nennt es ausdrücklich: Die Anlage verringert die Menge an Ablagerungen auf den Produktionsanlagen. Staub setzt Lager, Lüftungsschlitze und Elektronik zu.
Filtrationseffizienz bis 99,6 %
Das ist der Wert, der darüber entscheidet, ob die gereinigte Luft in die Halle zurückgeführt werden darf.
Warum das wirtschaftlich zählt: Wird die Luft nach außen abgeführt, geht im Winter die gesamte Heizwärme mit. Bei 6.000 m³/h ist das die größte Menge innerhalb der Baureihe – hier wiegt die Frage entsprechend schwer. Eine Rückführung in die Halle spart diese Energie.
Zu prüfen: Ob eine Rückführung im konkreten Fall zulässig ist, hängt von Staubart und Raumsituation ab. Bei krebserzeugenden Stäuben gelten besondere Anforderungen. Das ist Teil der Gefährdungsbeurteilung.
Ø 100 mm Leitung und Anschlussstutzen
Leitung und Anschlussstutzen haben denselben Durchmesser. Formteile, Schläuche, Bögen und Schieber in dieser Größe sind Standardware.
Zur Streckenplanung: Jeder Meter Rohr und jeder Bogen kostet Luftleistung. Enge Krümmungen bremsen den Luftstrom und sind die Stellen, an denen sich Ablagerungen bilden. Bögen weit ausführen und die Strecke kurz halten – bei sieben Anschlüssen und einer verzweigten Linie summiert sich das erheblich. Bei einer Anlage dieser Größe lohnt eine durchgerechnete Rohrnetzplanung.
Stahlgehäuse für intensive Nutzung
Das robuste Stahlgehäuse ist auf Dauerbetrieb ausgelegt. Bei einer Anlage, die an einer Produktionslinie hängt und über die gesamte Schicht durchläuft, ist das die richtige Werkstoffwahl – Kunststoffgehäuse verschleißen an Strömungskanten schneller.
Abmessungen und Aufstellung
Mit 2.170 × 940 mm Grundfläche bei 2.120 mm Höhe braucht die Anlage rund zwei Quadratmeter Stellfläche.
Bemerkenswert innerhalb der Baureihe: Die Höhe von 2.120 mm ist bei allen Ausführungen identisch. Die zusätzlichen Filter werden in die Breite gebaut, nicht in die Höhe. Das ist konstruktiv sinnvoll – die Filter sitzen oben, die Sammelsäcke darunter, und der Staub fällt durch die Schwerkraft nach unten.
Vor dem Kauf zu prüfen: die Raumhöhe am Aufstellort und der Platz über der Anlage für Wartungsarbeiten an den Filtern. Bei 161 kg sind zum Umsetzen Hubwagen oder Stapler erforderlich.
Einsatzgebiete
Bestimmt für große Industrieanlagen und umfangreiche Technologielinien im Dauerbetrieb: Pelletproduktion, Holzindustrie, Getreideverarbeitung, Recycling, Herstellung von Baustoffen sowie alle Bereiche, in denen große Staubmengen wirksam entfernt werden müssen.
Hinweise zum Betrieb
- Explosionsschutz klären: Holz-, Getreide- und Mehlstaub können explosionsfähige Atmosphären bilden. Ob die Anlage für den vorgesehenen Staub zulässig ist, ist im Einzelfall zu prüfen – bei sieben Staubquellen an einer Linie besonders sorgfältig.
- Nur für trockene Stäube. Feuchtes Material setzt die Filter zu und führt zu Verklebungen.
- Keine glühenden Partikel absaugen – etwa aus Schleif- oder Trennarbeiten an Metall. Brandgefahr in den Sammelsäcken.
- Elektrischen Anschluss durch eine Elektrofachkraft ausführen lassen; Absicherung und Leitungsquerschnitt für 5,5 kW prüfen.
- Sammelsäcke rechtzeitig wechseln. Ein überfüllter Sack senkt die Absaugleistung.
- Alle sechs Filter regelmäßig prüfen und reinigen. Einseitig zugesetzte Filter führen zu ungleicher Belastung.
- Rückführung der Reinluft in die Halle nur nach Prüfung der Zulässigkeit.
- Rohrnetz planen: Strecke kurz halten, Bögen weit ausführen.
- Nicht genutzte Stränge absperren, damit die Luftleistung an den aktiven Anschlüssen ankommt.
Häufige Fragen
Wie funktioniert die Anlage?
Das Saugsystem nimmt Staub direkt von Maschinen oder Förderanlagen auf. Die Luft gelangt zusammen mit den Verunreinigungen in die Filterkammer mit sechs Filtern. Nach der Abscheidung kann die gereinigte Luft zurück in die Halle oder in das Lüftungssystem geleitet werden, während die Abfälle in den Sammelsäcken verbleiben.
Wie viele Maschinen kann ich anschließen?
Bis zu sieben – Pelletpressen, Hammermühlen, Zerkleinerer, Förderer und weitere Maschinen. Zur Auslegung: Die 6.000 m³/h verteilen sich auf die angeschlossenen Maschinen. Bei sieben Anschlüssen steht an jedem entsprechend weniger Luftmenge zur Verfügung.
Warum steigt der Luftdurchsatz mit der Anschlusszahl?
Weil sich die verfügbare Luftmenge auf die angeschlossenen Maschinen verteilt. Mehr Anschlüsse bei gleichem Gebläse würden bedeuten, dass an jedem Punkt weniger ankommt – und eine Absaugstelle mit zu geringer Luftmenge erfüllt ihre Aufgabe nicht.
Was bringen sechs Filter?
Drei Dinge. Eine große Filterfläche, weil sich der Luftstrom auf sechs Flächen verteilt – das bedeutet geringe Anströmgeschwindigkeit je Filter und langsameres Zusetzen. Hohen Bedienkomfort, weil sechs Sammelsäcke entsprechend viel aufnehmen. Und eine stabile Leistung über die Schicht: Ein Filter verliert mit zunehmender Beladung an Durchlass, bei sechs Filtern fällt dieser Effekt flach aus.
Warum ist die Standzeit bei einer Linie so wichtig?
Jede Entleerung bedeutet eine Unterbrechung im Produktionsablauf. Bei einer Anlage im Dauerbetrieb ist die Zeit bis zum Sackwechsel der entscheidende Punkt.
Wie aufwendig ist die Wartung bei sechs Filtern?
Der Hersteller nennt den einfachen Zugang zu Filtern und Säcken ausdrücklich als Merkmal. Bei sechs Einheiten ist das kein Nebenmerkmal: Was umständlich zu erreichen ist, wird seltener gewartet – und ein vernachlässigter Filter senkt die Leistung der gesamten Anlage.
Was tun, wenn mehrere Maschinen gleichzeitig laufen?
Die benötigte Absaugleistung je Maschine gegen den Gesamtdurchsatz rechnen – oder Absperrschieber vorsehen, die nicht genutzte Stränge schließen. So kommt die volle Luftleistung dort an, wo gearbeitet wird.
Kann die gereinigte Luft in der Halle bleiben?
Die Filtrationseffizienz von bis zu 99,6 % ist darauf ausgelegt. Das ist auch wirtschaftlich relevant: Wird die Luft nach außen abgeführt, geht im Winter die gesamte Heizwärme mit – bei 6.000 m³/h die größte Menge innerhalb der Baureihe. Ob eine Rückführung im konkreten Fall zulässig ist, hängt von Staubart und Raumsituation ab und ist Teil der Gefährdungsbeurteilung.
Worauf muss ich bei der Leitungsführung achten?
Jeder Meter Rohr und jeder Bogen kostet Luftleistung. Enge Krümmungen bremsen den Luftstrom und sind die Stellen, an denen sich Ablagerungen bilden. Bei sieben Anschlüssen und einer verzweigten Linie summiert sich das erheblich – bei einer Anlage dieser Größe lohnt eine durchgerechnete Rohrnetzplanung.
Wie viel Platz braucht die Anlage?
2.170 × 940 mm Grundfläche bei 2.120 mm Höhe, also rund zwei Quadratmeter Stellfläche. Bemerkenswert: Die Höhe ist bei allen Ausführungen der Baureihe identisch – die zusätzlichen Filter werden in die Breite gebaut, nicht in die Höhe. Zu prüfen sind die Raumhöhe und der Platz über der Anlage für Wartungsarbeiten.
Welchen Stromanschluss brauche ich?
380–400 V Drehstrom. Ein CEE-Anschluss ist erforderlich. Bei 5,5 kW sind zudem Absicherung und Leitungsquerschnitt zu prüfen.